St. Lucia und die Hoffnung auf den Frühling

Weihnachtslieder aus Schweden und den anderen skandinavischen Ländern hörten die Schülerinnen und Schüler der Schwedisch AG bei der Lucia-Feier des Skandinavischen Institutes der Universität Freiburg.

Mit dem Namenstag der heiligen Lucia feiern alle Schweden ein Lichterfest, das in den langen nordischen Wintern die Hoffnung auf den Frühling und mehr Sonne wecken soll. In Begleitung von Frau Schindler, Frau Hagström und Herrn Bock  war die Gruppe nach Freiburg in das Peterhofgewölbe der Universität gekommen um diesen alten Brauch mitzufeiern. Fröhliche und besinnliche Lieder standen auf dem Programm des Chores, der sich aus Studierenden der skandinavischen Sprachen zusammen setzte und von der Schwedisch-Dozentin Lotta Karlsson geleitet wurde.

Wie genau die Verehrung der heiligen Lucia nach Schweden gekommen war, weiß man nicht so genau. Aber man weiß, dass die Nacht zum 13. Dezember nach dem alten Kalender die längste Nacht war, in der auch viele Geister ihr Unwesen trieben. Lotta Karlsson erklärte außerdem einige Weihnachtsbräuche und –lieder aus Island, Norwegen und Dänemark. Auch nach dem Auszug der Lucia mit ihrer Lichterkrone und dem Chor blieb das Lied „Sankta Lucia“ noch lange im Ohr.

Erasmus+ Projekt gastiert in Ungarn

„Szia!“ -  so begrüßen sich die Leute in Ungarn, was die Teilnehmerinnen des Erasmus+ Projektes schnell lernten.  Durch das Projekt hatten acht IBG-Schülerinnen Anfang November die Möglichkeit, eine Woche in Gastfamilien in Debrecen (Ungarn) zu verbringen. Das Erasmus+ Projekt  ist ein dreijähriges, von der EU unterstütztes Projekt, an dem Schulen aus Polen, Deutschland, Spanien, Frankreich und Ungarn teilnehmen. Das Thema lautet „Fit for work in Europe“ und befasst sich in diesem Jahr mit der Mobilität der Europäer bzw. ihrer Bereitschaft, in einem anderen europäischen Land zu arbeiten oder zu studieren. Vor dem Projekttreffen drehte jedes teilnehmende Land mehrere Interviews. Es wurden zum Beispiel in Deutschland arbeitende Menschen aus dem europäischen Ausland zu ihren Erfahrungen befragt.

Die Projektwoche fing sehr aufregend an, da aufgrund des Lufthansa-Streiks der Flug nach Budapest kurzfristig gestrichen wurde und die deutsche Gruppe deshalb am Samstag, den 7.11.2015, schon früh morgens den Zug nehmen musste. Nach 15 quälend langen Stunden kamen die Schülerinnen endlich in ihrem Hotel an. Wesentlich besser lief es dafür am nächsten Tag, als sie mit den Franzosen und Polen eine wundervolle Zeit in Budapest verbrachten. Abends, nachdem auch die Spanier dazu stießen, machten sich alle zusammen mit dem Reisebus auf den Weg nach Debrecen.

Nach der ersten Nacht in den Gastfamilien  wurden die Teilnehmerinnen am Montagmorgen von Vertretern der Gastschule begrüßt. Für die ganze Woche hatten die ungarischen Schülerinnen und Schüler viele tolle Programmpunkte vorbereitet, dazu zählten z.B. ein Cityquiz, ein Besuch im Aquaticum (großes Erlebnisbad) und ein Ausflug in den Weinort Tokaj. Natürlich hatten die Teilnehmerinnen auch projektbezogenene Aufgaben zu erledigen. In internationalen Gruppen schauten sie sich die auf Englisch gedrehten Interviews an, fassten sie zusammen und werteten sie aus. Auf Postern präsentierten sie den anderen Gruppen die gewonnenen Erkenntnisse. An einem Nachmittag machten sie eine Firmenbesichtigung bei der British Telecom, in der sie nicht nur das Unternehmen in englischer Sprache präsentiert bekamen, sondern auch einen Einblick gewannen, wie das internationale Unternehmen seine Mitarbeiter mittels Assessment Centern rekrutiert. In Gruppen bekamen sie dann eine typische Assessment-Aufgabe gestellt und bei der anschließenden Besprechung gab es noch ein paar Tipps zur erfolgreichen Bewerbung.

Um die Sprache des Gastgebers besser kennen zu lernen, bekamen die Schülerinnen interessanten Fremdsprachenunterricht. Am Ende der Woche konnten sie ihr Gelerntes in Form eines Ungarisch-Examens unter Beweis stellen. Zum Glück bekamen sie dabei heimlich Hilfe von den ungarischen Schülern. Schließlich soll Ungarisch die viertschwerste Sprache der Welt sein! Außerdem besuchten die Schülerinnen mit ihren Austauschpartnern den regulären Schulunterricht. Dabei hatte die Delegation aus Lahr sogar die Möglichkeit, in den Deutschstunden selbst zu unterrichten. Am letzten Abend gab es dann im Bowling Center noch eine große Farewell Party mit viel Pizza und Bowlingspaß.

Somit ging eine erlebnisreiche Woche zu Ende, in der die Schülerinnen vom IBG viele neue Eindrücke und Erfahrungen über das bis dahin fremde Land sammelten.

Bericht: Theresa Broß, Kristin Luchner (J1)

1 Klasse - 4 Kontinente - 1000 Erfahrungen

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse BKWIW2 sammeln Berufserfahrung im Ausland

„Menschen reisen, weil es ihnen Dinge beibringt, die sie auf keine andere Weise lernen könnten.“

Was Lance Morrow bereits wusste, haben Schülerinnen und Schüler des Dualen Berufskollegs (BKWIW2) im Sommer diesen Jahres in ihrem Auslandspraktikum erfahren.

Im Rahmen der Ausbildung zum/r Industriekaufmann/-frau bzw. Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel mit Zusatzqualifikation „Internationales Wirtschaftsmanagement“ traten sie zum Ende des ersten Schuljahres ihre Praktika an. Für die einen ging es nach Frankreich oder Polen, für die anderen um die halbe Welt nach Hong Kong oder Australien.

Insgesamt war die Klasse über zwölf Länder auf vier Kontinenten verteilt. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten über die Zeit von etwa zwei Monaten bei Lieferanten oder Tochtergesellschaften ihrer Ausbildungsbetriebe oder an Universitäten, um ihre Fremdsprachenkenntnisse in Englisch, Spanisch oder Französisch zu erweitern, einen Einblick in andere Arbeitsumfelder zu erhalten und in andere Kulturen einzutauchen.

Trotz mancher sprachlicher Schwierigkeiten – man stelle sich „Singlish“, einen englischen Dialekt, der in Singapur gesprochen wird, vor – fanden sich alle rasch in ihrem neuen Arbeitsumfeld zurecht und erlebten oft völlig andere Arbeitsmentalitäten. Wer an die deutsche Arbeitsweise in seinem Ausbildungsbetrieb gewöhnt war, musste sich erst einmal umstellen auf die Hektik in Hong Kong oder die entspannte Arbeitshaltung der Engländer mit ausgiebiger Mittagspause.

Nach der Arbeit hatten die Berufsschüler ausreichend Zeit, um das kulturelle Leben in ihren Gastländern kennen zu lernen. Bei fast allen spielte das Wetter mit, sodass man die Chance hatte, einige Touristenattraktionen zu besichtigen. Und es wurde tatsächlich alles probiert: Man aß Hühnerfüße, stellte fest, dass man London besser mit der Bahn als mit dem Fahrrad erkunden sollte oder beobachtete Wale an der Gold Coast.

Um zum Zitat von Lance Morrow zurückzukehren: Keine Theorie hätte die praktische Erfahrung des Auslandsaufenthalts ersetzen können - man muss es einfach erlebt haben.

Buchtitel des Monats November

„Der Distelfink“  von Donna Tartt

 

Es passiert, als Theo Decker dreizehn Jahre alt ist. An dem Tag, an dem er mit seiner Mutter ein New Yorker Museum besucht, verändert ein schreckliches Unglück sein Leben für immer. Er verliert sie unter tragischen Umständen und bleibt allein und auf sich gestellt zurück, sein Vater hat ihn schon lange im Stich gelassen. Theo versinkt in tiefer Trauer, die ihn lange nicht mehr loslässt. Auch das Gemälde, das seit dem fatalen Ereignis verbotenerweise in seinem Besitz ist und ihn an seine Mutter erinnert, kann ihm keinen Trost spenden. Ganz im Gegenteil: Mit jedem Jahr, das vergeht, kommt er immer weiter von seinem Weg ab und droht, in kriminelle Kreise abzurutschen. Und das Gemälde, das ihn auf merkwürdige Weise fasziniert, scheint ihn geradezu in eine Welt der Lügen und falschen Entscheidungen zu ziehen, in einen Sog, der ihn unaufhaltsam mit sich reißt ...

»Der Distelfink« belegte Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste, stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste und wurde mit dem renommierten Pulitzer-Preis ausgezeichnet: »Umwerfend! Ein grandioser Roman, der daran erinnert, wie schön es ist, sich voll und ganz in ein Buch zu vertiefen und dafür nächtelang durchzulesen.« (New York Times)

Auch uns hat dieser spannende Roman begeistert!

Er steht zur Ausleihe in der Schulbibliothek (Raum 221 im Hauptgebäude):

Schaut einfach mal bei uns rein!

Öffnungszeiten: Mo – Fr: 1. große Pause und Mo 7. Stunde

Euer Bibliotheksteam

Klassentreffen Abi-Jahrgang 1995

20 Jahre nach ihrem Abitur kamen rund 30 ehemalige IBG-Schülerinnen und Schüler Ende September zu einem Klassentreffen an ihre alte Schule zurück. Auch einige Lehrerinnen und Lehrer waren der Einladung gefolgt. Zunächst traf man sich zu einem Sektempfang in der Mensa, hier gab es ein erstes "Hallo" und "Wer bist du nochmal?". Seit dem Abitur 1995 war doch einige Zeit vergangen, einige Haare ergraut und andere ausgefallen, weshalb sich manch einer wieder neu vorstellen musste. Teilweise hatten die Lehrer ihre Notenbüchlein vom Abschlussjahrgang dabei, was jedoch nicht bei allen ehemaligen Schülern Freude auslöste. So wurde an diesem Nachmittag viel geplaudert und gelacht.

Am Abend fuhr die Gruppe dann nach längerer Wartezeit – der Busfahrer hatte Abfahrts- und Zielort verwechselt – mit einem Schulbus in eine Straußenwirtschaft nach Oberkirch. In der Strauße angekommen, waren durch die Verzögerung die reservierten Plätze bereits weg, sodass die 95er-Aiturienten es sich im Zelt mit Heizstrahlern gemütlich machen mussten. Aber auch das konnte der guten Stimmung keinen Abbruch tun. Die Abholung funktionierte dann wiederum einwandfrei, sodass einige Hartgesottene es sogar noch zum Abschlussdrink auf die 80er/90er Party im Schlachthof schafften.

Creapa und Knauer, eine Bindung auf Dauer

Jede Übungsfirma hat ihre Patenfirma, die sie als Modell, Vorbild, Ratgeber und Sponsor unterstützt. Für die Creapa GmbH, die Übungsfirma der Klasse 1BK2W1, ist dies die Karl Knauer KG aus Biberach, die uns seit unserer Gründung vor zwei Jahren tatkräftig zur Seite steht. Zu den vielen Leistungen unserer Patenfirma zählt in jedem Jahr auch ein Besuch in Biberach, bei dem wir die Produktion und Verwaltung kennen lernen dürfen. Auch in diesem Jahr wurden wir wieder sehr herzlich und großzügig empfangen und durften einen für alle höchst informativen Einblick in die betriebliche Praxis des erfolgreichen, mittelständischen Familienunternehmens Karl Knauer KG gewinnen. Dies geschah zunächst durch eine umfangreiche Präsentation des Unternehmens und seiner Geschäftsbereiche (Verpackungen, Präsentverpackung und Werbemittel) durch Herrn Groß aus der Verkaufsabteilung und Frau Hummel aus dem Personal- und Ausbildungswesen. Dabei wurde auch das hohe Engagement der Karl Knauer KG in der betrieblichen Ausbildung deutlich (16 verschiedene Ausbildungs- und Studiengänge stehen interessierten und motivierten Bewerberinnen offen: http://www.karlknauer.de/unternehmen/karriere/ausbildung/).

Im Anschluss wurden wir dann in Kleingruppen - ausgestattet mit Kittel, Haarnetz und Headset, von Frau Hummel, Herrn Groß und Herrn Vollmer durch die verschiedenen Bereiche des Unternehmens geführt und fachkundig unterrichtet. Insbesondere die Produktion mit den riesigen Druck- und Stanzmaschinen und das Lager mit seinen Hochregalen haben beeindruckt und wir haben viele Eindrücke gewonnen, die auch für den BWL-Unterricht und unsere Arbeit in der Übungsfirma eine wertvolle Erfahrung darstellen und schon jetzt Lust machen auf den nächsten Besuch im nächsten Jahr.

Bericht: Creapa GmbH

Neue Schüler- und Elternvertreter an den Kaufmännischen Schulen Lahr

Pascal Börsig ist neuer Schülersprecher an den Kaufmännischen Schulen und dem Integrierten Beruflichen Gymnasium Lahr. Bei der ersten SMV-Sitzung des aktuellen Schuljahres setzte sich der angehende Abiturient in geheimer Abstimmung  gegen eine Vielzahl an Mitbewerbern durch. Erfahrung in der Vertretung von Schülerinteressen konnte Börsig bereits im letzten Schuljahr als stellvertretender Schülersprecher sammeln. Seine engsten Mitarbeiter sind Max Ruez und Ismael Özdakak (beide IBG/Jahrgangsstufe 2), sie wurden von den Klassen- und Kurssprechern als Stellvertreter in den dreiköpfigen Schülerrat gewählt.

Keine Änderung gibt es dagegen an der Spitze des Elternbeirats. Wie schon im Vorjahr wurde Asli Schulte bei der konstituierenden Sitzung zur Elternbeiratsvorsitzenden gewählt, ihre Stellvertreterin ist Elke Bayer. Schulleiter Herbert Huber bedankte sich bei Schulte für die sehr gute Zusammenarbeit im vergangenen Schuljahr sowie für die Bereitschaft, auch weiterhin das Schulleben verantwortlich mitzugestalten.

Hohe Spendenbereitschaft bei „Schüler helfen Schülern“

Bei der Aktion „Schüler helfen Schülern“ werden am IBG jedes Jahr Schulmaterialien wie Stifte, Hefte, Schulranzen oder Turnbeutel für die Lahrer Tafel gesammelt. Die Lahrer Tafel überlässt die Spenden dann Kindern aus finanziell schwächeren Familien zu einem sehr niedrigen Preis.

Im Rahmen eines Projektes im Fach Sozialmanagement kümmerten sich in diesem Schuljahr Marie Chifa und Stina Konrad aus der Jahrgangsstufe 1 um die Planung und Durchführung der Aktion. Dank der großartigen Unterstützung von Schülerinnen und Schülern, aber auch von Lehrerinnen und Lehrern kamen bis Anfang Oktober zahlreiche Sachspenden sowie fast 600 Euro an Geldspenden zusammen. Mit dem Geld wurden weitere, dringend benötigte Schulmaterialien besorgt, sodass sich die Kunden der Lahrer Tafel aus einem breiten Sortiment bedienen konnten.

Weitere Informationen zur Arbeit der Tafel gibt es unter http://www.tafel-bw.de/index.htm

Studie: Was machen IBG-Schüler nach dem Abitur?

Im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie untersuchten die drei IBG-Schülerinnen Majlinda Tahiri, Chiara Leyn und Jacqueline Peter (von links nach rechts) Bildungswege nach dem Abitur. Zu diesem Zweck befragten sie im vergangenen Schuljahr 100 Abiturientinnen und Abiturienten, kurz bevor diese das IBG verließen.

Die Studie sollte ermitteln, inwiefern das in der Oberstufe belegte Profilfach den späteren Berufs- und Bildungsweg bestimmt und ob ein Zusammenhang zwischen dem Beruf der Eltern und der Wahl des eigenen Bildungswegs besteht. Zudem erforschten die Schülerinnen die Hochschulquote, d.h. den Anteil der Abiturienten, der nach dem Abitur studieren geht.

Überraschenderweise erwies sich das Profilfach für den nach dem Abitur eingeschlagenen Bildungsweg als nicht entscheidend. So gaben 23 der 42 befragten Schülerinnen vom Sozialwissenschaftlichen Gymnasium (SG) an, ein Hochschulstudium aufnehmen zu wollen, wobei nur 12 davon einen Studiengang im pädagogischen Bereich planten. Die übrigen 19 SG-Schülerinnen entschieden sich für eine Ausbildung, ein freiwilliges soziales Jahr oder einen längeren Auslandsaufenthalt. Eine ganz ähnliche Verteilung zeigte sich bei den Schülerinnen und Schülern des Wirtschaftsgymnasiums (WG und WGI).

Insgesamt wollten 54 % der befragten Abiturienten aus SG, WG und WGI nach dem Abitur den direkten Weg an eine Hochschule gehen. Viele von ihnen studieren jedoch in einer Fachrichtung, die nicht ihrem schulischen Profilfach entspricht. Außerdem ließ sich feststellen, dass kein bedeutsamer Zusammenhang zwischen dem Beruf der Eltern und der Bildungsentscheidung der Jugendlichen besteht.

Für die drei Forscherinnen waren dies relativ überraschende Ergebnisse, die sie nun als Grundlage für weitere Studien zu den Ursachen verwenden wollen.

„Frühlings Erwachen“ im Herbst – BK2 besucht Theater in Freiburg

„Frühlings Erwachen. Eine Kindertragödie“ so heißt im Original das 1891 erschienene Stück von Frank Wedekind, in dem es um die Gefühle und Probleme von Jugendlichen im deutschen Kaiserreich geht und um die verheerenden Folgen einer sexual- und lebensfeindlichen Erziehung.

Da das Stück in diesem Jahr Prüfungslektüre für das BK2 ist, war dies für die Deutschlehrer der Klassen 1BK2W1 und 1BK2W2 (Herr Strömel und Frau Öxle) ein willkommener Vorwand, ihre SchülerInnen Anfang Oktober für zweieinhalb Stunden ins Theater nach Freiburg zu locken.

Mit nur wenigen Requisiten stellten die Schauspieler zum großen Erstaunen der Zuschauer die Szenen dar. Durch musikalische Einlagen wurde dem Theaterstück noch einmal ein ganz neuer Charakter verliehen. Unter anderem deshalb bereute keiner der Schüler, dass er mitgekommen war. Auf die weitere Behandlung im Deutschunterricht dürfen sich beide Klassen nun freuen.

Hier ein paar Aussagen und Gedanken der Schüler zur Vorführung:

„Man sollte die Liebe nicht als Objekt sehen, sondern als Geschenk Gottes. Überstürze nichts und genieße die Momente.“

„Die Dramatik und Intensität, die im geschriebenen Stück für mich teilweise verloren gingen, wurden auf der Bühne lebendig.“

„Nach dem Theaterstück habe ich erst realisiert, wie gut wir es heute haben. Denn im Gegensatz zu früher können wir unseren Gefühlen freien Lauf lassen.“

„Moritz Tod wurde sehr glaubwürdig dargestellt, voller Trauer und Leidenschaft. Es war alles so intensiv und dramatisch.“

„Wendlas Tod war sehr ergreifend. Sie war noch so jung und verlor ihr Leben aufgrund einer Abtreibung, die sie gar nicht wollte.“

Bericht: Kevin Hettche

Europäischer Computerführerschein ECDL – erfolgreiche Prüflinge erhalten Zertifikate

Geschafft!

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Arbeitsgemeinschaft ECDL haben von Schulleiter Herbert Huber ihre ECDL-Base-Zertifikate für vier erfolgreich abgelegte Prüfungen in verschiedenen EDV-Bereichen erhalten. Damit wird z.B. in einer Bewerbung aus einem „EDV-Kenntnisse vorhanden“ ein brauchbarer Nachweis über die Fähigkeiten des Bewerbers – die Inhalte der Prüfungen sind weltweit standardisiert und anerkannt.

Übrigens:

Die Prüflinge machen weiter und sind schon dabei, sich auf weitere Prüfungen vorzubereiten.

Mach mit!

Der Europäische Computerführerschein ECDL (European Computer Driving Licence) ist der internationale Standard für digitale Kompetenz. Unsere Schule ist zertifiziertes Prüfungszentrum für ECDL. Die Schülerinnen und Schüler aller Schularten haben die Möglichkeit, ihre Kenntnisse in verschiedenen Bereichen der EDV zu erweitern und ECDL-Zertifikate zu erwerben. Es gibt verschiedene Module in den klassischen Anwendungsbereichen wie Tabellenkalkulation oder Textverarbeitung, aber auch in IT-Security, das sich mit Datenschutz und Datensicherheit befasst, oder in Projektmanagement.

Weitere Infos gibt es auf der IBG-Homepage unter der Rubrik Schulleben -> Europäischer Computerführerschein (ECDL)

Kleine Forscher ganz groß

„Endlich ist es wieder soweit!“ - total begeistert stürmten die Grundschülerinnen und Grundschüler (2. Klasse) der Grundschule aus Nonnenweier am 22. Juli in die naturwissenschaftlichen Räume des IBG Lahr. Begleitet wurden Sie von ihrer Konrektorin Frau Fehrenbach-Isele.

Die Grundschüler verbrachten gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern des vierstündigen Chemiekurses von Frau Isele zwei spannende und erkenntnisreiche Stunden in den Chemieräumen des IBG.

 

Welche Lebensmittel enthalten Stärke und wie stelle ich dies fest? Was braucht ein Feuer zum Brennen? Mit diesen und anderen interessanten Fragen beschäftigten sich die kleinen Forscherinnen und Forscher. Aktuelle Themen der Energiepolitik konnten anschaulich beim Bau einer Kartoffeluhr und eines Teststromkreises besprochen werden. Der Enthusiasmus und die Freude der Grundschülerinnen und Grundschüler übertrugen sich blitzschnell auf die Schülerinnen und Schüler des IBG, die bei diesem Projekt nicht nur ihr Fachwissen sondern auch ihre Sozialkompetenz testen konnten. Alle waren traurig, als die Grundschüler wieder ihre Taschen packen und zum Bus gehen mussten. Die Frage einer Grundschülerin „Dürfen wir wiederkommen?“ und die Tatsache, dass aktuelle IBG-Schülerinnen in ihrer Grundschulzeit bereits an diesem Projekt teilgenommen haben sind Zeichen für den Erfolg und die Attraktivität des Projekts „IBG trifft Grundschule“.

Kollegiumsausflug 2015: „Was haben die Römer je für uns getan?!“

Der diesjährige Kollegiumsausflug führte die Lehrerinnen und Lehrer des IBG nach Riegel am schönen Kaiserstuhl. Zum Auftakt trafen sich die vom Unterricht völlig entkräfteten Pädagogen im Gasthaus Kopf, um sich bei Speis und Trank mental und körperlich auf die bevorstehenden Programmpunkte einzustimmen. Während ein Teil des Kollegiums im Anschluss die aktuelle Ausstellung in der Kunsthalle Messmer goutierte, wandelte der andere Teil auf den Spuren der Römer durch die Riegeler Innenstadt (Riegel war vor fast 2000 Jahren das römische Verwaltungszentrum für die Region). Um die Gruppe wieder zusammen zu führen, wurde zur Halbzeit des Ausflugs am Regionalzug-Bahnhof ein ortsbezogenes Erfrischungsgetränk gereicht.  Danach wanderte die Gruppe gut gelaunt auf einem Naturpfad zur St. Michaelskapelle, wo zum offiziellen Abschluss  weitere Erfrischungsgetränke dankbare Abnehmer fanden. Vom herrlichen Ausblick auf dem Michaelsberg inspiriert, ließen es sich ein paar besonders Kultur-Interessierte schließlich nicht nehmen, die Eindrücke des Tages im Brauereiausschank „Römerbräu“ zu reflektieren.

https://www.youtube.com/watch?v=CNg0UNTsOYY

Wassersport am/im Tunisee

Kneeboard, Wasserski und Wakeboard standen auf dem Programm bei der Exkursion des Sportkurses (J1) von Herrn Gutmann an den Tunisee bei Freiburg. Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung durch den „Lift-Peter“ erhielten wir unsere Ausrüstung: Helm, Weste und etwas unter die Füße. Und schon  ging es los an den Lift zu ersten Startversuchen. Schnell konnten erste Erfolge auf den Kneeboards verzeichnet werden. Die Ski und Wakeboards erwiesen sich als etwas schwieriger zu beherrschen, so konnten etliche, zum Teil spektakuläre Stürze bestaunt werden. Außerdem entdeckten wir wahre Naturtalente, die schon bald souverän ihre Runden drehen konnten. Zum Ende unserer Übungszeit waren wir alle gut ausgepowert, aber glücklich über dieses „Wassersporterfolgserlebnis“.

(Bericht: Sportkurs Gutmann J1)

„Ein Hoch auf euch!“ – Schüler des BK II haben die Fachhochschulreife in der Tasche

Alle 30 Schülerinnen und Schüler am Kaufmännischen Berufskolleg II haben ihre Abschlussprüfung bestanden und damit die Fachhochschulreife erworben. Im Rahmen einer Abschlussfeier mit Freunden, Familienangehörigen und Lehrern wurden Ihnen Zeugnisse und Preise überreicht.

Schulleiter Herbert Huber wies in seiner Ansprache darauf hin, dass die Kaufmännischen Schulen unter Einbeziehung des Abiturs in diesem Schuljahr 40 Prozent aller Hochschulzugangsberechtigungen in Lahr  vergeben habe. Die Bildung der Berufskolleg-Absolventen sei nach seiner Einschätzung ein wichtiger Standortfaktor für die Betriebe und Verwaltungen in der Region: „Wie wäre es wohl um die heimische Wirtschaft bestellt, wenn die Schüler der Kaufmännischen Schule Lahr dieses Jahr nicht mehr als 170 Hochschulreifeprüfungen gemacht hätten?“, gab Huber zu bedenken.

Die Abteilungsleiterin des Berufskollegs, Yvonne Lebfromm, lobte in ihrer Rede die Selbstbestimmung und technische Versiertheit der Absolventen. In dieser Hinsicht könne man die Schüler durchaus als „Weltgenerationenführer“ bezeichnen. Der technische Fortschritt habe allerdings auch Auswirkungen auf die Arbeitsprozesse – junge Talente seien immer und überall erreichbar. Deshalb sei es ratsam, ganz selbstbestimmt Arbeit und Privatleben voneinander zu trennen: „Seid achtsam, schätzt eure Gesundheit und werdet nicht Gefangener der Technik“, so Lebfromm.

Bevor die Feier mit einem Sektempfang und den gemeinsam vorgetragenen Liedern „Auf uns“ und „Ain’t nobody“ den stimmungsmäßigen Höhepunkt erreichte, konnte Klassenlehrer Christian Hatt noch Preise und Lobe verteilen. Einen Klassenpreis für hervorragende Gesamtleistungen erhielten Jonathan Keller und Kevin Grenier, ein Lob erhielt Annette Walker. Der Sparkassen-Preis für die besten Leistungen in den Wirtschaftsfächern ging an Jonathan Keller.

Folgende Schülerinnen und Schüler haben dieses Jahr ihren Abschluss am BK II gemacht:  Tobias Anselm, Patrick Büchele, Larissa Bürkle, Kristina Depner, Johannes Ehret, Lilia Fot, Lukas Fuhrmann, Kevin Grenier, Lucas Hunn, Lara Isele, Felix Jäger, Jonathan Keller, Patrick Manthey, Martin Markiewitz, Lorena Negro, Sarah Ramadani, Patricia Randack, Sarah Röderer, Fabian Rollin, Lukas Roth, Benjamin Schneider, Timo Schwend, Colin Siefert, Julia Thieme, Pauline Tomm, Dominik Wagner, Annette Walker, Selina Weickert, Lisa-Marie Winterer, Sören Zehnle.

Bienvenue à Lahr! Antrittsbesuch des neuen Schulleiters unserer Partnerschule im Elsass

Der neue Schulleiter unseres Partnergymnasiums in Erstein, Herr Jean Engel, hat das IBG besucht, um sich vor Ort ein Bild von seiner deutschen Partnerschule auf der anderen Seite des Rheins zu machen. Begleitet wurde er von seiner Stellvertreterin Frau Sturm sowie drei Kolleginnen. Neben dem Besuch der Übungsfirma "KSLsports" standen ein reger Austausch über die Kooperationsmöglichkeiten zwischen den beiden Schulen sowie ein gemeinsames Mittagessen in der Mensa auf dem Programm.