IBG-Schüler diskutieren mit Landtagsabgeordneten über Klimaschutz

Nicht nur Demonstrieren, sondern auch Diskutieren - unter diesem Motto wagte sich eine Schülerdelegation des IBG Lahr im Juli gleich zweimal in den Landtag nach Stuttgart. Schulleiter Herbert Huber hatte zwei Termine mit Abgeordneten der beiden Regierungsparteien vereinbart, zum einen mit Raimund Haser und Marion Gentges von der CDU und zum anderen mit Sandra Boser von den Grünen.

Ziel war es, die Forderungen und Anliegen der Fridays for Future Bewegung direkt an politische Entscheidungsträger heran zu tragen. Die Politiker traten den Schüler jeweils mit bemerkenswerter Offenheit gegenüber. Man erkannte, dass die Europawahl auch auf Landesebene einen Prozess angestoßen hat und dass die Themen Klima- und Umweltschutz deutlich höher auf der Agenda der Parteien stehen. Die Anliegen der Schüler wurden sehr ernst genommen und die Jugendlichen selbst höchst professionell behandelt. Es entstand eine lebendige fachliche Diskussion, welche angesichts des eng gesteckten Zeitrahmens zwangsläufig nur einen Teil der Klimadebatte abdecken konnte.

"Kein Abschluss ohne Anschluss" - Verabschiedung von Schulleiter Herbert Huber

Vor gut gefüllten Reihen in der etwas zu hoch geheizten Sporthalle begrüßte die stellvertretende Schulleiterin Ingrid Isele am Mittwoch, den 24. Juli, alle Anwesenden, die dem Schulleiter der Kaufmännischen Schule Lahr, Herbert Huber, einen gebührenden Abschied bereiten wollten.

Teil I: Abschluss

Namentlich begrüßt wurden Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann, die Mitglieder des Landtags Sandra Boser und Marion Gentges, sowie Ministerialrätin Dr. Veronika Nölle und Ministerialdirigent Klaus Lorenz. Zu den Anwesenden zählten auch Abteilungspräsident Thomas Hecht vom Regierungspräsidium Freiburg, Dr. Nikolaus Stoermer als Erster Landesbeamter des Ortenaukreises, sowie Guido Schöneboom, Erster Bürgermeister der Stadt Lahr. Als Vertreter der Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein war ihr Präsident, Dr. Steffen Auer, ebenso erschienen, wie auch die Vorsitzende des Landesschulbeirates, Ingeborge Schöffel-Tschinke. Frau Isele begrüßte außerdem zahlreiche aktuelle und ehemalige Schüler und Lehrer der KS Lahr unter den Zuhörern.

Sogleich bat sie zur ersten Rede Kultusministerin Eisenmann auf die Bühne. Diese konnte durch Hubers vielfältiges Engagement, auch außerhalb der Schule, auf einige persönliche Begegnungen mit ihm zurückgreifen. Vermutlich auch deshalb freute sie sich zwar über die Einladung, sei aber „getrübt“ ob ihres Anlasses. Im Rückblick erkenne sie in Lahr, nach 10-jähriger Tätigkeit Hubers als Schulleiter, deutlich seine „Handschrift im breiten Bildungsangebot und in Innovationen“. Sie befand die Schule für die Zukunft als „optimal ausgerichtet“ durch digitale Lernangebote, ihre internationale Ausrichtung und Neuheiten wie einer Klasse im E-Commerce. Besonders interessant sei für die Landespolitiker darüber hinaus die Teilnahme und Auswertung des mehrjährigen Tablet-Projektes, an welchem die KS Lahr partizipiert.

An ihren persönlichen Erfahrungen mit Herrn Huber ließ die Ministerin die Zuhörer auch teilhaben, indem sie ihn als diskussionsfreudig, mutig, zukunftsorientiert und den „Standort prägend“ charakterisierte. So hätte Huber das Potential des international ausgerichteten Wirtschaftsgymnasiums (WGI) „gleich erkannt“. Hier sieht Eisenmann auch für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich zu entfalten, internationalen Interessen nachzugehen und entsprechende Kompetenzen zu erwerben. Einzigartig im Land und damit ein „Premiumprodukt“ sei das berufliche Gymnasium mit drei Profilen als Baustein. Da 35 % [statistisches Landesamt BW, 2018] der Absolventen ihre Hochschulreife an einem beruflichen Gymnasium ablegen, möchte Eisenmann weiterhin „um diesen Zweig kämpfen“.  So habe sich auch Huber stets für sämtliche Schularten an der KS Lahr mit unterschiedlichen Bildungsgängen und sechs verschiedenen Abschlüssen engagiert. Dem sei es unter anderem zu verdanken, dass sich an der KS Lahr mit neun Übungsfirmen des Berufskollegs und der Berufsfachschule Wirtschaft die größte Anzahl dieser in ganz Deutschland finde. Die Ursache dieses außerordentlichen Engagements sei auch in der persönlichen Laufbahn von Herrn Huber begründet, der selbst ein „originäres Gewächs“ der beruflichen Schulen sei.

Mit derartigen Grundlagen aus allen Richtungen konnte Huber „gelassen und optimal vorbereitet, charmant und diszipliniert“ der Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium begegnen. Entsprechend zeigte er sich in den „Themen unerbittlich“ auch mit einer „notwendigen Sturheit und Penetranz“. „So müsse es sein“, resümierte die Kultusministerin. Die Zusammenarbeit habe sie „genossen“. Um den weiteren Weg von Huber mache sie sich allerdings keine Sorgen, denn „wenn Sie etwas machen, dann machen Sie es richtig“, so Eisenmann zusammenfassend zu Huber gewandt.

Abschließend vergaß sie nicht, dem Ortenaukreis als Schulträger und der Lehrerschaft der KS Lahr für ihr Engagement zu danken, sie leisteten „tolle Arbeit“. Zukünftig freue sie sich auf die weitere Zusammenarbeit, auch mit der neuen Schulleiterin, Claudia Cassiani, „zum Wohle der jungen Menschen“.

Als nächster Laudator betrat Dr. Niklas Stoermer (Erster Landesbeamter des Ortenaukreises) die Bühne. Dieser verglich Huber mit einem Kapitän, der das Schiff „KS Lahr“ auf „gutem und sicherem Kurs“ gehalten habe, was an den vielen Abgängern der „zweitgrößten Schule des Ortenaukreises“ deutlich werde. Um diesen Kurs halten zu können hätte der Kapitän stets „klar Schiff gemacht“ und mit der Digitalisierung in Kombination mit „soft facts“ beste Voraussetzungen für einen Start der Schülerinnen und Schüler ins Berufsleben geschaffen. Dabei habe er sich auch nicht gescheut einen neuen Kurs einzuschlagen: als andere Schulleiter ihre Schülerschaft aufgrund der Fridays For Future Demonstrationen rügten, sei Huber mit einer Schülerdelegation in den Stuttgarter Landtag gefahren. Stoermer dankte im Namen des Ortenaukreises und schlussfolgerte, dass Huber ein „Glücksfall“ für das Land gewesen sei, der stets den Überblick behielt, jedoch auch „über die Reling hinaus“ geblickt habe.

Nun bekam die Schülerschaft, stellvertretend durch eine kleine Delegation im internationalen Dress, das Wort. Auf allen an der KS Lahr unterrichteten Fremdsprachen, also Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch und Schwedisch, wurden Herrn Huber die besten Wünsche übermittelt. An diese Wünsche knüpfte die stellvertretende Schulleiterin Ingrid Isele an und überreichte Huber ein Andenken und Präsent des Schulleitungsteams, welches „seine privaten und schulischen Interessen verbinden könne“. Da Huber „aus dem Stehgreif“ über 25 Krawattenknoten binden könnte, bekam er eine Krawatte mit dem Schullogo überreicht. Auch mit einer weiteren Überraschung konnte Isele begeistern, denn es war ihr gelungen einige Schülerinnen und Schüler aus Hubers erstem Abschlussjahrgang an der Kaufmännischen Schule Offenburg ausfindig zu machen und zum Ende seiner Schullaufbahn einzuladen.

Stellvertretend für Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller, der sich auf dem Weg nach China befand, reihte sich der Erste Bürgermeister der Stadt Lahr, Guido Schöneboom in die Gratulanten ein. Nachdem Schöneboom seine Zuhörer mit einem Rückblick auf die 24 Stunden dauernde, taktisch angewendete, Filibuster-Rede erschaudern ließ, revidierte er kurzum dieses Szenario indem er das Gegenteil ankündigte, denn die Hoffnung Herrn Hubers „Richtung zu ändern“ habe er nicht. Angesichts der Temperaturen wolle er die lobenden Worte nicht wiederholen, aber um den Hinweis auf die von Huber angestoßene Bildungslandschaft Lahr ergänzen. Schöneboom dankte ihm als „Mann der ersten Stunde“ im Namen der Stadt Lahr.

Ebenso hatte auch der Präsident der Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein, Stefan Auer, Huber erlebt. Bei vielen gemeinsamen Projekten, wie dem Berufsbildungsausschuss und dem Schulentwicklungsplan, habe Huber vorausschauend und frühzeitig die Weichen gestellt. Jedoch erlebte Auer Herrn Huber und die KS Lahr nicht nur in dieser Funktion, sondern auch als Unternehmer. Durch den Austausch mit seinen Auszubildenden bescheinige er den Lehrern der Berufsschule eine „tolle Arbeit“. Die Zusammenarbeit funktioniere „hervorragend“, weshalb er stolz auf die bisherigen Erfolge sei und sich auf die weitere Zusammenarbeit freue.

Auch die beiden Vertreter des Örtlichen Personalrates Michael Stütz und Ulrich Strömel blickten, als folgende Redner, auf eine intensive Zusammenarbeit mit Herrn Huber zurück. Sie begannen humorvoll mit der Frage, ob Herr Huber gedacht hätte, so lange „zur Schule zu gehen“? Der Huber‘sche Leitsatz „Kein Abschluss ohne Anschluss“ zeige sich sowohl in der Schulkarriere desselben, wie auch in seinem beruflichen Einsatz für die diversen Schularten. Seine Arbeit, um die personellen Entwicklungen zu steuern und die gesellschaftlichen voranzutreiben, habe immer „Herz und Hand, oft auch Biss“ gehabt. Beide Redner glaubten nicht an einen „tatsächlichen Abgang“ Hubers von der Bildfläche der Schule und vermuteten eine treue Befolgung des Leitsatzes.

Es folgten persönliche Worte von Renate Granacher-Buroh, die den Berufsschullehrerverband (BLV) repräsentierte, welchem Herr Huber noch bis Ende des Jahres vorsteht. Ihr gemeinsamer Weg habe 2014 in der Vorstandschaft des BLV begonnen, in dem sich Herr Huber immer für eine Ausgeglichenheit der drei beruflichen Schultypen kaufmännisch, gewerblich und hauswirtschaftlich eingesetzt hätte. Dies sei ihm gelungen, da er sich sowohl als „umgänglicher Mensch“ zeige, er jedoch auch über das „Wissen und den Erfahrungsschatz“ verfüge, den man brauche. So habe er dem BLV „große Erfolge beschert“. Mancher frage sich vielleicht, wie er sein frisches und junges Aussehen bewahre. Für Granacher-Buroh liegt das Geheimnis aus einer Mischung aus tadellosem Aussehen, Fußballliebe und seiner Familie, wobei über „die Reihenfolge diskutiert werden“ könne. Sie schloss mit einer Einladung zum Schützenfest und der Hoffnung, dass Huber in Zukunft nun noch mehr Zeit für den BLV haben möge. 

Zum Abschluss fand die stellvertretende Schulleiterin Isele bewegende Worte mit der Anekdote eines Geflüchteten, der 2015 kurzfristig in der Sporthalle der KS Lahr Zuflucht fand. 4 Jahre später konnte Atif Aman aus Pakistan an der gleichen Stelle ein Abschlusszeugnis der Ausbildung zum Verkäufer im Einzelhandel entgegennehmen. Diese Erzählung nutzte Isele stellvertretend, um Hubers Engagement für „Toleranz und gleiche Bildungschancen für alle“ hervorzuheben. Geradezu sinnbildlich dafür stehe ja auch das Berufliche Schulwesen, wofür sich Herr Huber stets „eingesetzt, gar gekämpft“ habe. Persönlich dankte sie ihm auch für das entgegengebrachte Vertrauen und die „Unterstützung bei gemeinsamen Projekten“.  Dies ermöglichte die Entwicklung der KS Lahr zu der Schule, „die sie heute ist“.

In Analogie an ein Zitat von Angela Merkel wünschte Isele ihm nun, dass er mit diesem Ende den Zauber des Anfangs wieder spüren könne und blickte für Herrn Huber in einen neuen Lebensabschnitt voller Chancen. Passend dazu präsentierte die Schulband das Lied „Hinterm Horizont geht’s weiter“ von Udo Lindenberg.

Teil II: Abschluss mit Anschluss

Nach vielen persönlichen, bewegenden, lobenden und teils humorvollen Ansprachen, richtete Herr Huber selbst einige Zeilen an die Zuhörerschaft. Die vorherigen Bekundungen könne er annehmen, wenn diese ihn als „überzeugten Berufler“, „leidenschaftlich und engagierten Gestalter des Beruflichen Schulwesens“ mit „emotionaler Verbindung zur Kaufmännischen Schule Lahr“ beschreiben. Dann könne er sich auch dafür bedanken.  Zu Dank sah er sich auch den Anwesenden für ihre, teilweise weite Anreise, verpflichtet, besondere Erwähnung galt Kultusministerin Susanne Eisenmann.

Zwar verbinde alle das Thema „berufliche Bildung“, doch die erlebte und dauerhafte Unterstützung des Schulträgers, des Regierungsministeriums und des Kultusministeriums sei bemerkenswert. So habe sich in den vergangenen Jahren einiges bewegen lassen, wie beispielsweise die Erweiterung des Bildungsangebotes am Wirtschaftsgymnasium um ein internationales Profil und in der Berufsschule um den E-Commerce-Zweig und, oder auch die Modernisierung der EDV-Ausstattung sowie die Einrichtung von Tablet-Klassen.

Mithilfe eines „motivierten Kollegiums“ und der „kreativen Schulleitung“ hätte sich die KS Lahr „krisensicher und stabil“ aufstellen können, so Huber. Damit sprach er nochmals dem Kollegium, von dem er einiges „verlangt und erwartet“ hätte, dem Schulleitungsteam, den Sekretärinnen und dem Hausmeister, aber natürlich auch den Politikern und den Repräsentanten von Kreis und Land seinen Dank aus. Schlussendlich fand er auch lobende und dankende Worte gegenüber seiner Familie und seiner Frau Ulrike Huber, für ihre „unendliche Geduld“.

Nach dem Rückblick gelang Huber noch ein Blick nach vorne, auch im Hin-Blick auf seine Nachfolgerin Frau Claudia Cassiani. Eine Umsetzung des Beschlusses der Kultusministerkonferenz zur „Beruflichen Schule 4.0“, der seinen Schwerpunkt auf „Innovationskraft und Integrationsleistung“ setze, sei anspruchsvoll, für die KS Lahr jedoch auch „reizvoll“. Huber hieß Frau Cassiani herzlich willkommen und versprach ihr seine Unterstützung.

Zu Beginn hatte auch Kultusministerin Eisenmann Frau Cassiani zu ihrer neuen Aufgabe beglückwünscht. In ihrem Lebenslauf sehe sie eine passende Besetzung – durch ihre Arbeit in der Unternehmensberatung, die Lehraufträge an der Fachhochschule Offenburg, die anschließende Lehrtätigkeit an der Kaufmännischen Schule Offenburg sowie ihren Tätigkeiten am Regierungspräsidium Freiburg könne sie einen reichen Erfahrungsschatz vorweisen. Eisenmann habe „keine Sorge“ um die Zukunft der KS Lahr, weil sie diese „in guten Händen weiß“.

Ebenso hatte die stellvertretende Schulleiterin Ingrid Isele die Chance genutzt, um Frau Cassiani nicht nur mit einem Blumenstrauß, sondern auch mit einem kleinen Schülerbeitrag willkommen zu heißen. Wie bei Herrn Huber wurde das Willkommen der Schülerinnen und Schüler in englischer, französischer, russischer, spanischer und schwedischer Sprache präsentiert. Die Überraschung war sichtlich gelungen und die gerührte neue Schulleiterin Cassiani bedankte sich für die herzliche Aufnahme. Auch sie freue sich auf die Zukunft an dieser Schule mit diesem Schulleitungsteam, dem Kollegium und der Schülerschaft.

Es schloss sich der Kreis mit den, an Cassiani gerichteten, Worten der Personalräte Strömel und Stütz: „Kein Abschluss im Regierungspräsidium ohne Anschluss im Lehrerkollegium der KS Lahr“. 

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Hinterm Horizont geht’s weiter: Schüler und Lehrer der KS Lahr verabschieden sich in die Ferien

Mit einer großen Schuljahresabschlussfeier haben sich Lehrer und Schüler der Kaufmännischen Schule Lahr am letzten Schultag in die Sommerferien verabschiedet. Die Schüler der Berufsfachschule Wirtschaft (BFW) erhielten im Rahmen der Feier ihre Zeugnisse über die Mittlere Reife. Sie hatten zuvor 6 Prüfungen absolviert und damit ihren zweijährigen Bildungsgang erfolgreich abgeschlossen. Als Jahrgangsbeste wurde Ann-Kristin Himmelsbach ausgezeichnet.

Die Absolventen der BFW im Schuljahr 2018/19 sind: Markus Bierich, Celine Demir, Jessica Ekhardt, Nicolas Erb, Lukas Goerke, Sabrina Gueddin, Justin Gulbinsky, Djihane Hablal, Christian Heitzelmann, Kevin Hilß, Ann-Kristin Himmelsbach, Sophia Himmelsbach, Dominik Jarosz, Veronika Keppel, Julia Langer, Jasmin Müller, Markus Platt, Sara Schnaufer, Anna-Lena Weber.

Darüber hinaus wurden in allen Schularten Preise für sehr gute Leistungen verliehen. Am Kaufmännischen Berufskolleg 1 wurden Sebastian Göppert, Melisa Kilic, Chantal Sagolla, Alina Scheiermann und Christina Weber ausgezeichnet.                                              

In der Eingangsklasse des Integrierten Beruflichen Gymnasiums (IBG) erhielten folgende Schüler einen Preis: Deborah Erbe, Hanna Gutmann, Jana Keßler, Hanna Kopf, Samuel Markatselis, Michael Merlin, Roxana Radscheidt, Julian Schneider, Tamina Schulz, Theresa Spitzmüller, Evelyn Steinbach, Nina Stofer

Auch in der Jahrgangsstufe 1 des IBG gab es zahlreiche Preisträger: Jasmin Göhr, Philipp Himmelsbach, Vanessa Mista, Alexander Moor, Sarah Pfeifer, Marina Schäfer, Celine Schneider, Sophia Schwärzel.

Die Feier in der vollbesetzten Turnhalle wurde von der Schulband aufgelockert, die unter anderem Lieder von Dire Straits („Walk of life“), Adele („Make you feel my love“) und Udo Lindenberg („Hinterm Horizont“) spielten. Zum Schluss kam das gesamte Kollegium auf die Bühne, um Schulleiter Herbert Huber mit einer textlich angepassten Version von „Mac the Knife“/ „Mackie Messer“ in den Ruhestand zu verabschieden.

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Französisch lernen am Meer

Unter diesem Zeichen stand der Schüleraustausch des IBG mit der französischen Erasmus+ Partnerschule Lycée Victor Hugo in Hennebont und dem Collège de la Rivière d’Étel. Nur 200 Meter vom Meer entfernt konnte die Schülergruppe des IBG beim gemeinsamen Unterricht im Collège am Vormittag nicht nur in die Sprache eintauchen, die bretonischen Schüler brachten ihnen auch ihre Kultur näher.

So wurden französische Lieder gesungen und traditionelle Musikinstrumente (z.B. la bombarde) vorgeführt. Deutsche und französische Schüler schwangen sogleich das Tanzbein und erlernten den bretonischen Tanz. Im Gegenzug sangen auch die IBG-Schüler mit wachsendem Vergnügen deutsche Lieder vor, bevorzugt Fastnachtsschlager…

Die Schüler des Lycée Victor Hugo sorgten dann dafür, dass die Lahrer Gruppe die ganze Woche aktiv die Region und die bretonische Küste erkunden konnte. Gemeinsam mit den Franzosen wurde die Steilküste erwandert, „Rosalie“ gefahren (siehe Foto) und im Klettergarten geklettert. Es wurde zusammen gekocht, gegrillt und auf dem Campingplatz Boule gespielt. Fast jederzeit konnte man sich im Atlantik erfrischen, was herrlich war, denn im Laufe der Woche wurde es immer heißer und sagenhafte 35 Grad sorgten dafür, dass „la canicule“ (Sommerhitze) eines der französischen Wörter ist, die so schnell nicht wieder vergessen werden.

Bericht: Gabriele Budig

Wahre Liebe gibt es nur im Real Life - Englische Theatergruppe führt das Stück "Life online" auf

Am Montag, den 08. Juli, wurde dem Englischunterricht der elften Klassen am IBG Lahr frischer Wind eingehaucht. Insgesamt 120 Schüler bekamen die Möglichkeit, das englischsprachige Theater "Life Online" der Company "Theater@School" anzusehen und sich im Anschluss mit den Schauspielern auf Englisch zu unterhalten.

Das Stück handelt von Themen, die im Leben von Jugendlichen hochaktuell sind: Social Media, Liebe und dem Wunsch dazuzugehören. Hauptperson ist die 17-jährige Kate. Im Gegensatz zu ihrem Umfeld ist sie der festen Überzeugung, dass Internet und Social Media reine Zeitverschwendung sind. Dies lässt sie auch ihren Mitschüler Danny spüren, als dieser sich, während eines Dates mit ihr, mehr auf sein Handy als auf sie konzentriert.

Kate ist voll und ganz auf die echte Welt fokussiert. Sie träumt davon Schriftstellerin zu werden und ist sich sicher, dass wahre Liebe nur im Real Life zu finden ist. Doch scheinbar ist sie mit dieser Ansicht vollkommen alleine und somit beschließt sie in die Welt des Internets einzutauchen. Schnell findet sie Gefallen daran. Auch auf einer beliebten Dating Website versucht sie ihr Glück, als ihr Vater Wind davon bekommt, wird er sauer, doch Kate streitet alles ab.

Schon nach kurzer Zeit findet sie jemanden, der Perfekt zu sein scheint. Sein Name ist Henry und die beiden teilen viele Ansichten und sind scheinbar voll auf einer Welle. Da sie von nun an nur noch an Henry denken kann, rutscht sie in der Schule ziemlich ab und verliert somit die Chancen auf ein gutes Studium. Dadurch kommt es zu einem großen Streit mit ihrem Vater.

Als Kate abends wieder mit Henry schreibt passiert, was sie sich die ganze Zeit erträumt hat, er gesteht ihr seine Liebe. Doch diesem Geständnis folgen seltsame Forderungen. Er wünscht sich, dass sie ihm Nacktbilder schickt und da sie so sehr auf seine Liebe vertraut tut sie es und reitet sich somit in ein großes Schlamassel...

Das ganze Stück wurde von lediglich zwei Schauspielern aufgeführt. Während Vanessa sich voll und ganz auf die Rolle der Kate konzentrierte, versetzte sich Martin in die Rollen aller restlichen Akteure. Trotzdem wirkte das Stück nicht chaotisch oder improvisiert. Den Umbau der Kulissen übernahmen die beiden selbst und gestalteten ihn durch kleine Tanzeinlagen unterhaltsam. Auch, wenn die gelernten Schauspieler schon Ende zwanzig sind, verkörperten sie die jugendlichen Protagonisten äußerst glaubhaft. Das Stück „Life online“ war keine Moralpredigt, sondern eine sympathische Erinnerung daran, vorsichtig mit sozialen Medien umzugehen und nie zu viel von sich Preis zu geben.

Den Horizont im Erweiterungsmodus – Schüler des BK II feiern ihren Abschluss

55 Schüler haben ihre Abschlussprüfungen am Kaufmännischen Berufskolleg II bestanden und damit die Fachhochschulreife erworben. Im Rahmen einer Feierstunde mit Freunden, Angehörigen und Lehrern wurden Ihnen die Zeugnisse überreicht.

Schulleiter Herbert Huber gratulierte den Schülern zu ihrem erfolgreichen Abschluss: „Ich bin der festen Überzeugung, dass Ihre Entscheidung, nach dem BK I das BK II zu besuchen und die Fachhochschulreife anzustreben, richtig und klug war.“  Die Absolventen hätten nun vielerlei Optionen, sie könnten ein Studium aufnehmen oder sich für eine Ausbildung bewerben. Huber stellte fest, dass die aktuelle Schülergeneration durch das rauer werdende Klima zwischen den Menschen und die gegenaufklärerische Leugnung von Fakten besonderen Herausforderungen ausgesetzt sei: „Jede Generation war herausgefordert, Sie sind es auch. Ich wünsche mir, dass unsere Schule es vermochte, Sie ein stückweit auf diese Herausforderungen vorzubereiten.“

Die Abteilungsleiterin des Berufskollegs, Yvonne Lebfromm, gratulierte den Absolventen ebenfalls zum zweithöchsten Schulabschluss und den hervorragenden Zukunftsaussichten. Der Erfolg sei auch dem guten Miteinander in den Klassengemeinschaften zu verdanken: „Ihr habt euch im vergangenen Jahr gegenseitig unterstützt, aufgebaut und nicht als Konkurrenten wahrgenommen. Haltet an diesen menschlichen Zügen fest, dann bleibt euer Horizont im Erweiterungsmodus.“ Gleichzeitig appellierte Lebfromm an die Schüler, im Beruf und in der Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen und sich gegen Ungerechtigkeit, Sexismus und Rassismus einzusetzen: „In Biologie habt ihr gelernt, dass wir nicht zur Klasse der Wirbellosen gehören. Deshalb sollten wir uns nicht rückgratlos zurücklehnen, sondern auch mal für andere einstehen, selbst dann, wenn wir nicht direkt betroffen sind.“

Im Anschluss an die Reden wurden die Zeugnisse ausgehändigt und mit Luca Späth und Sophia Feldweg die Jahrgangsbesten geehrt. Beide erhielten für ihre guten Leistungen ein Lob. Sophia Feldweg wurde außerdem mit dem Sparkassen-Preis für hervorragende Leistungen im Fach Wirtschaft ausgezeichnet. Sie wurde mit der Note 1 eingereicht und kam auch mit einer 1 aus der Abschlussprüfung heraus. 26 Schüler haben durch Zusatzunterricht und zwei zusätzliche Prüfungen neben der Fachhochschulreife auch noch die Qualifikation als staatlich geprüfter Wirtschaftsassistent erworben.

Folgende Schüler haben dieses Jahr ihren Abschluss am BK II gemacht: Natalie Andreas, Cansu Balci, Eren-Kaan Baskin, Muhammed Bayram, Lena Bender, Luca Biegert, Sebastian Boni, Lina-Marie Busam, Giulia Castrignano, Aybike Cataltepe, Yannic Danielli, Yasin Eltemur, Jessica Feierstein, Sophia Feldweg, Michael Fomenko, Nicolas Gaßmann, Ferhat Gümüssü, Moritz Haaser, Mike Henning, Christian Hepp, Michael Hetzel, Erlind Hoti, Robin Hübner, Kristin Jäger, Steffen Kappus, Dilara Karagoezoglu, Vivien Karam, Cosima Kerber, Mahwar Khodeida, Melissa Laag, Lea Lampferhoff, Maximilian Müller, Anna-Lena Obert, Elena Oesterlin, Diyar Öger, Rahima Öger, Vanessa Ott, Vivien Pigler, Marvin Prediger, Talea Rapp, Alexander Riedel, Anita Root, Linda Ruez, Luisa Sailer, Timo Schätzle, Kevin Scheiermann, Chantal Schlegel, Anastasia Spät, Luca Späth, Bastian Utz, Alexandra Voicu, David Wagner, Diana Wal, Jonas Walter, Katharina Zehnle.

Abiturienten feiern sich und die Schulzeit beim Abiball in Schuttern

125 Abiturienten des IBG haben in der Offohalle in Schuttern zusammen mit Eltern, Freunden und Lehrern ihr Abitur gefeiert. Neben den Zeugnissen wurden auch zahlreiche Preise überreicht. Dank eines bunten Rahmenprogramms mit vielen Schülerbeiträgen entwickelte sich ein kurzweiliger und stimmungsvoller Abend.

In seiner Rede gratulierte Schulleiter Herbert Huber den Absolventen im Namen der Schulgemeinschaft zur Allgemeinen Hochschulreife. Damit gehörten sie zu den 51,5 % aus der Gruppe der Hochschulzugangsberechtigten, die diese Berechtigung an einer Beruflichen Schule erworben hätten: „Die Hälfte der Menschen in Deutschland leben in ländlichen Regionen und nicht in großen Städten – berufliche Schulen wie das IBG leisten so gesehen einen wichtigen Beitrag zur Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse.“ Mit Blick in die Zukunft appellierte Huber an die Abiturienten, an einem gesellschaftlichen Wir-Gefühl mitzuarbeiten und sich gegen eine Intoleranz zu wehren, die Menschen unterdrückt und verachtet: „Schauen Sie beim Gang durchs Leben nach links und nach rechts – Sie werden ganz sicher Linien erkennen, ab wann Sie intolerant sein müssen.“
 
Der Abteilungsleiter des Integrierten Beruflichen Gymnasiums, Andreas Scherwath, stellte in seiner Rede das Schubladendenken in den Mittelpunkt. „Wir am IBG haben den Anspruch, Schubladen aufzubrechen, indem wir SG’ler und WG’ler gemeinsam unterrichten und sich gegenseitig befruchten lassen – rein intellektuell, versteht sich!“ Auch die Schubladen, in die man die Schüler nach der 4. Klasse gesteckt hätte, seien nun endgültig aufgebrochen: „Egal, ob ihr als Realschüler, Werkrealschüler, oder Gymnasiast aufs IBG gekommen seid, ihr alle habt nun das Abitur – dafür gibt es nur ein Wort: sensationell!“ Für die Zukunft gab Scherwath den Abiturienten drei Wünsche mit: den Mut, sich aus Schubladen zu befreien, die ihnen zu unbequem und stickig werden; die Weisheit, andere Menschen so zu behandeln, wie sie selber behandelt werden wollen; und schließlich das Gefühl, geliebt zu werden: „Ich wünsche euch, dass ihr vielen Menschen begegnet, die euch nicht in irgendeine Schublade stecken, sondern in ihr Herz schließen.“

Höhepunkt des Abends war die Auszeichnung der Preisträger. Insgesamt 27 Schüler hatten ihr Abitur mit einer 1 vor dem Komma abgeschlossen und erhielten dafür einen Buchpreis: Ömer Bajraj, Thomas Bollenbach, Anne-Kathrin Doufrain, Lea Eßlinger, Jonas Fischer, Celine Frenk, Janis Heilmann, Corina Himmelsbach, Anna Kopf, Hannah Kopf, Marcel Krämer, Kim Luisa Kremser, Marina Langer, Marie-Christine Lebfromm, Alicia Meier, Lucie Molle, Florian Müll, Anna Riehle, Cynthia Riethmüller, Noah Rottenecker, Julius Schiff, Marcel Schindler, Laura Schoubrenner, Sabrina Schütt, Lea Sonnemann, Eva-Maria Spitzmüller und Hannah Weschle

Den Preis der Heidehof-Stiftung für die besten Leistungen im Profilfach Pädagogik und Psychologie erhielt Anna Riehle. Im Profilfach Volks- und Betriebswirtschaftslehre (klassisch) wurden Anna Kopf und Marina Langer ausgezeichnet. Im Profilfach Internationale Betriebs- und Volkswirtschaftslehre hatte Marie-Christine Lebfromm am besten abgeschnitten. Der Mathematikpreis ging an Florian Müll, der Anton-Tschechow-Preis in Russisch an Alina Specht, die Alfred-Maul-Gedächtnismedaille für die besten Leistungen im Fach Sport an Tim Eckenfels, und der Scheffelpreis für die besten Leistungen im Fach Deutsch an Kira Jockers. Als Jahrgangsbester mit einer Gesamtnote von 1,0 erhielt Florian Müll den Preis des Landrats.

Zeugnisübergabe und Preisverleihung wurden durch ein buntes Programm ergänzt, das die Abiturienten selber zusammengestellt hatten: neben musikalischen Beiträgen von Clara Textor („The Scientist“) und dem Abichor („Es ist nur Abi, da hilft keine Medizin“), gab es eine Hip-Hop Tanzeinlage von Megan Kashama und einen Poetry Slam von Kira Jockers. Die Abiturienten Meghan Kashama, Paulina Kempf, Noah Rottenecker, Valerij Rudolf und Eduard Walker ließen in ihren Redebeiträgen die gemeinsame Schulzeit am IBG Revue passieren und sorgten dabei immer wieder für Lacher und Zwischenrufe. Mit einem gemeinsamen Abitanz endete schließlich der offizielle Teil, der von Mike Hof gekonnt und charmant moderiert wurde.

(Fotos folgen)

Ausstellungen und Projekte zum Thema Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit und Klimawandel sind Themen, die bei jungen Menschen derzeit viel diskutiert werden. Auch die Schülerinnen und Schüler des IBG Lahr beschäftigen sich im Unterricht und im Rahmen von Projekten intensiv damit.

Eine Ausstellung im Foyer der Schule zeigt Kunstobjekte zum Thema „Müll ist nicht gleich Müll“ und wird von Plakaten zum Thema „Nachhaltigkeit – was kann ich tun?“ ergänzt. Die Plakate zeigen die Vielfalt des Themas und machen deutlich, dass jeder etwas damit zu tun hat. Ob Müllinseln im Pazifik, Ursprung und Kennzeichnung von Lebensmitteln wie Fisch oder die Reisestationen einer Jeans während Ihres Herstellungsprozesses – alles Bereiche, die eng mit den Handlungen und Entscheidungen jedes Einzelnen verknüpft sind.

Auch die Projektreihe „IBG trifft Grundschule“ hat das Thema Nachhaltigkeit aufgenommen. Grundschüler aus Kippenheimweiler experimentierten, angeleitet von Schülern der 11. Klasse, einen Vormittag lang mit Kunststoffen und Energie. Wie entstehen Fäden aus Kunststoffen? Wie funktioniert eine Windel oder eine Batterie? Spannende Fragen, denen die Viertklässler mit großem Eifer nachgingen.

Der Themenkomplex „Nachhaltigkeit und Klimawandel“ wird an der Schule auch im nächsten Schuljahr eine wichtige Rolle spielen, unter anderem in den Übungsfirmen, im Fach Projektarbeit im BK II und in den Naturwissenschaften. Der Bau eines Insektenhotels und das Mitmachen bei Pflanzaktionen sollen konkret und praktisch die Theorie ergänzen.  „Demonstrationen lenken den Blick auf die Wichtigkeit des Themas – sich mit den Zusammenhängen zu beschäftigen und einiges davon in den Alltag zu integrieren, muss das Ziel in der Zukunft sein.“, so die stellvertretenden Schulleiterin Ingrid Isele. „Es sind kleine Schritte für uns, aber mit großer Wirkung für die Zukunft unseres Planeten.“

Die Sonderpreisträger Erik Ficht und Maria Brosamer

Hochgefühl im Hochsommer – Abschlussfeier der Kaufmännischen Berufsschule

Nicht weniger als 205 Auszubildende feierten am 27.06.2019 gemeinsam mit Angehörigen und Ausbildern ihren schulischen Abschluss an der Kaufmännischen Berufsschule Lahr.

Ein besonderer Tag sei dieser Donnerstag im Juni, verkündete die stellvertretende Schulleiterin der Kaufmännischen Schule, Ingrid Isele, in ihrer Begrüßungsrede. Die Anwesenden hätten in ihrer Ausbildung die Grundlagen erworben für ihren weiteren Berufsweg. Doch, wie Konfuzius schon feststellte, sei bekanntlich der Weg das Ziel. Entsprechend sollten die ehemaligen Auszubildenden ihr „Wissen nachhaltig nutzen, neugierig, flexibel und mobil bleiben“, so Isele. Einen Ausblick auf die Bereicherung des lebenslangen Lernens schloss sie mit einem Zitat von da Vinci, wonach der Geist ohne Übung verkomme, wie das Eisen roste.

Inhaltlich anknüpfend begann die Abteilungsleiterin der Berufsschule, Annette Bühler, ihr Plädoyer an die Absolventen, wonach ihre Zukunft nun Chancen und zugleich Herausforderungen biete. Chancen, da ihnen in Zukunft durch die abgeschlossene Ausbildung viele Möglichkeiten offen stünden, grenzenlos und weltweit. Damit einher gingen aber auch Herausforderungen wie die Industrie X.0 oder der ökologische Fußabdruck, mit denen man künftig konfrontiert werde, gewollt oder ungewollt. Wenn die Berufsschule und die Betriebe die Auszubildenden auf diesen Spagat vorbereitet hätten, sei die Ausbildung geglückt.

Um die Leistungen aller Auszubildenden angemessen zu würdigen, bat Frau Bühler die Absolventen klassenweise auf die Bühne zur Überreichung der Zeugnisse mit Loben und Preisen. Einen Sonderpreis für besondere Leistungen in den Wirtschaftsfächern bekam Erik Ficht. Den Hebelpreis für besondere Leistungen in Deutsch konnte Maria Brosamer überreicht werden. Beide sind bei Edeka Kohler unter Vertrag, Ersterer als Auszubildender zum Einzelhandelskaufmann, Zweitere als Auszubildende zur Verkäuferin.

Doch dies waren bei Weitem nicht die einzigen Preisträger des Abends. Einen Klassenpreis für die beste Leistung der gesamten Klasse erhielten Lisa Schwendemann im Büromanagement, Jasmin Blust, Delsa Aksala und Maria Brosamer für die Verkäufer, Erik Ficht als Einzelhändler, Normen Armbruster, Sven Keckeis, Dennis Maisch, Emanuela Petrus, Andrea Kurde und Jana Weygold im Groß- und Außenhandel, sowie Marius Matt, Janine-Monique Braun und Linda Himmelsbach im Bereich Industriekauffrau/-mann.

Zusätzlich konnten Preise für hervorragende Leistungen an Vivien Bachmann und Linda Engels aus dem Büromanagement, Maximilian Christ, Isabel Zink, Anna Singler, Anna-Lena Suhm, Helena Huber, Evelyn Klass sowie Alice Unsinn aus dem Bereich Groß- und Außenhandel und an die Industriekauffrauen und –männer Lena Bock, Nico Ketterer, Selina Müller, Anika Zimmermann und Fabienne Wurth überreicht werden.

Einen besonderen Dank richtete Frau Bühler an Frau Ziegler vom Sekretariat für die Vorbereitung der Prüfungen, Herrn Wolz für die Fotos und die Vertreter der Schulband für die musikalische Mitgestaltung der Feier. Mit und dank deren Hilfe ließe sich angenehmer und schneller der Hitze entgegen „fächern“.

Abschließend und mit Ausblick auf den Sektempfang im Foyer rundete Frau Bühler die Abschlussfeier mit dem Spruch „Leben ist das was passiert, wenn wir Pläne für etwas anderes machen“ ab. Dies erwies sich auch im Hinblick auf die Ende Juni grassierende Hitzewelle als passend.

Das Foto zeigt die Sonderpreisträger Erik Ficht und Maria Brosamer

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„Stell dir vor, es ist Schule und keiner geht hin…“ oder: „Herr Lindner, in der ersten Reihe ist noch ein Platz frei…“

Streiken oder Schulbesuch? Diese Frage stellen sich viele Schüler*innen an Freitagen der letzten Monate. Die Schwedin Greta Thunberg hatte mit ihrem individuellen, wöchentlichen „Scolstrike for Klimate“ eine Welle der Begeisterung unter (vor allem) jungen Menschen ausgelöst. Doch mit bloßer Zustimmung im Geiste sahen und sehen es viele nicht als getan an, sondern solidarisieren sich mit der Schwedin und demonstrieren - auch zur Schulzeit.

Dies rief einige weitere Akteure auf den Plan, von Elternvertretern, über Schulleitern zu (Bundes)Politikern. Meist wird auf die gesetzlich festgelegte Schulpflicht verwiesen und das Streikrecht zur Schulzeit abgesprochen. So auch ein Statement vom FDP-Vorsitzenden Linder, der bei einer Demo am Samstag in der ersten Reihe stünde, Streiken an Schultagen aber ablehne. Obgleich für viele Schüler*innen das Anliegen, sich für den Klimaschutz zu engagieren, gewichtiger ist als 2-4 Schulstunden an manchen Freitagen, fühlen auch sie sich einem Dilemma ausgesetzt.

Einerseits sehen sie die Politik zum Klimaschutz als vernachlässigt an und wollen dies durch verstärkte Präsenz und Aufmerksamkeit ändern, andererseits möchten sie die Lehrinhalte nicht versäumen und Fehlstunden erhalten.

So entstand der Wunsch bei einigen Schüler*innen zwischen beiden Seiten eine Brücke zu bauen. Dieses Vorhaben wurde in Form eines Fotos im Schulhof an einem Freitagvormittag umgesetzt. Mithilfe des Fotos und ausdrucksstarken Plakaten wollen die Schüler*innen ein, mit den Schulgesetzen vereinbares, Zeichen setzen. Am Rande der Aktion gab es auch Raum für Gespräche mit dem Schulleitungsteam. Schulleiter Herbert Huber erklärte dabei den Sinn bezüglich der Erfassung von Fehlzeiten. „Wir wissen nicht, ob Schüler*innen, die am Freitag abwesend sind oder sich zur Demonstration abmelden, tatsächlich an der Demonstration teilnehmen. Eine Beurlaubung zur Teilnahme an Demonstrationen ist in der Regel nicht möglich. Manchmal müssen wir gegenüber Eltern oder anderen Organisationen bestätigen können, ob der Schüler bzw. die Schülerin an einem bestimmten Tag innerhalb eines bestimmten Zeitraums oder letztmalig in der Schule bzw. im Unterricht war. Folglich müssen wir die Fehlzeiten von Montag bis Freitag erfassen. Umgekehrt könnte man sagen, dass Anwesenheitszeiten in der Schule für den Schüler oder die Schülerin zu einer Entlastung führen können, wenn Vorwürfe oder Verdächtigungen durch Dritte erhoben werden.“

Auch wenn die Schüler*innen diese Aktion als bedeutend und gelungen betrachteten, ist es für sie und die Lehrer*innen damit längst nicht belassen. Am Montag, den 24. Juni, besuchte eine sechsköpfige Schülergruppe zusammen mit Herrn Huber den Landtag in Stuttgart, wobei die ganze Schulgemeinschaft der Delegation ihre Fragen und Anliegen mit auf den Weg geben durfte. Auf der Tagesordnung stand ein Gespräch mit dem Abgeordneten Raimund Haser von der CDU, der Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft ist (Bericht folgt). Er finde es „sehr wichtig, dass die Schüler*innen der Fridays for Future Bewegung nun den nächsten Schritt gehen und den direkten Kontakt und die Auseinandersetzung mit gewählten Abgeordneten suchen“, betonte Schulleiter Huber. Dies halte er langfristig für den erfolgversprechenderen Weg. Ein weiteres Gespräch mit Vertretern der Grünen Landtagsfraktion soll im Juli folgen. Außerdem wird an den Projekttagen Ende Juli ein Projekt angeboten, dass sich mit Maßnahmen für Klima- und Umweltschutz im privaten und schulischen Bereich auseinandersetzt.

Internationale Übungsfirmenmesse in New York

„Leave your comfort zone“ - so die Empfehlung von Dr. Joann Halpern, Direktorin des Hasso-Plattner-Instituts (SAP-Mitbegründer) in New York während ihres inspirierenden Vortrags bei unserem Besuch am HPI. Sie erklärte uns, dass es drei Zonen gibt, in denen man sich aufhalten kann: die „comfort zone“, die für uns der Alltag ist, mit allem was dazu gehört, die „learning zone“, die uns dazu anhält lebenslang unser Wissen zu erweitern und ab und zu die „panic zone“, wenn wir vor eine neue Aufgabe gestellt werden oder etwas Unvorhergesehenes in unser Leben tritt. Wir haben ihren Ratschlag beherzigt und alle drei Zonen während unserer Reise nach New York kennengelernt.

Die Komfortzone verlassen war das Mantra für unsere 28-köpfige Gruppe aus Schülerinnen und Schülern der Schularten BK I, BK II, Abiturienten sowie Berufsschüler aus der E-Commerce- und der Industrieklasse während unseres achttägigen Aufenthalts in New York City.

Anlass für unsere Reise war die Teilnahme an der Youth Business Summit, der Internationalen Übungsfirmenmesse. Dort waren wir mit dem Messestand unserer Übungsfirma Edda Store GmbH, hervorragend unterstützt von unserer Patenfirma Europa Park, präsent. Vollbepackt mit Werbematerialien für die Ausstattung des Messestands, dem ins Englische übersetzten Produktkatalog, dem englischen Webshop, Flyern und Give aways haben wir die Reise angetreten. Direkt am Pier in Brooklyn, mit Blick auf die Freiheitsstatue und die Skyline von Manhattan, war die Messe „really great“ - sehr viele internationale Aussteller und Besucher, aufwendige Messestände, hochmotivierte Verkäufer und eine strenge Jury, die den Messestand der KS Lahr mit 4/5 Punkten bewertet hat.

Zehn Schüler haben zusätzlich an der Global Business Challenge an der Long Island University teilgenommen. Hier wurden die Teilnehmer in internationale Teams eingeteilt und mussten mit den neuen Teamkollegen – Highschool- und Collegeabsolventen – innerhalb von zwei Stunden ein betriebswirtschaftliches Thema bearbeiten und eine Präsentation vorbereiten. Bestimmt hat der eine oder andere Schüler hier einen Ausflug in die „panic zone“ gemacht, denn diese Business Challenge ist nicht nur "haja, ich mach halt mal mit", sondern für die amerikanischen Schüler und Studenten eine wichtige Plattform zum Erhalt von Studienplätzen und Stipendien. Dementsprechend gut vorbereitet und motiviert waren die Teams. Die Jury ist immer hochkarätig besetzt mit Entscheidern aus der Wirtschaft, die sich hier neue Mitarbeiter rekrutieren.

Auch für das Rahmenprogramm musste die Gruppe die „comfort zone“ verlassen, man wollte schließlich von der Stadt etwas sehen. Aus den vielleicht üblichen 5.000 oder 8.000 Schritten wurden leicht 30.000 Schritte pro Tag. Brooklyn Bridge, Chinatown, Little Italy, Financial District - no problem, am besten lernt man die Stadt kennen, wenn man läuft. Bestimmt ist Beyoncé im Central Park unerkannt an uns vorbeigejoggt, so beschäftigt waren wir mit den frechen kleinen Eichhörnchen und dem entspannten Feeling in dieser grünen Oase mitten im trubeligen New York.

Die Reise war für alle Beteiligten eine bunte Mischung aus Herausforderungen, neuen Eindrücken, und Kontakte knüpfen (danke, Joann, nächstes Mal gehen wir zu google!) und nirgends schmeckt ein XXL-Hotdog und eine Coke besser als beim Baseballspiel im Yankeestadion.

See you soon, New York!

www.youtube.com/watch

Zahlreiche IBG-Preisträger beim Schülerwettbewerb des Landtags

Der Pädagogikkurs von Frau Spothelfer (Eingangsklasse IBG) hat erfolgreich am diesjährigen Schülerwettbewerb des Landtags teilgenommen. Zu aktuellen politischen Themen - „Die Situation von Kindern in der Welt“, „Auswirkungen der digitalen Überwachung und Datenspeicherung auf die Gesellschaft" usw. - konnten sie Plakate und Comics gestalten, Gedichte und Kurzgeschichten schreiben oder Facharbeiten anfertigen. Zahlreiche Beiträge wurden mit einem 2. oder 3. Preis ausgezeichnet. Alle Schülerinnen und Schüler erhielten für ihre Teilnahme eine Urkunde von Landtagspräsidentin Muhterem Aras. Im Rahmen des Pädagogikunterrichts überreichte Abteilungsleiter Andreas Scherwath die Buchpreise und Urkunden und gratulierte den Schülerinnen und Schülern zu ihrem tollen Erfolg.

Mathe macht Spaß?!

Am 15.03.2019 fuhr der Mathekurs M3 aus der Jahrgangsstufe 1 mit Frau Winter und Herrn Hähnel nach Bad Krozingen in das Mathematikum. Durch verschiedene Stationen konnten die Schülerinnen und Schüler mathematische Experimente durchführen und hatten so die Gelegenheit die Mathematik auf ganz neue Art zu erkunden.

Unter anderem waren Knobelaufgaben mit dabei, die das Wissen in Stochastik erforderten oder Experimente, bei denen die Schülerinnen und Schüler ihr logisches Denken unter Beweis stellen konnten. Eine besondere Herausforderung war die sogenannte Da Vinci-Brücke, die erst nach mehreren Versuchen und mit vielen helfenden Händen erbaut werden konnte.

„Lernen ist das Spiel, das im Leben am meisten Spaß macht“ (Claudia Monnet)

„Zu Tisch, bitte!“

…oder international gesprochen: „Join the European table“ – unter diesem Titel läuft am IBG Lahr derzeit ein auf drei Jahre angelegtes Erasmus+ Projekt, das als „Strategische Schulpartnerschaft“ von der EU gefördert wird. Zentrales Anliegen ist hierbei die Förderung von europaweiter Mobilität zu Lernzwecken sowie die transnationale Zusammenarbeit.

Beteiligt sind Schulen aus sechs europäischen Ländern, genauer aus Hennebont in der Bretagne (Frankreich), aus Debrecen (Ungarn), aus Tarragona (Spanien), aus Siedlce (Polen), Trikala (Griechenland) und Lahr (Deutschland). Die Projektteilnehmer kommunizieren auf Englisch über regelmäßige Skype-Konferenzen, E-Mail Kontakt, soziale Medien und im Rahmen von Live-Chats auf einer eigenen eTwinning Plattform.

Thematisch befassen  sich die Schülerinnen und Schüler mit der „Migrationsgeschichte“ und der „Integration von Flüchtlingen in das Arbeitsleben" in den sechs Projektpartnerländer.

Beim Projekttreffen in Lahr vom 23.03. bis 30.03.2019 erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vielfältige Einblicke in die deutsche Integrationspraxis, indem regionale Ausbildungsbetriebe, die Geflüchtete beschäftigen, sowie Flüchtlingsklassen besucht wurden. Die gesammelten Informationen werden fortlaufend in einem eBook dokumentiert, aber auch auf der Projekthomepage veröffentlicht.

Höhepunkt der Woche war die Präsentation und Einweihung eines tatsächlichen „European table“ aus Holz. Getreu dem EU-Motto „In Vielfalt geeint“ zimmerten Schülerinnen und Schüler aus allen sechs Nationen mit einem pensionierten Technik-Lehrer und zwei Geflüchteten die Sitzgelegenheit mit vier Bänken. Doch ein Tisch ist ja viel mehr als ein Tisch, wie der Abteilungsleiter des Beruflichen Gymnasiums, Andreas Scherwath, in seiner Rede bei der Einweihung betonte. Bei Tisch würden nicht nur „food and drink“ geteilt, so der Laudator, sondern auch Erfahrungen, Ideen und Meinungen ausgetauscht. Dieses gemeinschaftsstiftende Symbol finde sich in der Kunst (wie etwa bei da Vincis Abendmahl) genauso wie in der Politik (z.B. in der EU). Auch wenn die „Runden Tische“ der EU-Entscheidungsträger gerade junge Europäer zuweilen enttäuschten, zeigte sich Scherwath zuversichtlich, dass die Jugendlichen  schon bald die Möglichkeit haben werden, die Zukunft selbst zu gestalten – nicht zuletzt dank ihrer guten Vernetzung untereinander. Sein Appell: „Stay connected! Make the world a better place for you and for me and the entire human race“.

Dieser poetische Abschluss in Anlehnung an Michael Jackson konnte nur noch von der bunt und kreativ in den sechs Sprachen gestalteten Tischdecke gekrönt werden. Symbolisch werde diese Decke von nun an bei jedem Treffen „aufgelegt“.

Zum Abschluss dankte die Leiterin der spanischen Delegation, Blanca Gimeno Lopez, stellvertretend für alle Teilnehmer den Gastgebern aus Lahr für die gute Zusammenarbeit, die vielseitigen Impulse durch die Referenten und den herzlichen Empfang, auch von offizieller Seite durch Schulleiter Herbert Huber und Senja Töpfer, Leiterin der Amtes für Soziales, Schulen und Sport der Stadt Lahr.

Es bleibt die Hoffnung, dass die EU mit derartigen Projekten, ganz im Kinkelschen Sinne, über die Verträge hinaus aus den Herzen seiner Bürger wachse.

Weiterführende Informationen unter: www.erasmus-jointheeuropeantable.com

Abitur 2019

Das IBG Lahr wünscht allen Abiturientinnen und Abiturienten des Jahres 2019 viel Erfolg im schriftlichen Abitur!
Das europäische Haus: Austausch mit drei Ländern. Therese kommt aus Schweden und unterrichtet Französisch, Simon kommt aus Deutschland und unterrichtet in Schweden Deutsch und Schwedisch, Jonas und Gabriella kommen aus Schweden und unterrichten dort Deutsch und Englisch, Nicola kommt aus Frankreich und unterrichtet in Schweden Französisch, hier zusammen mit Horst Bock, der den Schweden-Austausch des IGB leitet.

Europa zu Gast am IBG

Bunt geht es in dieser Woche am Integrierten Beruflichen Gymnasium zu. Zumindest was die Farben der Flaggen betrifft, aus deren Ländern die Gäste am IBG kommen. Da ist zum einen der Austausch, den die Schwedisch-AG des IBG seit mittlerweile zehn Jahren mit zwei Schulen in Göteborg betreibt...

Die schwedischen Gäste werden zur gleichen Zeit in unserer Region sein, wie der Französisch-Austausch der beiden schwedischen Schulen in Straßburg. Mit einem gemeinsamen Programm werden die Gruppen unter anderem Freiburg und Straßburg besuchen. Zum Gegenbesuch wird dann die Schwedisch-AG des IBG im Mai nach Göteborg fahren. Spracherwerb, kultureller Austausch und das Leben in den Familien stehen bei den gegenseitigen Besuchen im Vordergrund. Und natürlich darf eine Exkursion zum Europäischen Parlament nicht fehlen.

Die internationale Woche wird jedoch noch bunter durch ein Erasmus+-Projekttreffen, bei dem Schülerinnen und Schüler aus anderen europäischen Ländern ebenfalls am IBG zu Gast sind. Die Teilnehmer aus Ungarn, Frankreich, Polen, Spanien und Griechenland sind bereits am Wochenende angereist. Sie werden in dieser Woche zusammen mit den am Projekt beteiligten IBG-Schülern ihre Ergebnisse zum Thema „Migration und Integration“ vorstellen, in verschiedenen Workshops die „Integration von Flüchtlingen in das Arbeitsleben“ in Lahr und Umgebung kennenlernen sowie unter Anleitung eines Fachmanns den "Europäischen Tisch" bauen. Die offizielle Einweihung des Tisches findet am Freitag, den 29.03., in der zweiten Pause, im Innenhof statt.

Bildunterschrift: Das europäische Haus - Austausch mit drei Ländern. Therese kommt aus Schweden und unterrichtet Französisch, Simon kommt aus Deutschland und unterrichtet in Schweden Deutsch und Schwedisch, Jonas und Gabriella kommen aus Schweden und unterrichten dort Deutsch und Englisch, Nicola kommt aus Frankreich und unterrichtet in Schweden Französisch, hier zusammen mit Horst Bock, der den Schweden-Austausch des IGB leitet.