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Ministerpräsident Kretschmann besucht Eröffnungsfeier der KSL.sports

Eine besondere Ehre wurde am vergangenen Donnerstag den Schülern der Klasse 1BK1W4 (Berufskolleg) an den Kaufmännischen Schulen Lahr zuteil. Zur Eröffnungsfeier ihrer Übungsfirma „KSL.sports“ hatte der Baden-Württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann seinen Besuch angesagt.

Bevor der hohe Gast aus Stuttgart sich mit einem Grußwort an Schüler und Lehrer wandte, ergriff der Leiter der Zentralstelle des Übungsfirmenrings Deutschland, Michael Loef, das Wort und lobte das Land Baden-Württemberg für seine Vorreiterrolle bei der Umsetzung des Konzeptes „Übungsfirma“. Was die Anzahl der Übungsfirmen angehe, liege Baden-Württemberg im Ländervergleich fast schon uneinholbar vorne. Die Kaufmännischen Schulen Lahr mit ihren mittlerweile 9 Übungsfirmen seien bundesweit absoluter Spitzenreiter. Er freue sich schon auf ein Wiedersehen mit den Lahrer Schülern bei der Übungsfirmenmesse in Karlsruhe vom 17. bis 19. November, für die Ministerpräsident Kretschmann die Schirmherrschaft übernommen hat.

Wie aus einer kurzen Präsentation durch drei Mitarbeiter der Übungsfirma hervorging, kann die KSL.sports GmbH bereits erste Erfolge vorweisen. Noch vor der offiziellen Eröffnung hatte sie am 12. März als Aussteller an der internationalen Bodenseemesse in Singen teilgenommen und dort einen (virtuellen) Umsatz von 65.000 Euro erwirtschaftet – eine Summe, die den Ministerpräsidenten sichtlich beeindruckte. Ebenso wie der unermüdliche Einsatz der Schüler bei der Suche nach einer Patenfirma, die sie schließlich im Unternehmen Intersport Kuhn aus Offenburg fanden.

Kretschmann brachte in seinem Grußwort seine Hochachtung vor dem Engagement der Schüler und der betreuenden Lehrkräfte zum Ausdruck. Den Schülern wünschte er auch weiterhin viel Erfolg mit ihrer neu gegründeten Übungsfirma. Er hoffe, so Kretschmann, dass die praktischen Erfahrungen aus der Übungsfirma den Schülern dabei helfen, eines Tages ihren Wunschjob zu finden.

Der Ministerpräsident – seines Zeichens ehemaliger Lehrer – betonte in seiner Ansprache außerdem die hohe Bedeutung des beruflichen Schulwesens, das er auch als dritte Säule des Bildungssystems in Baden-Württemberg bezeichnete: „Die beruflichen Schulen sind eine Perle, um die wir in ganz Europa beneidet werden“. Über die Qualitäten der beruflichen Schulen wisse er nicht zuletzt deshalb so gut Bescheid, weil sein jüngster Sohn derzeit als Referendar an einer beruflichen Schule arbeite. Die Landesregierung werde nichts unternehmen, was dem beruflichen Schulwesen schaden könnte, so das abschließende Versprechen des Landesvaters.

 

Ökumenischer Gottesdienst

 

"KLARO", ich war dabei!

Am 03.02.2015 öffnete die regionale Übungsfirmenmesse „KLARO“ ein weiteres Mal ihre Tore für 21 Übungsfirmen aus der Ortenau und ihrer näheren Nachbarschaft. Falls es jemand noch nicht weiß: Übungsfirmen sind Lernunternehmen, in denen die Schülerinnen und Schüler die Geschäftsprozesse wie in einem richtigen Unternehmen lernen. Der kleine Unterschied ist, dass Waren und Geld nur virtuell existieren und man damit aus Fehlern lernen kann ohne sich für den Rest seines Lebens zu verschulden. Auf einer Übungsfirmen-Messe treffen sich die Mitarbeiter/innen von Übungsfirmen, präsentieren ihr Unternehmen und ihr Sortiment und können nach Herzenslust (virtuell) per Messecard oder auf Rechnung einkaufen. Vom iPhone über Nudeln, Klamotten, Zelte und  Kugelschreiber bis hin zu Schaukelpferden und Weinpräsenten gab es alles, was das Herz begehrt.

Die Messe fand in den Räumlichkeiten der Kaufmännischen Schulen Offenburg statt, die sich sich zu diesem Zeitpunkt im Umbau befanden, was dazu führte, dass ein Teil der Stände in einen Nebenraum ausgelagert werden mussten. Dieser Umstand störte jedoch die Kauflust der Besucher keineswegs. Im Gegenteil, die Räume waren gut gefüllt und der Andrang groß. Mit aufwendig gestalteten Ständen, lustigen Spielen und Kostproben versuchte man, die potentielle Kundschaft auf sich aufmerksam zu machen.

Insgesamt waren 21 Übungsfirmen aus Achern, Offenburg, Freiburg, Emmendingen, Hausach und Karlsruhe mit ihren Verkaufsständen vertreten. Allein sieben davon kamen von den Kaufmännischen Schule Lahr.  Am Ende der Messe wurden die schönsten Messestände ausgezeichnet. Auf Platz 1 gewählt wurde hierbei der Stand der „Black Forest Nudeln“ von der Beruflichen Schule Achern. Platz zwei und drei belegten Übungsfirmen aus Lahr, die „Floid“ und die „Juweluna“.

„Man wird ins kalte Wasser geworfen, das finde ich gut“,  so ein Mitarbeiter der „Creapa GmbH“ aus Lahr. Allein an deren Stand wurden 128 Verkaufsgespräche erfolgreich abgeschlossen. Die daraus resultierenden Verträge werden dann im Anschluss bearbeitet, d.h. erfasst, ausgeliefert, in Rechnung gestellt und … hoffentlich auch bezahlt.

Die Messe war ein Ereignis, das soziale und kaufmännische Werte gleichermaßen vermittelt und wir hoffen, dass es sich auch im nächsten Jahr wieder ereignet.

Bericht: Creapa GmbH (T. Anselm, L. Fuhrmann, C. Siefert)

 



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