Wassersport am/im Tunisee

Kneeboard, Wasserski und Wakeboard standen auf dem Programm bei der Exkursion des Sportkurses (J1) von Herrn Gutmann an den Tunisee bei Freiburg. Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung durch den „Lift-Peter“ erhielten wir unsere Ausrüstung: Helm, Weste und etwas unter die Füße. Und schon  ging es los an den Lift zu ersten Startversuchen. Schnell konnten erste Erfolge auf den Kneeboards verzeichnet werden. Die Ski und Wakeboards erwiesen sich als etwas schwieriger zu beherrschen, so konnten etliche, zum Teil spektakuläre Stürze bestaunt werden. Außerdem entdeckten wir wahre Naturtalente, die schon bald souverän ihre Runden drehen konnten. Zum Ende unserer Übungszeit waren wir alle gut ausgepowert, aber glücklich über dieses „Wassersporterfolgserlebnis“.

(Bericht: Sportkurs Gutmann J1)

„Ein Hoch auf euch!“ – Schüler des BK II haben die Fachhochschulreife in der Tasche

Alle 30 Schülerinnen und Schüler am Kaufmännischen Berufskolleg II haben ihre Abschlussprüfung bestanden und damit die Fachhochschulreife erworben. Im Rahmen einer Abschlussfeier mit Freunden, Familienangehörigen und Lehrern wurden Ihnen Zeugnisse und Preise überreicht.

Schulleiter Herbert Huber wies in seiner Ansprache darauf hin, dass die Kaufmännischen Schulen unter Einbeziehung des Abiturs in diesem Schuljahr 40 Prozent aller Hochschulzugangsberechtigungen in Lahr  vergeben habe. Die Bildung der Berufskolleg-Absolventen sei nach seiner Einschätzung ein wichtiger Standortfaktor für die Betriebe und Verwaltungen in der Region: „Wie wäre es wohl um die heimische Wirtschaft bestellt, wenn die Schüler der Kaufmännischen Schule Lahr dieses Jahr nicht mehr als 170 Hochschulreifeprüfungen gemacht hätten?“, gab Huber zu bedenken.

Die Abteilungsleiterin des Berufskollegs, Yvonne Lebfromm, lobte in ihrer Rede die Selbstbestimmung und technische Versiertheit der Absolventen. In dieser Hinsicht könne man die Schüler durchaus als „Weltgenerationenführer“ bezeichnen. Der technische Fortschritt habe allerdings auch Auswirkungen auf die Arbeitsprozesse – junge Talente seien immer und überall erreichbar. Deshalb sei es ratsam, ganz selbstbestimmt Arbeit und Privatleben voneinander zu trennen: „Seid achtsam, schätzt eure Gesundheit und werdet nicht Gefangener der Technik“, so Lebfromm.

Bevor die Feier mit einem Sektempfang und den gemeinsam vorgetragenen Liedern „Auf uns“ und „Ain’t nobody“ den stimmungsmäßigen Höhepunkt erreichte, konnte Klassenlehrer Christian Hatt noch Preise und Lobe verteilen. Einen Klassenpreis für hervorragende Gesamtleistungen erhielten Jonathan Keller und Kevin Grenier, ein Lob erhielt Annette Walker. Der Sparkassen-Preis für die besten Leistungen in den Wirtschaftsfächern ging an Jonathan Keller.

Folgende Schülerinnen und Schüler haben dieses Jahr ihren Abschluss am BK II gemacht:  Tobias Anselm, Patrick Büchele, Larissa Bürkle, Kristina Depner, Johannes Ehret, Lilia Fot, Lukas Fuhrmann, Kevin Grenier, Lucas Hunn, Lara Isele, Felix Jäger, Jonathan Keller, Patrick Manthey, Martin Markiewitz, Lorena Negro, Sarah Ramadani, Patricia Randack, Sarah Röderer, Fabian Rollin, Lukas Roth, Benjamin Schneider, Timo Schwend, Colin Siefert, Julia Thieme, Pauline Tomm, Dominik Wagner, Annette Walker, Selina Weickert, Lisa-Marie Winterer, Sören Zehnle.

Bienvenue à Lahr! Antrittsbesuch des neuen Schulleiters unserer Partnerschule im Elsass

Der neue Schulleiter unseres Partnergymnasiums in Erstein, Herr Jean Engel, hat das IBG besucht, um sich vor Ort ein Bild von seiner deutschen Partnerschule auf der anderen Seite des Rheins zu machen. Begleitet wurde er von seiner Stellvertreterin Frau Sturm sowie drei Kolleginnen. Neben dem Besuch der Übungsfirma "KSLsports" standen ein reger Austausch über die Kooperationsmöglichkeiten zwischen den beiden Schulen sowie ein gemeinsames Mittagessen in der Mensa auf dem Programm.

„Fit for work“ in Siedlce (Polen)

Acht Schülerinnen und ein Schüler der Jahrgangsstufe 1 besuchten in Begleitung von Frau Dr. Raicu und Herrn Tröndle  vom 17.05. bis 23.05.2015 ihre Partnerschule in Siedlce, Polen. Hier fand ein Treffen im Rahmen des Erasmus+ Projektes „Fit for work in Europe“ statt. 

Am Anreisetag wurden die IBG-SchülerInnen sowie die anderen Schülergruppen aus Frankreich, Spanien und Ungarn herzlich von den polnischen Gastfamilien empfangen.

Die Projektwoche startete am Montag mit einer Begrüßung durch die Schulleitung des Liceum Siedlce. Anschließend präsentierte jedes Land den Gewinner der jeweiligen Bewerberauswahl für eine selbst erstellte Stellenanzeige. Bei drei von insgesamt fünf verschiedenen Jobangeboten hatten die Lahrer die besten Bewerbungen geschrieben. Zum Abschluss des Vormittags lernten die Schüler in einem Crashkurs einige überlebenswichtige polnische Wörter kennen. Nachmittags standen dann die offizielle Begrüßung durch die Bürgermeisterin im Rathaus und eine Stadtbesichtigung auf dem Programm.

Am nächsten Tag folgte ein berufsorientiertes Highlight: die Schülerinnen und Schüler arbeiteten in internationalen Teams im Rahmen eines Assessment Centers, organisiert von der Arbeitsagentur Siedlces. Verschiedene Aufgaben waren in Gruppenarbeit zu lösen, wobei die Englischkenntnisse, sowie das Organisationsgeschick und die Kreativität der Schülerinnen und Schüler ganz schön gefordert wurden.

Das Projektprogramm beinhaltete ebenso einen Vortrag an der University of Natural Sciences and Humanities in Siedlce. Die Universität ist in Polen führend bei der Integration von Menschen mit Behinderung im Studium. Natürlich stand auch die Besichtigung der 80 km entfernten Hauptstadt Warschau auf dem Programm. Dort besuchte die Gruppe das Königsschloss, die Johanneskathedrale, die Wedel Chocolate Lounge und das Museum der Geschichte der polnischen Juden.  Besonders die Wedel Chocolate Lounge hatte  es den Schülerinnen und Schüler angetan, denn sie diente nicht nur als süße Raststätte, sondern auch als kreativer Arbeitsplatz, wo Schokolade nach Belieben verziert werden konnte.

Abgerundet wurde die internationale Projektwoche in Polen mit einer Abschiedsparty und einem Essen in Pryzwory, bestehend aus traditionell polnischen Pierogi und Gegrilltem. Hier versammelten sich auch die über 40 Projekteilnehmer  für ein letztes Gruppenfoto vor der Gaststätte (siehe Bild).

Das Treffen in Polen war ein voller Erfolg. Die Schülerinnen und Schüler konnten zahlreiche neue Kontakte knüpfen und waren von der Gastfreundschaft absolut begeistert und natürlich wurden sie auch „fit for work in Europe“ gemacht!

Weitere Informationen gibt es auf der Projekt-Webseite: www.erasmus-fitforwork.com

(Bericht: Regina Siebert und Thao-Dung Hoang WGI 12)

IBG-Schüler gastieren am Petrovskij College in St. Petersburg

Im April diesen Jahres war eine Gruppe von elf russischen Studentinnen zusammen mit ihren beiden Deutschlehrerinnen zu Besuch am IBG Lahr – nach den Pfingstferien fand nun der Gegenbesuch in St. Petersburg statt.

Petersburg präsentierte sich zu dieser Zeit der Weißen Nächte (dunkel wurde es erst gegen 23:15 Uhr, Sonnenaufgang war gegen 3 Uhr) als lebhaft, gastfreundlich und sehr hell!

Tagsüber besichtigten die deutschen Schülerinnen und Schüler die wunderschöne Stadt an der Newa – mit der Peter-Paul-Festung, dem Winterpalast, dem Peterhof, dem Bernsteinzimmer im Katharinenpalast in Puschkin, der Kronstadt, dem Puschkin- und dem Dostoevskij Museum. Auf einer Bootsfahrt konnten die Adelspaläste vom Wasser aus nochmals betrachtet werden.

Die deutschen Schülerinnen und Schüler waren sehr froh, ihre russischen „Partnerinnen“ nach relativ kurzer Zeit wieder zu sehen – so konnten die bestehenden Kontakte noch einmal intensiviert werden. Es wird gemunkelt, dass einige der Petersburger Studentinnen sogar über Weihnachten einen privaten Gegenbesuch unternehmen wollen, um das deutsche Weihnachtsfest in Lahr zu erleben.

Begleitet und organisiert wurde die Fahrt von Frau Posega und Frau Herzog, teilnehmen konnten Schülerinnen und Schüler des IBG Lahr, die entweder die Russischkurse von Frau Posega besuchen oder eine gute russische Sprach- und Lesefähigkeit nachweisen konnten.

 

Abiball am IBG - 142 Schüler feiern ausgelassen ihr Abitur

Auch der letzte Auftritt war gelungen. Eine Woche nach den mündlichen Prüfungen feierten die 142 Abiturienten des IBG Lahr in der Sternenberghalle Friesenheim einen außergewöhnlich stimmungsvollen Abiball, an deren Ende einige Schüler mit Preisen regelrecht überschüttet wurden.

Schulleiter Herr Huber hatte den Abiball mit einer Rede eröffnet und dabei den Abiturienten ein dickes Kompliment gemacht: „Ich betrachte Sie als eine Bereicherung für unser Land – kulturell, menschlich, geistig, auch verantwortungsvoll und erzogen.“ Ein Erziehungsziel am IBG sei die Toleranz gegenüber anderen Auffassungen, Religionen und Lebensweisen. Er habe die Hoffnung, dass sich die Abiturienten als mutige und wertbewusste Bürger bei der Integration von hilfsbedürftigen Menschen engagieren, so Huber.

Die kulturelle Vielfalt am IBG brachten die beiden Schülerinnen Mishka Martin und Samantha Wanjiru mit einem afrikanischen Tanz wunderbar zum Ausdruck. Eine weitere Tanzeinlage (Ballett) kam von Lea Hoffmann. Nathalie Giedemann und Guillemette Studer rundeten mit ihren beeindruckenden Gesangseinlagen den Showteil des Abiballs ab, der von Alischa Elles und Florian Sutterer in charmanter Weise moderiert wurde.

Der Abteilungsleiter des IBG, Andreas Scherwath, musste in seiner Ansprache an die Abiturienten einen kritischen Moment durchstehen, als er sich als HSV-Fan zu erkennen gab und dafür Pfiffe und Buhrufe erntete. Allerdings gelang es ihm, das Publikum wieder milde zu stimmen, das sich am Ende sogar applaudierend von den Plätzen erhob. In Anlehnung an die Paulus-Worte „Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten“ äußerte Scherwath den Wunsch, dass die Abiturienten mit ihrer neu gewonnenen Freiheit verantwortungsvoll umgehen. Außerdem ermutigte er sie, entgegen dem Trend zur Selbstverwirklichung und Selbstprofilierung, ihr Leben nicht nur um sich selbst kreisen zu lassen, sondern auch auf ihre Mitmenschen zu achten und ihnen Gutes zu tun: „Ihr werdet merken, dass die Freude, die ihr dadurch bewirkt, sehr schnell euch selber erfasst und euch glücklich macht.“

Glücklich waren an diesem Abend insbesondere die zahlreichen Preisträger. Insgesamt 25 Schüler hatten ihr Abitur mit einer 1 vor dem Komma abgeschlossen und erhielten dafür einen Buchpreis: Lena Goerke, Lena Morgenstern, Amelie Seidenberg, Melissa Bähr, Nathalie Giedemann, Mareike Isele, Saskia Lurk, Ariana Merkel, Verena Sachs, Guillemette Studer, Julie Bayerlein, Lena Braun, Anna-Lena Eichinger, Alischa Elles, Jennifer Hug, Marla Jockers, Karen Nolte, Antonia Strebel, Levin Zimmermann, Maximilian Kohler, Corinna Singler, Vanessa Wellmann, Sara Hiller, Tobias Meier und Rebecca Schlatterer. Rebecca Schlatterer erhielt als Jahrgangsbeste mit einem Abiturschnitt von 1,0 außerdem den Preis des Landrats, den Chemiepreis, den Theodor-Lohmann-Preis (Evangelische Religion) sowie den Preis für die besten Leistungen im Profilfach Internationale Volks- und Betriebswirtschaftslehre. Den Preis für die besten Leistungen im Profilfach Pädagogik und Psychologie teilten sich Ariana Merkel und Levin Zimmermann. Im Fach Volks- und Betriebswirtschaftslehre (klassisch) hatten Vanessa Wellmann und Maximilian Kohler am besten abgeschnitten. Der Physikpreis ging an Levin Zimmermann, der Scheffelpreis für die besten Leistungen im Fach Deutsch an Ariana Merkel und die Alfred-Maul-Gedächtnismedaille für die besten Leistungen im Fach Sport an Andreas Peter.

Nach der Preisverleihung gab Andreas Scherwath zusammen mit Guillemette Studer noch die Eigenkomposition „I really hate goodbyes“ zum Besten, bevor schließlich alle Abiturienten die Bühne stürmten und mit ihrem Abitanz („Uptown Funk“ von Bruno Mars) den perfekten Übergang zum inoffiziellen Teil des Abiballs hinlegten.

Besuch von Landrat Scherer

Am Dienstag, den 23.06.2015, besuchte Landrat Frank Scherer die Kaufmännischen Schulen/ das Integrierte Berufliche Gymnasium Lahr. Zunächst sprach Scherer im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts einer 12. Klasse mit den Schülern über die Kompetenzen eines Landrats sowie über aktuelle Themen der Kommunalpolitik. Im Anschluss diskutierte er mit dem Schulleitungsteam Möglichkeiten, einen Schulsozialarbeiter an die Kaufmännischen Schulen Lahr zu holen. Außerdem ließ er sich über bevorstehende Baumaßnahmen informieren, wie den Austausch der Fenster zur energetischen Sanierung sowie den Einbau von zwei Personenaufzügen, die an den Kaufmännischen Schulen die Inklusion körperbehinderter Menschen ermöglichen sollen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs mit der Schulleitung war die Bedeutung der Beruflichen Schulen am Standort Lahr, insbesondere hinsichtlich des Übergangs in das duale System und der Vergabe von Hochschulzugangsberechtigungen. Schulleiter Herbert Huber berichtete dem Landrat, dass es in Lahr im aktuellen Schuljahr mehr Abiturienten an beruflichen als an allgemeinbildenden Gymnasien gibt. Über alle Lahrer Gymnasien hinweg habe das IBG mit Abstand die meisten Abiturzeugnisse ausgestellt. Dass nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität am IBG stimme, zeige das Erfolgsmodell Wirtschaftsgymnasium International (WGI), erläuterte der Abteilungsleiter des IBG, Andreas Scherwath. Bereits zum zweiten Mal infolge komme die beste Abiturientin des Jahrgangs vom WGI, in diesem Jahr sogar mit dem Traumdurchschnitt von 1,0.

Um das IBG für die Zukunft zu rüsten und um Schüler schon frühzeitig mit einem berufsorientierten Profilfach in Kontakt zu bringen, habe er bereits vor zwei Jahren beim Kultusministerium die Einführung eines sechsjährigen beruflichen Gymnasiums der Ernährungs- sowie Sozial- und Gesundheitswissenschaftlichen Richtung (6ESG) beantragt, ergänzte Huber. Für diese Schulart gebe es in Baden-Württemberg bislang nur 4 Standorte. Er würde es sehr begrüßen, wenn mit Lahr schon bald ein weiterer Standort dazu komme und zähle dabei nicht zuletzt auf die Unterstützung des Landrats, so Huber.

Besuch bei der ordentlichen Hauptversammlung von Fuchs Petrolub SE

Am 6. Mai 2015 fuhr die Klasse WGI 12/1 mit Herrn Breyer und Frau Rätzke nach Mannheim zur ordentlichen Hauptversammlung von Fuchs Petrolub SE.

Nach der Berichterstattung des Vorstands und des Aufsichtsrats durften sich die Aktionäre und ihre Vertreter zu Wort melden, um ihre Fragen zu äußern.

Die Kapitalerhöhung um 27.800.000€ beeindruckte alle, denn mit solch hohen Beträgen hätte keiner gerechnet. Nachdem die Aktionäre ihre Stimmen abgegeben hatten und die ersten vier Stunden der Hauptversammlung wie im Flug vorbeigegangen waren, stärkten sich die Klasse mit einem Mittagessen.

Danach stand Herr Breyer, der selbst Aktionär von Fuchs Petrolub SE ist, für Fragen der Schüler zur Verfügung. Das Highlight des Tages war die Frage- und Antwortstunde mit Herrn Doktor Hambrecht, dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Fuchs Petrolub SE und ehemaligen Vorsitzenden des Vorstands der BASF SE.

Einen gelungenen Abschluss des Tages bildete der Besuch in der Universität Mannheim, zu der Herr Breyer auch noch einige Anekdoten zu erzählen hatte. (Bericht: Tanja Harter)

Kunstkurs im Kosmos Schwarzwald

Der Kunstkurs der 11. Klasse besuchte im Mai die Ausstellung „Kosmos Schwarzwald“ im Zeitareal Lahr.

Kurator Uwe Baumann führte die Klasse durch die Ausstellung. Baumann kennt viele Künstler persönlich und erzählte über ihr Leben und ihre Arbeit. Nebenbei erfuhren die Schülerinnen und Schüler auch, dass der berühmte Schwarzwälder Bollenhut eigentlich aus dem „Schwäbischen“ kommt.

Die Ausstellung ist sehr vielfältig. Zu sehen gibt es Malerei, Skulpturen, Objektkästen, Fotografie und Installationen, selbst ein Musikstück war dabei und die berühmte Kuckucksuhr fehlte auch nicht. Nur sah sie natürlich nicht aus wie eine normale Kuckucksuhr.

Künstlerinnen und Künstler haben einen „anderen“ Blick auf die Dinge und auf die Welt. Oft steht man amüsiert und oft auch ein bisschen ratlos vor den Werken. Das ist der Punkt, wo es dann interessant wird, wo Fragen gestellt werden und wo vielleicht neue Einsichten auftauchen.

Warum ist die Tanne so aggressiv gemalt? Der Schwarzwald ist doch so lieblich.

Warum hat die junge Frau mit den Hot Pants einen Bollenhut auf?

Ein Objektkasten mit einer sehr schönen traditionellen Stickerei behauptet, es gäbe nur eine Heimat.

Die Schülerinnen und Schüler widersprechen.

Wie ist das nun mit der Heimat? Wie viele gibt es? Hab ich eigentlich eine? Wie sieht meine aus? Habe ich mehrere?

Die nächste Aufgabe im Kunstunterricht stellt die Schülerinnen und Schüler genau vor diese Frage. Die Antworten werden in Form von Objektkästen gestaltet. Nach den vielen Anregungen aus der Ausstellung „Kosmos Schwarzwald“ darf man auf die Ergebnisse sehr gespannt sein.

„Komm raus, mach mit“ – IBG nimmt erfolgreich an Schülerwettbewerb des Landtags teil

Landtagspräsident Wilfried Klenk hat dem IBG Lahr für die Teilnahme am Schülerwettbewerb des Landtags zur Förderung der politischen Bildung seine besondere Anerkennung ausgesprochen. Insgesamt 36 Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 1 hatten an dem Wettbewerb teilgenommen. Unter dem Motto „Komm raus, mach mit“ standen 8 Themen zur Auswahl, die in Einzel-, Paar- oder Gruppenarbeit zu bearbeiten waren.

Im Rahmen des Unterrichtsfaches Pädagogik beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Themen wie Inklusion (Wie meistert ein behindertes Kind den Schulalltag?), Erziehung (Meine  5 wichtigsten Erziehungsziele),  Pädophilie sowie Chancen und Risiken von Computerspielen und Smartphones. Bei der Erstellung der entsprechenden Facharbeiten, Erörterungen oder Kurzgeschichten wurden die Schülerinnen und Schüler von ihrer Fachlehrerin Jutta Spothelfer betreut.

Im Bereich Geschichte mit Gemeinschaftskunde konnten die Schülerinnen und Schüler entweder eine Karikatur auswerten (zum Beispiel zu den Themen Maut oder AFD) oder ein Bild bzw. Comic zu einem aktuellen Thema wie Ebola oder der Flüchtlingsproblematik erstellen. Hier wurden die Schülerinnen und Schüler von Fachlehrer Moritz Hartmann unterstützt.

Der ganz große Wurf mit einem 1. Preis gelang leider nicht, dafür konnten zahlreiche Schülerinnen und Schüler für ihren Wettbewerbsbeitrag einen 3. Preis einheimsen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten außerdem ein Buchgeschenk des Landtags.

Hier eine Übersicht über die einzelnen TeilnehmerInnen: Lara Siefert, Ann-Katrin Fimm, Jule Marschner, Isabel Osuna, Sofie Keller, Sophia Schwarz, Marie Louise Brauner, Teresa Russo, Johanna Rimpf, Maximilian Broß, Tom Henkel, Tamara Lüttmann, Katja Feitsch, Hannah Feuerstein, Nicola Ludäscher, Angelina Meckel, Asja Braun, Vittoria Conte, Franziska Ibig, Maike Gerski, Lena Hummel, Xenia Krause, Melanie Remus, Marvin Becherer, Jonas Pätzold, Anita Fehrenbacher, Daniel Kundig, Philipp Klotz, Alex Leippi, Petar Babic, Andreas Hahn, Anita Holm, Dennis Strel, Max Maier, Michaela Weber und Elisabeth Akbaba.

Austausch-Schülerinnen aus St. Petersburg erkunden den Schwarzwald

Internationale Wochen am IBG: neben einer Gruppe Austauschschülerinnen aus Göteborg/Schweden besuchten in den vergangenen Tagen auch 11 Studentinnen vom Petrovskij College St. Petersburg/Russland das Integrierte Berufliche Gymnasium in Lahr. Die Studentinnen kamen in Begleitung ihrer beiden Deutschlehrerinnen Antonia Bolschikova und Marina Syoseva für 10 Tage in den Südwesten Deutschlands und absolvierten ein spannendes und vor allem sehr abwechslungsreiches Programm. Unter anderem besuchten sie die Ausstellung „Kosmos Schwarzwald“ im Lahrer zeit.areal, die Vogtsbauernhöfe in Gutach sowie die Glasbläserei Dorotheenhütte in Wolfach – um auf diese Weise den Schwarzwald und seine beeindruckende Tradition kennen zu lernen.

Exkursionen nach Basel und Straßburg vermittelten ihnen darüber hinaus einen Eindruck von den Vorzügen des Dreiländerecks, hinzu kam eine Führung auf den Spuren der Russen in Baden-Baden. Den krönenden Abschluss bildete ein Ausflug bei schönstem Frühlingswetter in den Europa-Park Rust.

Die Studentinnen aus St. Petersburg sowie ihre Begleiterinnen waren während ihres Aufenthalts in Gastfamilien untergebracht. Seit einigen Jahren kann am IBG das Fach Russisch als zweite Fremdsprache belegt werden. Bei den deutschen Austauschpartnern handelt es sich um Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 und 12, die dieses Fach belegen. Ein Gegenbesuch ist auch schon geplant. Die IBG-Schüler reisen im Anschluss an die Pfingstferien für 9 Tage nach St. Petersburg, das „Venedig des Nordens“. Organisiert wird der Austausch auf deutscher Seite von den beiden Lehrerinnen Friederike Posega und Elina Herzog.

Schwedische Austausch-Schülerinnen genießen erste Sommertage am Oberrhein

Herrliche Sommertage erlebten die schwedischen Austausch-Schülerinnen aus Göteborg, die in den vergangenen Tagen zu Besuch bei ihren Partnerinnen und Partnern von der Schwedisch-AG des IBG Lahr waren. Auf dem Programm standen Fahrten nach Freiburg, Straßburg und ein Rundgang durch Lahr.

Mit ihrer Lehrerin Annika Hansson, begleitet von Frau Hagström, Frau Schindler und Herrn Bock erkundeten die schwedischen Schülerinnen deutsche und französische Lebensart und erlebten viele schöne Stunden in den Gastfamilien.

Nach der Ankunft am Dienstag und einer kurzen Zeit des gegenseitigen Kennenlernens begaben sich die Schülerinnen in ihre Gastfamilien. Gleich am nächsten Tag stand Freiburg auf dem Programm. Ein Rundgang durch die Stadt führte auch zum Skandinavischen Institut der Universität, wo die Schwedisch-Dozentin Lotta Karlsson die Gruppe empfing und das Institut und die Studienmöglichkeiten dort vorstellte. Weiter ging es zum Münster, wo man in der Glockenstube das Mittagsläuten der Glocken aus nächster Nähe sehen und vor allem hören konnte. Beeindruckt waren die Teilnehmerinnen auch vom herrlichen Blick von der Aussichtsplattform des Münsterturmes, von der man die schneebedeckten Vogesengipfel sehen konnte, während unten fast alle Bäume und Sträucher in ganzer Blütenpracht standen.

Am zweiten Exkursionstag stand Straßburg im MIttelpunkt. Das Straßburger Münster, das Europaparlament und die Ill mit ihren Kanälen und den schönen mittelalterlichen Stadtwinkeln waren die Ziele der Gruppe. Auch Entdeckungen auf eigene Initiative vermittelten den Gästen und ihren deutschen Begleitern viele schöne Eindrücke.

Bevor sich die Gruppe am heutigen Freitag wieder auf den Weg in den hohen Norden begibt, konnte sie vormittags bei einem Rundgang durch Lahr noch Geschenke oder Souvenirs besorgen. Der Gegenbesuch der Lahrer Schwedisch-AG findet dann im Mai statt.

Buchtitel des Monats April

„Butter“ von Erin Jade Lange

Ihr glaubt, ich esse zu viel? Das ist noch gar nichts. Geht am 31. Dezember online, wenn ich die Live-Übertragung meiner Henkersmahlzeit ins Netz stelle. Schaut zu … wie ich mich zu Tode fresse.

Der 16-jährige übergewichtige Außenseiter „Butter“ (englisch ausgesprochen) will in die Geschichte eingehen: Er wird sich im Internet live zu Tode essen. Und jeder, der will, kann dabei zusehen. Als Butter den Entschluss auf seiner Homepage ankündigt, erwartet er Entrüstung oder Mitleid. Aber das Gegenteil passiert: Alle sind von Butters Plan begeistert und feiern ihn wie einen Helden. Und zum ersten Mal in seinem Leben hat er das Gefühl, wirklich dazu zu gehören. Wie absurd – denn Silvester rückt immer näher, und es scheint, als gäbe es kein Zurück mehr….

„Düster, komisch, herzzerreißend und eindringlich“ urteilt Publishers Weekly, die Fachzeitschrift für Bücher, und wir können uns da nur anschließen:

Das Buch ist manchmal krass, manchmal aber auch lustig, man zittert mit der Hauptfigur und kann das Buch kaum aus der Hand legen. Kurz: Wir können das Buch nur empfehlen!

Ausleihen könnt ihr es in der Schulbibliothek (Raum 221 im Hauptgebäude).

Schaut einfach mal bei uns rein!

Öffnungszeiten: Mo – Fr: 1. große Pause und Mo 7. Stunde

Euer Bibliotheksteam

Ministerpräsident Kretschmann besucht Eröffnungsfeier der KSL.sports

Eine besondere Ehre wurde am vergangenen Donnerstag den Schülern der Klasse 1BK1W4 (Berufskolleg) an den Kaufmännischen Schulen Lahr zuteil. Zur Eröffnungsfeier ihrer Übungsfirma „KSL.sports“ hatte der Baden-Württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann seinen Besuch angesagt.

Bevor der hohe Gast aus Stuttgart sich mit einem Grußwort an Schüler und Lehrer wandte, ergriff der Leiter der Zentralstelle des Übungsfirmenrings Deutschland, Michael Loef, das Wort und lobte das Land Baden-Württemberg für seine Vorreiterrolle bei der Umsetzung des Konzeptes „Übungsfirma“. Was die Anzahl der Übungsfirmen angehe, liege Baden-Württemberg im Ländervergleich fast schon uneinholbar vorne. Die Kaufmännischen Schulen Lahr mit ihren mittlerweile 9 Übungsfirmen seien bundesweit absoluter Spitzenreiter. Er freue sich schon auf ein Wiedersehen mit den Lahrer Schülern bei der Übungsfirmenmesse in Karlsruhe vom 17. bis 19. November, für die Ministerpräsident Kretschmann die Schirmherrschaft übernommen hat.

Wie aus einer kurzen Präsentation durch drei Mitarbeiter der Übungsfirma hervorging, kann die KSL.sports GmbH bereits erste Erfolge vorweisen. Noch vor der offiziellen Eröffnung hatte sie am 12. März als Aussteller an der internationalen Bodenseemesse in Singen teilgenommen und dort einen (virtuellen) Umsatz von 65.000 Euro erwirtschaftet – eine Summe, die den Ministerpräsidenten sichtlich beeindruckte. Ebenso wie der unermüdliche Einsatz der Schüler bei der Suche nach einer Patenfirma, die sie schließlich im Unternehmen Intersport Kuhn aus Offenburg fanden.

Kretschmann brachte in seinem Grußwort seine Hochachtung vor dem Engagement der Schüler und der betreuenden Lehrkräfte zum Ausdruck. Den Schülern wünschte er auch weiterhin viel Erfolg mit ihrer neu gegründeten Übungsfirma. Er hoffe, so Kretschmann, dass die praktischen Erfahrungen aus der Übungsfirma den Schülern dabei helfen, eines Tages ihren Wunschjob zu finden.

Der Ministerpräsident – seines Zeichens ehemaliger Lehrer – betonte in seiner Ansprache außerdem die hohe Bedeutung des beruflichen Schulwesens, das er auch als dritte Säule des Bildungssystems in Baden-Württemberg bezeichnete: „Die beruflichen Schulen sind eine Perle, um die wir in ganz Europa beneidet werden“. Über die Qualitäten der beruflichen Schulen wisse er nicht zuletzt deshalb so gut Bescheid, weil sein jüngster Sohn derzeit als Referendar an einer beruflichen Schule arbeite. Die Landesregierung werde nichts unternehmen, was dem beruflichen Schulwesen schaden könnte, so das abschließende Versprechen des Landesvaters.

"KLARO", ich war dabei!

Am 03.02.2015 öffnete die regionale Übungsfirmenmesse „KLARO“ ein weiteres Mal ihre Tore für 21 Übungsfirmen aus der Ortenau und ihrer näheren Nachbarschaft. Falls es jemand noch nicht weiß: Übungsfirmen sind Lernunternehmen, in denen die Schülerinnen und Schüler die Geschäftsprozesse wie in einem richtigen Unternehmen lernen. Der kleine Unterschied ist, dass Waren und Geld nur virtuell existieren und man damit aus Fehlern lernen kann ohne sich für den Rest seines Lebens zu verschulden. Auf einer Übungsfirmen-Messe treffen sich die Mitarbeiter/innen von Übungsfirmen, präsentieren ihr Unternehmen und ihr Sortiment und können nach Herzenslust (virtuell) per Messecard oder auf Rechnung einkaufen. Vom iPhone über Nudeln, Klamotten, Zelte und  Kugelschreiber bis hin zu Schaukelpferden und Weinpräsenten gab es alles, was das Herz begehrt.

Die Messe fand in den Räumlichkeiten der Kaufmännischen Schulen Offenburg statt, die sich sich zu diesem Zeitpunkt im Umbau befanden, was dazu führte, dass ein Teil der Stände in einen Nebenraum ausgelagert werden mussten. Dieser Umstand störte jedoch die Kauflust der Besucher keineswegs. Im Gegenteil, die Räume waren gut gefüllt und der Andrang groß. Mit aufwendig gestalteten Ständen, lustigen Spielen und Kostproben versuchte man, die potentielle Kundschaft auf sich aufmerksam zu machen.

Insgesamt waren 21 Übungsfirmen aus Achern, Offenburg, Freiburg, Emmendingen, Hausach und Karlsruhe mit ihren Verkaufsständen vertreten. Allein sieben davon kamen von den Kaufmännischen Schule Lahr.  Am Ende der Messe wurden die schönsten Messestände ausgezeichnet. Auf Platz 1 gewählt wurde hierbei der Stand der „Black Forest Nudeln“ von der Beruflichen Schule Achern. Platz zwei und drei belegten Übungsfirmen aus Lahr, die „Floid“ und die „Juweluna“.

„Man wird ins kalte Wasser geworfen, das finde ich gut“,  so ein Mitarbeiter der „Creapa GmbH“ aus Lahr. Allein an deren Stand wurden 128 Verkaufsgespräche erfolgreich abgeschlossen. Die daraus resultierenden Verträge werden dann im Anschluss bearbeitet, d.h. erfasst, ausgeliefert, in Rechnung gestellt und … hoffentlich auch bezahlt.

Die Messe war ein Ereignis, das soziale und kaufmännische Werte gleichermaßen vermittelt und wir hoffen, dass es sich auch im nächsten Jahr wieder ereignet.

Bericht: Creapa GmbH (T. Anselm, L. Fuhrmann, C. Siefert)

„Falschgelderkennung – Theorie und Praxis“

Unter diesem Motto stand die 90-minütige Schulung von Herrn Andreas Freund, Mitarbeiter der Deutschen Bundesbank in Freiburg, am Dienstag, den 09.12.2014. Wie kann man Falschgeld erkennen? Welche sichtbaren Sicherheitsmerkmale sind auf unseren Banknoten zu finden? Falschgeld entdeckt – wie geht man nun vor? Im Einzelhandel werden nur ca. 15-20% der Falschgelder frühzeitig erkannt. Die Schulung dient unter anderem dazu, genau diese Zahl deutlich zu erhöhen. Am leichtesten kann man Falschgeld durch einen Schnelltest erkennen. Dabei geht es speziell um die Über­prüfung von Durchsichtregister, Wasserzeichen, Sicherheitsfaden, Hologramm auf der Vorderseite, sowie Glanzstreifen bzw. Farbwechsel auf der Rückseite. Neben dem Schnelltest, kann man den Unterschied zwischen echten und gefälschten Bank­noten auch deutlich mit der Hand fühlen. Allerdings werden im Einzelhandel immer mehr technische Produkte zur Überprüfung der Geldscheine angewendet. Hilfsmittel dafür sind beispielsweise elektronische Prüfgeräte, eine UV-Lampe oder Prüfstifte, mit denen man innerhalb von Sekunden Falschgeld erkennen kann.  Diese Schulung soll auch dazu beitragen, sich das Wissen anzueignen, wie man sich im Falle einer Falschgelderkennung, insbesondere vor den Kunden, zu verhalten hat. Da wir aber nicht im Einzelhandel tätig sind, ging Herr Freund nur kurz auf das Thema ein, um die Grundsätze der Verhaltensmuster bei einem Vorfall mit gefälschten Banknoten kennenzulernen. Nach diesen neu erlernten Erkenntnissen, gab es noch eine grafi­sche Darstellung, die den gesamten Vorgang der echten und gefälschten Banknoten abschließend zusammenfasste.

Alles in allem kann man sagen, dass es interessant und wichtig war, an dieser Schulung teilzunehmen. Nicht nur im Geschäftsleben, sondern auch im privaten Be­reich ist es sicherlich hilfreich, über die Falschgelderkennung informiert und trainiert zu sein.

(Bericht: Patricia Sohn W2KG1)