Global Player in New York

Schülerinnen und Schüler der Kaufmännischen Schulen Lahr zeigten sich Ende April von ihrer besten Seite als Global Player in New York. Sie nahmen an der Youth Business Summit teil, einer Veranstaltung für Schüler und Studenten, die aus verschiedenen Businesswettbewerben sowie der internationalen Übungsfirmenmesse besteht. Bei der Global Business Challenge arbeiteten die Teilnehmer in internationalen Teams und erstellten in kurzer Zeit eine Auswertung und Präsentation für eine betriebswirtschaftliche Aufgabenstellung. Dabei erreichte ein Team mit Schülern aus dem Wirtschaftsgymnasium einen hervorragenden 4. Platz.

Bereits zum zweiten Mal nahmen Schülerinnen und Schüler der Übungsfirma Juweluna GmbH, unterstützt von der Patenfirma Juwelier Spinner, an der International Trade Show teil. Diese Messe ist die größte Übungsfirmenmesse weltweit. Schüler und Studenten aus vielen Ländern präsentieren hier ihre Übungsfirmen, ihre Produkte und vor allem ihr Organisationstalent und ihr Verhandlungsgeschick.

Eine Übungsfirmenmesse ist für jeden Schüler ein Highlight, weil man hier die Produkte, die im Unternehmen virtuell vertrieben werden, vor Ort an den Mann (oder die Frau) bringen kann. Man erlebt das unbeschreibliche Messeflair hautnah am eigenen Stand oder als Kunde bei den anderen Ausstellern. Das an sich ist schon ein tolles Erlebnis für die Schüler des Berufskollegs I und II, die in der Regel noch keine berufspraktischen Erfahrungen haben. Findet das Ganze auch noch in New York statt, auf einer Messe mit 175 Ausstellern aus aller Welt und tausenden Besuchern, dann hat sich die wochenlange Vorbereitung definitiv gelohnt.

Bei einem Empfang im deutschen Konsulat erhielten die Teilnehmer Informationen, wie deutsche Schüler und Studenten in Amerika von verschiedenen Organisationen unterstützt werden können, sowohl finanziell als auch organisatorisch. Bei dieser Veranstaltung konnten wertvolle Kontakte geknüpft werden für Auslandspraktika oder ein Studium.

Umrahmt wurden die „dienstlichen“ Events von täglichen Sightseeing-Touren durch die Stadt, wobei Times Square, 09/11-Memorial mit One World Trade Center, Walk über die Brooklyn-Bridge, Central-Park und ein Besuch bei einem Yankee-Spiel nur ein paar Stationen waren. Die Reise war für alle Beteiligten – Schüler und Betreuer – ein unvergessliches Erlebnis – see you soon New York!

Flüchtlingsproblematik im Fokus des Schülerwettbewerbs

Beim 58. Schülerwettberb des Landtags von Baden-Württemberg thematisierten über die Hälfte der abgegebenen Arbeiten die Flüchtlingsproblematik. Daneben interessierten sich viele Jugendliche aber auch für das Thema "Zivilcourage" und verschiedene selbst gewählte aktuelle, gesellschaftspolitische Themen. Am IBG haben dieses Jahr über 30 Schülerinnen und Schüler teilgenommen und viele von ihnen sogar Sachpreise gewonnen, wie z.B. einen Musicman. Neben den Einzelurkunden erhielt unsere Schule außerdem eine Urkunde und ein Fotoset zu Geschichtsaugenblicken nach 1933, da sie bereits zum dritten Mal in Folge beim Wettbewerb vertreten war. Bertreut wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Frau Blattmann und Frau Spothelfer.

Ab Mai kann die Ausschreibung zu den Themen des nächsten Wettbewerbs online eingesehen werden. Bei Interesse scheut euch nicht, eure LehrerInnen anzusprechen. Die Wettbewerbsarbeit kann auch als gleichwertige Lernleistung (GFS) angerechnet werden. Mitzumachen lohnt sich also!

 

 

150 € und eine Urkunde für eine „besondere Leistung“

Überrascht reagierten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11/1, als Schulleiter Herbert Huber am Freitag, den 15. April, plötzlich im Klassenzimmer auftauchte, um ihnen eine Urkunde der Bundeszentrale für politische Bildung zu überreichen. Die Klasse hatte im Herbst im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts bei Frau Öxle über mehrere Wochen ein Projekt mit 60 jungen Männern aus Nigeria und Pakistan durchgeführt, die für fünf Monate in der Sporthalle des IBG untergebracht waren. In Kleingruppen wurden u. a. Deutschkurse gegeben, Interviews zu den Fluchtursachen durchgeführt und Fußballspiele organisiert.

Die Unterrichtseinheit “Flüchtlinge am IBG“ ermöglichte den Schülerinnen und Schülern nicht nur, sich in ein aktuelles politisches Thema einzuarbeiten, Kompetenzen wie Teamwork und selbständiges Recherchieren zu trainieren, sondern auch Verständnis und Empathie für die Situation der Flüchtlinge zu entwickeln: „Durch dieses Projekt hatten wir die einmalige Chance, mehr über die Flüchtlinge und ihre momentane Situation zu erfahren. Auch wenn sie nicht wissen, wo sie die kommenden Wochen verbringen werden, wollen sie ihre Chance nutzen, nehmen an Deutschkursen teil, möchten arbeiten gehen und ihre Träume verwirklichen. Unserer Meinung nach haben diese Menschen unseren größten Respekt verdient.“ (Reflexionen der Gruppe „Deutsch als Fremdsprache“)

Die vielfältigen Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden anschließend dokumentiert, durch Hintergrundinformationen zur deutschen Flüchtlingspolitik ergänzt und als Beitrag zum Thema „Politik brandaktuell“ beim Schülerwettbewerb eingereicht. Vier Monate später, als niemand mehr damit gerechnet hatte, bekam die Klasse nun Post von der Wettbewerbsjury, die das Engagement mit einer Geldprämie von 150 € und einer Urkunde als Anerkennung für eine „besondere Leistung“ würdigt. Die Schülerinnen und Schüler wollen das Preisgeld in ein Grillfest investieren. Ob es gelingen wird, einige der Flüchtlinge zu dem Fest einzuladen, ist leider ungewiss, weil viele den Ortenaukreis inzwischen wieder verlassen mussten.

Mit den Schweden am Kanonenplatz

Schon eine feste Tradition ist der Schüleraustausch des IBG mit dem Schillerska Gymnasiet in Göteborg. Im Rahmen dieses Austausches waren vom 11. bis zum 15. April zehn Schülerinnen aus Schweden zu Gast bei ihren deutschen Partnern in Lahr.

Bei herrlichem Frühlingswetter trafen die Gäste am Montag in Frankfurt ein und spürten schon beim Bustransfer nach Lahr, dass der Frühling im Südwesten Deutschlands viel weiter ist als in ihrer Heimat. Blühende Gärten und Parks waren am nächsten Tag bei der gemeinsamen Fahrt nach Freiburg zu sehen. Eine Fahrt mit der Seilbahn auf den Schlossberg und ein Spaziergang zum Kanonenplatz brachten die schönsten Ausblicke über die Dächer der Altstadt und zum Münster. Der Kaiserstuhl und die schneebedeckten Berge der Vogesen bildeten den Hintergrund.

Interessiert und erstaunt waren die schwedischen und deutschen Schülerinnen über die gotische Architektur und die farbenprächtigen Fenster des Münsters. Eine Stadtführung führte zum Schwaben- und Martinstor durch die Gassen, über die Bächle und durch die schönen Passagen. In Begleitung von Annika Hansson und Simon Höflich für die schwedische Gruppe, sowie Eva-Maria Schindler, Jennie Hagström und Horst Bock für die deutsche Seite gingen alle zusammen zum Mittagessen.

Eher schwedisches Wetter herrschte am nächsten Tag beim Besuch in Straßburg. Hier war die Stadtführung wegen des Regens sehr kurz, der Aufenthalt im Münster dafür etwas länger. Die astronomische Uhr, die Orgel und die Fensterrosette boten genug interessante Anschauung.

Zum Austausch gehörten natürlich auch viele schöne Erfahrungen in der Freizeit und mit den Gastgeberfamilien. Am letzten Tag standen dann noch ein Unterrichtsbesuch und eine Gesprächsrunde mit dem Seminarkurs „Blickwechsel Skandinavien“ auf dem Programm. Nach einem gemeinsamen Essen hieß es dann Abschied zu nehmen bis zum Gegenbesuch in Göteborg im Mai.

Buchtitel des Monats April: Ein ganzes halbes Jahr Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich

Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.

Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird. Eine Frau und ein Mann. Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen. Die Liebesgeschichte von Lou und Will.
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Eine Geschichte, die uns in eine neue Welt entführt hat.
Kennt ihr das Gefühl, wenn man möchte, dass ein Buch NIE enden soll?

"Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes ist solch ein Buch. Wir lesen beide nicht viel, aber dieses Buch hat uns gefangen genommen.  Es ist so schön geschrieben, dass man es nicht aus der Hand legen mag. Wir lachten, weinten  und bangten, und am Ende saßen wir da und brauchten erst einmal Zeit für uns. Erst durch dieses Buch ist uns so richtig bewusst geworden, für wie selbstverständlich wir viele Dinge im Leben halten. Wie schnell kann sich jedoch alles ändern! Und was heißt es, einen Menschen, den man liebt, loszulassen?

Wir können jedem nur raten, dieses Buch zu lesen!

Es steht in der Schulbibliothek, Raum 221 (Öffnungszeiten: Mo – Fr: 1. große Pause und Mo 7. Stunde)

Alina & Lea, J1

IBG-Schülerinnen erhalten Europass Mobilität

8 Schülerinnen vom IBG Lahr können sich über einen besonderen Trumpf bei künftigen Bewerbungen freuen - ihnen wurde von Schulleiter Herbert Huber am vergangenen Dienstag der Europass Mobilität überreicht. Die Schülerinnen hatten im Rahmen des Erasmus+ Projektes „Fit for work in Europe“ an einem mehrtägigen Treffen in Debrecen (Ungarn) teilgenommen. Der Europass Mobilität dokumentiert nun die Kompetenzen und Lernergebnisse, die sie während ihres Auslandsaufenthalts erworben haben.

Beim Projekttreffen in Ungarn im vergangenen Herbst hatten die IBG-Schülerinnen Interviews präsentiert und ausgewertet, die zuvor mit auslandserfahrenen Deutschen oder mit europäischen Arbeitnehmern in Deutschland geführt wurden. Dabei ging es um die Bereitschaft von jungen Menschen, sich im europäischen Arbeitsraum zu bewegen sowie um die Anforderungen, die in den jeweiligen EU-Ländern zu erfüllen sind.

Das auf 3 Jahre angelegte Erasmus+ Projekt „Fit for work in Europe“ läuft seit dem Schuljahr 2014/15 am IBG Lahr. Beteiligt sind noch 4 weitere Schulen aus Ungarn, Polen, Spanien und Frankreich. Das von der EU geförderte Projekt soll die Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit der Teilnehmer verbessern und Jugendliche motivieren, sich auf den europäischen Arbeitsmarkt einzulassen.

Folgende Schülerinnen verfügen ab sofort über den Europass Mobilität: Janina Bau, Theresa Broß, Alexa Fischer, Ann Kristin Klaus, Kristin Luchner, Gamze Sahin, Stella Schmid und Lea Surkus. Die betreuenden Lehrkräfte sind Gabriele Budig, Julia Müller, Ulrich Tröndle und Alexandra Raicu.

Grundschüler besuchen Experimentiergarten am IBG

Endlich war es wieder soweit: am Infotag des Integrierten Beruflichen Gymnasiums Lahr öffneten die Naturwissenschaften zum wiederholten Mal ihre Pforten für Grundschüler. Rund 30 Schülerinnen und Schüler der Klasse 4 aus Kuhbach und Reichenbach durften mit ihren Lehrerinnen spannende Experimente durchführen. Angeleitet und betreut von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 1, forschten sie in kleinen Teams zu verschiedenen Themen aus der Physik und Chemie.

In der Physik gingen die kleinen Forscher der Frage nach, wie man aus Holzstäben eine Brücke errichten kann, ohne weitere Hilfsmittel zu verwenden. Diese knifflige Aufgabe hatte bereits Leonardo da Vinci vor über 500 Jahren gelöst. In einem weiteren Experiment galt es herauszufinden, was denn eigentlich „Geschwindigkeit“ ist. Diese physikalische Größe begegnet den Grundschülern fast täglich, doch was bedeutet sie genau? Mithilfe einer Modelleisenbahn, einer Uhr und einem Metermaß wurde auch diese Frage beantwortet. Zu ihrem großen Erstaunen fanden die Grundschüler außerdem heraus, dass ein Gepard in einer Sekunde fast 33 Meter zurücklegen kann. Krönender Abschluss der physikalischen Experimente war der Start einer Rakete auf dem Sportplatz, wobei der Treibstoff nur aus komprimierter Luft und Wasser bestand.

Weiter ging es in den Fachbereich Chemie. Hier waren der Rosinenaufzug und die Brausetablettenrakete die Favoriten. Außerdem forschten die Grundschüler zu den Themen Leitfähigkeit und Feuerlöscher. Am Ende waren sich die großen und kleinen Forscher einig: „Schade, dass der Experimentiergarten am IBG nur einmal im Jahr geöffnet hat!“

IBG Lahr - Tabletprojekt im Unterricht

Neueste Tablet-Technologie wird ab Schuljahr 2017/2018 am Integrierten Beruflichen Gymnasium Lahr (IBG) im Unterricht eingesetzt. Das IBG hat sich mit einem in sich schlüssigen Konzept um die Teilnahme an dem Schulversuch beim Kultusministerium beworben und den Zuschlag erhalten. Der Kultur- und Bildungsausschuss des Ortenaukreises stimmte der Teilnahme in der Sitzung am 23. Februar 2016 zu. "Tablets sind mit ihrer hochmodernen Technik hervorragend für Unterrichtszwecke geeignet, zumal jeder Schüler ein Tablet bekommen wird und dieses sowohl zu Hause als auch im Unterricht nutzen kann", sagte Schulleiter Herbert Huber. Die Lehrerinnen und Lehrer bereiten sich intensiv auf das Pilotprojekt vor. Am IBG werden noch stärker als bisher digitale Techniken Einzug halten. Diese werden auch auf die zweijährige Berufsfachschule (Wirtschaftsschule) und die Berufskollegs ausstrahlen. "Wir werden weitere Tablets beschaffen, die von den Lehrerinnen und Lehrern, die in der Wirtschaftsschule und im Berufskolleg unterrichten, genutzt werden können. Alle Schularten werden von den Erfahrungen und der modernen Methodik und Didaktik profitieren", so die Stellvertretende Schulleiterin Ingrid Isele. Es bleibt das Ziel der Kaufmännischen Schulen / des IBG Lahr, die Schülerinnen und Schüler optimal sowohl für ein Studium als auch für den Ausbildungsmarkt zu qualifizieren. Moderne Unterrichtsmethoden mit Tablets, Computern und in Übungsfirmen bieten dafür in Verbindung mit dem kaufmännischen Wissen die besten Voraussetzungen.

Schüler freuen sich auf Üfa-Messe in Sulz

Rege Betriebsamkeit herrscht zur Zeit in den Übungsfirmen (kurz: Üfas) der Kaufmännischen Schulen Lahr. Der Grund: die regionale Übungsfirmenmesse in Sulz steht vor der Tür. Die Mitarbeiter der Üfas – Schüler aus der Zweijährigen Berufsfachschule und dem Berufskolleg  – bereiten schon seit Wochen mit Hochdruck ihren Messeauftritt vor. Sie planen den Messestand, entwerfen Flyer und Kataloge, verpacken Kundengeschenke und üben Verkaufsgespräche, damit die Messe ein voller Erfolg wird.

Die regelmäßig stattfindenden Üfa-Messen gelten unter Schülern als absolute Highlights im Laufe eines Schul- bzw. Geschäftsjahres, weil sie den direkten Kontakt mit Kunden, sprich mit den Schülern anderer Übungsfirmen, ermöglichen. Zur Messe in der Sulzberghalle am Dienstag, den 23. Februar, werden neben den 9 Übungsfirmen von den gastgebenden Kaufmännischen Schulen Lahr noch zahlreiche andere Übungsfirmen von Schulen aus dem ganzen Ortenaukreis erwartet.

Die Übungsfirmen sind ein seit Jahren bewährtes Konzept, das die Schüler in Kooperation mit real existierenden Unternehmen auf den beruflichen Alltag vorbereitet. Die Schüler arbeiten in Abteilungen oder prozessorientiert, sie lernen durch den Einsatz einer professionellen Software (IUS) die betriebsnahe Umsetzung von Unternehmensabläufen und sie trainieren auch sogenannte Soft Skills: Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit.

Für Fachlehrerin Silvia Moog handelt es sich deshalb um ein Unterrichtsfach mit Mehrwert:  „Kaufmännisches Wissen von A wie Ablage bis Z wie Zeitmanagement wird hier nicht nur theoretisch vermittelt, sondern praktisch umgesetzt“. Die Messe wiederum  vermittle den Schülern besondere Erfolgserlebnisse, findet Moogs Kollegin Stefanie Göppert: „Sie lernen, dass sich eine gute Vorbereitung und ein überzeugender Auftritt auszahlen“. So hoffen die Schüler, dass sie am nächsten Dienstag möglichst viele Kaufverträge abschließen und damit den (virtuellen) Umsatz ihrer Übungsfirma steigern können.

Was? Regionale Übungsfirmenmesse in Sulz

Wann? Dienstag, 23. Februar 2016, 10 -15 Uhr

Wo? Sulzberghalle, Sulz

Besucher sind herzlich willkommen!

Nudeln & Co

Eine Welle der Hilfsbereitschaft schwappte im vergangenen Herbst durch das IBG. Schülerinnen und Schüler riefen verschiedene Spendenaktionen ins Leben, sammelten Kleider und Spielsachen für Flüchtlinge oder Geld und Schulmaterial für die Lahrer Tafel. Eine weitere Aktion legte den Schwerpunkt auf Lebensmittel. Vom 16. Oktober bis zum 18. Dezember 2015 sammelten die Schülerinnen Nelly Hönninger und Alexa Lienert (beide Jahrgangsstufe 1) in der Schülerschaft und im Kollegium Nudeln, Reis und Konserven. Dabei kamen mehrere Kisten zusammen, die kurz vor Weihnachten der Lahrer Tafel überreicht wurden. Die Leiterin der Lahrer Tafel, Ingrid Schatz, und ihre Mitarbeiter stellen die Lebensmittel nun bedürftigen Menschen zu stark vergünstigten Preisen zur Verfügung. Die Nachfrage nach dem Angebot der Lahrer Tafel ist aufgrund der Flüchtlingskrise mittlerweile auf einem Rekordstand angekommen, wie aus folgendem Zeitungsbericht hervorgeht: http://www.bo.de/lokales/lahr/aufnahmestopp-bei-der-lahrer-tafel

Schüler veröffentlichen Projektbericht „Flüchtlinge am IBG Lahr“

Als sie am Anfang des Schuljahres erfuhren, dass 60 Flüchtlinge aus Nigeria und Pakistan in der Sporthalle des IBG untergebracht werden sollen, starteten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11/1 zusammen mit ihrer Geschichtslehrerin Lenja Öxle das Projekt „Flüchtlinge am IBG Lahr“.

In Kleingruppen führten sie Interviews mit den Flüchtlingen sowie mit dem zuständigen Dezernenten im Landratsamt, Michael Loritz. Außerdem befragten sie Mitschülerinnen und Mitschüler nach deren Einstellung zur Flüchtlingskrise, gaben den jungen Männern aus Nigeria und Pakistan Deutschunterricht und spielten mit ihnen Fußball.

Die Ergebnisse ihres Projektes haben die Schülerinnen und Schüler nun in einem 14-seitigen Projektbericht dokumentiert. Darin kommen sie zu dem Schluss, dass es „eine ganz besondere Erfahrung war, Menschen mit traumatischen Erlebnissen kennenzulernen, die dennoch so offen darüber sprechen“.  Außerdem geben sie an, durch die Erzählungen über Flucht und Fluchtgründe eine ganz neue Perspektive auf ihr eigenes Leben in Deutschland erhalten zu haben, „wo wir doch eigentlich alles Lebensnotwendige haben und uns damit glücklich schätzen sollten.“

Mit dem Projekt „Flüchtlinge am IBG“ nimmt die Klasse 11/1 am aktuellen Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung teil.

Studienfahrtbericht: Malaga 2015

28 schlaftrunkene Schüler und 2 hochmotivierte Lehrer standen Ende Oktober trotz Zeitumstellung pünktlich um 4 Uhr morgens an der Schule und warteten auf den Bus nach Basel. Die Busfahrt an den Flughafen verlief reibungslos und auch in der Luft gab es keinerlei Probleme. Nachdem wir in der Jugendherberge angekommen waren, sprach Herr Breyer noch ein letztes Machtwort: wir würden nämlich alle hochkant rausfliegen, wenn wir ihm betrunken die Flurpflanzen der Jugendherberge vor die Türe stellen (Achtung insider! :-D) Mit den günstigen Taxen gings nach dem Auspacken und Essen an den „Plaza de la Marina“  am Hafen von Málaga. Herr Breyer zeigte der müden Truppe kurz ein paar markante Stellen in der Stadt und Frau Budig gab noch ein paar spanische Tipps.

Am nächsten Tag hieß es für uns alle früh aufstehen, da es nach Córdoba in die Mezquita ging. Da sich Herr Breyer mit dem geschichtlichen Hintergrund ausreichend auseinander gesetzt hatte, war kein extra Führer nötig. So gestaltete er die Führung durch die alte Kathedrale interessant und spannend. Die Altstadt Córdobas, die wir nach der Mezquita besuchen durften, war perfekt um das gute spanische Essen zu probieren. Nach Paella und Tapas ging es zurück in die Altstadt Málagas, wo wir den Abend enden ließen.

Am dritten Tag unserer Reise machte uns das schlechte Wetter einen fetten Strich durch die Rechnung. Unser Ausflug zur Alcazaba von Málaga fiel buchstäblich ins Wasser. Ein spontanes, typisch spanisches Mittagessen mit Frau Budig und Herr Breyer rettete uns zum Glück den Tag.

Ab Mittwoch zeigte sich endlich die langersehnte Sonne. Wir fuhren an diesem Tag nach Granada, um die Alhambra zu besuchen. Dort gab es wunderschöne Gärten zu besichtigen und man konnte vor dem Panorama der Sierra Nevada eine herrliche Aussicht auf ganz Granada genießen. Der Palast der Alhambra auf dem Sabikah-Hügel war auf jeden Fall eine Reise wert, da er ein wunderschönes Beispiel des maurischen Stils darstellt, Zeugnis der früheren Araberherrschaft. Auch hier war kein Reiseführer nötig, da Herr Breyer und Frau Budig uns alles Wissenswerte mitteilen konnten. Der restliche Abend in Granada wurde für die meisten Schüler sehr kostspielig, da wir auf die Schnelle mit riesen Hunger nur sehr edle Restaurants in der Altstadt fanden. Die fast zweistündige Heimfahrt zurück in die Jugendherberge verlief sehr ruhig, da wir alle vom langen Fußmarsch müde und kaputt waren.

Am Donnerstag schlugen die Lehrer - zur Freude der Schüler - einen Tagesausflug ans Meer in den mondänen Badeort Marbella vor. Die Alternative war eine Fahrt nach Ronda, einem der schönsten „pueblos blancos“ (=weiße Dörfer) mit einer spektakulären Felsenschlucht, die sich mitten durch den Ort zieht. Die Gruppe teilte sich auf und einige blieben auch in Málaga. Egal wo man den Tag verbracht hatte, er wurde wunderschön bei sommerlichen 27 Grad.

Am letzten Tag wurde der Ausflug zur Alcazaba nachgeholt und dank Frau Budig durften wir bei 25 Grad die schöne Aussicht aufs Meer und auf Málaga kostenlos betrachten. Zum Abschluss unserer Studienfahrt veranstalteten Herr Breyer und Frau Budig eine Strandparty mit leckerem Essen und spanischen Spezialiäten aus dem Laden gegenüber unserer Jugendherberge. Es wurde ein witziger Abend zwischen Bocadillos, Obst und spanischen Süßigkeiten. Den Rest des Abends nutzten die meisten für einen Ausflug auf eine riesige Hüpfburg im Takeshi's-Castle-Style am Meer und einen letzten Abschieds-Cocktail.

Somit endete unsere Studienfahrt nach Spanien und der Flieger brachte uns am Samstag Morgen wieder ins kalte und überaus herbstliche Deutschland.

Ohne die Organisation und die spanische Unterstützung von Herrn Breyer und Frau Budig wäre diese schöne Studienfahrt nie möglich gewesen, weshalb wir uns recht herzlich allesamt bei Ihnen bedanken möchten!

Ihre J12 (Bericht: Jacqueline Peter)

St. Lucia und die Hoffnung auf den Frühling

Weihnachtslieder aus Schweden und den anderen skandinavischen Ländern hörten die Schülerinnen und Schüler der Schwedisch AG bei der Lucia-Feier des Skandinavischen Institutes der Universität Freiburg.

Mit dem Namenstag der heiligen Lucia feiern alle Schweden ein Lichterfest, das in den langen nordischen Wintern die Hoffnung auf den Frühling und mehr Sonne wecken soll. In Begleitung von Frau Schindler, Frau Hagström und Herrn Bock  war die Gruppe nach Freiburg in das Peterhofgewölbe der Universität gekommen um diesen alten Brauch mitzufeiern. Fröhliche und besinnliche Lieder standen auf dem Programm des Chores, der sich aus Studierenden der skandinavischen Sprachen zusammen setzte und von der Schwedisch-Dozentin Lotta Karlsson geleitet wurde.

Wie genau die Verehrung der heiligen Lucia nach Schweden gekommen war, weiß man nicht so genau. Aber man weiß, dass die Nacht zum 13. Dezember nach dem alten Kalender die längste Nacht war, in der auch viele Geister ihr Unwesen trieben. Lotta Karlsson erklärte außerdem einige Weihnachtsbräuche und –lieder aus Island, Norwegen und Dänemark. Auch nach dem Auszug der Lucia mit ihrer Lichterkrone und dem Chor blieb das Lied „Sankta Lucia“ noch lange im Ohr.

Erasmus+ Projekt gastiert in Ungarn

„Szia!“ -  so begrüßen sich die Leute in Ungarn, was die Teilnehmerinnen des Erasmus+ Projektes schnell lernten.  Durch das Projekt hatten acht IBG-Schülerinnen Anfang November die Möglichkeit, eine Woche in Gastfamilien in Debrecen (Ungarn) zu verbringen. Das Erasmus+ Projekt  ist ein dreijähriges, von der EU unterstütztes Projekt, an dem Schulen aus Polen, Deutschland, Spanien, Frankreich und Ungarn teilnehmen. Das Thema lautet „Fit for work in Europe“ und befasst sich in diesem Jahr mit der Mobilität der Europäer bzw. ihrer Bereitschaft, in einem anderen europäischen Land zu arbeiten oder zu studieren. Vor dem Projekttreffen drehte jedes teilnehmende Land mehrere Interviews. Es wurden zum Beispiel in Deutschland arbeitende Menschen aus dem europäischen Ausland zu ihren Erfahrungen befragt.

Die Projektwoche fing sehr aufregend an, da aufgrund des Lufthansa-Streiks der Flug nach Budapest kurzfristig gestrichen wurde und die deutsche Gruppe deshalb am Samstag, den 7.11.2015, schon früh morgens den Zug nehmen musste. Nach 15 quälend langen Stunden kamen die Schülerinnen endlich in ihrem Hotel an. Wesentlich besser lief es dafür am nächsten Tag, als sie mit den Franzosen und Polen eine wundervolle Zeit in Budapest verbrachten. Abends, nachdem auch die Spanier dazu stießen, machten sich alle zusammen mit dem Reisebus auf den Weg nach Debrecen.

Nach der ersten Nacht in den Gastfamilien  wurden die Teilnehmerinnen am Montagmorgen von Vertretern der Gastschule begrüßt. Für die ganze Woche hatten die ungarischen Schülerinnen und Schüler viele tolle Programmpunkte vorbereitet, dazu zählten z.B. ein Cityquiz, ein Besuch im Aquaticum (großes Erlebnisbad) und ein Ausflug in den Weinort Tokaj. Natürlich hatten die Teilnehmerinnen auch projektbezogenene Aufgaben zu erledigen. In internationalen Gruppen schauten sie sich die auf Englisch gedrehten Interviews an, fassten sie zusammen und werteten sie aus. Auf Postern präsentierten sie den anderen Gruppen die gewonnenen Erkenntnisse. An einem Nachmittag machten sie eine Firmenbesichtigung bei der British Telecom, in der sie nicht nur das Unternehmen in englischer Sprache präsentiert bekamen, sondern auch einen Einblick gewannen, wie das internationale Unternehmen seine Mitarbeiter mittels Assessment Centern rekrutiert. In Gruppen bekamen sie dann eine typische Assessment-Aufgabe gestellt und bei der anschließenden Besprechung gab es noch ein paar Tipps zur erfolgreichen Bewerbung.

Um die Sprache des Gastgebers besser kennen zu lernen, bekamen die Schülerinnen interessanten Fremdsprachenunterricht. Am Ende der Woche konnten sie ihr Gelerntes in Form eines Ungarisch-Examens unter Beweis stellen. Zum Glück bekamen sie dabei heimlich Hilfe von den ungarischen Schülern. Schließlich soll Ungarisch die viertschwerste Sprache der Welt sein! Außerdem besuchten die Schülerinnen mit ihren Austauschpartnern den regulären Schulunterricht. Dabei hatte die Delegation aus Lahr sogar die Möglichkeit, in den Deutschstunden selbst zu unterrichten. Am letzten Abend gab es dann im Bowling Center noch eine große Farewell Party mit viel Pizza und Bowlingspaß.

Somit ging eine erlebnisreiche Woche zu Ende, in der die Schülerinnen vom IBG viele neue Eindrücke und Erfahrungen über das bis dahin fremde Land sammelten.

Bericht: Theresa Broß, Kristin Luchner (J1)

1 Klasse - 4 Kontinente - 1000 Erfahrungen

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse BKWIW2 sammeln Berufserfahrung im Ausland

„Menschen reisen, weil es ihnen Dinge beibringt, die sie auf keine andere Weise lernen könnten.“

Was Lance Morrow bereits wusste, haben Schülerinnen und Schüler des Dualen Berufskollegs (BKWIW2) im Sommer diesen Jahres in ihrem Auslandspraktikum erfahren.

Im Rahmen der Ausbildung zum/r Industriekaufmann/-frau bzw. Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel mit Zusatzqualifikation „Internationales Wirtschaftsmanagement“ traten sie zum Ende des ersten Schuljahres ihre Praktika an. Für die einen ging es nach Frankreich oder Polen, für die anderen um die halbe Welt nach Hong Kong oder Australien.

Insgesamt war die Klasse über zwölf Länder auf vier Kontinenten verteilt. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten über die Zeit von etwa zwei Monaten bei Lieferanten oder Tochtergesellschaften ihrer Ausbildungsbetriebe oder an Universitäten, um ihre Fremdsprachenkenntnisse in Englisch, Spanisch oder Französisch zu erweitern, einen Einblick in andere Arbeitsumfelder zu erhalten und in andere Kulturen einzutauchen.

Trotz mancher sprachlicher Schwierigkeiten – man stelle sich „Singlish“, einen englischen Dialekt, der in Singapur gesprochen wird, vor – fanden sich alle rasch in ihrem neuen Arbeitsumfeld zurecht und erlebten oft völlig andere Arbeitsmentalitäten. Wer an die deutsche Arbeitsweise in seinem Ausbildungsbetrieb gewöhnt war, musste sich erst einmal umstellen auf die Hektik in Hong Kong oder die entspannte Arbeitshaltung der Engländer mit ausgiebiger Mittagspause.

Nach der Arbeit hatten die Berufsschüler ausreichend Zeit, um das kulturelle Leben in ihren Gastländern kennen zu lernen. Bei fast allen spielte das Wetter mit, sodass man die Chance hatte, einige Touristenattraktionen zu besichtigen. Und es wurde tatsächlich alles probiert: Man aß Hühnerfüße, stellte fest, dass man London besser mit der Bahn als mit dem Fahrrad erkunden sollte oder beobachtete Wale an der Gold Coast.

Um zum Zitat von Lance Morrow zurückzukehren: Keine Theorie hätte die praktische Erfahrung des Auslandsaufenthalts ersetzen können - man muss es einfach erlebt haben.

Buchtitel des Monats November

„Der Distelfink“  von Donna Tartt

 

Es passiert, als Theo Decker dreizehn Jahre alt ist. An dem Tag, an dem er mit seiner Mutter ein New Yorker Museum besucht, verändert ein schreckliches Unglück sein Leben für immer. Er verliert sie unter tragischen Umständen und bleibt allein und auf sich gestellt zurück, sein Vater hat ihn schon lange im Stich gelassen. Theo versinkt in tiefer Trauer, die ihn lange nicht mehr loslässt. Auch das Gemälde, das seit dem fatalen Ereignis verbotenerweise in seinem Besitz ist und ihn an seine Mutter erinnert, kann ihm keinen Trost spenden. Ganz im Gegenteil: Mit jedem Jahr, das vergeht, kommt er immer weiter von seinem Weg ab und droht, in kriminelle Kreise abzurutschen. Und das Gemälde, das ihn auf merkwürdige Weise fasziniert, scheint ihn geradezu in eine Welt der Lügen und falschen Entscheidungen zu ziehen, in einen Sog, der ihn unaufhaltsam mit sich reißt ...

»Der Distelfink« belegte Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste, stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste und wurde mit dem renommierten Pulitzer-Preis ausgezeichnet: »Umwerfend! Ein grandioser Roman, der daran erinnert, wie schön es ist, sich voll und ganz in ein Buch zu vertiefen und dafür nächtelang durchzulesen.« (New York Times)

Auch uns hat dieser spannende Roman begeistert!

Er steht zur Ausleihe in der Schulbibliothek (Raum 221 im Hauptgebäude):

Schaut einfach mal bei uns rein!

Öffnungszeiten: Mo – Fr: 1. große Pause und Mo 7. Stunde

Euer Bibliotheksteam