Europass Mobilität für Comenius Seminarkurs

Große Freude herrschte bei den Schülerinnen und Schülern des Comenius Seminarkurses „Water gives life“, als sie zum Abschluss des Projekts von den Projektleitern Frau Budig, Herrn Raber und Herrn Tröndle für ihre Teilnahme an den Projekttreffen in Spanien und Schweden den „Europass Mobilität“ überreicht bekamen. Der „Europass Mobilität“ ist ein international anerkanntes Dokument zum Nachweis von Lernaufenthalten im europäischen Ausland. Dazu zählt auch die Comenius Seminararbeit mit Präsentation in einem Projektpartnerland.

Comenius-Abschlusspräsentation „Water gives life“ in Göteborg

Bei wolkenlosem Himmel und warmen Temperaturen verließen wir (der Comenius Seminarkurs des IBG Lahr in Begleitung von Frau Budig, Frau Pretsch und Herrn Tröndle) am Samstag, den 13. April, Deutschland. Wir reisten in das zwar auch sonnige, aber um einige Grad kältere und windigere Schweden nach Göteborg. Nachdem wir das Wochenende Gelegenheit hatten die Stadt zu erkunden, wurden wir dann gemeinsam mit den SchülerInnen der spanischen, ungarischen und polnischen Partnerschulen von den schwedischen SchülerInnen am Göteborger Schillerska Gymnasium begrüßt und abgeholt. Vier Nächte durften wir in ihren Familien zu Gast sein.

Comenius-Projektpräsentation „Water gives life“ in Tarragona

Am 11.November starteten 8 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 des Integrierten Beruflichen Gymnasiums mit Frau Budig und Frau Pretsch vom Flughafen Basel aus nach Spanien. Im Gepäck ihre Comenius-Präsentationen zum Thema „Wasser als Wirtschaftsfaktor“. Nach zwei Stunden Flug wurde das erste Ziel der Comenius-Exkursion erreicht: Barcelona. Mit Besichtigung der Altstadt, der Kathedrale und der berühmten „Rambla“ konnten erste Eindrücke von der Lebensweise der Katalanen gewonnen werden. Am nächsten Tag ging es dann weiter mit dem Zug entlang der Küste zur Projektpartnerstadt Tarragona. Dort erfolgte ein herzlicher Empfang durch die spanischen Gastfamilien.

Mit Comenius beim Rheinhafen Kehl

Im Rahmen des Comenius Projekts „Water gives life“ unternahmen Schüler/innen aus der Eingangsklasse und der Jahrgangstufe 1 eine Exkursion zum Rheinhafen Kehl. Thema des zweiten Projektjahres ist unter anderem das Wasser als Wirtschaftsfaktor. In diesem Zusammenhang wird der Rhein genauer analysiert und so konnte sich die Projektgruppe mit der Besichtigung des Hafens die Bedeutung des Rheins im europäischen Warenaustausch genauer vorstellen.

Wasser spendet Leben – und in welcher Qualität fließt es durch unsere Region?

Dieser Frage gingen in diesem Frühjahr Jugendliche in Spanien, Ungarn, Polen, Schweden und Deutschland auf den Grund. Schülerinnen und Schüler der Klassen 11/4 und 11/5 des IBG Lahr führen seit Beginn des Schuljahres unter der Leitung von Studienrätin Gabriele Budig gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus den oben genannten Partnerländern ein internationales Comenius-Projekt mit dem Titel „Water gives life“ durch.

Nachdem die historische Bedeutung des Wassers für die Industrialisierung sowie religiöse Aspekte des Wassers als Symbol in unterschiedlichen Zivilisationen erarbeitet waren, hatten die Schüler im März die Möglichkeit, an zwei Projekttagen in Freilanduntersuchungen die Qualität des Wassers im Verlauf der Schutter zu untersuchen. Sehr motiviert zeigten sich die Schülerinnen und Schüler bei den Probenahmen und der anschließenden biologischen und chemischen Analyse. Die Ergebnisse erstaunten und erfreuten manche Schüler, war doch die Wasserqualität in allen Proben gut – die größer werdende Entfernung zur Quelle und der damit ebenfalls steigende Einfluss des Menschen konnte der Wasserqualität kaum Abbruch tun. Selbst die chemischen Analysewerte des Rheins, in den die Schutter schließlich mündet, ließen Manchen überlegen, im Sommer zum Baden in den Fluss zu springen.

6 Schülerinnen und Schüler durften als Höhepunkt des ersten Projektjahres vom 19.-25. Mai 2012 in Begleitung von Frau Budig und Herrn Dr. Raber mit Plakaten und Präsentationen im Gepäck zur Partnerschule nach Debrecen, Ungarn, reisen.

Dorthin kamen auch Jugendliche der Partnerschulen aus Schweden, Spanien und Polen, so dass die Lahrer TeilnehmerInnen neben der Projektarbeit nicht nur Einblick in das Leben der äußerst gastfreundlichen Ungarn bekamen, sondern auch in Kultur und Sprache der anderen beteiligten Länder.

Noch in diesem Schuljahr ist geplant, den beteiligten Schülerinnen und Schülern, interessierten Eltern und LehrerInnen des IBG die Ergebnisse des ersten Jahres an einem Präsentationsnachmittag vorzustellen, bevor das auf zwei Jahre angelegte Projekt dann in die zweite Phase übergehen kann, in der wirtschaftliche und soziokulturelle Gesichtspunkte im Vordergrund stehen werden.

Comenius-Projekt gestartet

In diesem Schuljahr 2011/12 startete am IBG das multilaterale Comenius-Projekt „Water gives life“.
In dem auf zwei Jahre ausgelegten, mit EU-Fördermitteln finanzierten Projekt arbeiten Lehrer/innen und Schüler/innen des IBG eng zusammen mit Partnerschulen in Schweden, Spanien, Ungarn und Polen.
Zum Auftakt des Projektes begaben sich am 11. Oktober 2011 über 50 Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse auf die historischen Spuren der Wasserkraft. Gemeinsam mit ihren Geschichts- und Religionslehrern besuchten sie das Mühlendorf Ottenhöfen im Nordschwarzwald, um Einblicke in die technische Funktionsweise und wirtschaftliche Bedeutung der wasserkraftbetriebenen Mühlen zu erhalten.
Zunächst wurde die ehemalige Hammerschmiede und Schleifmühle an der Acher besichtigt, in der bis zum 2. Weltkrieg mithilfe eines wasserkraftbetriebenen Schmiedehammers landwirtschaftliche Geräte geschmiedet wurden. Anschließend ging es zu Fuß zur 1860 erbauten Benz-Mühle, wo die Schülerinnen und Schüler hautnah miterleben konnten, wie jahrhundertelang Getreide zu Mehl bzw. Kleie verarbeitet wurde.
Im Religionsunterricht aller Partnerschulen wird seit Beginn des Schuljahres nach der Bedeutung des Wassers in Christentum, Islam und Judentum recherchiert. Eine praktische Erfahrung im Zuge einer Exkursion in Gotteshäuser der Region ist geplant. Die ersten Ergebnisse aller beteiligten Partner können vom 22.-26. November bei einem Treffen in Polen ausgetauscht werden.
Für die zweite Schuljahreshälfte wird das Wasserthema von der naturwissenschaftlichen Seite her betrachtet. Dabei werden regional Wasserproben entnommen und die Wasserqualität untersucht. Die Ergebnisse werden dann mit denen unserer europäischen Nachbarn verglichen.
Im kommenden Schuljahr soll verstärkt die wirtschaftliche Seite des Wassers unter die Lupe genommen werden, aber auch das Verhalten der Bevölkerung im Umgang mit Wasser. Das Projekt hat unter anderem zum Ziel, die Jugendlichen auf den Wert des Wassers für Menschen über die Ländergrenzen hinaus hinzuweisen und sie so auch zum aktiven Umweltschutz zu motivieren.
Die Teilnahme am Comenius-Projekt bietet den Schülern eine zusätzliche Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse zu erweitern, da die Projektsprache Englisch ist und alle Präsentationen und Kontakte mit den Partnern in englischer Sprache erfolgen. Ein Teil der Schüler wird im kommenden Frühjahr die Möglichkeit haben, mit den Projektergebnissen in eine der Partnerschulen zu reisen. Geplant ist ein Besuch in Schweden.

Comenius Projekt

Weitere Beiträge

Gestern begrüßte OStD Herbert Huber Vertreter unserer Partnerschulen aus Ungarn, Polen und Spanien, die zurzeit in Lahr sind, um sich in den nächsten Tagen mit der Planung des für zwei Schuljahre projektierten multilateralen Comeniusprojektes „Wasser spendet Leben – water gives life“ zu beschäftigen. Die Partner aus Schweden und der Türkei konnten leider nicht persönlich kommen, nehmen aber per Videokonferenz an der Erarbeitung teil. Neben den ausländischen Gästen freute sich das IBG Lahr sehr, auch Oberbürgmeister Dr. Müller sowie Bernhard Kohler, Leiter des Amtes für Schule und Kultur des Ortenaukreises, begrüßen zu dürfen. In diesem Projekt, das am IBG Lahr von Schülerinnen des dualen Berufskollegs durchgeführt wird, werden im ersten Jahr die historischen Hintergründe des Themas untersucht. In jedem Land werden auch regionale Aspekte beleuchtet, hier z.B. „Die Mühlen in der Ortenau“. Im zweiten Projektjahr wird, so StRin Gabriele Budig, Projektverantwortliche am IBG Lahr, der wirtschaftlich-politische Aspekt im Vordergrund stehen. Bei der Betrachtung des Wassers als Energieträger sollen z.B. ein Wasserkraftwerk besichtigt und Wasser als Wirtschaftsfaktor näher beleuchtet werden. Regelmäßige Treffen der beteiligten Schulen und eine gegenseitige Präsentation der Ergebnisse sind wesentlicher Bestandteil des Projektes.

Projektteilnehmer (von links): Marino Peinado (Tarragona, Spanien), Elzbieta Zadrozniak (Siedlce, Polen), OB Müller, Gabriele Budig (StRin IBG Lahr), Bernhard Kohler (Leiter Ortenauer Schulamt), Blanca Gimeno Lôpez (Tarragona,Spanien), Herbert Huber (OStD IBG Lahr), Ulrich Tröndle (StR IBG Lahr)

Im Rahmen des Comenius Projekts 2010 begrüßten die Industrie–, Groß- und Außenhandelskaufleute mit Zusatzqualifikation des ersten Lehrjahres (duales BK) der kaufmännischen Schule in Lahr am 25.04.2010 die Schüler der Partnerschulen in Ungarn (Debrecen) und Spanien (Taragona).
Getreu dem Motto „Nachhaltigkeit im Tourismus“ machten wir uns früh am Sonntagmorgen auf den Weg nach Gutach, um den sogenannten „Sanften Tourismus“ hautnah im Barfußpark mit allen Sinnen erleben zu können. Danach ging es zum nächsten kulturellen Höhepunkt in die nahe gelegenen Vogtsbauernhöfe, wo wir im Restaurant „Zum Hofengel“ zunächst zu Mittag essen konnten und danach durch die Vogtsbauernhöfe geführt wurden. Zum Ende des Tages wurde die ca. 1 km entfernte Rodelbahn besucht und somit fand unser Ausflugstag einen gelungenen Abschluss.
Am Montag nahmen spanische und ungarische Schüler am Unterricht im IBG Lahr teil, gefolgt von einem gemeinsamen Mittagessen in der Schulkantine. Um 14.00 Uhr begannen die Präsentationen zu den Themen Auswirkungen des Klimawandels, Nachhaltigkeit im Tourismus, Sanfter Tourismus und Tourismus und Klimawandel dargestellt an Beispielen aus der Region. Alle Vorträge wurden auf Englisch gehalten. Besonders hat uns gefreut, dass neben den verantwortlichen Lehrern Herrn Tröndle und Frau Willeke, auch unser Schulleiter Herr Huber sowie der Lahrer Oberbürgermeister Dr. Wolfgang G. Müller anwesend waren. Dieser lobte in seiner Ansprache den interkulturellen Austausch, der durch ein solches Projekt und die Kaufmännische Schule Lahr ermöglicht und unterstützt wird. Er betonte, dass es besonders für die junge Generation sehr bereichernd sei, Menschen anderer Nationalitäten und Kulturen kennen zu lernen und wies dabei auch auf die kulturelle Vielfalt in Lahr hin.
Abends trafen wir uns um 20.00 Uhr Im Gasthof Ochsen in Ortenberg zum gemeinsamen Kegeln. Am Ende der gemeinsamen Tage stand noch unser Ausflug nach Straßburg am Dienstag auf dem Programm. Mit dem Bus ging es morgens los Richtung Europaparlament. Nach einer kurzen Führung durch die wichtigsten Räume und Säle des Parlaments machten wir uns auf den Weg in die Stadt, wo wir ein wenig Zeit hatten, um uns auf eigene Faust umzusehen.
Anschließend trafen wir uns zu einer einstündigen Bootsfahrt am Ufer der Ill und konnten dann gegen Abend wieder die Heimreise antreten, was besonders für die Ungarn im wahrsten Sinne des Wortes galt, da diese von ihrem Bus in Kehl abgeholt wurden und sich auf die lange Heimreise machten. Die restlichen Schüler aus Spanien flogen am Mittwochmorgen wieder Richtung Heimat.
Die Tage vergingen viel zu schnell, aber Spaß hat’s auf jeden Fall gemacht!

Bericht: Franziska Roenn BKWEW1

Unser COMENIUS - Projekt „Die Auswirkungen des Klimawandels auf den Tourismus in Europa – Nachhaltigkeit im Tourismus dargestellt an ausgewählten Regionen” startet nun in das zweite Jahr. Im vergangenen Schuljahr hatten Schülerinnen des Dualen Berufskollegs zusammen mit Schülerinnen und Schülern aus Ungarn und Spanien die Themen Entwicklung des Tourismus sowie Klimaveränderung bedingt durch den Tourismus bearbeitet und im Mai diesen Jahres ihre Ergebnisse an der Bethlen Gábor Schule in Debrecen präsentiert. Die Projektleiter der Partnerschulen aus Tarragona und Debrecen trafen sich jetzt mit Frau Willeke und Herrn Tröndle in Lahr um die weitere Projektarbeit zu koordinieren. In diesem Schuljahr werden nun von den Schülerinnen und Schülern der Projektpartnerländer die Themen Auswirkungen des Klimawandels auf den Tourismus, Nachhaltigkeit im Tourismus, Sanfter Tourismus und Best-practice-Beispiele zu Tourismus und Klimawandel aus den Regionen behandelt. An unserer Schule ist hierbei die Klasse BKWEW1 des Dualen Berufskollegs beteiligt. Im April 2010 werden dann die Schülerinnen und Schüler und Kolleginnen und Kollegen aus Debrecen und Tarragona bei uns in Lahr zur Abschlusspräsentation zu Gast sein.

Wir freuen uns schon jetzt auf diese internationale Veranstaltung und planen natürlich eine weitere erfolgreiche Projektpartnerschaft im Rahmen des Programms für Lebenslanges Lernen.

Bericht: Ulrich Tröndle

Für die Klasse 3BKWA1 des Dualen Berufskollegs ging es in Begleitung von Frau Willeke und Herrn Tröndle am Sonntag, dem 17.Mai 2009 für 5 Tage nach Ungarn, das diesjährige Gastgeberland des COMENIUS-Projekts „Klimawandel und Tourismus in Europa“.
Nach einer langen, anstrengenden Reise mit PKW, Flugzeug, Bus und Bahn wurden wir schon am Bahnhof in Debrecen von den ungarischen SchülerInnen und LehrerInnen herzlich empfangen und in unsere Pension begleitet, wo bereits ein selbst zubereitetes Abendessen auf uns wartete.
Während der folgenden Tage wurde uns ein hervorragend organisiertes Programm geboten, um uns das Land und die Menschen näher zu bringen. Beispielsweise besuchten wir einen Nationalpark, durften am Volkstanz teilnehmen, kühlten uns im Erlebnisbad ab oder kamen in den Genuss einer „echt ungarischen“ Büffelsuppe.
Der Mittwochmorgen stand ganz im Zeichen des COMENIUS-Projektes. In der Bethlen Gábor Schule, Debrecen, präsentierten wir zusammen mit SchülerInnen der spanischen und ungarischen Partnerschulen auf Englisch unsere Ergebnisse. Im Verlaufe des Projektes hatte unsere Klasse die Entwicklung des Tourismus in Deutschland, der Ortenau und speziell Lahr analysiert sowie die durch den Tourismus bedingte Klimaveränderung.
Nach der Projektpräsentation standen ein Empfang im Rathaus beim stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Debrecen sowie ein Museumsbesuch auf dem Tagesplan. Gegen 18 Uhr folgte ein Abschiedsfest mit Bowlingturnier und den Rest unseres letzten Abends ließen wir noch gemütlich in einer Karaoke-Bar ausklingen.
Nach einer kleinen Shoppingtour in der Hauptstadt Budapest traten wir am Donnerstagnachmittag schließlich ziemlich erschöpft die Heimreise an.
Es war eine sehr schöne Reise, bei der wir viele neue Eindrücke mit nach Hause nehmen und uns auch untereinander besser kennen lernen konnten. Besonders die unglaubliche Gastfreundschaft der Ungarn hat dafür gesorgt, dass uns dieser Trip noch lange in guter Erinnerung bleiben wird. Dafür ein ganz großes KÖSZÖNÖM!

Bericht: Carina Dinger, 3BKWA1

Dass das Klima sich ändert, ist eine mittlerweile wohl unbestrittene Tatsache, deren Auswirkungen uns alle betreffen. Unbestritten dürfte auch sein, dass ökonomische und ökologische Faktoren hier in einer unmittelbaren Wechselbeziehung stehen, wobei der Klimawandel einerseits wirtschaftliche Auslöser hat und die Folgen des Klimawandels sich andererseits auch wirtschaftlich auswirken. Eben diesen Wechselbeziehungen und Problemen widmet sich seit Schuljahresbeginn ein internationales Projekt unter dem Titel „Die Auswirkungen des Klimawandels auf den Tourismus in Europa – Nachhaltigkeit im Tourismus dargestellt an ausgewählten Regionen“, das Schülerinnen und Schüler des Dualen Berufskollegs unter Leitung von Studienrat Ulrich Tröndle im Rahmen des EU-Förderprogramms COMENIUS gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus Debrecen (Ungarn) und Tarragona (Spanien) durchführen.
Erste Arbeitsergebnisse wurden nun vom 11.11. bis 14.11. bei einem Projektkoordinationstreffen in Tarragona, einer 140.000-Einwohner-Stadt ca. 80 km südlich von Barcelona, präsentiert und diskutiert. Das Klima des Treffens kann nicht anders als warm, offen und herzlich beschrieben werden, auch wenn selbst in Spanien nun langsam der Winter einzieht und das Baden an der Costa Dorada nur noch etwas für Fische und Verrückte ist. Die bisher erzielten und präsentierten Ergebnisse sind vielversprechend.
In der ersten Projektphase wurden vor allem Ursachen und Folgen des Klimawandels beleuchtet. Dass z.B. neben CO2 auch CH4 (Methan) zu den wesentlichen Auslösern des Treibhauseffekts gehört, wird in der medialen Diskussion oft nur am Rande behandelt, und dass der Klimawandel neben Naturkatastrophen (Wirbelstürme, Überschwemmungen, Hitzewellen etc.) auch (neben zahlreichen anderen Konsequenzen) Verhaltensveränderungen bei Tieren und damit Veränderungen im Gleichgewicht gesamter Ökosysteme zur Folge hat, wird erst bei näherer Beschäftigung mit den vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen Temperatur, Klima und Umwelt nachvollziehbar.
Das auf zwei Jahre angelegte Projekt wird diesen und anderen Spuren weiter folgen und mögliche Auswirkungen und Anpassungsstrategien für den regionalen Tourismus im Nordwesten Spaniens, in Ost-Ungarn und Südbaden herausarbeiten. Auch die Frage nach alternativen Tourismuskonzepten und –beispielen wird uns beschäftigen. Daneben wird aber auch der kulturelle, sprachliche und freundschaftliche Kontakt zwischen den Schülerinnen und Schülern aus Deutschland, Spanien und Ungarn weiterhin einen breiten und wichtigen Raum einnehmen. Auf die Abschlusspräsentation in Lahr im Sommer 2010 darf man also gespannt sein.

Bericht: Ulrich Strömel