Feier zur Überreichung der EUREGIO-Zertifikate

Mit einem Festakt im Europa Park Rust hat die Deutsch-Französische Oberrheinkonferenz Ende Oktober die Teilnehmer der berufsbildenden Praktika im Drei-Länder-Eck Deutschland, Frankreich und der Schweiz geehrt.

Die Vorsitzende des „Expertenausschusses Berufsbildung“, Ingrid Thomalla, verwies darauf, dass es gerade für junge Menschen in der Berufsausbildung von enormer Bedeutung sei, in der globalisierten Welt neben Sprachkompetenzen auch interkulturelle Kompetenzen zu erwerben. Diese Herausforderung anzugehen sei den jungen Leuten gut gelungen. Sie hätten Mut bewiesen, sich für eine Berufsausbildung zu entscheiden und eine große Chance genutzt, indem sie einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland absolvierten.

Acht Schülerinnen des Dualen Berufskollegs für Abiturienten im Fachbereich europäisches bzw. internationales Wirtschaftsmanagement mit Fremdsprachen erhielten für ihr zwei bis sechsmonatiges Auslandspraktikum in Unternehmen in Frankreich sowie in der Schweiz das EUREGIO-Zertifikat: Katharina Norf (Orsay GmbH), Jennifer Hein (Orsay GmbH), Sophie Holzbecher (Orsay GmbH), Katharina Ernst (Framode GmbH), Jasmin Rudolf (Orsay GmbH), Christina Dotter (Orsay GmbH), Katharina Weber (Orsay GmbH), Jennifer Heymann (Framode GmbH),

Begleitet wurden die Schülerinnen von Frau Serapins (Orsay GmbH), Herrn Eble (Kaufmännische Schulen Lahr) und Frau Humpert (Kaufmännische Schulen Lahr).

Ausstellung "Flucht und Migration" / Tag des Beruflichen Gymnasiums

Das IBG Lahr präsentiert ab dieser Woche eine Ausstellung mit dem Titel „Interkulturalität, Flucht und Migration“. Schüler und Lehrer aus verschiedenen Fachrichtungen und Klassenstufen haben sich an dem Projekt beteiligt. Die Initiative ging vom Netzwerk für interkulturelles Lernen und Arbeiten an Schulen (kurz: „NikLAS“) aus.

Hintergrund der Ausstellung ist der landesweite Tag des Beruflichen Gymnasiums am kommenden Mittwoch, den 7. Dezember 2016. „Die Ausstellung zeigt das ganze Spektrum an Fächern und Perspektiven, das es an beruflichen Gymnasien gibt“, erklärt die stellvertretende Schulleiterin, Ingrid Isele, die gleichzeitig Netzwerkmoderatorin von NikLAS ist. Flucht und Migration würde man vermutlich zunächst in Gemeinschaftskunde, Global Studies oder Geographie verorten. Aber auch aus dem Profilfach Pädagogik und Psychologie, aus Deutsch, Kunst und Religion sowie den Fremdsprachen und Naturwissenschaften kamen zahlreiche Beiträge. So gibt es in der Ausstellung überraschende Facetten des Themas zu entdecken, wie etwa die Migration in der Tier- und Pflanzenwelt, die Migration von Teilchen in der Chemie oder die künstlerische Darstellung von Fluchterfahrungen in Form von Steinen und Sandbildern.

Ziel des Projektes ist außer der Beschäftigung mit den Themen der interkulturelle Austausch und das Erwerben von interkulturellen Kompetenzen. Einige Schüler und Lehrer haben selber einen Migrationshintergrund und zum Teil auch Fluchterfahrung – so konnten sie ihren ganz persönlichen Blickwinkel in das Projekt einbringen.

Erste Besucherin der Ausstellung bei einer Art Vorpremiere war am vergangenen Mittwoch die Ministerialdirektorin im Kultusministerium, Gerda Windey. Auf Einladung von Schulleiter Herbert Huber hatte sie der Schule einen rund zweistündigen Besuch abgestattet. Dabei informierte sie sich über das breite Bildungsangebot  an der Kaufmännischen Schule Lahr, sprach mit Berufsschülern über die Vorzüge der Dualen Ausbildung, ließ sich das Konzept der Übungsfirma näher bringen und diskutierte mit den Referendaren über die aktuellen Einstellungschancen. Die Ausstellung als Schluss- und Höhepunkt ihres Besuches hinterließ bei Windey einen bleibenden Eindruck: „Es ist schon enorm, wie vielfältig die Themen Flucht und Migration hier präsentiert werden“.

Die Ausstellung ergänzt das Angebot der interkulturellen Woche in Lahr. Sie ist öffentlich und kann bis zum 16.12. während der Öffnungszeiten der Schule im Schulgebäude besucht werden.

"Wir sind dann mal weg"

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse BKWIW2 sammeln Berufserfahrungen im Ausland

„Die tägliche Erfahrung lehrt, dass diejenigen, welche viel reisen, an Urteilskraft gewinnen; dass die Gewohnheit, fremde Völker, Sitten und Gebräuche zu beobachten, den Kreis ihrer Ideen erweitert und sie von manchen Vorurteilen befreit.“ François Pierre Guillaume Guizot

Der Heimat den Rücken kehren, hinaus ziehen in die weite Welt um, wie François Pierre Guillaume Guizot schrieb, den Kreis der Ideen zu erweitern und sich von so manchen Vorurteilen zu befreien – das taten die 17 Schülerinnen und Schüler des Dualen Berufskollegs am Ende ihres ersten Lehrjahres.

Im Rahmen der Ausbildung zur/m Industriekauffrau/-mann bzw. Kauffrau/-mann im Groß- und Außenhandel mit Zusatzqualifikation „Internationales Wirtschaftsmanagement und Fremdsprachen“ traten sie im Sommer ihre Auslandspraktika an.

Die Schülerinnen und Schüler sammelten hierbei im Zuge des Erasmus+ Programmes der EU zahlreiche Erfahrungen in ihren zu erlernenden Berufen. Sie arbeiteten über einen Zeitraum von etwa 3 Monaten bei Tochtergesellschaften oder Lieferanten ihrer Ausbildungsbetriebe oder sie bekamen die Chance, die Verwaltung an einem College zu unterstützen.

Die Möglichkeit ein Land nicht nur als Tourist zu bereisen, sondern in fremde Kulturen einzutauchen, internationale Kontakte zu knüpfen und sich selbst einzubringen stand dabei im Vordergrund. Neben der Arbeit hatten die Schülerinnen und Schüler genügend Zeit das kulturelle Leben in ihrem Gastland zu erleben.

Man aß Hühnerfüße in Hong Kong, traf Bären im Algonquin Nationalpark von Kanada und erlebte die entspannte Arbeitshaltung der Engländer sowie die ausgiebigen Mittagspausen der Franzosen. Die Schülerinnen und Schüler bereisten insgesamt 11 Länder auf 3 Kontinenten und konnten schließlich die Erfahrung von Guizot voll und ganz bestätigen – die Reise in ein fremdes Land hat den „Kreis ihrer Ideen“, sprich ihren Horizont, deutlich erweitert.

Erasmus+ Projekt in Spanien

"Work – life – balance" - unter diesem Motto fand das diesjährige Erasmus+ Projekttreffen in Spanien statt. Neun IBG-Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe 1 hatten Anfang November die Möglichkeit, eine Woche in Gastfamilien in Tarragona (Spanien) zu verbringen. Das von der EU geförderte Erasmus+ Projekt „Fit for work in Europe“  ist ein dreijähriges Projekt, an dem je eine Schule aus Spanien, Deutschland, Frankreich, Ungarn und Polen teilnimmt.

Schon vor Beginn der Reise hatten sich die Teilnehmer der einzelnen Länder intensiv auf das Thema Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben vorbereitet. Dabei wurde zur Situation in den unterschiedlichen Ländern recherchiert, es wurden Fragebögen erhoben und ausgewertet und jedes Partnerland hatte die Aufgabe, sich Übungen zur körperlichen und geistigen Fitness zu überlegen und auf das Meeting mitzubringen. Die Ergebnisse wurden in Form von Präsentationen den anderen Teilnehmerländern vorgestellt, die mitgebrachten Übungen wurden gemeinsam durchgeführt.

Die Gruppe vom IBG Lahr hatte sich als Übung einen Zumba-Tanz überlegt und zur anschließenden Entspannung eine Traumreise. Noch in Deutschland hatten die Schüler dazu ein Video mit den einzelnen Schritten einer Zumba-Sequenz gedreht. Die anderen Länder waren begeistert von diesem Video und hatten sehr viel Spaß beim Einstudieren des Tanzes. Die Übungen der anderen Länder beinhalteten neben Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Koordination auch Entspannung und Konzentration.

Die spanischen Gastgeber boten in der Projektwoche ein interessantes Rahmenprogramm. Gleich zu Beginn gab es die Möglichkeit, Barcelona zu besichtigen, bevor die Schüler zu den Gastfamilien nach Tarragona weiterfuhren, wo sie sehr offen und herzlich empfangen wurden. Die spanischen Schüler hatten viele interessante Programmpunkte vorbereit, unter anderem besuchten die Projektteilnehmer eine Schokoladenfabrik, wurden vom Bürgermeister empfangen, bekamen eine Stadtführung durch Tarragona, und nahmen an einem Team-Building-Seminar bei einer Expertin teil, die normalerweise Firmem coacht. Außerdem hospitierten sie im Unterricht und erhielten einen speziell vorbereiteten Spanischkurs mit anschließendem Test, bei dem Deutschland siegte.

Besonderes Highlight des Aufenthaltes war eine fünfstündige Wanderung mit dem berühmten katalanischen Bergsteiger Oscar Cadiach. Seine motivierende Art brachte die Gruppe gemeinsam ans Ziel, welches verdienterweise der Strand und das Meer war. Dieser Ausflug zeigte den Schüler nicht nur, zu was sie fähig sind, wenn man sie motiviert, sondern bewies ihnen eindrucksvoll die Schönheit der spanischen Landschaft bei allzeit sonnigem Wetter. Den letzten Abend verbrachten alle zusammen in einem Club an der Küste, den sie im November ganz für sich allein hatten.

Somit ging eine erlebnisreiche und tolle Zeit, mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken zu Ende. Alle Schüler freuen sich bereits auf das Wiedersehen beim großen Projektfinale Ende April in Lahr.

Bericht: Leonie Frank und Lisa Hassur (J1)

Delegation aus St. Petersburg zu Gast am IBG

Interkultureller Austausch gehört an den Kaufmännischen Schulen Lahr schon seit vielen Jahren zum Schulalltag. Schüler und Lehrer des IBG kooperieren mit Schülern und Lehrern aus anderen Ländern im Rahmen von Comenius-Projekten der EU oder nehmen an Austauschprogrammen mit Russland, Schweden, Chile und Frankreich teil.

In der vergangenen Woche besuchten nun zwei Mitglieder der Schulleitung sowie zwei weitere Lehrerinnen vom Petrovsky College in St. Petersburg die Kaufmännischen Schulen. Sie informierten sich über das berufliche Schulwesen in Baden-Württemberg und bereiteten Projekte zum Thema Tourismus für den Schüleraustausch im April und Juni nächsten Jahres vor. Außerdem hospitierten sie im Unterricht einer Übungsfirma, die als Kooperationspartner einer Juniorenfirma in St. Petersburg vorgesehen ist.

Über die Besonderheiten der dualen Ausbildung in Deutschland wurden die vier Pädagoginnen aus Russland zunächst theoretisch in einem Seminar aufgeklärt, bevor sie bei einer Betriebsführung im Hausacher Unternehmen Binder & Wöhrle die praktische Seite kennen lernten. Um den praktischen Teil der Ausbildung insbesondere im Bereich Tourismus ging es schließlich auch bei einem Treffen mit Vertretern des Europaparks Rust inklusive einer Besichtigung des Parkgeländes und der Hotels.

Neben den Arbeitstreffen gab es auch genug Zeit für kulturelle Erfahrungen – auf dem Programm standen Ausflüge nach Freiburg, Baden-Baden, Colmar und Straßburg. Ein weiteres Highlight war der Besuch der Chrysanthema, wo die russische Delegation von Chrysanthemenkönigin Jessica Neugebauer (IBG-Schülerin) durch den Blütenzauber in der Lahrer Innenstadt geführt wurde.

Am Ende des Besuchs in Deutschland stand ein durchweg positives Fazit: Das Kennenlernen der jeweils anderen Kultur, Arbeitswelt und Sprache wurde von allen Beteiligten als große Bereicherung empfunden.

Workshop zu den US-Wahlen

Unter dem Titel „It’s the debate, stupid!“ kamen am 21. Oktober zwei Mitarbeiter der Landeszentrale für politische Bildung zu einem Aktionstag ans IBG, um mit Schülerinnen und Schülern die bevorstehende Präsidentschaftswahl in den USA zu thematisieren. In den jeweils 90-minütigen Workshops standen Fragen im Mittelpunkt wie „Was wissen Jugendliche über den amerikanischen Wahlkampf?“, „Wie bewerten sie die beiden Kandidaten Hillary Clinton und Donald Trump?“ und „Wem würden sie ihre Stimme geben und warum?“

Herzstück der Veranstaltung war ein Rollenspiel, bei dem die Schüler eine Fernsehdebatte zu den US-Präsidentschaftswahlen gestalten durften. Ob als Spitzenkandidat, Kampagnenmanager oder Gegnerbeobachter – entscheidend war, als Wahlkampfteam zu überzeugen. Wer am Ende die Nase vorne hatte, ist nicht überliefert. Wer im realen Wahlkampf am Ende die Nase bzw. die Haartolle vorne hat, wissen wir spätestens am Mittwochmorgen.

Schüleraustausch mit Chile - Erfahrungsbericht

Das IBG bietet jedes Jahr für Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 1 einen Austausch mit Chile an, der von Spanisch-Lehrerin Marlene Schmidt organisiert wird. Die Schüler aus Chile kommen jeweils im Dezember für 2 Monate nach Lahr, der Gegenbesuch der IBG-Schüler erfolgt im Sommer. In diesem Jahr haben Ronja Beyer und Mario-Steffen Kauz am Schüleraustausch teilgenommen. Ihren Erfahrungsbericht lesen Sie hier:

"Zwei Wochen vor Start der Sommerferien begann unsere langersehnte Reise nach Chile. Zuallererst trafen wir uns mit einer Gruppe aus Rottweil am Frankfurter Flughafen. Nach dem sehr langen Flug kamen wir endlich in unserem Hotel in Arica an. Am nächsten Morgen haben wir die Stadt besichtigt und eine Hafenrundfahrt gemacht, bei der wir auch viele Seelöwen gesehen haben.

Wir haben viel Zeit am Strand verbracht und fuhren ein paar Tage später dann mit einem Reiseführer Richtung Putre los. Unterwegs haben wir die schöne Wüstenlandschaft genossen und bei einer Frau Halt gemacht, die Kolibris in ihrem Garten züchtet.

In Putre angekommen, haben wir in einem Restaurant gegessen, in dem es guten Wein und das typisch chilenische Getränk Pisco gab – sehr lecker. Nach einer kalten Nacht in der Wüste haben wir am nächsten Morgen den Lauca-Nationalpark besucht, in dem wir viele Wüstentiere gesehen – Alpacas schmecken übrigens sehr lecker – und in einer heißen Therme gebadet haben. Dann fuhren wir mit einem Reisebus nach San Pedro de Atacama, einer Oase mitten in der Wüste, wo wir Sandboarden waren und das drittgrößte Geysierfeld der Welt besichtigten. Für den Abend gab es viele schöne Bars und Restaurants, in denen auch chilenische Musik gespielt wurde.

Als nächstes besuchten wir Iquique, eine sehr schöne Stadt an der Pazifikküste Chiles. Vormittags haben wir uns die historisch bedeutsamen Salpeterminen angesehen. Nachmittags gingen wir Surfen und legten uns an den Strand. Nach fast zwei Wochen im Norden Chiles flogen wir nach Valparaiso, einer Hafenstadt, die sich westlich von der Hauptstadt befindet. Wir hatten uns die Stadt angesehen und abends das letzte Mal gemeinsam gefeiert, bevor wir uns am nächsten Tag trennten. Die Rottweilgruppe fuhr nach Temuco und wir nach Santiago de Chile.

Dort besuchten wir mit unseren Austauschschülern Christobal und Rodrigo die deutsche Privatschule Sankt Thomas Morus. In unserer Freizeit unternahmen wir viel mit unseren Gastfamilien und trafen uns auch zu Partys. Es gab sehr gute Shopping-Möglichkeiten, unter anderem im Costanera-Center, dem größten Wolkenkratzer Südamerikas. Nach vier tollen Wochen in Santiago reiste Ronja mit zwei Freunden aus Rottweil weiter nach Argentinien und Uruguay.

Am 6. September war unsere tolle Reise nach Südamerika leider zu Ende und wir flogen alle zusammen zurück nach Deutschland. Es war eine sehr schöne Erfahrung, die uns noch lange begleiten wird."

Bericht: Ronja Beyer & Mario-Steffen Kauz

God Save Our Chrysanthema Queen

Sie hat weder in das schwedische Königshaus noch in die britische „Royal Family“ eingeheiratet und dennoch wird Jessica Neugebauer aus der Jahrgangsstufe 2 morgen, am 22. Oktober, offiziell zur Königin ernannt. Die Krönungszeremonie findet zur Eröffnung der Chrysanthema auf dem Marktplatz in Lahr statt. Für drei Wochen ist Jessica I. (lies: „die Erste“) dann Herrscherin über die Blumenwelt in der Lahrer Innenstadt. Das Protokoll sieht während dieser Zeit zahlreiche repräsentative Aufgaben vor – so wie es sich eben für eine Königin gebührt. Zu diesen Aufgaben zählen Pressekonferenzen, Presse-Interviews, Besuche von Vernissagen, Begrüßungen und Abendessen mit verschiedenen Delegationen (Japan, Russland, Frankreich, Costa-Rica), Empfänge verschiedener Unternehmen und Sponsoren, Vorlese-Nachmittage für Kinder, Auftritte/ Interviews auf der Chrysanthemen-Bühne, kulturelle Veranstaltungen sowie Shows und Vorträge, Rundgänge durch die Stadt, Besuche von verschiedenen Einrichtungen wie Kindergärten, VIP-Touren, Gast-Koch-Shows usw. Da die Amtszeit einer Chysanthemen-Königin insgesamt ein Jahr dauert, stehen auch nach Ende des Blumenfestivals am 13. November noch einige Verpflichtungen an. Langweilig dürfte es der jungen Monarchin in den nächsten Wochen und Monaten also nicht werden, zumal im Frühjahr auch noch das Abitur auf dem Plan steht.

Das IBG freut sich jedenfalls, neben vielen kleinen selbst ernannten Königen nun endlich auch eine echte Königin in seinen Reihen zu haben.

Mehr Infos zur Chrysanthema gibt es unter: http://www.chrysanthema.lahr.de/chrysanthema.100.htm

Vortrag zur Flüchtlingskrise

Der renommierte Journalist Andreas Zumach hielt am Donnerstag, den 22.09.2016, vor rund 200 Schülern sowie zahlreichen Lehrkräften einen kurzweiligen Vortrag über die aktuelle Flüchtlingssituation. Dabei beleuchtete er die Ursachen der jüngsten Fluchtbewegungen und ging schonungslos auf das Versagen der internationalen Staatengemeinschaft ein. Diese habe es nicht geschafft, die Menschen in den Flüchtlingslagern mit ausreichend Wasser und Nahrungsmitteln zu versorgen, was im vergangenen Jahr zu dem dramatischen Anstieg der Flüchtlingszahlen in Europa geführt habe. Finanziell sei diese Rechnung nicht aufgegangen. Die angemessene Versorgung eines Flüchtlings in einem europäischen Land koste 40 mal mehr als die Versorgung eines Flüchtlings in einem Flüchtlingslager.

Vieles hätte man im vergangenen Herbst verhindern oder zumindest besser regeln können, ergänzte Zumach, wenn die möglichen Auswirkungen der Krisen im Nahen Osten und in Afrika zuvor nicht hartnäckig ignoriert worden wären. Den Behörden in Deutschland sei jahrelang ein Sparkurs verordnet worden, sodass sie im Ernstfall mit der Abfertigung von Hundertausenden Asylsuchenden zwangsläufig überfordert waren. Den berühmten Satz von Kanzlerin Merkel „Wir schaffen das“ hält Zumach dennoch für angemessen. Leider werde er in der politischen Diskussion oft aus dem Zusammenhang gerissen und falsch interpretiert. Aus Sicht des Referenten sei es richtig gewesen, den Behörden und Menschen in Deutschland angesichts der neuen Herausforderung Mut zu machen. Schließlich sei es bereits zwei Mal in der jüngeren deutschen Geschichte gelungen, größere Flüchtlingsgruppen aufzunehmen – nach dem Zweiten Weltkrieg und während des Bürgerkriegs im ehemaligen Jugoslawien.

Der Flüchtlingsstrom aus Afrika und dem Nahen Osten werde nach Zumachs Einschätzung auch in Zukunft nicht abreißen, wenn man die Ursachen – Krieg und Armut – nicht in den Griff bekomme. Insgesamt gibt es weltweit derzeit 65 Millionen Flüchtlinge. Legte man den Berechnungsschlüssel der Organisation “Terres des Hommes“ zugrunde (BIP, Bevölkerungsdichte, Fläche eines Landes), müsste Deutschland perspektivisch sogar 8 Millionen Flüchtlinge aufnehmen. Letzten Endes komme es aber auf eine enge Zusammenarbeit aller Staaten an, sowohl auf europäischer und als auch auf internationaler Ebene. Auch wenn die UNO bei der Prävention der Flüchtlingskrise in verschiedener Hinsicht versagt habe, sei die Organisation für deren Bewältigung wichtiger als je zuvor.

Exkursion nach Polen (14.07. - 19.07.2016)

Am Donnerstag in der vorletzten Schulwoche begann unsere lang ersehnte Exkursion nach Krakau, Polen. Nach 16 Stunden Fahrt, mit wenig Schlaf, kamen wir am  Freitagmorgen völlig erschöpft in unserem Hostel an. Nach einer kurzen Pause machten wir uns auf den Weg zum Oskar-Schindler-Museum, hörten davor an einem Flussufer jedoch noch eine sehr interessante GFS über die Person Oskar Schindler. Die gute Führung durch die Fabrik gestaltete sich trotz Müdigkeit kurzweilig. Anschließend gingen wir gemeinsam in ein Restaurant und ließen den Tag entspannt ausklingen. Am Samstagmorgen begann unsere eindrucksvolle Führung durch das Konzentrationslager in Auschwitz und das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Die krassen Geschichten und Bilder dieser Zeit schockierten uns alle sehr. Danach durften wir den Abend selbstständig nutzen. Am Sonntag machten wir uns auf zu einer herausfordernden Stadtrally durch die Krakauer Altstadt, welche Einfallsreichtum, Kombinationsfähigkeit und sogar schauspielerisches Talent erforderte. Am Abend trafen wir uns zum gemeinsamen Essen in einem Restaurant und ließen unsere Zeit in Krakau Revue passieren. Am Montag, unserem letzten Tag in Polen, zogen wir nach einem ausgiebigen Frühstück noch einmal los und nutzten die Zeit individuell. Das Angebot der Lehrer, die Wawel-Burg zu besichtigen, wurde von einigen in Anspruch genommen. Gegen 18.00 Uhr traten wir unsere zu lange Heimreise in das sonnige Deutschland an.

Alles in allem möchten wir uns trotz des regnerischen und kalten Wetters, welches von den Lehrern nicht gut bestellt war, recht herzlich bei Frau Bühler, Herr Grimm und Herr Gießler bedanken. Die Organisation war fabelhaft und gestaltete das Miteinander unkompliziert. Es war eine schöne, lehrreiche Exkursion.

(Bericht: Leonie Bing und Lea Schnak, J2)

Eklat bei School on Stage: Schlagerstar schießt Vogel ab

„Welche Songs soll ich im Sommer auf meine Playlist setzen?“ Wer sich das immer noch fragt, kann nicht bei School on Stage gewesen sein. Das seit Jahren etablierte Format bietet Schülern und Lehrern am IBG Lahr kurz vor den Sommerferien die Möglichkeit, auch außerhalb des Unterrichts ihre Talente unter Beweis zu stellen. Einen Mangel an Gesangstalenten gab es dabei noch nie zu beklagen. Auch in diesem Jahr waren es vor allem junge Sängerinnen, die das Publikum in der IBG-Sporthalle mit ihren Interpretationen von aktuellen Hits und zeitlosen Klassikern in den Bann zogen: Angelina Meckel, Emma Mae Wabnitz, Lea Siefer, Laura Förster, Hannah Bühler, Samantha Wanjiru, Anne Schwörer, Julia Müller – möglicherweise sind das Namen, die man irgendwann in den Charts bei itunes wiederfindet. Hinzu kamen energiegeladene Tanzvorführungen, filigrane Instrumentalstücke sowie eine spektakuläre Nummer am Trapez von Eva Gaiser und Luisa Rummel. Unbestrittenes Highlight war jedoch der Auftritt von Jannik Rendler, der mit einem Schlager-Medley („Ein Bett im Kornfeld“, „Wieder alles im Griff“) das Stimmungsbarometer explodieren ließ.  Die Gesamtleitung der rund dreistündigen Show lag bei Musiklehrer Oliver Schätzle, dessen Lehrer-Schüler-Band um Dirk Hähnel, Olaf König, Jochen Simon, Felix Wüger und Luca Lehmann zusammen mit der IBG-Bigband für einen satten Sound sorgte. Schätzle war es schließlich auch, der im Moderatorenteam mit Christina Siegert charmant und humorvoll durch den Abend führte.

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Carmen vs. Tarzan

Auch in diesem Schuljahr besuchten die Musikkurse des IBG mit ihrem Lehrer Oliver Schätzle im Rahmen der Unterrichtseinheit Musiktheater wieder diverse Vorstellungen. Im Juni stand zunächst die Oper „Carmen“ am Badischen Staatstheater in Karlsruhe auf dem Programm. Nachdem man sich im Unterricht ausführlich mit der Oper auseinandergesetzt und die Musik interpretiert hatte, folgte mit der Karlsruher Aufführung ein gelungenes Beispiel für eine moderne Inszenierung der Oper von Georges Bizet. Nicht nur die zahlreichen Begleitlehrer waren begeistert, sondern auch die Schülerinnen und Schüler, für die es zum Teil der erste Besuch in einem Opernhaus war.

Den direkten Vergleich von Oper und Musical konnten die Schülerinnen und Schüler dann Anfang Juli beim Besuch des Musicals „Tarzan“ in Stuttgart erleben. Topplätze in den ersten Reihen vor der Bühne machten die Aufführung zu einem unvergesslichen Erlebnis. Umgeben von Gorillas erlebte man hautnah die spektakuläre Inszenierung – Tarzans Sixpack versetze vor allem die Damen in Ekstase. Erst nach minutenlangen Standing Ovations trat man wieder die Heimreise mit dem Bus an.

 

„Fit for work“ in der Bretagne

Anfang Juni hatten 9 Schülerinnen des Erasmus+ Seminarkurses in Begleitung von Frau Budig und Herrn Tröndle die Gelegenheit, eine Woche lang in eine andere Kultur einzutauchen und zusammen mit Schülerinnen und Schülern aus vier weiteren EU-Ländern in Workshops zu arbeiten und den Alltag in einer französischen Kleinstadt in der Bretagne zu erleben.

Das von der EU geförderte, drei Jahre dauernde Erasmus+ Projekt „Fit for work in Europe“ bot wieder einmal Schülerinnen und Schülern aus Ungarn, Polen, Frankreich, Spanien und Deutschland die Möglichkeit, in einem gemeinsamen Treffen ihre Projektergebnisse zu präsentieren und zu diskutieren.

Am Samstag trafen die Schülerinnen des IBGs in Paris auf die anderen Projektteilnehmer aus den verschiedenen Ländern und erkundeten gemeinsam die französische Hauptstadt. Eine abendliche Bootsrundfahrt auf der Seine mit Blick auf den beleuchteten Eifelturm und weiterer Sehenswürdigkeiten war eines der „Highlights“ dieses Wochenendes. Am Sonntag erreichte dann die Projektgruppe nach einer sechsstündigen Busfahrt ihre Partnerstadt Hennebont in der Bretagne, wo sie von ihren Gastfamilien schon erwartet wurden.

Im Laufe der Projektwoche bot die französische Partnerschule, das „Lycée Victor Hugo“, den Projektteilnehmern ein sehr abwechslungsreiches und interessantes Programm - von Unterrichtshospitationen über Sightseeing mit Besichtigung des Museums der „East India Company“ in der Zitadelle von Port-Louis und der Altstadt von Quimper bis zum Strandspaziergang am Meer mit „Moule et frites“ und „Selfie-time“.

In internationalen Workshops erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler die bestehenden Ungleichgewichte, Stolpersteine und Erfolgsfaktoren der verschiedenen nationalen Arbeitsmärkte und präsentierten ihre Ergebnisse auf Englisch in einer PowerPoint-Präsentation und auf Wandplakaten. Die französische Partnerschule stellte ihre Auswertung der Fragebogenaktion zur Mobilität von Schülern auf dem europäischen Arbeitsmarkt vor. Im Rahmen der Projektwoche wurde zudem von den Schülerinnen und Schülern ein selbst gestalteter Projektflyer ausgewählt und ein Französisch-Sprachkurs durchgeführt.

Die ereignisreiche Woche endete mit einem Empfang der Projektgruppe im Rathaus der Stadt Hennebont, einem Ausflug in einen Kletterpark sowie einer stimmungsvollen Abschiedsparty à la „School on stage“ mit Hip-Hop und traditioneller bretonischer Folklore und Tanzmusik.

Leider hieß es dann wieder Abschied nehmen - bis zu einem Wiedersehen beim nächsten Erasmus-Treffen im November in Tarragona!

Bericht: Alina Leutert SG12

Mit der Fachhochschulreife in eine neue Zeit

51 Schülerinnen und Schüler haben ihre Abschlussprüfung am Kaufmännischen Berufskolleg II bestanden und damit die Fachhochschulreife erworben. Im Rahmen einer Feierstunde mit Freunden, Familienangehörigen und Lehrern wurden Ihnen die Zeugnisse überreicht.

Schulleiter Herbert Huber wies die Absolventen in seiner Ansprache darauf hin, dass ihre Bildung ein wichtiger Standortfaktor für die Region sei. Die Entscheidung, nach dem BK I noch das BK II zu besuchen und die Fachhochschulreife anzustreben, sei goldrichtig gewesen. Huber gab den Absolventen außerdem das von Bundespräsident Johannes Rau geprägte Motto „Versöhnen statt spalten“ mit auf den Weg. Bildung ziele nicht nur darauf ab, sich etwas merken zu können oder etwas zu erkennen – Bildung diene auch der Verständigung in der Gesellschaft und dem Frieden weltweit.

Die Abteilungsleiterin des Berufskollegs, Yvonne Lebfromm, sprach von einer Zeitenwende für die Absolventen: „Ihr startet in eine für euch neue Welt, in eine neue Zeit, die noch nicht so ganz geplant ist, bei der die Freiheit erstmal Vorrang hat“. Viele Schüler hätten im Vorfeld Bedenken gehabt, ob sie die Prüfung bestehen, mit viel Mut und Fleiß habe es schließlich geklappt: „Ihr habt das scheinbar Unmögliche versucht, und das für euch Mögliche erreicht.“

Der Klassenpreis für die beste Gesamtleistung mit einem Notendurchschnitt von 1,1 ging an Timo Enz, ein Lob erhielt Caroline Maier. 33 Schülern wurde neben der Fachhochschulreife ein Zeugnis zum staatlich geprüften Wirtschaftsassistenten verliehen. Sie hatten wöchentlich zwei Stunden Zusatzunterricht im Fach Wirtschaft besucht und mindestens zwei zusätzliche Prüfungen abgelegt.

Folgende Schüler haben dieses Jahr ihren Abschluss am BK II gemacht: Redur Besi Aljas, Magdalena Burkard, Cenk Cakir, Redur Celik, Eda Demirsal, Alper Dirim, Kevin Hettich, Isabel Huber, Elizabet Ivanova, Kristina Jakober, Berkay Kuvvetli, Daniel Meister, Sarah Mündörfer, Rubet Öger, Dennis Ost, Felix Pfleger, Alex Sander, Vanessa Saretzky, Tim Schiller, Eduard Schmidt, Jana Siefert, Daniel Stukert, Pia Maria Westphal, Maria Woitassek, Vanessa Zimmermann, Thomas Bachmann, David Beck, Philipp Docter, Pia Drieschner, Timo Enz, Pascal Fleig, Ksenia Fromm, Katrin Ganski, Gabriel Glatt, Rebecca Haid, Kim Hauser, Sophia Hutt, Desmond Igbinovia, Marcel Itzek, Jessica Janke, Milena Ketterer, Mirco Klem, Sidney Klum, Melis Kovanci, Caroline Maier, Julia Rehm, Alina Riesle, Julian Stuber, Christina Sulz, Yilmaz Tuncay, Manfred Wirths

Abiturienten feiern rauschende Ballnacht

Die 139 Abiturienten des IBG feierten am vergangenen Freitag zusammen mit ihren Eltern, Freunden und Lehrern eine rauschende Ballnacht in der Schwarzwaldhalle in Appenweier. Bis in die frühen Morgenstunden tanzten sie sich den Prüfungsstress der letzten Wochen von der Seele.

Den offiziellen Teil hatte Schulleiter Herbert Huber mit einer Rede eröffnet. Huber wies die Abiturienten darauf hin, dass die Gesellschaft berechtigte Anforderungen an Menschen habe, denen eine Reife attestiert wird: „Wer eine Reife besitzt, hat einen geistigen Entwicklungsprozess hinter sich, er hat Verantwortungsbewusstsein und nimmt als Bürger die Pflichten in einem demokratischen Staatswesen wahr“. Er finde es bedauerlich, dass bei der Volksabstimmung über den Brexit nur 35 Prozent der Jüngeren zur Wahl gegangen sind, so Huber weiter. Er hoffe, dass sich die Beteiligung am Gemeinwesen zur selbstverständlichen Alltagserfahrung der Abiturienten entwickle.

Der Abteilungsleiter des Integrierten Beruflichen Gymnasiums, Andreas Scherwath, ermunterte die Abiturienten, sich selbst treu zu bleiben und ihren Leidenschaften unbeirrt nachzugehen: „Es mag sein, dass ihr für eure Leidenschaft belächelt oder sogar angefeindet werdet. Lasst euch davon nicht beeindrucken – tanzt und singt, als würde euch niemand zuschauen!“ Außerdem appellierte er an die Absolventen, dem Hass zu widerstehen, der im Schutz der Anonymität der sozialen Netzwerke momentan Hochkonjunktur habe: "Überflutet diese Welt mit Liebe! Die Liebe ist viel stärke als der Hass, die Liebe überwindet den Hass, die Liebe überlebt den Hass – sie bleibt ewig“.

Höhepunkt des Abends war die Auszeichnung der zahlreichen Preisträger. Insgesamt 20 Schüler hatten ihr Abitur mit einer 1 vor dem Komma abgeschlossen und erhielten dafür einen Buchpreis: Samira Beiser, Tobias Biegert, Marie-Louise Brauner, Hannah Feuerstein, Maike Gerski, Florentine Haas, Marcel Hasemann, Leonie Höpler, Lena Hummel, Laura Kammin, Daniel Kundik, Patrick Maier, Nina Nerpel, Johanna Rimpf, Teresa Russo, Malwine Schneider, Sofia Schwarz, Nicole Steinbrecher, Dennis Strel und Anntonia Zeller. Den Preis für die besten Leistungen im Profilfach Pädagogik und Psychologie erhielt Marcel Hasemann. Im Fach Volks- und Betriebswirtschaftslehre (klassisch) wurde Laura Kammin ausgezeichnet. Im internationalen Profil hatte Florentine Haas am Besten abgeschnitten. Den Physikpreis teilten sich Tobias Biegert und Patrick Maier, der Chemiepreis ging an Dennis Strel, der Schulpreis Ökonomie (gesponsert von der Südwest Metall) an Tobias Biegert, die Alfred-Maul-Gedächtnismedaille für die besten Leistungen im Fach Sport an Menoa Rapp und der Scheffelpreis für die besten Leistungen im Fach Deutsch an Samira Beiser. Letztgenannte erhielt als Jahrgangsbeste mit einem Abiturschnitt von 1,0 außerdem den Preis des Landrats.

Im Rahmenprogramm gaben die Abiturienten eine Kostprobe ihrer musikalisch-tänzerischen Fähigkeiten. Leonie Höpler und Maximilian Broß sangen gemeinsam das Lied „Sweater Weather“ von The Neigbourhood, Samantha Wanjiru tanzte leidenschaftlich zum Song „Single Ladies“ von Beyoncé und die Schülerband um Maximilian Broß, Tom Henkel, Kristof Alexander und Malina Trefflinger ließen mit „Time of your life“ von Green Day noch einmal Erinnerungen an ihre Studienfahrt nach Irland aufleben. Zum Abschluss stürmten alle Abiturienten die Bühne um sich zu den Beats von „Can’t stop the feeling“ für den inoffiziellen Teil warm zu tanzen.

Abschlussfeier an der Kaufmännischen Berufsschule

Rund 200 Berufsschüler haben in diesem Sommer ihre Abschlussprüfung an der Kaufmännischen Berufsschule (KBS) Lahr abgelegt. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in der Sporthalle der Schule wurden Ihnen am Donnerstag, den 16. Juni, die Abschlusszeugnisse überreicht.

Der Schulleiter der Kaufmännischen Schulen, Herbert Huber, und der Abteilungsleiter der Berufsschule, Hermann Eble, gratulierten den Schülern zur bestandenen Prüfung. Huber hob in seiner Ansprache besonders den im Abschlusszeugnis ausgewiesenen Deutschen Qualifikationsrahmen hervor, der den Schülern innerhalb der EU eine große Mobilität ermögliche, da er europaweit Rückschlüsse auf ihr Kompetenzprofil zulasse. Außerdem lobte er die Schüler, die durch Zusatzprüfungen den europäischen Computerführerschein ECDL erworben hatten. Damit hätten sie sich ein Alleinstellungsmerkmal und folglich einen großen Vorteil auf dem Arbeitsmarkt verschafft, so Huber.

Für hervorragende Leistungen im Fach Deutsch erhielten Nathalie Wangler, Vera Bächle und Laura Broß den Hebelpreis. Für die besten Leistungen in den Wirtschaftsfächern wurden Lisa Hauß, Beatrix Fehrenbach und Andreas Groß mit einem vom Förderverein gestifteten Sonderpreis geehrt.

Einen Klassenpreis erhielten folgende Auszubildende: Julia Stulz, Canan Soysever, Simon Strickle, Anna-Lee Wabnitz, David Matz, Patricia Sohn, Vera Bächle, Andreas Groß, Luisa Maria Blass, Michél Zinsel, Daniel Weiss und Beatrix Fehrenbach,

Weitere Preise für ausschließlich gute und sehr gute Leistungen gingen an: Sarah Baschnagel, Sina Maria Burger, Lisa Hauß, Janosch Hügel, Kevin Janu, Larissa Mai, Laura Bauer, Michael Cziollek, Saskia Schnurr, Katharina Weber, Philipp Eble, Julian Kern, Nicola Bächle, Leah Rotzoll, Daniel Gutenkunst, Simone Stüber, Saskia Glaser, Daniel Kollofrath, Lisa Obert, Steven Roth, Yvonne Teufel, Maren Ehret, Tamara Kern, Linda Körnle, Ann-Kathrin Metz, Nathalie Wangler, Melanie Weber und Ann-Kathrin Wirth.

Im Anschluss an die Preisübergabe wurden die Absolventinnen und Absolventen noch zu einem Sektempfang eingeladen. Die Feier wurde von der Lehrer-Schüler-Bigband musikalisch umrahmt.