IBG-Abiturienten feiern heiße Ballnacht

Die 130 Abiturienten des IBG haben am vergangenen Samstag in der Mörburghalle Schutterwald zusammen mit Eltern, Freunden und Lehrern ihr Abitur gefeiert. Passend zum Motto „Abikini – knapp, aber passt“ brachten subtropische Temperaturen die insgesamt 750 Gäste ordentlich ins Schwitzen.

Den offiziellen Teil des Abiballs hatte Schulleiter Herbert Huber mit einer Rede eröffnet. Huber gratulierte den Absolventen zur Allgemeinen Hochschulreife, mit der sie nicht nur die Studierfähigkeit, sondern auch beste Aussichten auf dem Ausbildungsmarkt hätten: „Mit dem Abitur haben Sie auf jeden Fall einen Mehrwert für das ganze Leben“, so Huber. Als Schulleiter gratulierte er auch den Eltern, deren Erziehungsarbeit mit dem Abitur ihrer Kinder gekrönt würde. Für die berufliche und private Zukunft wünschte Huber den Absolventen Glück und Erfolg, äußerte aber gleichzeitig das Anliegen, dass die Abiturienten nicht nur die eigene, sondern auch die gesellschaftliche Zukunft durch Interesse, Wachsamkeit und soziales Engagement mitgestalten: „Seien Sie nicht passiv, sondern mischen Sie sich ein. Es ist reizvoll, Verantwortung zu tragen und zu übernehmen.“

Der Abteilungsleiter des Integrierten Beruflichen Gymnasiums, Andreas Scherwath, konfrontierte die Schüler mit der bittersüßen Nachricht, dass das Lernen nach dem Abitur nicht aufhören werde: „Ihr werdet Erfahrungen machen, die euch in der Schule nicht vermittelt werden können, die euch nur das Leben bieten kann.“ Dabei appellierte er an die Abiturienten, sich trotz Reifezeugnis kindliche Eigenschaften zu erhalten: Neugierde, Entdeckungsfreude und Begeisterungsfähigkeit. Ausdrücklich dankte Scherwath seinen Kollegen, die für die Schüler nicht nur Wissens- und Kompetenzvermittler, sondern auch verständnisvolle und mitfühlende Ansprechpartner waren: „Wir sind keine Schule mit Hochbegabtenzug, wir sind auch keine Schule mit Musikzug, wir sind eine Schule mit menschlichem Zug.“ Den Abiturienten dankte Scherwath für 3 Jahre Lebenspartnerschaft, die nun einvernehmlich zu Ende gingen: „Auch wenn es jetzt die Ehe für Alle gibt – einen Bund fürs Leben zwischen Schülern und ihrer Schule halte ich für keine gute Idee.“

Höhepunkt des Abends war die Auszeichnung der zahlreichen Preisträger. Insgesamt 26 Schüler hatten ihr Abitur mit einer 1 vor dem Komma abgeschlossen und erhielten dafür einen Buchpreis: Lea Adrian, Janina Baumer, Theresa Broß, Kira Brucker, Flora Dahlhausen, Fabienne Dinner, Ksenia Faninstil, Dominik Fehrenbacher, Eva Gaiser, Sophia Geißel, Mario-Steffen Kauz, Michael Kohler, Tamy Maurer, Natasa Milanovic, Josua Rieger, Anna Saier, Michaela Schaible, Jasmin Schaller, Erika Schepeta, Dana Schneider, Carolin Sehlinger, Catherine Steiner, Timo Stoll, Nadine Thieme, Samira Wäldin und Nils Wagenmann.

Den Preis für die besten Leistungen im Profilfach Pädagogik und Psychologie erhielt Dana Schneider. Im Profilfach Volks- und Betriebswirtschaftslehre (klassisch) wurde Timo Stoll ausgezeichnet. Im Profilfach Internationale Wirtschaft hatte Jasmin Schaller am besten abgeschnitten. Den Physikpreis erhielt Josua Rieger, der Chemiepreis ging an Eva Gaiser, der Schulpreis Ökonomie (gesponsert von der Südwest Metall) an Nils Wagenmann, die Alfred-Maul-Gedächtnismedaille für die besten Leistungen im Fach Sport an Laura Karl und der Scheffelpreis für die besten Leistungen im Fach Deutsch an Flora Dahlhausen. Jasmin Schaller erhielt als Jahrgangsbeste mit einem Abiturschnitt von 1,2. den Preis des Landrats.

Zum Abschluss des offiziellen Teils brachte Jannik Rendler alias „Jan Rendels“ die Halle mit einem Schlager-Medley zum Brodeln. Danach heizte ein DJ-Team den Abiturienten und ihren Lehrern bis in die frühen Morgenstunden ein.

IBG trifft Grundschule

Kurz vor Ende des Schuljahres fand das bewährte Projekt „IBG trifft Grundschule“ erstmalig mit der Grundschule Langenwinkel statt. Schulleiterin Dorothea Fehrenbach-Isele besuchte mit den Schülern der 3. Klasse den Chemie-Kurs in der Jahrgangsstufe 1 von Martin Jehle.

Gespannt betraten die 23 Grundschüler die Chemiesäle um gleich darauf eifrig unter der Anleitung der IBG-Schüler zu experimentieren. „Wie entsteht Feuer und wie kann man es löschen?“, war eine der spannenden Fragen, der die kleinen und großen Forscher mit Begeisterung nachgingen. Außerdem untersuchten sie, welche Lebensmittel Stärke oder Säuren enthalten. Man merkte schnell: Chemie kann verbinden. Höhepunkt des Projektes war wie immer das Starten der Brausetabletten-Rakete.

„It doesn’t always have to be funny to be fun“ – Schüler des BK II feiern ihren Abschluss

45 Schülerinnen und Schüler des Kaufmännischen Berufskollegs II haben in der vergangenen Woche ihre Abschlussprüfungen bestanden und damit die Fachhochschulreife erworben. Im Rahmen einer Feierstunde mit Freunden, Familienangehörigen und Lehrern wurden Ihnen die Zeugnisse überreicht.

Schulleiter Herbert Huber bezeichnete die Entscheidung der Absolventen, nach dem BK I das BK II zu besuchen und die Fachhochschulreife anzustreben als klug und richtig. Er appellierte an die Schüler, ihre Erziehung und Bildung auch dafür einzusetzen, in der Gesellschaft ein Zeichen gegen Aggression und Gewalt zu setzen. Soziales Engagement sei zwar oft beschwerlich und mit Rückschlägen verbunden, so Huber weiter, und dennoch könne Unverbindlichkeit im Leben keine Alternative sein. Mit den Worten „It doesn’t always have to be funny to be fun“ rief Huber die Absolventen dazu auf, ihr Handeln in der Gesellschaft nicht nur daran zu orientieren, inwieweit ihr Freizeit-Budget tangiert werde.

Die Abteilungsleiterin des Berufskollegs, Yvonne Lebfromm, gratulierte den Schülern zu ihrem Triumph, der ähnlich einzuordnen sei wie der jüngste Erfolg von Jogis Jungs beim Confed Cup. Auch die Akteure des BK II bräuchten sich vor niemandem zu verstecken und hätten nun alle Möglichkeiten für eine erfolgreiche Zukunft: „Am Ende kommt es darauf an, was man aus dem Erfolg macht, wie man sich motiviert, engagiert und auf dem Transfermarkt anbietet“. Für ihren weiteren Lebensweg gab Lebfromm den Absolventen drei Wünsche mit: „Verändert euch, bleibt eurem Charakter treu und bekennt Farbe“. Das Reifezeugnis bescheinige den Absolventen die Fähigkeit, reflektiert und eigenverantwortlich denken und handeln zu können, so Lebfromm weiter. Statt nach Ausreden zu suchen wie „Da kann ich leider auch nichts machen“ oder „Da halte ich mich lieber raus“, solle man sich mutig den Krawallmachern und Übeltätern von heute entgegen stellen.

Im Anschluss an die Ansprachen der Schulleitung wurden die Zeugnisse ausgegeben sowie Preise und Lobe verteilt. Als Jahrgangsbester mit einem Durchschnitt von 1,5 erhielt Erik Ficht einen Preis. Die Schülerinnen Lena Fuß und Canan Soysever erhielten für einen Durchschnitt von 2,0 ein Lob. 24 Schülern wurde neben der Fachhochschulreife ein Zeugnis zum staatlich geprüften Wirtschaftsassistenten verliehen. Sie hatten wöchentlich zwei Stunden Zusatzunterricht im Fach Wirtschaft besucht und mindestens zwei zusätzliche Prüfungen abgelegt.

Folgende Schüler haben dieses Jahr ihren Abschluss am BK II gemacht: Timm Aliyev, Delovan Aslan, Shari Jessica Atoui, Ida Marie Baral, Franziska Bauer, Tobias Binder, Jan Brinster, Christopher Brunner, Cagla Cagman, Christina Cernov, Philipp Dahinten, Erik Ficht, Michèle Fischer, Lena Fuß, Aurelia Gregonowits, Yannic Grieshaber, Susanne Harwart, Felix Heitzelmann, Helena Kälble, Bärbel Kiesele, Lisa Kölble, Siegmar Kraft, Xenia Krause, Sonja Lamberty, Daniel Maier, Sofie Mihatsch, Cynthia Ngonyo, Jenny Patura, Izabela Prominska, Kerstin Reinholz, Melissa-Naomi Römer, Hanna Scherer, Franziska Schmid, Jakob Schmidt, Céline Seeberger, Anastasios Sicker, Tanja Singh, Canan Soysever, David Teiz, Cennet Toklu, David Toni, Fabienne Weber, Franziska Weber, Julia Wehrle und Alexandra Will.

Körperwelten

Anfang Mai machten sich die zwei Bio-Leistungskurse der Jahrgangsstufe 1 sowie einige Schüler der Jahrgangsstufe 2 auf den Weg nach Stuttgart, um die Ausstellung "Körperwelten & der Zyklus des Lebens" von Günther von Hagens zu besuchen.

Die KÖRPERWELTEN Ausstellung ist nach den Hauptsystemen des Körpers gegliedert. Der Rundgang beinhaltet das Skelettsystem, das Muskelsystem, das Nervensystem, die Atmungsorgane, das Herz-Kreislaufsystem, Verdauungstrakt, sowie die Fortpflanzung. Aufgrund der Konservierung durch Plastination war es dem Künstler von Hagens möglich, die einzelnen Sehnen, Nerven und Muskeln des Körpers zu präparieren, um diese anschließend auszustellen.

Die Dauer der Präparation und Plastination eines ganzen Körpers benötigt ca. 1500 Arbeitsstunden und ist meist nach einem Jahr vollendet. Die Methode der Plastination wurde 1977 von Dr. Gunther von Hagens erfunden und ständig weiterentwickelt. Man kann den Vorgang in über 400 Instituten in 40 Ländern wiederfinden.

KÖRPERWELTEN umfasste eine große Bandbreite an Exponaten, von Embryos und Föten, über erwachsene Menschen bis hin zu unterschiedlichen Tierarten. Durch die geschickte Ausstellung der Exponate, werden unterschiedliche Einblicke auf die Organe und Körperteilen ermöglicht. Die Exkursion nach Stuttgart war sehr lohnenswert für die teilnehmenden Schüler, denn sie konnten viel über ihren eigenen Körper lernen. Daher ist ein Besuch in der KÖRPERWELTEN Ausstellung nur zu empfehlen.

(Bericht: Laura, Lara und Mara)

Abschlussfeier der Kaufmännischen Berufsschule

Rund 180 Berufsschüler haben in diesem Sommer ihre Abschlussprüfung an der Kaufmännischen Berufsschule (KBS) Lahr abgelegt. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in der Sporthalle der Schule wurden Ihnen am Donnerstag, den 22. Juni, die Abschlusszeugnisse überreicht.

Der Abteilungsleiter der Berufsschule, Hermann Eble, gratulierte den Schülern zur erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung. Damit sei die Voraussetzung für ein selbstbestimmtes und selbst finanziertes Leben geschaffen. Für sein letztes Jahr als Leiter der Kaufmännischen Berufsschule hatte sich Eble ein gutes Ergebnis gewünscht und auch bekommen. 98,9 Prozent der Prüflinge haben die Schulprüfung bestanden, rund 15 Prozent aller Prüfungsteilnehmer haben im Abschlusszeugnis nur gute und sehr gute Leistungen.

Die stellvertretende Schulleiterin der Kaufmännischen Schulen Lahr, Ingrid Isele, würdigte den zum Ende des Schuljahres in den Ruhestand tretenden Eble als „stets zuverlässigen Teamplayer, der sich immer für die Belange der Schüler, der Lehrkräfte und der Schule eingesetzt hat“. An die Absolventen appellierte Isele, die unterschiedlichen Möglichkeiten zu nutzen, die ihnen der Abschluss bietet. Dabei könne man einen direkten Weg einschlagen wie der Rheinkanal oder verschlungene Wege wie der Altrhein im Taubergießen.

Für hervorragende Leistungen im Fach Deutsch erhielten Annemarie Schüle-Benz und Céline Killius den Hebelpreis. Für die besten Leistungen in den Wirtschaftsfächern wurden Selina Feldweg, Beatrix Fehrenbach und Stephanie Herr mit einem vom Förderverein gestifteten Sonderpreis geehrt.

Einen Klassenpreis erhielten folgende Auszubildende: Selina Feldweg, Beatrix Fehrenbach, Melanie Becker, Jakob Horvath, Patrick Koch, Stephanie Herr, Jeanette Kapp und Daniel Loer.

Weitere Preise für ausschließlich gute und sehr gute Leistungen gingen an: Lilli Rudi, Jürgen Breise, Nadezda Roehl, Dominik Borgardt, Marcel Waidele, Annette Daumann, Nicolas Rau, Annemarie Schüle-Benz, Melis Torun, Jannis Ille, Jonas Kruß, Anne Schwörer und Lena Wurth.

Im Anschluss an die Preisübergabe wurden die Absolventen noch zu einem Sektempfang eingeladen. Die Feier wurde von aktuellen und ehemaligen Schülern musikalisch umrahmt.

IBG-Schüler zu Besuch in St. Petersburg

Vom 6. bis zum 16. Mai fand der Gegenbesuch von 14 Schülerinnen und Schülern des IBG Lahr und des BKI mit Frau Posega und Frau Herzog in St. Petersburg statt.

Die Tage waren auch diesmal prall gefüllt und die Aktivitäten reichten von einer Stadtrundfahrt, der Besichtigung des Sommerpalastes von Peter dem Großen (Peterhof), der Ermitage, dem Bernsteinzimmer im Katharinenpalast, der Isaakskathedrale bis zu kleineren Attraktionen wie der Besichtigung der Wohnung Puschkins und Dostojewskijs sowie einem Besuch im Museum der Illusionen.

Außerdem konnte die Gruppe miterleben, wie in Russland der „Tag des Sieges“ gefeiert wird – in Russland wird das Ende des II. Weltkrieges auf diesen Tag angesetzt, da die russische Seite den Vertrag erst am 9. Mai um 00:16 unterzeichnete. Die Feierlichkeiten in St. Petersburg begannen um 10 Uhr mit einer Parade, bei der Kriegsveteranen in historischen Kriegsfahrzeugen den Zug anführten. Es folgte die Parade des „Unsterblichen Regiments“, bei denen die Hinterbliebenen den Gefallenen ihren Respekt zollten, indem sie Bilder von gefallenen Angehörigen hochhielten. Dieses Jahr sollen in St. Petersburg 700.000 Menschen bei dieser 2. Parade dabei gewesen sein. Auf dem Schlossplatz fand im Anschluss ein Konzert statt und abends gab es ein großes Feuerwerk über der Peter-Paul-Festung an der Newa.

Gemeinsam mit ihren russischen Partnern arbeiteten die Schüler während des gesamten Besuches an verschiedenen Rechercheprojekten – auf diese Weise besichtigten viele von ihnen eine Reihe kleinerer Museen und Sehenswürdigkeiten. Die Ergebnisse stellten sie am Ende der Woche in deutsch-russischen Präsentationen vor.

Zum Teil konnten die Schüler an den Wochenenden bei ihren russischen Partnern übernachten, was natürlich auch einen besseren Einblick in die russische Lebenswelt ermöglichte. Zum Abschied gab es dann Tränen – die russischen und deutschen Jugendlichen haben sich durch die gemeinsame Arbeit, Aktionen und Abende sehr gut miteinander angefreundet und wollen den Kontakt auf alle Fälle aufrechterhalten.

Unterstützt wurde der Gegenbesuch vom deutsch-russischen Jugendaustausch, dem Land Baden-Württemberg und der Breunig Stiftung aus Stuttgart, wodurch die 10 Tage inklusive Flug, Visum, Übernachtung im Hostel des Petrowskij Colleges und Frühstück im College Cafe für alle noch erschwinglich blieben.

Schüleraustausch mit Frankreich

"La réalité est trop dure, j'me tire en Bretagne" (Das Leben ist zu hart, ich verzieh' mich in die Bretagne)

Trampolin springen in den Baumkronen, Mittagsschlaf am Strand und Abendessen in der Crêperie - das sind die Erinnerungen, die wir aus der Bretagne mit nach Deutschland nehmen.

Sonntag, 2. April 19:00 Uhr, Ankunft in Lorient. Vom Bahnhof ging es dann direkt in eine Bar zum Apéro. Von diesem Zeitpunkt an erwartete uns eine Woche voller Sonne, außergewöhnlich hohen Temperaturen, türkisblauem Meer und schönen Abenden am Strand.

Um das umfangreiche Programm zu absolvieren, welches für die Woche vorgesehen war, waren viele Crêpes nötig. Für unsere Veganer war das neben Couscous und Karottensalat die einzige Chance, in einer so fleischlastigen Esskultur zu überleben.

So kehren wir mit dem Cidre unterm Arm und einem Sonnenbrand zurück nach Deutschland und wissen nun, dass die Bretagne viel mehr zu bieten hat als nur Hinkelsteine.

>> On dirait qu'on est devenu breton <<

Karfreitag und Ostern als Fake News? IBG feiert ökumenischen Gottesdienst

Am letzten Freitag vor den Osterferien feierten Schüler und Lehrer des IBG Lahr einen ökumenischen Gottesdienst in der Christuskirche. Unter dem Motto „Gekreuzigt, begraben, auferstanden – Fake News?!“ griffen die Religionslehrer Thomas Schneeberger und Martin Romünder den aktuellen Trend auf, Nachrichten und Überlieferungen jeglicher Art in Frage zu stellen. Auch viele Ereignisse aus dem Leben Jesu Christi wirkten auf den ersten Blick unglaubwürdig und würden heute gerne als Erfindung der Kirche dargestellt. Zwar sei es durchaus angemessen, Inhalte des Evangeliums kritisch zu hinterfragen und zu diskutieren, auf der anderen Seite könne der Glaube an Jesus als Botschafter göttlicher Liebe zu den Menschen immer noch eine enorme Kraft entfalten.

In bewährter Tradition wechselten sich beim Ostergottesdienst des IBG Wort- und Musikbeiträge ab. Schulband und Schulchor gaben unter der Leitung von Oliver Schätzle aktuelle Hits wie „All of me“ von John Legend, aber auch Klassiker wie „I will follow him“ aus dem Film „Sister Act“ zum Besten. Für seine Interpretation von Wolfgang Petrys Anti-Fremdenhass-Song „Wer die Augen schließt“ erhielt Schüler Jannik Rendler besonders viel Applaus.

DGB meets IBG

Anfang März hatte der Erasmus+ Seminarkurs im Zusammenhang mit seiner aktuellen internationalen Projektarbeit zum Thema „Work Life Balance“ Besuch von Frau Messinger und Herrn Holl vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Als Jugendbildungsreferenten sind sie Ansprechpartner für Schülerinnen und Schüler zu den Themen Ausbildung, Studium und Berufseinstieg. Sie informieren auch z.B. Auszubildende über ihre Rechte und helfen ihnen diese durchzusetzen.

Die beiden Referenten erklärten in ihrer Präsentation „B social“ zunächst den organisatorischen Aufbau und die grundlegenden Aufgaben der Gewerkschaften und des DGBs. Der DGB hat acht Einzelgewerkschaften als Mitglieder. Als Dachverband dieser Einzelgewerkschaften, wie z.B. „Verdi“ und „IG Metall“, bietet er seinen Mitgliedern den Vorteil, dass sie sich auf lokaler und betrieblicher Ebene um Veränderungen kümmern können, während der DGB überbetrieblich meist auf politischer Ebene versucht, die Interessen der Arbeitnehmer zu vertreten.

Bezüglich des Projektthemas ,,Work Life Balance'', stellten die Referenten fest, dass dies die eigentliche grundlegende Aufgabe der Gewerkschaften ist. Denn diese wurden gegründet um das Arbeitsleben zu verbessern, sodass Berufs- und Privatleben der Arbeitnehmer miteinander in Einklang gebracht werden können.

Ein weiteres Thema, mit dem sich der DGB beschäftigt, ist die „6 Tage Woche“, die immer noch im Arbeitszeitgesetz festgelegt ist. Außerdem kämpft der DGB um den Erhalt und die Verbesserung des Mindestlohnes und fordert unter dem Motto ,,Bildung für alle'', dass jedem jungen Menschen ein Ausbildungsplatz und die Übernahme nach der Ausbildung garantiert werden soll. Nicht zu vergessen ist schließlich die aktuelle Diskussion zur ,,Arbeitswelt 4.0'' und die Frage, wie sich der technische Fortschritt auf das Arbeitsleben auswirken kann. Was würde beispielsweise mit der Arbeitswelt passieren, sobald ein 3D Drucker fähig ist, ein Haus zu drucken?

Im Anschluss an die Präsentation hatten die Schülerinnen und Schüler des Seminarkurses noch einige Fragen, auf die Frau Messinger und Herr Holl in einer sehr regen Diskussion äußerst motiviert und kompetent eingegangen sind.

(Bericht: Lina Stuber und Deborah Logvinski, JG1)

Internationale Woche am IBG – Schwedische und russische Schüler zu Gast in Lahr

Die Teilnahme an internationalen Austauschprogrammen hat am IBG eine lange Tradition. Jetzt gab es jedoch ein Novum: Ende März trafen sich erstmals gleich zwei Gruppen in Lahr. Schüler des Schillerska Gymnasiet in Göteborg und des Petrovskij College aus St. Petersburg besuchten ihre Partnerschüler in der Ortenau.

Der Austausch mit der Schule in Göteborg ist fester Bestandteil der Schwedisch-AG, die am IBG seit mittlerweile zehn Jahren angeboten wird. Unter den deutschen Schülern befinden sich meist 11.-Klässler, die zusätzlich zum regulären Unterricht als weitere Fremdsprache Schwedisch in einer Arbeitsgemeinschaft lernen. Ihre Partner vom Schillerska Gymnasiet haben das Fach Deutsch als zweite Fremdsprache neben Englisch.

In Begleitung ihrer Lehrerin Annika Hansson sowie Horst Bock und Eva-Maria Schindler vom IBG erkundete die schwedisch-deutsche Gruppe unter anderem die Altstadt von Freiburg. Besonders das Colombi-Schlössle und das Münster waren beliebte Hintergrundmotive für Selfies, aber auch die idyllische Atmosphäre der Altstadt mit den engen Gassen und den Bächle hinterließ bei den Gästen aus Göteburg einen bleibenden Eindruck.

So richtig international wurde es dann bei einer gemeinsamen Exkursion der schwedischen, russischen und deutschen Schüler nach Strasbourg. Dort führte IBG-Lehrer und Wahlfranzose Ulrich Strömel die große Gruppe vom Bahnhof über die Ponts couverts, von deren Aussichtsplattform man einen weiten Ausblick über die Dächer der Stadt hat. Weiter ging es über die Ill und deren Kanäle durch La Petite France und zum Place Kléber. Bei einer anschließenden Bootsfahrt erhielt die Gruppe einen Einblick in die wechselvolle Stadtgeschichte.

Die russische Delegation besuchte außer Straßburg auch noch das Kurhaus in Baden-Baden, die Wasserfälle und das Schwarzwaldmuseum in Triberg sowie das Galaxy Badeparadies in Titisee-Neustadt. Höhepunkt des Austauschprogramms, das von den Lehrerinnen Friederike Posega und Elina Herzog ausgearbeitet wurde, war jedoch der Besuch im Stuttgarter Landtag in Begleitung von Schulleiter Herbert Huber mit einer anschließenden Stadtführung „Auf den Spuren der Romanovs“.

Unterrichtsbesuche, Projektarbeiten und Freizeitaktivitäten rundeten das Programm schließlich ab. Die IBG-Schüler werden im Mai zum Gegenbesuch nach Göteborg und St. Petersburg reisen, um dort Leben, Kultur und Schule ihrer Partner kennen zu lernen.

Weitere Bilder gibt es hier.

Hinweis: Mit dem Wirtschaftsgymnasium International bietet das IBG einen internationalen Bildungsgang, in dem Englisch als globale Verkehrssprache besonders gefördert wird. Für das kommende Schuljahr sind sowohl am WGI als auch am WG Klassisch noch Plätze frei. Das Online-Anmeldeverfahren ist seit dem 1. April wieder freigeschaltet.

144 IBG-Schüler treten zum Abitur an

Am heutigen Donnerstag (30.03.2017) beginnt an den Beruflichen Gymnasien in Baden-Württemberg das schriftliche Abitur. Am IBG Lahr gibt es in diesem Jahr 144 Prüfungsteilnehmer. Damit stellt das IBG wie in den Vorjahren den größten Abiturjahrgang im Ortenaukreis.

Für jeden Abiturienten stehen vier Prüfungen auf dem Programm. Die erste Prüfung wird im Profilfach geschrieben: für die Schüler am SG ist dies das Fach Pädagogik und Psychologie, während sich die Schüler am WG mit Volks- und Betriebswirtschaftslehre auseinander setzen. Die Schüler des WG International wiederum schreiben eine davon abweichende Prüfung in Internationaler VBWL.

Am Freitag geht es dann mit Französisch weiter, ehe am Montag kommender Woche mit Mathematik der unumstrittene Höhepunkt der Prüfungen ansteht. Eine Neuerung sieht vor, dass im ersten Teil der Mathe-Prüfung keine Hilfsmittel, also weder Taschenrechner noch Formelsammlung, zum Einsatz kommen dürfen. Hier ist also Kopfrechnen angesagt.

Noch vor den Osterferien folgen schließlich Prüfungen in Englisch, Religion, Geschichte und den naturwissenschaftlichen Fächern. Die Prüfung in Deutsch wird in diesem Jahr bundesweit einheitlich am Dienstag, den 25. April, geschrieben. Sie bildet den Abschluss der Abiturprüfungen an Beruflichen Gymnasien und gleichzeitig den Auftakt zum Abitur an den Allgemeinbildenden Gymnasien.

Neben den vier schriftlichen Prüfungen müssen die Schülerinnen und Schüler des IBG Ende Juni noch mindestens eine mündliche Prüfung erfolgreich absolvieren. Dann erhalten sie die Allgemeine Hochschulreife und sind berechtigt, in allen Fachrichtungen an Universitäten und Hochschulen zu studieren. Eine berufliche Vorfestlegung gibt es durch den Besuch eines Beruflichen Gymnasiums ausdrücklich nicht, auch wenn dies hin und wieder von Vertretern der Allgemeinbildenden Gymnasien in der Öffentlichkeit kolportiert wird.

Bei einer Erhebung 2015 gab mehr als die Hälfte des damaligen Abiturjahrgangs am IBG an, ein Studium oder eine Ausbildung in einer Fachrichtung beginnen zu wollen, die nicht im Zusammenhang mit dem Profilfach steht. Auf der anderen Seite haben diejenigen, die in Richtung des Profilfachs weiter machen, durch ihre Doppelqualifikation (Allgemeinbildung plus Beruflichkeit) klare Startvorteile. Voraussetzung – und das ist auch den diesjährigen Abiturienten bewusst – ist in jedem Fall ein erfolgreiches Abitur.

Hinweis: Ab dem 1. April kann man sich wieder online für das kommende Schuljahr am IBG bewerben. Am WG und WGI sind noch Plätze frei.

WGI zu Gast bei Herrenknecht in Schwanau

Am Montag, den 13.03.2017, zeigte sich mal wieder, dass der Unterricht in internationaler BWL nicht immer zwingend nur aus Theorie besteht.

Die Klasse 12-1 des WGI ging auf Exkursion zur Herrenknecht AG in Schwanau. Anlass dafür war das Unterrichtsthema „Rechtsformen von Unternehmen“. Eine Schülerin veranschaulichte das Thema ihrer GFS, „die Aktiengesellschaft“, mit einer anschließenden Werksführung beim weltweiten Marktführer in maschineller Tunnelvortriebstechnik – der Herrenknecht AG.

Nachdem die GFS beendet war und alle Fragen zum Thema Aktiengesellschaft geklärt waren, ging es mit Ausbildungs-und Studienleiter Ralf Baumann aufs Betriebsgelände zur Werksbesichtigung. Hier erhielten die Klasse und ihre Begleiter Frau Rätzke und Herr Deiß einen Einblick in die vielfältige Arbeit der Gesellschaft. Herrenknecht zählt zu den größten Arbeitgebern in der Region und beschäftigt derzeit rund 2500 Mitarbeitern in Schwanau, wovon ca. 180 junge Menschen in der Ausbildung sind.

Ebenfalls bietet die Gesellschaft zahlreiche Studiengänge und Ausbildungsmöglichkeiten sowohl im kaufmännischen als auch im handwerklichen Bereich an. Die Herrenknecht AG ist gerade für junge Menschen ein attraktiver Arbeitgeber, da sie an 76 Standorten in der ganzen Welt vertreten ist.

Die Exkursion war ein voller Erfolg, denn es zeigte sich, dass vieles, was man mit Fleiß in der Schule erarbeitet, für das spätere Berufsleben relevant ist.

(Bericht: Katharina Greiner, WGI 12/1)

Erasmus-Abschlusstreffen: Schüler machen sich fit für den europäischen Arbeitsmarkt

55 Jugendliche aus fünf Ländern haben in dieser Woche unter Beweis gestellt, dass die europäische Idee trotz mancher Erosionserscheinungen und nationalistischen Gegenbewegungen immer noch lebt. Im Rahmen des Erasmus-Projektes „Fit for work in Europe“ kamen sie für 7 Tage zum Abschlusstreffen am IBG Lahr zusammen.

Weder geografische noch sprachliche Grenzen konnten sie daran hindern, über 3 Jahre hinweg ein gemeinsames Projekt voranzutreiben und nun erfolgreich zum Abschluss zu bringen. Leitthema des dritten Projektjahres war „Lifestyle“. Dazu untersuchten die Schüler in ihren Heimatländern die beruflichen Zukunftsvorstellungen von Jugendlichen, vor allem hinsichtlich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Während des Treffens in Lahr erstellten sie Poster- und Fotocollagen ihrer Ergebnisse und präsentierten diese schließlich bei einem Besuch des Europaparlaments in Straßburg.

An dem von der EU geförderten Bildungsprogramm beteiligten sich neben dem IBG Lahr vier weitere Schulen aus Hennebont in der Bretagne (Frankreich), aus Debrecen (Ungarn), aus Tarragona (Spanien) und aus Siedlce (Polen). Jede ausländische Schule war mit 8 Schülern und zwei Begleitlehrern nach Südbaden gereist, vom IBG nahmen 23 Schüler und die 4 Projektkoordinatoren Gabriele Budig, Julia Müller, Alexandra Raicu und Ulrich Tröndle am Abschlusstreffen teil.

Auf dem Programm standen außer der Projektarbeit Ausflüge in den Europapark und zum Schauinsland, ein Deutsch-Kurs für Anfänger sowie eine große Erasmus-Party. „Fit for work in Europe“ sollte den Jugendlichen in erster Linie eine Orientierungshilfe geben, sich professionell auf den europäischen Arbeitsmarkt einzulassen. Darüber hinaus hat das Projekt jedoch bewirkt, dass junge Europäer ihre Gemeinsamkeiten entdecken und neue Freundschaften schließen konnten.

Pünktlich zum Frühlingsanfang: Blüten im BWL-Unterricht

BWL mal ganz anders – die Auszubildenden im Einzelhandel und Großhandel an der Kaufmännischen Berufsschule Lahr kamen kürzlich in den Genuss einer Falschgeldschulung durch Frau Leppert von der Deutschen Bun­desbank.

Zuerst beschäftigten sie sich mit dem „Weg des Geldes“: Von wem wird es wann und wo in Umlauf gebracht und wann und wie kommt es wieder bei der Bank an.

Im Anschluss wurde ihnen erklärt, auf welche Sicherheitsmerkmale sie achten können, wenn keine techni­schen Hilfsmittel zur Falschgelderkennung zur Verfügung stehen. In diesem Fall kann man sich immer noch auf seine Augen und Hände verlassen, denn die Sicherheitszeichen sind sowohl zu sehen als auch zu fühlen. Dabei wurde den Auszubildenden klar, wie viel auf einem Geldschein tatsächlich zu sehen ist: das Wasserzeichen, die Smaragdzahl, Farbwechsel, Hologramme oder der Glanzstreifen. Fühlen kann man zum einen das Material der Banknote, aber auch erhabene Stel­len.

Dann wurde es ernst - die Auszubildenden bekamen echte Banknoten und Fälschungen ausgehändigt um diese zu vergleichen. Angefangen wurde mit "schlechten" Fälschungen. Hier war der Unter­schied meistens sehr deutlich zu sehen. Dann wurden die Fälschungen jedoch immer besser und die Unterscheidung damit immer schwieriger. Die beste Fälschung war schließlich kaum noch von der echten Banknote zu unterscheiden.

Daraufhin erhielten die Auszubildenden Tipps, wie sie sich verhalten sollten, wenn sie im Berufsalltag mit Falschgeld konfrontiert werden. Am wichtigsten: Niemals sich selbst in Gefahr bringen! Man sollte sich immer an die vorgeschriebenen Abläufe in der Firma halten - wer wird als erstes informiert? Wer verständigt die Polizei?

Zum Schluss ging die Referentin noch kurz auf Hilfsmittel wie z.B. das elektronische Prüfgerät, UV-Lampen oder den Stift zur Kontrolle der Oberfläche ein.

Während der Schulung konnten auch allgemeine Fragen rund um das Thema Geld gestellt werden - Was tun, wenn der Geldschein zerreißt? Wann bekomme ich Banknoten ersetzt? Was mache ich, wenn mir an der Kasse Falschgeld als Wechselgeld zurückgegeben wird?

Es war also eine sehr interaktive und informative BWL-Stunde, die den Auszubildenden gezeigt hat, wie viel mehr hinter einer Banknote steckt als nur ein Stück bedrucktes Papier und auch wie "gut" Blüten sein können.

Zwei Kunstkurse – eine Kunstausstellung

Seit der vergangenen Woche ist im Foyer des Schulgebäudes eine Kunstausstellung zu sehen. Die Ausstellung widmet sich zwei Themen:

Traumhäuser

Thema im Kunstunterricht der Jahrgangsstufe 2 war die berühmteste Schule für Kunst und Gestaltung des 20. Jahrhunderts, das Bauhaus und seine Meister. Dort entwickelten die Architekten Walter Gropius und Mis van der Rohe eine neue und unkonventionelle Auffassung von Architektur. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich intensiv mit Bauen und Wohnen auseinander und entwarfen anschließend Häuser und Villen, in denen sie selbst gern leben würden.

StreetArt DIY (Do It Yourself)

StreetArt entwickelte sich in den letzten Jahren zur „Kunstform für junge Leute“. Sie ist nun in den Galerien angekommen. Viele berühmte StreetArt Künstler arbeiten mit Schablonen – eine „alte“ Drucktechnik. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 entwickelten ihre eigenen Motive und druckten sie mit Schablonen auf Taschen, Shirts und Jeans.