Hohe Spendenbereitschaft bei „Schüler helfen Schülern“

Bei der Aktion „Schüler helfen Schülern“ werden am IBG jedes Jahr Schulmaterialien wie Stifte, Hefte, Schulranzen oder Turnbeutel für die Lahrer Tafel gesammelt. Die Lahrer Tafel überlässt die Spenden dann Kindern aus finanziell schwächeren Familien zu einem sehr niedrigen Preis.

Im Rahmen eines Projektes im Fach Sozialmanagement kümmerten sich in diesem Schuljahr Marie Chifa und Stina Konrad aus der Jahrgangsstufe 1 um die Planung und Durchführung der Aktion. Dank der großartigen Unterstützung von Schülerinnen und Schülern, aber auch von Lehrerinnen und Lehrern kamen bis Anfang Oktober zahlreiche Sachspenden sowie fast 600 Euro an Geldspenden zusammen. Mit dem Geld wurden weitere, dringend benötigte Schulmaterialien besorgt, sodass sich die Kunden der Lahrer Tafel aus einem breiten Sortiment bedienen konnten.

Weitere Informationen zur Arbeit der Tafel gibt es unter http://www.tafel-bw.de/index.htm

Studie: Was machen IBG-Schüler nach dem Abitur?

Im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie untersuchten die drei IBG-Schülerinnen Majlinda Tahiri, Chiara Leyn und Jacqueline Peter (von links nach rechts) Bildungswege nach dem Abitur. Zu diesem Zweck befragten sie im vergangenen Schuljahr 100 Abiturientinnen und Abiturienten, kurz bevor diese das IBG verließen.

Die Studie sollte ermitteln, inwiefern das in der Oberstufe belegte Profilfach den späteren Berufs- und Bildungsweg bestimmt und ob ein Zusammenhang zwischen dem Beruf der Eltern und der Wahl des eigenen Bildungswegs besteht. Zudem erforschten die Schülerinnen die Hochschulquote, d.h. den Anteil der Abiturienten, der nach dem Abitur studieren geht.

Überraschenderweise erwies sich das Profilfach für den nach dem Abitur eingeschlagenen Bildungsweg als nicht entscheidend. So gaben 23 der 42 befragten Schülerinnen vom Sozialwissenschaftlichen Gymnasium (SG) an, ein Hochschulstudium aufnehmen zu wollen, wobei nur 12 davon einen Studiengang im pädagogischen Bereich planten. Die übrigen 19 SG-Schülerinnen entschieden sich für eine Ausbildung, ein freiwilliges soziales Jahr oder einen längeren Auslandsaufenthalt. Eine ganz ähnliche Verteilung zeigte sich bei den Schülerinnen und Schülern des Wirtschaftsgymnasiums (WG und WGI).

Insgesamt wollten 54 % der befragten Abiturienten aus SG, WG und WGI nach dem Abitur den direkten Weg an eine Hochschule gehen. Viele von ihnen studieren jedoch in einer Fachrichtung, die nicht ihrem schulischen Profilfach entspricht. Außerdem ließ sich feststellen, dass kein bedeutsamer Zusammenhang zwischen dem Beruf der Eltern und der Bildungsentscheidung der Jugendlichen besteht.

Für die drei Forscherinnen waren dies relativ überraschende Ergebnisse, die sie nun als Grundlage für weitere Studien zu den Ursachen verwenden wollen.

Abiball am IBG - 142 Schüler feiern ausgelassen ihr Abitur

Auch der letzte Auftritt war gelungen. Eine Woche nach den mündlichen Prüfungen feierten die 142 Abiturienten des IBG Lahr in der Sternenberghalle Friesenheim einen außergewöhnlich stimmungsvollen Abiball, an deren Ende einige Schüler mit Preisen regelrecht überschüttet wurden.

Schulleiter Herr Huber hatte den Abiball mit einer Rede eröffnet und dabei den Abiturienten ein dickes Kompliment gemacht: „Ich betrachte Sie als eine Bereicherung für unser Land – kulturell, menschlich, geistig, auch verantwortungsvoll und erzogen.“ Ein Erziehungsziel am IBG sei die Toleranz gegenüber anderen Auffassungen, Religionen und Lebensweisen. Er habe die Hoffnung, dass sich die Abiturienten als mutige und wertbewusste Bürger bei der Integration von hilfsbedürftigen Menschen engagieren, so Huber.

Die kulturelle Vielfalt am IBG brachten die beiden Schülerinnen Mishka Martin und Samantha Wanjiru mit einem afrikanischen Tanz wunderbar zum Ausdruck. Eine weitere Tanzeinlage (Ballett) kam von Lea Hoffmann. Nathalie Giedemann und Guillemette Studer rundeten mit ihren beeindruckenden Gesangseinlagen den Showteil des Abiballs ab, der von Alischa Elles und Florian Sutterer in charmanter Weise moderiert wurde.

Der Abteilungsleiter des IBG, Andreas Scherwath, musste in seiner Ansprache an die Abiturienten einen kritischen Moment durchstehen, als er sich als HSV-Fan zu erkennen gab und dafür Pfiffe und Buhrufe erntete. Allerdings gelang es ihm, das Publikum wieder milde zu stimmen, das sich am Ende sogar applaudierend von den Plätzen erhob. In Anlehnung an die Paulus-Worte „Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten“ äußerte Scherwath den Wunsch, dass die Abiturienten mit ihrer neu gewonnenen Freiheit verantwortungsvoll umgehen. Außerdem ermutigte er sie, entgegen dem Trend zur Selbstverwirklichung und Selbstprofilierung, ihr Leben nicht nur um sich selbst kreisen zu lassen, sondern auch auf ihre Mitmenschen zu achten und ihnen Gutes zu tun: „Ihr werdet merken, dass die Freude, die ihr dadurch bewirkt, sehr schnell euch selber erfasst und euch glücklich macht.“

Glücklich waren an diesem Abend insbesondere die zahlreichen Preisträger. Insgesamt 25 Schüler hatten ihr Abitur mit einer 1 vor dem Komma abgeschlossen und erhielten dafür einen Buchpreis: Lena Goerke, Lena Morgenstern, Amelie Seidenberg, Melissa Bähr, Nathalie Giedemann, Mareike Isele, Saskia Lurk, Ariana Merkel, Verena Sachs, Guillemette Studer, Julie Bayerlein, Lena Braun, Anna-Lena Eichinger, Alischa Elles, Jennifer Hug, Marla Jockers, Karen Nolte, Antonia Strebel, Levin Zimmermann, Maximilian Kohler, Corinna Singler, Vanessa Wellmann, Sara Hiller, Tobias Meier und Rebecca Schlatterer. Rebecca Schlatterer erhielt als Jahrgangsbeste mit einem Abiturschnitt von 1,0 außerdem den Preis des Landrats, den Chemiepreis, den Theodor-Lohmann-Preis (Evangelische Religion) sowie den Preis für die besten Leistungen im Profilfach Internationale Volks- und Betriebswirtschaftslehre. Den Preis für die besten Leistungen im Profilfach Pädagogik und Psychologie teilten sich Ariana Merkel und Levin Zimmermann. Im Fach Volks- und Betriebswirtschaftslehre (klassisch) hatten Vanessa Wellmann und Maximilian Kohler am besten abgeschnitten. Der Physikpreis ging an Levin Zimmermann, der Scheffelpreis für die besten Leistungen im Fach Deutsch an Ariana Merkel und die Alfred-Maul-Gedächtnismedaille für die besten Leistungen im Fach Sport an Andreas Peter.

Nach der Preisverleihung gab Andreas Scherwath zusammen mit Guillemette Studer noch die Eigenkomposition „I really hate goodbyes“ zum Besten, bevor schließlich alle Abiturienten die Bühne stürmten und mit ihrem Abitanz („Uptown Funk“ von Bruno Mars) den perfekten Übergang zum inoffiziellen Teil des Abiballs hinlegten.

Besuch bei der ordentlichen Hauptversammlung von Fuchs Petrolub SE

Am 6. Mai 2015 fuhr die Klasse WGI 12/1 mit Herrn Breyer und Frau Rätzke nach Mannheim zur ordentlichen Hauptversammlung von Fuchs Petrolub SE.

Nach der Berichterstattung des Vorstands und des Aufsichtsrats durften sich die Aktionäre und ihre Vertreter zu Wort melden, um ihre Fragen zu äußern.

Die Kapitalerhöhung um 27.800.000€ beeindruckte alle, denn mit solch hohen Beträgen hätte keiner gerechnet. Nachdem die Aktionäre ihre Stimmen abgegeben hatten und die ersten vier Stunden der Hauptversammlung wie im Flug vorbeigegangen waren, stärkten sich die Klasse mit einem Mittagessen.

Danach stand Herr Breyer, der selbst Aktionär von Fuchs Petrolub SE ist, für Fragen der Schüler zur Verfügung. Das Highlight des Tages war die Frage- und Antwortstunde mit Herrn Doktor Hambrecht, dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Fuchs Petrolub SE und ehemaligen Vorsitzenden des Vorstands der BASF SE.

Einen gelungenen Abschluss des Tages bildete der Besuch in der Universität Mannheim, zu der Herr Breyer auch noch einige Anekdoten zu erzählen hatte. (Bericht: Tanja Harter)

Kunstkurs im Kosmos Schwarzwald

Der Kunstkurs der 11. Klasse besuchte im Mai die Ausstellung „Kosmos Schwarzwald“ im Zeitareal Lahr.

Kurator Uwe Baumann führte die Klasse durch die Ausstellung. Baumann kennt viele Künstler persönlich und erzählte über ihr Leben und ihre Arbeit. Nebenbei erfuhren die Schülerinnen und Schüler auch, dass der berühmte Schwarzwälder Bollenhut eigentlich aus dem „Schwäbischen“ kommt.

Die Ausstellung ist sehr vielfältig. Zu sehen gibt es Malerei, Skulpturen, Objektkästen, Fotografie und Installationen, selbst ein Musikstück war dabei und die berühmte Kuckucksuhr fehlte auch nicht. Nur sah sie natürlich nicht aus wie eine normale Kuckucksuhr.

Künstlerinnen und Künstler haben einen „anderen“ Blick auf die Dinge und auf die Welt. Oft steht man amüsiert und oft auch ein bisschen ratlos vor den Werken. Das ist der Punkt, wo es dann interessant wird, wo Fragen gestellt werden und wo vielleicht neue Einsichten auftauchen.

Warum ist die Tanne so aggressiv gemalt? Der Schwarzwald ist doch so lieblich.

Warum hat die junge Frau mit den Hot Pants einen Bollenhut auf?

Ein Objektkasten mit einer sehr schönen traditionellen Stickerei behauptet, es gäbe nur eine Heimat.

Die Schülerinnen und Schüler widersprechen.

Wie ist das nun mit der Heimat? Wie viele gibt es? Hab ich eigentlich eine? Wie sieht meine aus? Habe ich mehrere?

Die nächste Aufgabe im Kunstunterricht stellt die Schülerinnen und Schüler genau vor diese Frage. Die Antworten werden in Form von Objektkästen gestaltet. Nach den vielen Anregungen aus der Ausstellung „Kosmos Schwarzwald“ darf man auf die Ergebnisse sehr gespannt sein.

„Komm raus, mach mit“ – IBG nimmt erfolgreich an Schülerwettbewerb des Landtags teil

Landtagspräsident Wilfried Klenk hat dem IBG Lahr für die Teilnahme am Schülerwettbewerb des Landtags zur Förderung der politischen Bildung seine besondere Anerkennung ausgesprochen. Insgesamt 36 Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 1 hatten an dem Wettbewerb teilgenommen. Unter dem Motto „Komm raus, mach mit“ standen 8 Themen zur Auswahl, die in Einzel-, Paar- oder Gruppenarbeit zu bearbeiten waren.

Im Rahmen des Unterrichtsfaches Pädagogik beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Themen wie Inklusion (Wie meistert ein behindertes Kind den Schulalltag?), Erziehung (Meine  5 wichtigsten Erziehungsziele),  Pädophilie sowie Chancen und Risiken von Computerspielen und Smartphones. Bei der Erstellung der entsprechenden Facharbeiten, Erörterungen oder Kurzgeschichten wurden die Schülerinnen und Schüler von ihrer Fachlehrerin Jutta Spothelfer betreut.

Im Bereich Geschichte mit Gemeinschaftskunde konnten die Schülerinnen und Schüler entweder eine Karikatur auswerten (zum Beispiel zu den Themen Maut oder AFD) oder ein Bild bzw. Comic zu einem aktuellen Thema wie Ebola oder der Flüchtlingsproblematik erstellen. Hier wurden die Schülerinnen und Schüler von Fachlehrer Moritz Hartmann unterstützt.

Der ganz große Wurf mit einem 1. Preis gelang leider nicht, dafür konnten zahlreiche Schülerinnen und Schüler für ihren Wettbewerbsbeitrag einen 3. Preis einheimsen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten außerdem ein Buchgeschenk des Landtags.

Hier eine Übersicht über die einzelnen TeilnehmerInnen: Lara Siefert, Ann-Katrin Fimm, Jule Marschner, Isabel Osuna, Sofie Keller, Sophia Schwarz, Marie Louise Brauner, Teresa Russo, Johanna Rimpf, Maximilian Broß, Tom Henkel, Tamara Lüttmann, Katja Feitsch, Hannah Feuerstein, Nicola Ludäscher, Angelina Meckel, Asja Braun, Vittoria Conte, Franziska Ibig, Maike Gerski, Lena Hummel, Xenia Krause, Melanie Remus, Marvin Becherer, Jonas Pätzold, Anita Fehrenbacher, Daniel Kundig, Philipp Klotz, Alex Leippi, Petar Babic, Andreas Hahn, Anita Holm, Dennis Strel, Max Maier, Michaela Weber und Elisabeth Akbaba.

Spende an die Lahrer Tafel

Im Schuljahr 2013/2014 haben sich Schülerinnen des IBG bereits zum sechsten Mal an der Aktion „Schüler helfen Schülern“ der Lahrer Schulen beteiligt. Dabei wird Schulmaterial und/oder Geld für Schulmaterial gesammelt und dieses der Lahrer Tafel übergeben.

Familien mit geringem Einkommen können dann bei der Lahrer Tafel für ihre schulpflichtigen Kinder die Materialien zu besonders günstigen Preisen erwerben. Die Spendenaktion wurde im vergangenen Schuljahr von den Schülerinnen Mishka Martin und Stefanie Mutschal im Rahmen des Unterrichtsfaches Sozialmanagement durchgeführt. Beide besuchen derzeit das SG in der Jahrgangsstufe 2. Die Schülerinnen sammelten unter anderem bei School on Stage und bei einer Kuchenverkaufsaktion. Sie waren über ein Jahr hinweg mit viel Engagement und großer Überzeugung bei der Sache. Ihnen gebührt ein Dankeschön im Namen aller, die auf Hilfe angewiesen sind!

Foto: Frau Schatz (Leiterin der Lahrer Tafel), Mishka Martin und Stefanie Mutschal

Studienfahrt nach Andalusien

Die Studienfahrten liegen nun schon eine Weile hinter uns Zwölftklässlern, es bleiben aber noch die Erinnerungen daran und dieser Bericht über eine Reise durch ein für viele unbekanntes Land.

Unsere Reise begann am 26. April 2014 um 6:00 Uhr morgens am Flughafen in Baden Baden. Aufgrund der frühen Abreise hielt sich die Begeisterung beim Eintreffen unserer begleitenden Lehrkräfte Frau Himmelsbach und Herrn Breyer noch ziemlich in Grenzen. Nachdem wir jedoch unser Gepäck gewogen und eingecheckt hatten, kam das Gefühl der Vorfreude immer stärker auf! Der Gedanke an den Flug bewirkte bei einigen Unerfahrenen noch ein mulmiges Gefühl, aber es gab Niemanden, der reisekrank wurde und somit verlief der Flug ruhig und ohne Probleme. Gegen 11 Uhr morgens erreichten wir schließlich den Flughafen in Malaga, wo wir uns 2 Tage aufhalten würden. Ein Reisebus brachte uns zu unserer Unterkunft, wo wir unsere Koffer verstauten und die Zimmer bezogen. Danach ruhten wir uns noch einige Zeit aus, bis wir zur Erkundung der Innenstadt aufbrachen.

Nachdem wir die Hürde von preistreibenden Taxifahrern genommen hatten, kamen wir endlich in den Genuss der wunderschönen Altstadt von Malaga. Unsere Stadtführung endete mit einer Wanderung zur Festung "Gibralfaro", wobei uns der Aufstieg nach einem solch langen Tag ewig erschien. Man konnte nach einem so kurzen Flug zwar nicht von einem „Jetlag“ sprechen, aber zumindest von einem Temperaturschock! Die Sonne und die hochsommerlichen Temperaturen machten uns sehr zu schaffen. Die Aussicht von der Spitze der Festung war jedoch jede Mühe wert.

Den nächsten Tag verbrachte die Gruppe getrennt. Einige nutzen den Tag für eine Shoppingtour und andere suchten schon morgens den schönen und gut zu erreichenden Sandstrand Malagas auf. Die Meisten ließen den Tag dann in einer Bar ausklingen oder sie nutzten die kleine gemütliche Terrasse unserer Unterbringung, die jeden Abend von uns belagert wurde.

Nach zwei Tagen Malaga ging es mit dem Reisebus weiter nach Cadiz, wo wir unsere restliche Studienfahrt verbringen sollten. Auch hier stand zunächst eine Stadtführung auf dem Programm. Die Unterbringung war sehr zentral, wodurch man nach fünf Minuten zu Fuß schon die Innenstadt erreichte.

Am darauf folgenden Tag machten wir uns mit einem Reisebus auf den Weg nach Jerez de la Frontera zu einer Besichtigung der Sherry Destillation „Degustation“. Die Führung fand erfreulicherweise auf deutsch statt und war sehr interessant gestaltet. Im Anschluss an die Besichtigung kamen wir schließlich zur Verkostung des Sherrys. Mit jedem Glas stieg die Stimmung der Gruppe und einige kauften sich im fabrikeigenen Laden Mitbringsel für zu Hause. Gut gelaunt ging es dann in die Innenstadt von Jerez, wo sich die Meisten erneut ausgiebig dem Shoppen widmeten.

Am vierten Tag hatten wir Gelegenheit, auf eigene Faust das im Vergleich zu Malaga wesentlich ruhigere Cadiz zu erkunden. Bei Temperaturen über 30°C zog es die meisten an den wunderschönen Strand, der in 10 Minuten gemütlich zu Fuß zu erreichen war. Selbst nachts sprach hier nichts gegen eine Erfrischung im kühlen Meer. Auch was das Essen anbelangte, blieben keine Wünsche offen. Hatte man mittlerweile mal wieder Lust auf etwas Bekanntes, so konnte Cadiz auch mit einem “Burger King“ dienen.

Tag 5 begann sehr früh, da ein Ausflug nach Sevilla anstand, der Hauptstadt Andalusiens. Nach einer ca. zweistündigen Fahrt kamen wir in Sevilla an und begannen sogleich mit der Besichtigung der “Plaza de Espana“. Der Weg hatte sich wirklich gelohnt und später durften wir uns noch die Innenstadt anschauen. Hier wurden wir Zeugen einer großen Demonstration gegen die hohe Arbeitslosigkeit in Andalusien.

Der letzte Tag der Studienfahrt stand uns frei zur Verfügung. Jeder konnte ein letztes Mal die Sonne genießen und sich mental auf die Abfahrt vorbereiten. Wir verließen Malaga schließlich mit einem lachenden und einem weinenden Auge und nahmen viele schöne Erinnerungen mit!

(Bericht: Lena Morgenstern)

Nadine Krellmann wird beim Abiball des IBG als Jahrgangsbeste geehrt

Die 146 Abiturienten des Integrierten Beruflichen Gymnasiums Lahr erlebten am vergangenen Freitag zusammen mit ihren Lehrern, Eltern und Freunden eine äußerst stimmungsvolle Abschlussfeier. Verschiedene Musikbeiträge, ein kreativ-verrückter Abi-Film und ein Flashmob zum Ohrwurm „Happy“ ließen unter den rund 800 Gästen in der Schwarzwaldhalle Appenweier zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommen. Selbst die sonst eher trockene Übergabe der Abizeugnisse wurde durch spontane Aktionen der Abiturienten aufgepeppt.

Die Reden der Schulleitung hatten ebenfalls einen hohen Unterhaltungswert, aber auch einen tieferen Sinn. Schulleiter Herbert Huber wandte sich gegen den Objektivierungswahn und die stetige Quantifizierung und Messung von Leistungen. Nach seiner Auffassung sollte vor allem die Tätigkeit selbst und erst in zweiter Linie der messbare Erfolg den Menschen motivieren. Um dies zu verdeutlichen zitierte er den amerikanischen Physik-Nobelpreisträger Richard Feynman: „Science is like sex. Sure, it may give some practical results, but that’s not why we do it.“

Der Abteilungsleiter des Integrierten Beruflichen Gymnasiums, Andreas Scherwath, wünschte den Abiturienten, dass sie in der Zukunft Menschen begegnen, die Ihre Gedanken, Pläne und Träume teilen. Menschen, die sie in ihrer Leidenschaft und in dem, worin sie ihre Berufung erkennen, durch ein positives Echo bestärken. Gleichzeitig wünschte er ihnen aber auch die Fähigkeit, mit einem kritischen Echo umzugehen. Dort, wo man vielleicht mal einen falschen Weg eingeschlagen hat, sollte man konstruktive Ratschläge nicht aus Trotz oder Eitelkeit ignorieren, sondern genau prüfen, ob nicht tatsächlich eine Neuorientierung sinnvoll ist.

Im Anschluss an ihre Reden gingen Huber und Scherwath zur Preisverleihung über. Als Jahrgangsbeste wurde Nadine Krellmann geehrt, sie hatte einen Notendurchschnitt von 1,3 erreicht. Weitere Preise für einen Notendurchschnitt von besser als 2,0 erhielten: Katharina Busam (1,4), Ines Armbruster (1,5), Katharina Kiefer (1,6), Vanessa Wolf (1,6), Lena Fehrenbach (1,7), Theresa Bäuerle (1,7), Daniel Armbruster (1,8), Elena Krieger (1,8), Aydin Kübra (1,8), Sofia Kienzler (1,9), Sandra Lipps (1,9), Buruk Sen (1,9), Evelyn Walcher (1,9) und Seline Zehnle (1,9).

Den Physikpreis erhielt Daniel Kopf, der Scheffelpreis für hervorragende Leistungen im Fach Deutsch ging an Nadine Krellmann. Für besonders gute Leistungen im Fach Sport wurde Christoph Busch mit der Alfred-Maul-Gedächtnismedaille ausgezeichnet. Für ihre Mithilfe in der Schulbibliothek wurden Kübra Aydin und Marion Schwehr ebenfalls mit einem Preis belohnt.

Die besten Leistungen im Profilfach Volks- und Betriebswirtschaftslehre hatte Buruk Sen erbracht, im Profilfach Pädagogik und Psychologie wiederum hatte Ines Armbruster die Nase vorn. Für die besten Leistungen im Fach Internationale VBWL, schließlich, erhielt Nadine Krellmann ihren insgesamt vierten Preis.

IBG-Schülerinnen räumen beim Landtagswettbewerb ab

„Wie wichtig ist Europa für dich?“

Doch – Schülerinnen interessieren sich für dieses Thema! Und zwei von ihnen haben nun mit einer Umfrage zu diesem Thema beim Schülerwettbewerb des Landtags gemeinsam einen 2. Preis erzielt – von „gewonnen“ kann man eher nicht sprechen, denn dahinter steckt nicht Glück, sondern engagierte Arbeit. Aber der Reihe nach: Jedes Jahr im Juni werden die Themen für den Schülerwettbewerb veröffentlicht, und die Gemeinschaftskundelehrerin Frau Teubner war begeistert, dass sie 25 Schülerinnen ihrer 12er Kurse für eine Teilnahme motivieren konnte. Sei es zum Thema „Europa“, sei es zum Verhältnis zwischen Jung und Alt (hierzu sollte ein Plakat gestaltet werden), sei es zu einem selbst gewählten Thema („Welche politische Frage stellst du dir selbst?“), auch Karikaturen, u.a. zum Thema „Atommüll“ wurden ausgewertet. Nun endlich wurden nach langem spannenden Warten die Ergebnisse bekannt. Unter insgesamt 3514 (!) Einsendungen konnten wir auch in diesem Jahr einen der 1. Preise erringen. Vanessa Wörter erhält eine Einladung auf den 5. Juni in den Marmorsaal des Neuen Schlosses in Stuttgart sowie zu einer Reise nach Verdun und Genf in der letzten Schulwoche im Juli. Über einen zweiten Preis freuen können sich: Cindy Hackbusch, Johanna Himmelsbach, Julia Hofmann und Vivien Holzmann. Mit einem 3. Preis belohnt wurden: Selina Armbruster, Julie Beyerlein, Lena Braun, Maria Kranz (J2), Cellina König, Ines Muckle, Karen Nolte, Marion Schwehr (J2), Laura Schäuble, Antonia Strebel und Jasmina Zoth.

Schulleiter Herbert Huber ließ es sich nicht nehmen, die Urkunden und Preise persönlich zu überreichen. Herzlichen Glückwunsch!

Und nicht vergessen: Die neuen Themen stehen schon im Netz. Unter www.schuelerwettbewerb-bw.de. Mitmachen lohnt sich! Beiträge können auch als GFS gewertet werden, übrigens auch in den Fächern Ethik, Religion und Bildende Kunst.

Menoa Rapp erhält Zertifikat über Ausbildung zur Schülermentorin

Vergangene Woche überreichte Schulleiter Herbert Huber der Schülerin Menoa Rapp aus der Klasse SG11/2 ein Zertifikat über die Ausbildung zur Schülermentorin in Gerätturnen. Das Zertifikat wurde vom Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, Herrn Andreas Stoch, ausgestellt.

Durch ihre Ausbildung zur Schülermentorin darf sich Menoa Rapp ab sofort zur Unterstützung Ihrer Sportlehrerin, Frau Sabine Schnell, in den Sportunterricht einbringen und zum Beispiel Übungen anleiten. Darüber hinaus kann sie Sport-AG‘s anbieten, Schulmannschaften bei Wettbewerben betreuen oder im Verein entsprechende Tätigkeiten im Ehrenamt übernehmen.

Zur Überreichung des Zertifikats besuchte Schulleiter Herbert Huber den Sportkurs von Menoa Rapp. Er dankte ihr für die Bereitschaft, als Schülermentorin an der Schule tätig zu sein und stellte ihr Engagement als vorbildlich heraus. Abschließend ließ er sich von der ausgewiesenen Expertin den Unterschied zwischen „Geräteturnen“ (Geräte turnen) und „Gerätturnen“ (Menschen turnen an Geräten) erklären.

Schülerinnen der Klasse SG12/4 landen beim Drehbuchwettbewerb in den Top Ten

6 Schülerinnen der Klasse SG 12/4 haben in diesem Jahr am landesweit ausgeschriebenen Drehbuchwettbewerb „Tatort Bodensee“ teilgenommen. Für diesen Wettbewerb können sich Schulklassen, Arbeitsgemeinschaften, Jugendgruppen oder freie Filmgruppen anmelden. Unter dem Titel „Gedisst“ erhielten die TeilnehmerInnen drei Szenen als Vorgabe; es ging dabei um einen Schüler, der von Klassenkameraden auf üble Weise gemobbt wird. Daraus mussten sie das Drehbuch zu einem 10-minütigen Kurzkrimi schreiben.

Nach einer ersten Ideensammlung in der gesamten Klasse gingen drei Autorinnen-Tandems ans Werk (Jennifer Hug, Tabea Bleiziffer, Alischa Elles, Eileen Sommerfeld, Selina Armbruster, Karen Nolte). Dabei wurde ganz unterschiedlich mit dem Thema Mobbing umgegangen - vom versöhnlichen Ende bis zum Mord war alles vertreten. Es entstanden drei nervenaufreibende Geschichten. Der Entwurf von Tabea Bleiziffer und Jennifer Hug schaffte es dann sogar in die Endrunde der besten 9 Kurzkrimis – es waren insgesamt 166 Drehbücher eingereicht worden.

Zur Urkundenverleihung beim SWR in Stuttgart am vergangenen Freitag war die ganze Klasse eingeladen. Nach einer spannenden Führung durch die Radio-und Fernsehstudios des SWR erfolgte im Rahmen einer Feierstunde die Preisverleihung durch Kultusminister Andreas Stoch.

Auch wenn es nicht für einen der ersten drei Plätze und somit einen Preis gereicht hat, war es ein großer Erfolg, bei so starker Konkurrenz in die Endrunde zu kommen, zumal die Schülerinnen vollkommen selbstständig gearbeitet hatten. Die Drehbücher werden in den Osterferien jeweils in Eigenregie verfilmt und im Rahmen einer GFS im Themenbereich Medienpädagogik vorgestellt.

IBG trifft Grundschule

Am Dienstag bot sich den Schülern des IBG Lahr ein ungewohntes Bild: eine Horde Erstklässler tummelte sich auf dem Schulflur vor den Chemie- und Physiksälen. Was war denn da passiert? War etwa ein Versuch in Chemie schief gegangen und hatte zur Schrumpfung von Mitschülern oder gar von Lehrern geführt? Die Erklärung fiel nicht ganz so spektakulär aus: es handelte sich um Schüler aus der ersten Klasse der Ludwig-Frank-Grundschule Schwanau, die am Projekt „IBG trifft Grundschule“ teilnahmen.

Die Grundschüler durften einen Vormittag lang gemeinsam mit den Schülern des 4-stündigen Chemiekurses aus der 13. Klasse Experimente durchführen. Dabei gingen sie spannenden Fragen nach: „Wie funktioniert Rotkohlsaft als Indikator?“, Warum bewegt sich eine Papierspirale über einem Teelicht?“ oder „Wie funktioniert eine Babywindel?“. Auch Versuche wie der Kerzenaufzug (Kerze steigt im umgedrehten Wasserglas) oder die Tauchglocke für Gummibärchen lösten bei den Erstklässlern helle Begeisterung aus. Den krönenden Abschluss der Versuchsreihe bildete der Start von Brausetablette-Raketen mit einem großem Knall, der einen Erstklässler zum spontanen Ausruf brachte: „Wir haben eine Wasserstoffbombe gebaut – saugeil“.

Das Projekt „IBG trifft Lahr“ hat in diesem Jahr bereits zum 10. Mal stattgefunden. Das Konzept besteht darin, dass Oberstufenschüler des IBG den Grundschülern die Wunder der Naturwissenschaften näher bringen. Dorothea Fehrenbach-Isele, Konrektorin der Ludwig-Frank-Schule, die ihre Klasse nach Lahr begleitet hatte, dankte den IBG-Schülern für die gute Vorbereitung und den reibungslosen Ablauf des Projektes.

(Hinweis: der besseren Lesbarkeit halber wurde die weibliche Form von "Schüler" und "Klässler" jeweils weggelassen. Der Autor hat sie jedoch stets mitgedacht und bittet den geneigten Leser und die geneigte Leserin, es ihm gleichzutun)

Benefizkonzert für die Aids-Hilfe Offenburg

Zeig Schleife - Wir rocken für die Aids-Hilfe Offenburg! 
So lautete das Motto eines Benefizkonzertes, das die Schülerinnen Corinna Heidt, Lisa Erhardt, Laura Grimmig, Olivia Faulhaber und Marion Schwehr aus der Jahrgangsstufe 2 des SG Ende November zugunsten der Aids-Hilfe Offenburg veranstaltet haben. Gleich drei Bands konnten sie für das Konzert im Jugendkeller (Juke) St. Nepomuk in Kehl gewinnen. "Me and You", "Behind the Universe" und "Innosense" sorgten für ausgelassene Stimmung bei den zahlreichen Gästen, unter denen sich auch einige MitschülerInnen und LehrerInnen befanden. Die Konzert-Einnahmen in Höhe von 658 Euro überreichten die fünf Konzertveranstalterinnen am Dienstag, den 10.12.2013, der Aids-Hilfe Offenburg. Bereits im Schuljahr 2012/13 waren sie durch einen Ausflug zur Aids-Hilfe Offenburg auf die Idee gekommen, Spenden zu sammeln und auf die Arbeit der Aids-Hilfe aufmerksam zu machen. Den Kontakt hatte ihr Fachlehrer in Sozialmanagement, Herr Lücke, hergestellt.

Gute Taten zur Weihnachtszeit

Die Schülerinnen und Schüler des Pädagogikkurses von Frau Spothelfer (Klasse 11) haben in der Adventszeit im Rahmen der Projektarbeit “Planspiel Stadt – die demografische Herausforderung” zwei soziale Einrichtungen in Lahr unterstützt: Zum einen das Übergangswohnheim für Asylsuchende (Kinderbertreuung) und zum anderen das Café Löffel.

Zur Unterstützung der Kinder im Übergangswohnheim für Asylsuchende führten sie Vorleseaktionen zur Sprachförderung durch, sammelten Buch- und Spielzeugspenden in der Schule und halfen beim Basteln und Plätzchenbacken.

Zur Unterstützung des Café Löffel wiederum sammelten die SchülerInnen Kaffeespenden vor dem Real-Markt, organisierten einen zweitägigen Kuchen- und Getränkeverkauf auf dem Lahrer Weihnachtsmarkt und sammelten Spenden beim Weihnachtsgottesdienst der Schule.

Das Café Löffel in Lahr kümmert sich seit 1997 um Wohnungslose und Menschen in besonders schwerwiegenden Notsituationen. Es bietet ihnen neben einer warmen Mahlzeit unter anderem ein ärztliches Betreuungsangebot, Beratung in zahlreichen Problemfragen sowie eine Kleiderausgabe und die Möglichkeit, zu duschen und Wäsche zu waschen. Die soziale Einrichtung wird bei steigender Tendenz täglich von rund 50 Personen besucht und ist dringend auf ehrenamtliche und finanzielle Hilfe angewiesen.

Die öffentlichen Aktionen der SchülerInnen wurden auch dazu genutzt, mit Lahrer Bürgern ins Gespräch zu kommen und sie mit Hilfe eines selbstentworfenen Fragebogens nach Ihren Befürchtungen und Hoffnungen für die Zukunft zu befragen. Dabei zielten die Fragen vor allem auf den Aspekt der Grundsicherung im Alter ab. Die gesammelten Hoffungen, Sorgen und Visionen der verschiedenen Generationen wurden im Rahmen des Weihnachtsgottesdienstes am IBG thematisiert.

Die Erfindung der Kindheit

„Die Ausstellung war sehr schön, leider nur in der falschen Stadt. Baden-Baden war mir zu schnöselig und zu teuer.“

„Die Freizeit war gut. (Stadt war zu bonzig.)“

„Ich fand alles gut.“

Drei Rückmeldungen zu einer Exkursion, die die Klasse 11/3  mit ihrer Geschichtslehrerin Frau Teubner Anfang November unternommen hat.  Der Schwerpunkt der Ausstellung in Baden-Baden liegt auf  der Situation der Kinder im 19.Jahrhundert. Zahlreiche Gemälde  und einige  Installationen verdeutlichen dort, wie entscheidend sich das Bild von Kindern und Kindheit im 19.Jh. verändert hat. Denn erst in dieser Zeit nahm man Kinder als Kinder wahr und nicht als kleine Erwachsene. Wir haben viel erfahren über die Lebensbedingungen  in bürgerlichen Haushalten, aber auch in Arbeiter- oder Bauernfamilien. „Frage: Gab es einen Spielplatz? Antwort: Nein, gab es nicht. Wir spielten im Garten, im Hof oder im Wald.“  Im Bürgertum hatten die Jungen kleine  Dampfmaschinen, Eisenbahnen und Zinnsoldasten – die Mädchen Puppenstuben und Kinderwagen. Die (möglichst) perfekte Vorbereitung auf die Rollen, die sie als Erwachsene spielen sollten -  heute nicht unbedingt noch in allen Familien präsent. Insofern eine gute, wichtige und interessante Ergänzung zum Geschichtsunterricht, der uns aufgibt, „unter dem Leitthema „Individuum und Gesellschaft“ das Thema Kindheit in Gegenwart und Vergangenheit zu beleuchten.