Klassentreffen Abi-Jahrgang 1995

20 Jahre nach ihrem Abitur kamen rund 30 ehemalige IBG-Schülerinnen und Schüler Ende September zu einem Klassentreffen an ihre alte Schule zurück. Auch einige Lehrerinnen und Lehrer waren der Einladung gefolgt. Zunächst traf man sich zu einem Sektempfang in der Mensa, hier gab es ein erstes "Hallo" und "Wer bist du nochmal?". Seit dem Abitur 1995 war doch einige Zeit vergangen, einige Haare ergraut und andere ausgefallen, weshalb sich manch einer wieder neu vorstellen musste. Teilweise hatten die Lehrer ihre Notenbüchlein vom Abschlussjahrgang dabei, was jedoch nicht bei allen ehemaligen Schülern Freude auslöste. So wurde an diesem Nachmittag viel geplaudert und gelacht.

Am Abend fuhr die Gruppe dann nach längerer Wartezeit – der Busfahrer hatte Abfahrts- und Zielort verwechselt – mit einem Schulbus in eine Straußenwirtschaft nach Oberkirch. In der Strauße angekommen, waren durch die Verzögerung die reservierten Plätze bereits weg, sodass die 95er-Aiturienten es sich im Zelt mit Heizstrahlern gemütlich machen mussten. Aber auch das konnte der guten Stimmung keinen Abbruch tun. Die Abholung funktionierte dann wiederum einwandfrei, sodass einige Hartgesottene es sogar noch zum Abschlussdrink auf die 80er/90er Party im Schlachthof schafften.

Creapa und Knauer, eine Bindung auf Dauer

Jede Übungsfirma hat ihre Patenfirma, die sie als Modell, Vorbild, Ratgeber und Sponsor unterstützt. Für die Creapa GmbH, die Übungsfirma der Klasse 1BK2W1, ist dies die Karl Knauer KG aus Biberach, die uns seit unserer Gründung vor zwei Jahren tatkräftig zur Seite steht. Zu den vielen Leistungen unserer Patenfirma zählt in jedem Jahr auch ein Besuch in Biberach, bei dem wir die Produktion und Verwaltung kennen lernen dürfen. Auch in diesem Jahr wurden wir wieder sehr herzlich und großzügig empfangen und durften einen für alle höchst informativen Einblick in die betriebliche Praxis des erfolgreichen, mittelständischen Familienunternehmens Karl Knauer KG gewinnen. Dies geschah zunächst durch eine umfangreiche Präsentation des Unternehmens und seiner Geschäftsbereiche (Verpackungen, Präsentverpackung und Werbemittel) durch Herrn Groß aus der Verkaufsabteilung und Frau Hummel aus dem Personal- und Ausbildungswesen. Dabei wurde auch das hohe Engagement der Karl Knauer KG in der betrieblichen Ausbildung deutlich (16 verschiedene Ausbildungs- und Studiengänge stehen interessierten und motivierten Bewerberinnen offen: http://www.karlknauer.de/unternehmen/karriere/ausbildung/).

Im Anschluss wurden wir dann in Kleingruppen - ausgestattet mit Kittel, Haarnetz und Headset, von Frau Hummel, Herrn Groß und Herrn Vollmer durch die verschiedenen Bereiche des Unternehmens geführt und fachkundig unterrichtet. Insbesondere die Produktion mit den riesigen Druck- und Stanzmaschinen und das Lager mit seinen Hochregalen haben beeindruckt und wir haben viele Eindrücke gewonnen, die auch für den BWL-Unterricht und unsere Arbeit in der Übungsfirma eine wertvolle Erfahrung darstellen und schon jetzt Lust machen auf den nächsten Besuch im nächsten Jahr.

Bericht: Creapa GmbH

Neue Schüler- und Elternvertreter an den Kaufmännischen Schulen Lahr

Pascal Börsig ist neuer Schülersprecher an den Kaufmännischen Schulen und dem Integrierten Beruflichen Gymnasium Lahr. Bei der ersten SMV-Sitzung des aktuellen Schuljahres setzte sich der angehende Abiturient in geheimer Abstimmung  gegen eine Vielzahl an Mitbewerbern durch. Erfahrung in der Vertretung von Schülerinteressen konnte Börsig bereits im letzten Schuljahr als stellvertretender Schülersprecher sammeln. Seine engsten Mitarbeiter sind Max Ruez und Ismael Özdakak (beide IBG/Jahrgangsstufe 2), sie wurden von den Klassen- und Kurssprechern als Stellvertreter in den dreiköpfigen Schülerrat gewählt.

Keine Änderung gibt es dagegen an der Spitze des Elternbeirats. Wie schon im Vorjahr wurde Asli Schulte bei der konstituierenden Sitzung zur Elternbeiratsvorsitzenden gewählt, ihre Stellvertreterin ist Elke Bayer. Schulleiter Herbert Huber bedankte sich bei Schulte für die sehr gute Zusammenarbeit im vergangenen Schuljahr sowie für die Bereitschaft, auch weiterhin das Schulleben verantwortlich mitzugestalten.

Hohe Spendenbereitschaft bei „Schüler helfen Schülern“

Bei der Aktion „Schüler helfen Schülern“ werden am IBG jedes Jahr Schulmaterialien wie Stifte, Hefte, Schulranzen oder Turnbeutel für die Lahrer Tafel gesammelt. Die Lahrer Tafel überlässt die Spenden dann Kindern aus finanziell schwächeren Familien zu einem sehr niedrigen Preis.

Im Rahmen eines Projektes im Fach Sozialmanagement kümmerten sich in diesem Schuljahr Marie Chifa und Stina Konrad aus der Jahrgangsstufe 1 um die Planung und Durchführung der Aktion. Dank der großartigen Unterstützung von Schülerinnen und Schülern, aber auch von Lehrerinnen und Lehrern kamen bis Anfang Oktober zahlreiche Sachspenden sowie fast 600 Euro an Geldspenden zusammen. Mit dem Geld wurden weitere, dringend benötigte Schulmaterialien besorgt, sodass sich die Kunden der Lahrer Tafel aus einem breiten Sortiment bedienen konnten.

Weitere Informationen zur Arbeit der Tafel gibt es unter http://www.tafel-bw.de/index.htm

Studie: Was machen IBG-Schüler nach dem Abitur?

Im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie untersuchten die drei IBG-Schülerinnen Majlinda Tahiri, Chiara Leyn und Jacqueline Peter (von links nach rechts) Bildungswege nach dem Abitur. Zu diesem Zweck befragten sie im vergangenen Schuljahr 100 Abiturientinnen und Abiturienten, kurz bevor diese das IBG verließen.

Die Studie sollte ermitteln, inwiefern das in der Oberstufe belegte Profilfach den späteren Berufs- und Bildungsweg bestimmt und ob ein Zusammenhang zwischen dem Beruf der Eltern und der Wahl des eigenen Bildungswegs besteht. Zudem erforschten die Schülerinnen die Hochschulquote, d.h. den Anteil der Abiturienten, der nach dem Abitur studieren geht.

Überraschenderweise erwies sich das Profilfach für den nach dem Abitur eingeschlagenen Bildungsweg als nicht entscheidend. So gaben 23 der 42 befragten Schülerinnen vom Sozialwissenschaftlichen Gymnasium (SG) an, ein Hochschulstudium aufnehmen zu wollen, wobei nur 12 davon einen Studiengang im pädagogischen Bereich planten. Die übrigen 19 SG-Schülerinnen entschieden sich für eine Ausbildung, ein freiwilliges soziales Jahr oder einen längeren Auslandsaufenthalt. Eine ganz ähnliche Verteilung zeigte sich bei den Schülerinnen und Schülern des Wirtschaftsgymnasiums (WG und WGI).

Insgesamt wollten 54 % der befragten Abiturienten aus SG, WG und WGI nach dem Abitur den direkten Weg an eine Hochschule gehen. Viele von ihnen studieren jedoch in einer Fachrichtung, die nicht ihrem schulischen Profilfach entspricht. Außerdem ließ sich feststellen, dass kein bedeutsamer Zusammenhang zwischen dem Beruf der Eltern und der Bildungsentscheidung der Jugendlichen besteht.

Für die drei Forscherinnen waren dies relativ überraschende Ergebnisse, die sie nun als Grundlage für weitere Studien zu den Ursachen verwenden wollen.

„Frühlings Erwachen“ im Herbst – BK2 besucht Theater in Freiburg

„Frühlings Erwachen. Eine Kindertragödie“ so heißt im Original das 1891 erschienene Stück von Frank Wedekind, in dem es um die Gefühle und Probleme von Jugendlichen im deutschen Kaiserreich geht und um die verheerenden Folgen einer sexual- und lebensfeindlichen Erziehung.

Da das Stück in diesem Jahr Prüfungslektüre für das BK2 ist, war dies für die Deutschlehrer der Klassen 1BK2W1 und 1BK2W2 (Herr Strömel und Frau Öxle) ein willkommener Vorwand, ihre SchülerInnen Anfang Oktober für zweieinhalb Stunden ins Theater nach Freiburg zu locken.

Mit nur wenigen Requisiten stellten die Schauspieler zum großen Erstaunen der Zuschauer die Szenen dar. Durch musikalische Einlagen wurde dem Theaterstück noch einmal ein ganz neuer Charakter verliehen. Unter anderem deshalb bereute keiner der Schüler, dass er mitgekommen war. Auf die weitere Behandlung im Deutschunterricht dürfen sich beide Klassen nun freuen.

Hier ein paar Aussagen und Gedanken der Schüler zur Vorführung:

„Man sollte die Liebe nicht als Objekt sehen, sondern als Geschenk Gottes. Überstürze nichts und genieße die Momente.“

„Die Dramatik und Intensität, die im geschriebenen Stück für mich teilweise verloren gingen, wurden auf der Bühne lebendig.“

„Nach dem Theaterstück habe ich erst realisiert, wie gut wir es heute haben. Denn im Gegensatz zu früher können wir unseren Gefühlen freien Lauf lassen.“

„Moritz Tod wurde sehr glaubwürdig dargestellt, voller Trauer und Leidenschaft. Es war alles so intensiv und dramatisch.“

„Wendlas Tod war sehr ergreifend. Sie war noch so jung und verlor ihr Leben aufgrund einer Abtreibung, die sie gar nicht wollte.“

Bericht: Kevin Hettche

Europäischer Computerführerschein ECDL – erfolgreiche Prüflinge erhalten Zertifikate

Geschafft!

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Arbeitsgemeinschaft ECDL haben von Schulleiter Herbert Huber ihre ECDL-Base-Zertifikate für vier erfolgreich abgelegte Prüfungen in verschiedenen EDV-Bereichen erhalten. Damit wird z.B. in einer Bewerbung aus einem „EDV-Kenntnisse vorhanden“ ein brauchbarer Nachweis über die Fähigkeiten des Bewerbers – die Inhalte der Prüfungen sind weltweit standardisiert und anerkannt.

Übrigens:

Die Prüflinge machen weiter und sind schon dabei, sich auf weitere Prüfungen vorzubereiten.

Mach mit!

Der Europäische Computerführerschein ECDL (European Computer Driving Licence) ist der internationale Standard für digitale Kompetenz. Unsere Schule ist zertifiziertes Prüfungszentrum für ECDL. Die Schülerinnen und Schüler aller Schularten haben die Möglichkeit, ihre Kenntnisse in verschiedenen Bereichen der EDV zu erweitern und ECDL-Zertifikate zu erwerben. Es gibt verschiedene Module in den klassischen Anwendungsbereichen wie Tabellenkalkulation oder Textverarbeitung, aber auch in IT-Security, das sich mit Datenschutz und Datensicherheit befasst, oder in Projektmanagement.

Weitere Infos gibt es auf der IBG-Homepage unter der Rubrik Schulleben -> Europäischer Computerführerschein (ECDL)

Kleine Forscher ganz groß

„Endlich ist es wieder soweit!“ - total begeistert stürmten die Grundschülerinnen und Grundschüler (2. Klasse) der Grundschule aus Nonnenweier am 22. Juli in die naturwissenschaftlichen Räume des IBG Lahr. Begleitet wurden Sie von ihrer Konrektorin Frau Fehrenbach-Isele.

Die Grundschüler verbrachten gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern des vierstündigen Chemiekurses von Frau Isele zwei spannende und erkenntnisreiche Stunden in den Chemieräumen des IBG.

 

Welche Lebensmittel enthalten Stärke und wie stelle ich dies fest? Was braucht ein Feuer zum Brennen? Mit diesen und anderen interessanten Fragen beschäftigten sich die kleinen Forscherinnen und Forscher. Aktuelle Themen der Energiepolitik konnten anschaulich beim Bau einer Kartoffeluhr und eines Teststromkreises besprochen werden. Der Enthusiasmus und die Freude der Grundschülerinnen und Grundschüler übertrugen sich blitzschnell auf die Schülerinnen und Schüler des IBG, die bei diesem Projekt nicht nur ihr Fachwissen sondern auch ihre Sozialkompetenz testen konnten. Alle waren traurig, als die Grundschüler wieder ihre Taschen packen und zum Bus gehen mussten. Die Frage einer Grundschülerin „Dürfen wir wiederkommen?“ und die Tatsache, dass aktuelle IBG-Schülerinnen in ihrer Grundschulzeit bereits an diesem Projekt teilgenommen haben sind Zeichen für den Erfolg und die Attraktivität des Projekts „IBG trifft Grundschule“.

Kollegiumsausflug 2015: „Was haben die Römer je für uns getan?!“

Der diesjährige Kollegiumsausflug führte die Lehrerinnen und Lehrer des IBG nach Riegel am schönen Kaiserstuhl. Zum Auftakt trafen sich die vom Unterricht völlig entkräfteten Pädagogen im Gasthaus Kopf, um sich bei Speis und Trank mental und körperlich auf die bevorstehenden Programmpunkte einzustimmen. Während ein Teil des Kollegiums im Anschluss die aktuelle Ausstellung in der Kunsthalle Messmer goutierte, wandelte der andere Teil auf den Spuren der Römer durch die Riegeler Innenstadt (Riegel war vor fast 2000 Jahren das römische Verwaltungszentrum für die Region). Um die Gruppe wieder zusammen zu führen, wurde zur Halbzeit des Ausflugs am Regionalzug-Bahnhof ein ortsbezogenes Erfrischungsgetränk gereicht.  Danach wanderte die Gruppe gut gelaunt auf einem Naturpfad zur St. Michaelskapelle, wo zum offiziellen Abschluss  weitere Erfrischungsgetränke dankbare Abnehmer fanden. Vom herrlichen Ausblick auf dem Michaelsberg inspiriert, ließen es sich ein paar besonders Kultur-Interessierte schließlich nicht nehmen, die Eindrücke des Tages im Brauereiausschank „Römerbräu“ zu reflektieren.

https://www.youtube.com/watch?v=CNg0UNTsOYY

Wassersport am/im Tunisee

Kneeboard, Wasserski und Wakeboard standen auf dem Programm bei der Exkursion des Sportkurses (J1) von Herrn Gutmann an den Tunisee bei Freiburg. Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung durch den „Lift-Peter“ erhielten wir unsere Ausrüstung: Helm, Weste und etwas unter die Füße. Und schon  ging es los an den Lift zu ersten Startversuchen. Schnell konnten erste Erfolge auf den Kneeboards verzeichnet werden. Die Ski und Wakeboards erwiesen sich als etwas schwieriger zu beherrschen, so konnten etliche, zum Teil spektakuläre Stürze bestaunt werden. Außerdem entdeckten wir wahre Naturtalente, die schon bald souverän ihre Runden drehen konnten. Zum Ende unserer Übungszeit waren wir alle gut ausgepowert, aber glücklich über dieses „Wassersporterfolgserlebnis“.

(Bericht: Sportkurs Gutmann J1)

„Ein Hoch auf euch!“ – Schüler des BK II haben die Fachhochschulreife in der Tasche

Alle 30 Schülerinnen und Schüler am Kaufmännischen Berufskolleg II haben ihre Abschlussprüfung bestanden und damit die Fachhochschulreife erworben. Im Rahmen einer Abschlussfeier mit Freunden, Familienangehörigen und Lehrern wurden Ihnen Zeugnisse und Preise überreicht.

Schulleiter Herbert Huber wies in seiner Ansprache darauf hin, dass die Kaufmännischen Schulen unter Einbeziehung des Abiturs in diesem Schuljahr 40 Prozent aller Hochschulzugangsberechtigungen in Lahr  vergeben habe. Die Bildung der Berufskolleg-Absolventen sei nach seiner Einschätzung ein wichtiger Standortfaktor für die Betriebe und Verwaltungen in der Region: „Wie wäre es wohl um die heimische Wirtschaft bestellt, wenn die Schüler der Kaufmännischen Schule Lahr dieses Jahr nicht mehr als 170 Hochschulreifeprüfungen gemacht hätten?“, gab Huber zu bedenken.

Die Abteilungsleiterin des Berufskollegs, Yvonne Lebfromm, lobte in ihrer Rede die Selbstbestimmung und technische Versiertheit der Absolventen. In dieser Hinsicht könne man die Schüler durchaus als „Weltgenerationenführer“ bezeichnen. Der technische Fortschritt habe allerdings auch Auswirkungen auf die Arbeitsprozesse – junge Talente seien immer und überall erreichbar. Deshalb sei es ratsam, ganz selbstbestimmt Arbeit und Privatleben voneinander zu trennen: „Seid achtsam, schätzt eure Gesundheit und werdet nicht Gefangener der Technik“, so Lebfromm.

Bevor die Feier mit einem Sektempfang und den gemeinsam vorgetragenen Liedern „Auf uns“ und „Ain’t nobody“ den stimmungsmäßigen Höhepunkt erreichte, konnte Klassenlehrer Christian Hatt noch Preise und Lobe verteilen. Einen Klassenpreis für hervorragende Gesamtleistungen erhielten Jonathan Keller und Kevin Grenier, ein Lob erhielt Annette Walker. Der Sparkassen-Preis für die besten Leistungen in den Wirtschaftsfächern ging an Jonathan Keller.

Folgende Schülerinnen und Schüler haben dieses Jahr ihren Abschluss am BK II gemacht:  Tobias Anselm, Patrick Büchele, Larissa Bürkle, Kristina Depner, Johannes Ehret, Lilia Fot, Lukas Fuhrmann, Kevin Grenier, Lucas Hunn, Lara Isele, Felix Jäger, Jonathan Keller, Patrick Manthey, Martin Markiewitz, Lorena Negro, Sarah Ramadani, Patricia Randack, Sarah Röderer, Fabian Rollin, Lukas Roth, Benjamin Schneider, Timo Schwend, Colin Siefert, Julia Thieme, Pauline Tomm, Dominik Wagner, Annette Walker, Selina Weickert, Lisa-Marie Winterer, Sören Zehnle.

Bienvenue à Lahr! Antrittsbesuch des neuen Schulleiters unserer Partnerschule im Elsass

Der neue Schulleiter unseres Partnergymnasiums in Erstein, Herr Jean Engel, hat das IBG besucht, um sich vor Ort ein Bild von seiner deutschen Partnerschule auf der anderen Seite des Rheins zu machen. Begleitet wurde er von seiner Stellvertreterin Frau Sturm sowie drei Kolleginnen. Neben dem Besuch der Übungsfirma "KSLsports" standen ein reger Austausch über die Kooperationsmöglichkeiten zwischen den beiden Schulen sowie ein gemeinsames Mittagessen in der Mensa auf dem Programm.

„Fit for work“ in Siedlce (Polen)

Acht Schülerinnen und ein Schüler der Jahrgangsstufe 1 besuchten in Begleitung von Frau Dr. Raicu und Herrn Tröndle  vom 17.05. bis 23.05.2015 ihre Partnerschule in Siedlce, Polen. Hier fand ein Treffen im Rahmen des Erasmus+ Projektes „Fit for work in Europe“ statt. 

Am Anreisetag wurden die IBG-SchülerInnen sowie die anderen Schülergruppen aus Frankreich, Spanien und Ungarn herzlich von den polnischen Gastfamilien empfangen.

Die Projektwoche startete am Montag mit einer Begrüßung durch die Schulleitung des Liceum Siedlce. Anschließend präsentierte jedes Land den Gewinner der jeweiligen Bewerberauswahl für eine selbst erstellte Stellenanzeige. Bei drei von insgesamt fünf verschiedenen Jobangeboten hatten die Lahrer die besten Bewerbungen geschrieben. Zum Abschluss des Vormittags lernten die Schüler in einem Crashkurs einige überlebenswichtige polnische Wörter kennen. Nachmittags standen dann die offizielle Begrüßung durch die Bürgermeisterin im Rathaus und eine Stadtbesichtigung auf dem Programm.

Am nächsten Tag folgte ein berufsorientiertes Highlight: die Schülerinnen und Schüler arbeiteten in internationalen Teams im Rahmen eines Assessment Centers, organisiert von der Arbeitsagentur Siedlces. Verschiedene Aufgaben waren in Gruppenarbeit zu lösen, wobei die Englischkenntnisse, sowie das Organisationsgeschick und die Kreativität der Schülerinnen und Schüler ganz schön gefordert wurden.

Das Projektprogramm beinhaltete ebenso einen Vortrag an der University of Natural Sciences and Humanities in Siedlce. Die Universität ist in Polen führend bei der Integration von Menschen mit Behinderung im Studium. Natürlich stand auch die Besichtigung der 80 km entfernten Hauptstadt Warschau auf dem Programm. Dort besuchte die Gruppe das Königsschloss, die Johanneskathedrale, die Wedel Chocolate Lounge und das Museum der Geschichte der polnischen Juden.  Besonders die Wedel Chocolate Lounge hatte  es den Schülerinnen und Schüler angetan, denn sie diente nicht nur als süße Raststätte, sondern auch als kreativer Arbeitsplatz, wo Schokolade nach Belieben verziert werden konnte.

Abgerundet wurde die internationale Projektwoche in Polen mit einer Abschiedsparty und einem Essen in Pryzwory, bestehend aus traditionell polnischen Pierogi und Gegrilltem. Hier versammelten sich auch die über 40 Projekteilnehmer  für ein letztes Gruppenfoto vor der Gaststätte (siehe Bild).

Das Treffen in Polen war ein voller Erfolg. Die Schülerinnen und Schüler konnten zahlreiche neue Kontakte knüpfen und waren von der Gastfreundschaft absolut begeistert und natürlich wurden sie auch „fit for work in Europe“ gemacht!

Weitere Informationen gibt es auf der Projekt-Webseite: www.erasmus-fitforwork.com

(Bericht: Regina Siebert und Thao-Dung Hoang WGI 12)

IBG-Schüler gastieren am Petrovskij College in St. Petersburg

Im April diesen Jahres war eine Gruppe von elf russischen Studentinnen zusammen mit ihren beiden Deutschlehrerinnen zu Besuch am IBG Lahr – nach den Pfingstferien fand nun der Gegenbesuch in St. Petersburg statt.

Petersburg präsentierte sich zu dieser Zeit der Weißen Nächte (dunkel wurde es erst gegen 23:15 Uhr, Sonnenaufgang war gegen 3 Uhr) als lebhaft, gastfreundlich und sehr hell!

Tagsüber besichtigten die deutschen Schülerinnen und Schüler die wunderschöne Stadt an der Newa – mit der Peter-Paul-Festung, dem Winterpalast, dem Peterhof, dem Bernsteinzimmer im Katharinenpalast in Puschkin, der Kronstadt, dem Puschkin- und dem Dostoevskij Museum. Auf einer Bootsfahrt konnten die Adelspaläste vom Wasser aus nochmals betrachtet werden.

Die deutschen Schülerinnen und Schüler waren sehr froh, ihre russischen „Partnerinnen“ nach relativ kurzer Zeit wieder zu sehen – so konnten die bestehenden Kontakte noch einmal intensiviert werden. Es wird gemunkelt, dass einige der Petersburger Studentinnen sogar über Weihnachten einen privaten Gegenbesuch unternehmen wollen, um das deutsche Weihnachtsfest in Lahr zu erleben.

Begleitet und organisiert wurde die Fahrt von Frau Posega und Frau Herzog, teilnehmen konnten Schülerinnen und Schüler des IBG Lahr, die entweder die Russischkurse von Frau Posega besuchen oder eine gute russische Sprach- und Lesefähigkeit nachweisen konnten.

 

Abiball am IBG - 142 Schüler feiern ausgelassen ihr Abitur

Auch der letzte Auftritt war gelungen. Eine Woche nach den mündlichen Prüfungen feierten die 142 Abiturienten des IBG Lahr in der Sternenberghalle Friesenheim einen außergewöhnlich stimmungsvollen Abiball, an deren Ende einige Schüler mit Preisen regelrecht überschüttet wurden.

Schulleiter Herr Huber hatte den Abiball mit einer Rede eröffnet und dabei den Abiturienten ein dickes Kompliment gemacht: „Ich betrachte Sie als eine Bereicherung für unser Land – kulturell, menschlich, geistig, auch verantwortungsvoll und erzogen.“ Ein Erziehungsziel am IBG sei die Toleranz gegenüber anderen Auffassungen, Religionen und Lebensweisen. Er habe die Hoffnung, dass sich die Abiturienten als mutige und wertbewusste Bürger bei der Integration von hilfsbedürftigen Menschen engagieren, so Huber.

Die kulturelle Vielfalt am IBG brachten die beiden Schülerinnen Mishka Martin und Samantha Wanjiru mit einem afrikanischen Tanz wunderbar zum Ausdruck. Eine weitere Tanzeinlage (Ballett) kam von Lea Hoffmann. Nathalie Giedemann und Guillemette Studer rundeten mit ihren beeindruckenden Gesangseinlagen den Showteil des Abiballs ab, der von Alischa Elles und Florian Sutterer in charmanter Weise moderiert wurde.

Der Abteilungsleiter des IBG, Andreas Scherwath, musste in seiner Ansprache an die Abiturienten einen kritischen Moment durchstehen, als er sich als HSV-Fan zu erkennen gab und dafür Pfiffe und Buhrufe erntete. Allerdings gelang es ihm, das Publikum wieder milde zu stimmen, das sich am Ende sogar applaudierend von den Plätzen erhob. In Anlehnung an die Paulus-Worte „Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten“ äußerte Scherwath den Wunsch, dass die Abiturienten mit ihrer neu gewonnenen Freiheit verantwortungsvoll umgehen. Außerdem ermutigte er sie, entgegen dem Trend zur Selbstverwirklichung und Selbstprofilierung, ihr Leben nicht nur um sich selbst kreisen zu lassen, sondern auch auf ihre Mitmenschen zu achten und ihnen Gutes zu tun: „Ihr werdet merken, dass die Freude, die ihr dadurch bewirkt, sehr schnell euch selber erfasst und euch glücklich macht.“

Glücklich waren an diesem Abend insbesondere die zahlreichen Preisträger. Insgesamt 25 Schüler hatten ihr Abitur mit einer 1 vor dem Komma abgeschlossen und erhielten dafür einen Buchpreis: Lena Goerke, Lena Morgenstern, Amelie Seidenberg, Melissa Bähr, Nathalie Giedemann, Mareike Isele, Saskia Lurk, Ariana Merkel, Verena Sachs, Guillemette Studer, Julie Bayerlein, Lena Braun, Anna-Lena Eichinger, Alischa Elles, Jennifer Hug, Marla Jockers, Karen Nolte, Antonia Strebel, Levin Zimmermann, Maximilian Kohler, Corinna Singler, Vanessa Wellmann, Sara Hiller, Tobias Meier und Rebecca Schlatterer. Rebecca Schlatterer erhielt als Jahrgangsbeste mit einem Abiturschnitt von 1,0 außerdem den Preis des Landrats, den Chemiepreis, den Theodor-Lohmann-Preis (Evangelische Religion) sowie den Preis für die besten Leistungen im Profilfach Internationale Volks- und Betriebswirtschaftslehre. Den Preis für die besten Leistungen im Profilfach Pädagogik und Psychologie teilten sich Ariana Merkel und Levin Zimmermann. Im Fach Volks- und Betriebswirtschaftslehre (klassisch) hatten Vanessa Wellmann und Maximilian Kohler am besten abgeschnitten. Der Physikpreis ging an Levin Zimmermann, der Scheffelpreis für die besten Leistungen im Fach Deutsch an Ariana Merkel und die Alfred-Maul-Gedächtnismedaille für die besten Leistungen im Fach Sport an Andreas Peter.

Nach der Preisverleihung gab Andreas Scherwath zusammen mit Guillemette Studer noch die Eigenkomposition „I really hate goodbyes“ zum Besten, bevor schließlich alle Abiturienten die Bühne stürmten und mit ihrem Abitanz („Uptown Funk“ von Bruno Mars) den perfekten Übergang zum inoffiziellen Teil des Abiballs hinlegten.

Besuch von Landrat Scherer

Am Dienstag, den 23.06.2015, besuchte Landrat Frank Scherer die Kaufmännischen Schulen/ das Integrierte Berufliche Gymnasium Lahr. Zunächst sprach Scherer im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts einer 12. Klasse mit den Schülern über die Kompetenzen eines Landrats sowie über aktuelle Themen der Kommunalpolitik. Im Anschluss diskutierte er mit dem Schulleitungsteam Möglichkeiten, einen Schulsozialarbeiter an die Kaufmännischen Schulen Lahr zu holen. Außerdem ließ er sich über bevorstehende Baumaßnahmen informieren, wie den Austausch der Fenster zur energetischen Sanierung sowie den Einbau von zwei Personenaufzügen, die an den Kaufmännischen Schulen die Inklusion körperbehinderter Menschen ermöglichen sollen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs mit der Schulleitung war die Bedeutung der Beruflichen Schulen am Standort Lahr, insbesondere hinsichtlich des Übergangs in das duale System und der Vergabe von Hochschulzugangsberechtigungen. Schulleiter Herbert Huber berichtete dem Landrat, dass es in Lahr im aktuellen Schuljahr mehr Abiturienten an beruflichen als an allgemeinbildenden Gymnasien gibt. Über alle Lahrer Gymnasien hinweg habe das IBG mit Abstand die meisten Abiturzeugnisse ausgestellt. Dass nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität am IBG stimme, zeige das Erfolgsmodell Wirtschaftsgymnasium International (WGI), erläuterte der Abteilungsleiter des IBG, Andreas Scherwath. Bereits zum zweiten Mal infolge komme die beste Abiturientin des Jahrgangs vom WGI, in diesem Jahr sogar mit dem Traumdurchschnitt von 1,0.

Um das IBG für die Zukunft zu rüsten und um Schüler schon frühzeitig mit einem berufsorientierten Profilfach in Kontakt zu bringen, habe er bereits vor zwei Jahren beim Kultusministerium die Einführung eines sechsjährigen beruflichen Gymnasiums der Ernährungs- sowie Sozial- und Gesundheitswissenschaftlichen Richtung (6ESG) beantragt, ergänzte Huber. Für diese Schulart gebe es in Baden-Württemberg bislang nur 4 Standorte. Er würde es sehr begrüßen, wenn mit Lahr schon bald ein weiterer Standort dazu komme und zähle dabei nicht zuletzt auf die Unterstützung des Landrats, so Huber.