Wirtschaftsgymnasium feiert 50-jähriges Bestehen

Am kommenden Freitag, den 18. Januar 2019, feiert das Wirtschaftsgymnasium Lahr sein 50-jähriges Bestehen mit einem Festakt und einer großen WG-Party. Das WG Lahr wurde zum Schuljahr 1968/69 mit 40 Schülern eingerichtet. Seither haben rund 1.900 Schüler ihr Abitur dort gemacht. Ehemalige Schüler/innen, die gerne an den Feierlichkeiten teilnehmen möchten, können sich bis einschließlich Donnerstag, den 17. Januar 2019, auf dem Sekretariat anmelden.

Das „I“ in IBG stand in den letzten Wochen für International

Gleich 17 Austauschpartner aus zwei Nationen durfte das IBG in den vergangenen Woche in Lahr begrüßen: zum einen eine Delegation von 15 Schülerinnen und Schülern mit ihren Lehrern aus St. Petersburg. Zum anderen zwei Schülerinnen aus Santiago de Chile.

Schon das alltägliche Leben in den deutschen Gastfamilien hatte eindrückliche, neue Erfahrungen zu bieten, wie zum Beispiel die große Früchte-Auswahl sowie die vergleichsweise große Wohnfläche. Auch die Temperaturen erschienen den Gästen als außergewöhnlich: Wo die einen wohl froren (die aktuelle Tagestemperatur in Chile liegt bei 31 Grad), kamen die anderen fast ins Schwitzen (St. Petersburg: -8 Grad).

Das umfangreiche, von den beiden Russischlehrerinnen Friederike Posega und Elina Herzog erstellte Rahmenprogramm umfasste unter anderem einen Besuch des Lahrer Stadtmuseums, eine Führung durch die Hochschule in Offenburg sowie Stadtführungen in Baden-Baden und Straßburg inklusive  Weihnachtsmarktrundgang.

Auch vom Schulleben in Deutschland verschafften sich die Austauschpartner einen Eindruck. Ganz verwundert reagierten die russischen Schüler auf die entspannte, geradezu lässige Körperhaltung deutscher Pennäler beim Melden. In Russland müsse man dabei eine aufrechte und gestreckte Position einnehmen, so die Auskunft einer Schülerin vom Pertrovskij College, der Partnerschule des IBG.

50 Jahre WG - 100 Packungen Kaffee

Die Schülersprecher des IBG Lahr (Eduard Walker, Paulina Kempf und Megan Kashama, von links nach rechts) haben in der vergangenen Woche eine große Kaffeespende an die Lahrer Tafel übergeben. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Wirtschaftsgymnasiums in diesem Schuljahr hatten Schüler und Lehrer 2 x 50 Packungen Kaffee gesammelt. Als Dreingabe gab es von der Schulleitung, vertreten durch Ingrid Isele und Andreas Scherwath, noch 2 x 50 Packungen Schokolade. Die Leiterin der Lahrer Tafel, Ingrid Schatz, nahm die Spende dankbar entgegen – jedem Kunden der Tafel wird zu Weihnachten traditionell eine Packung Kaffee geschenkt.

IBG Schüler auf Erasmus-Projekttreffen in Polen

Mitte November flogen sechs Schülerinnen der 12. Klasse des IBG Lahr in Begleitung ihrer Lehrer Grabriele Budig und Ulrich Tröndle im Rahmen des Erasmus+ Projektes „Join the European table“ zum ersten Projekttreffen nach Siedlce/Polen. Dort kamen sie eine Woche lang mit Schülern der Partnerschulen aus Ungarn, Spanien, Griechenland, Frankreich und Polen zusammen.

Bevor es an die Projektarbeit ging, verbrachten die Teilnehmer zunächst ein Wochenende in Warschau und besichtigten dort die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie den Marktplatz, die Sigismundsäule auf dem Schlossplatz, den Wilanów-Palast und das „Museum des Warschauer Aufstandes“. Danach fuhr die Gruppe mit dem Bus nach Siedlce, wo sie von den polnischen Gastfamilien empfangen wurde.

Zu Beginn der Projektwoche präsentierten die Schüler ihre Heimatstadt und ihre Schule sowie die Entwicklung der Flüchtlingszahlen, die Fluchtursachen und die Integration von Flüchtlingen im eigenen Land. In internationalen Workshops erstellten sie anschließend Plakate zu unterschiedlichen Themen aus dem Bereich „Flucht und Migration“ und präsentierten diese auf Englisch. Ein syrischer Flüchtling berichtete in einem interessanten und emotionalen Vortrag von seiner Flucht nach Polen.

Einen besonderen Eindruck hinterließ auch der Tagesausflug nach Lublin. Dort besichtigten die Schüler die Altstadt sowie das unterirdische Tunnelsystem, außerdem erhielten sie einen Einblick in die jüdische Geschichte der Stadt. Im Anschluss besuchte die Gruppe das Konzentrationslager Majdanek.

Kreativität und Eigeninitiative waren schließlich gefragt, als es darum ging ein Logo für das aktuelle Erasmus-Projekt zu gestalten. Jede der sechs Teilnehmerschulen war aufgefordert, einen Vorschlag einzureichen. Der Entwurf der IBG-Schüler gewann die Wahl und wurde zum offiziellen Projektlogo gekürt.

Am letzten Projekttag hospitierten die Schüler zunächst im Unterricht am „Liceum Siedlce“. Bei der offiziellen Abschlussveranstaltung zeigten die polnischen Schüler dann ihr bemerkenswertes Unterhaltungstalent: es wurde getanzt, gesungen, Fußball jongliert und auch Saxophon gespielt. Ein selbst geschnittener Film ließ die Projekttage Revue passieren. Nach einem gemeinsamen Abendessen in einer Hütte in Przywory hieß es dann Abschied nehmen bis zum nächsten Projekttreffen, das im März 2019 in Lahr stattfinden wird.

Ein Rückblick, der Vorfreude weckt

Auch im letzten Schuljahr konnten den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 1 eine vielfältige Bandbreite an Studienfahrten angeboten werden: von Klettern in Sardinien, zu Surfen in Portugal, über Vulkantouren in Süditalien, zu Bergwelten in Südtirol und spanischem Flair in Valencia. Also, liebe 12er, freut euch schon einmal...

Trauer um Alexandra Raicu

Die Lehrerinnen und Lehrer der Kaufmännische Schule Lahr trauern um ihre hoch engagierte Kollegin Dr. Alexandra Raicu, die am 15. Oktober 2018 im Alter von 62 Jahren einer schweren Krankheit erlag. Alexandra Raicu kam 2010 an die Schule und unterrichtete die Fächer Mathematik und Physik. Zusätzlich übernahm sie einen Lehrauftrag im Fach Ethik. Für ihr außerordentliches Fachwissen und ihre hohe Bildung wurde sie von Kollegen und Schülern gleichermaßen geschätzt.

Besonders verdient machte sich Alexandra Raicu durch ihre Mitarbeit im Erasmus+ Projekt „Fit for work in Europe “ von 2014 bis 2017. Sie begleitete die Schülerinnen und Schüler zu Projekttreffen in Ungarn und Polen und war maßgeblich bei der Planung des Projektes beteiligt. Außerdem war Sie für die Gestaltung und Pflege der Projekthomepage verantwortlich. Das Kollegium der Kaufmännischen Schule Lahr wird Frau Dr. Alexandra Raicu ein ehrendes Andenken bewahren.

Schülerinnen und Schüler des Dualen Berufskollegs absolvieren Praktikum im Ausland

Die Schülerinnen und Schüler des Dualen Berufskollegs absolvierten vor Beginn ihres zweiten Ausbildungsjahres ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Das Praktikum bot den angehenden Industrie- sowie Groß- und Außenhandelskaufleuten mit Zusatzqualifikation „Internationales Wirtschaftsmanagement“ die Möglichkeit, verschiedene Länder wie die USA, Großbritannien, China, Norwegen, Italien und Frankreich mit deren Lebens- und Arbeitsweisen aus nächster Nähe kennenzulernen.

Während ihres Auslandsaufenthaltes konnten sie sowohl in beruflicher als auch privater Hinsicht viele neue Erfahrungen sammeln. Unterstützt wurden sie dabei von der „Zweiten Schule“ und dem Förderprogramm „Erasmus Plus“ der Europäischen Union.

Im Rahmen des EU-Förderprogramms beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema der Lebenshaltungskosten von Familien im europäischen Vergleich. Die Vielfalt der besuchten Länder hinsichtlich Sprache, Landschaft und Kultur spiegelte sich erwartungsgemäß auch beim Lebensstandard wider. Unter Berücksichtigung der sozialen, wirtschaftlichen und politischen Gegebenheiten im jeweiligen Gastland untersuchten die Schüler die Lebensbedingungen von Beispielsfamilien und stellten ihre Ergebnisse anschließend in einem Projektbericht zusammen.

Das Duale Berufskolleg vermittelt Abiturientinnen und Abiturienten in Kooperation mit den Betrieben eine hochwertige kaufmännische Ausbildung und legt dabei die Schwerpunkte auf Internationale Wirtschaft und Fremdsprachen.

Aufschlagen, eintauchen, abtauchen – aktuelle Lektüren an der KS Lahr

„Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.“ (Heinrich Heine) Ganz im Heine'schen Geiste versucht die Kaufmännische Schule Lahr ihren Schülerinnen und Schülern auch in Zeiten von WhatsApp und Netflix die Welt der Bücher näher zu bringen. Deren Vielfältigkeit zeigt sich bereits in der kleinen Auswahl an Lektüren, die aktuell im Unterricht behandelt werden.

„In welcher Welt wollen bzw. sollen wir eigentlich leben?“ Diese Frage stellt sich eine Büromanagement-Klasse mithilfe des Sachbuchs „Ich habe etwas zu sagen“ von Rita Kohlmaier, das anhand von Portraits zu Frauen wie Angelina Jolie, Oprah Winfrey und Rosa Luxemburg Mädchen und Frauen ermutigen soll, ihre Stimme zu erheben um die Welt zu verändern.

Bei dem Roman „Echt“ von Christoph Scheuring stellt sich die Frage nach der Welt hinter Fotografien von Abschieden. Dabei untersuchen die Schülerinnen und Schüler der Zweijährigen Berufsfachschule (BFW) auch die Geschichten und den Wahrheitsgehalt ihrer eigenen Fotos.

Mit dem „Coconut-Seller“ von Jack Scholes wird eine elfte Klasse des Integrierten Beruflichen Gymnasiums (IBG) in englischer Originalsprache von der Welt eines armen Kokosnuss-Verkäufers in den brasilianischen Favelas gebannt, der sich in ein reiches Mädchen verliebt.

„Der goldne Topf“ von E.T.A. Hoffmann schließlich entführt die Schülerinnen und Schüler der 13. Klasse wieder in ihre Kindheit - der Autor selbst hat dieses Werk als „Märchen aus der neuen Zeit“ bezeichnet. Am Ende steht ein „Happy End“ im Paradies „Atlantis“ für die Hauptfigur Anselmus. Den Schülerinnen und Schülern wird die Reise in eine andere, literarische Welt als tägliche Möglichkeit in der Phantasie aufgezeigt: Aufschlagen, eintauchen, abtauchen.

Ausstellung zu „100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland“

Die landesweiten Feierlichkeiten zur Einführung des Frauenwahlrechts vor 100 Jahren haben Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Kaufmännischen Schule Lahr zum Anlass genommen, sich schularten- und fächerübergreifend mit dem Thema „Interkulturalität und Frauenrechte“ auseinander zu setzen. Einige Ergebnisse präsentieren sie ab sofort in einer Ausstellung im Foyer des Schulgebäudes.

Die Ausstellung besticht durch eine Vielfalt an Themen und Ansätzen – so gibt es neben einer Kunst- und Bücherausstellung auch Beiträge aus den Bereichen Chemie, Gemeinschaftskunde, Pädagogik und Religion. Aussteller sind Klassen des Integrierten Beruflichen Gymnasiums (IBG) und des Berufskollegs, sowie eine Büromanagement-Klasse der Kaufmännischen Berufsschule.

Die offizielle Eröffnung der Ausstellung findet am 30. November statt.  Sie kann dann bis zum 14. Dezember auch von externen Interessenten täglich von 8:00 bis 15:00 Uhr besucht werden.

Chile: Ein Land, drei verschiedene Klimazonen und eine unvergessliche Reise

Am 14. Juli 2018 traten wir, 6 Schülerinnen aus Lahr und Freiburg, eine rund 8-wöchige Reise in ein für uns damals noch unbekanntes Land an: Chile. Unser Schüleraustausch wurde zwischen der deutschen Schule „Sankt Morus“ in Santiago de Chile und dem Integrierten Beruflichen Gymnasium (IBG) in Lahr sowie der Angell Akademie in Freiburg organisiert. An den beiden Schulen aus Deutschland erklärten sich mit Frau Schmidt und Herrn Zazuri zwei gebürtige Chilenen sowohl für die Organisation als auch für die Teilnahme als Reiseführer und Ansprechpartner bei diesem Schüleraustausch bereit.

Los ging die Reise am Frankfurter Flughafen. Dort gaben wir unser Gepäck auf, suchten das richtige Gate und warteten voller Vorfreude auf das Boarding. Wir konnten es in diesem Moment noch gar nicht richtig fassen: in ein paar Stunden würden wir zum ersten Mal in Chile und auch zum ersten Mal auf einem anderen Kontinent sein! Gleichzeitig wurde uns bewusst, dass wir unsere Familie und Freunde erst wieder in 2 Monaten sehen würden, doch die Angst vor Heimweh verdrängten wir schnell.

Nach 14 Stunden Flugzeit landeten wir schließlich pünktlich und munter in Santiago de Chile. Alles lief also wie geschmiert – bis uns beim Abholen des Gepäcks auffiel, dass zwei Reisekoffer einer Schülerin fehlten. Nach stundenlangem Warten und Diskutieren mit dem Flughafenpersonal stellte sich heraus, dass sich die fehlenden Gepäckstücke noch in Deutschland befanden. Für die Reisegruppe stellte dies jedoch kein Problem, sondern lediglich eine Herausforderung dar! Kameradschaftlich wurden Kleidungsstücke ausgetauscht, fehlende Kleidung nachgekauft oder von Gastfamilien ausgeliehen. Hier wurde bereits die Gastfreundschaft, Herzlichkeit und Offenheit der chilenischen Familien spürbar, die es als selbstverständlich empfanden, uns deutsche Austauschschüler wie ihre eigenen Kinder zu versorgen.

Am Tag unserer Ankunft in Santiago de Chile ging bereits unser nächster Flug nach Arica, in den Norden von Chile. Dort sollte unsere 12-tägige Rundreise durch den Norden von Chile beginnen. Im Norden von Chile erlebten wir nicht nur winterliche Temperaturen mit Schnee, Alpaca-Mützen und Pullovern, sondern auch sommerliche Temperaturen wie beispielsweise in der Wüste ,,San Pedro de Atacama“. Dort bekamen wir leider auch einen leichten Sonnenbrand im Gesicht. Unser Leben als Backpacker in Hostels war nicht nur schlicht und einfach, sondern viel mehr abenteuerlich, lustig und unvergesslich.

Vor dem Schüleraustausch kannten wir uns Mädchen untereinander noch nicht alle, doch allein schon die Rundreise schweißte uns Tag für Tag enger zusammen. ,,Stolz kann ich sagen, dass die Reise nach Chile nicht nur eine der besten Reisen meines Lebens war, sondern dass ich auch neue, tolle, deutsche und chilenische Kontakte geknüpft habe.“ (Anne-Kathrin Doufrain, aus Lahr)

Frau Schmidt zeigte uns verschiedene Seiten ihres Heimatlandes: Besonders beeindruckt hat uns der Besuch des religiösen Festes ,,La Tirana“. Dieses Fest findet jedes Jahr ab dem 16. Juli zu Ehren der heiligen Jungfrau Carmen in dem gleich benannten Dort ,,La Tirana“ statt und dauert eine Woche. Das Dorf hat nur ca. 800 Einwohner, während der Festlichkeiten reisen jedoch zwischen 200.000 und 250.000 Besucher an. Festliche Tänze mit kostümierten Darstellern, Gottesdienste, Musik und das Essen von Empanadas stehen in dieser Woche täglich auf dem Programm. Mit den bunt verkleideten Tänzern kam es uns vor, als würden wir den Karneval in Rio de Janeiro miterleben, obwohl wir eigentlich in Chile waren. Außerdem hatten wir dort auch die Chance das chilenische Nationalgetränk ,,El Mote de huesillo“ zu probieren. Mote de Huesillo besteht aus eingetrockneten Pfirsichen und Getreidekörner, die aufgekocht werden mit Wasser und mit Honig und Zucker gesüßt werden.

Als weiteres Highlight unseres Auslandsaufenthalts galt unsere anschließende Reise nach Bolivien. Wir waren insgesamt drei Tage in Bolivien und haben besonders die berühmten Salzseen und Salzhöhlen in Erinnerung behalten. Anschließend ging es wieder zurück nach Santiago de Chile. Dort begleiteten wir ca. 6 Wochen unsere Austauschpartner in das deutsche Colegio ,,Sankt Morus“.  Insgesamt waren wir ca. 20 deutsche Austauschschüler an diesem Colegio und es wurde auch ein gemeinsamer Ausflug von der Schule nach Valparaíso, in den Süden von Chile, geplant. Valparaíso ist eine chilenische Hafenstadt, die für ihre steilen Seilbahnen und Hügel mit farbenfrohen Häusern bekannt ist. Besonders die Graffitti in den kleinen verwinkelten Gassen haben uns alle in ihren Bann gezogen. Mit Herrn Zarzuri haben wir Chiles Hauptstadt unter die Lupe genommen. Mit ihm waren wir zum Beispiel in ,,La Chascona“, einem der Häuser des berühmtesten chilenischen Dichters Pablo Neruda, das heute eine Museum ist. Danach genossen wir die Aussicht über ganz Santiago vom Aussichtspunkt ,,Cerro San Cristóbal“.

Alles in allem war unser Auslandsaufenthalt in Chile eine unvergessliche Erfahrung, bei der wir nicht nur unseren Spanischwortschatz um ein paar chilenische Wörter erweiterten, sondern viel mehr sicherer beim freien Sprechen auf Spanisch wurden, neue Kontakte (besonders chilenische) knüpften und insgesamt selbstständiger wurden. Somit hat dieser Schüleraustausch uns nicht nur auf sprachlicher Ebene weitergebracht, sondern vielmehr unsere Persönlichkeitsentwicklung bestärkt. Nochmals herzlichen Dank an Frau Schmidt und Herrn Zarzuri, ohne die dieser unvergessliche Schüleraustausch niemals zustande gekommen wäre.

Viajar es la forma más intensa de aprender. (Reisen ist die intensivste Art zu lernen.)

Bericht: Anne-Kathrin Doufrain und Anna Kopf, Jahrgangsstufe 2, IBG Lahr

Die Schule bewegt sich… und auch ihre Lehrer - KS Lahr macht bei europäischem Mobilitätsprojekt mit

Die Kaufmännische Schule Lahr nimmt in diesem Schuljahr am Erasmus+ Mobilitätsprojekt „Interkulturelle Kompetenz und Digitalisierung“ für Lehrkräfte teil. Im Rahmen des auf zwei Jahre angelegten, von der EU geförderten Projektes werden Fortbildungskurse sowie Hospitationen bei Partnereinrichtungen in anderen europäischen Ländern angeboten.

Kurzfristig soll durch das Projekt das Schulpersonal beruflich fortgebildet und die Unterrichtsqualität verbessert werden. Langfristiges Ziel ist es, im internationalen Vergleich standhalten zu können. Die Schwerpunkte des aktuellen Projektes wurden auf die Verbesserung der interkulturellen Kompetenz sowie die Digitalisierung des Unterrichts gelegt.

Zum Projektstart besuchten Lehrkräfte der Schule im Oktober Fortbildungen zum Thema Kooperatives Lernen in multikulturellen Gruppen in Island, zum Einsatz von Tablets im Unterricht in Österreich und Irland sowie zum Kompetenztraining Englisch auf Malta. Ein weiterer Lehrer schaute beim sogenannten „Job Shadowing“ den Kollegen am Nösnäs Gymnasiet im schwedischen Stenungsund über die Schulter.

Die während der Fortbildungen und Hospitationen erworbenen Erkenntnisse sollen nicht nur zur Verbesserung der eigenen Unterrichtsqualität dienen, sondern in schulinternen und regionalen Fortbildungen an möglichst viele Lehrkräfte weitergegeben werden. Geplant sind darüber hinaus Gegenbesuche von Lehrern der internationalen Partnerschulen in Lahr.

Wahl der Schüler- und Elternvertreter 2018/19

Megan Kashama ist neue Schülersprecherin an der Kaufmännischen Schule/dem Integrierten Beruflichen Gymnasium (IBG) Lahr. Bei der ersten SMV-Sitzung des aktuellen Schuljahres setzte sich die angehende Abiturientin in geheimer Abstimmung gegen eine Vielzahl an Mitbewerbern durch. Zu ihren Stellvertretern wurden Eduard Walker (IBG, Jahrgangsstufe 2), Dilara Karagoezoglu (Kaufmännisches Berufskolleg 2) und Paulina Kempf (IBG, Jahrgangsstufe 2) gewählt.

Auch die Elternvertretung am IBG Lahr wurde neu aufgestellt. Als Elternbeiratsvorsitzender fungiert in diesem Schuljahr Axel Ernst, seine Stellvertreterin ist Amina Karam.

Schulleiter Herbert Huber bedankte sich bei den Schüler- und Elternvertretern für die Bereitschaft, das Schulleben verantwortlich mitzugestalten und sicherte ihnen eine gute Zusammenarbeit zu.

 

IBG-Eingangsklassen on the road - Klappe, die Zweite

Hier eine zweite Ladung Bilder und Berichte der Klassenausflüge von 11/1, 11/3 und 11/4

Casa Verde - eine Perspektive für Kinder in Peru

Vor 20 Jahren wanderte Volker Nack von Lahr nach Peru aus - einem Land, das vor allem in den ländlichen Gegenden von großer Armut geprägt ist. Seine Mission: Kindern, die unter den Folgen der Armut leiden, die keine Chance auf Bildung haben, die in ihren Familien vernachlässigt und oft auch misshandelt werden, eine Perspektive zu bieten. So gründete er 1998 das Kinderheim „Casa Verde“, das für rund 50 Kinder und Jugendliche an mittlerweile zwei Standorten in Arequipa und Cusco zu einem neuen Zuhause geworden ist.

Jedes Jahr im Oktober kommt Volker Nack für einige Wochen nach Deutschland zurück, um sich bei den Unterstützern in der alten Heimat zu bedanken und um neue Unterstützer zu werben. Am vergangenen Donnerstag stattete er auch dem IBG Lahr einen Besuch ab. Vor rund 80 Schülern aus den Spanischkursen der Jahrgangsstufe 1 gab Nack einen Einblick in die Arbeit seines Teams, das aus Pädagogen, Psychologen und Medizinern besteht. Dabei zeigte er, wie die Betreuer bei Casa Verde versuchen, den Kindern und Jugendlichen Halt und Geborgenheit zu geben, ihnen Werte wie Respekt und Gewaltfreiheit zu vermitteln und ihnen eine gute schulische Bildung zu ermöglichen.

Die mit viel Bildmaterial angereicherte Präsentation machte deutlich, dass es Nack und seinem Team tatsächlich gelingt, Menschen, die in ihrem jungen Leben bisher wenig zu lachen hatten, ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und ihnen eine echte Zukunftsperspektive zu geben. Das hinterließ auch bei den Schülern des IBG einen starken Eindruck – durch verschiedene Spendenaktionen, vielleicht sogar im Rahmen einer Sozial-AG, wollen Sie das Kinderheim Casa Verde unterstützen.

Der Kontakt zu Volker Nack wurde duch Michael Fabricius aus der J1 hergestellt, der Mitglied des Freundeskreises von Casa Verde ist und bereits im vergangenen Schuljahr eine Spende des IBG in Höhe von 500 Euro vermittelt hatte.

Weitere Infos zu Casa Verde gibt es unter www.blansal-casaverde.org und www.freunde-von-casa-verde.de

IBG-Eingangsklassen on the road (or in jail)

Am vergangenen Freitag schwärmten die 6 Eingangsklassen des IBG zu Klassenausflügen in die Region aus. Die Palette reichte von Stadtrallye zu Picknick am See und von Hochseilartistik zu Gefängnisausbrauch. Impressionen gibt es in der Bildergalerie.

Mädchenteam vom IBG gewinnt Russisch-Wettbewerb in Göppingen

Natalie Werner und Faina Tumanova vom IBG Lahr haben am vergangenen Freitag die Regionalrunde des Bundescups „Spielend Russisch lernen“ in Göppingen gewonnen. Die beiden Schülerinnen setzten sich gegen sechs weitere Mannschaften aus Baden-Württemberg durch und holten mit Vokabelwissen und Nervenstärke den Regionalsieg. Zur Belohnung reisen sie am ersten Novemberwochenende zum großen Finale in den Europa-Park Rust, wo sie mit 18 Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz um eine mehrtägige Russlandreise spielen.

Die Regionalrunde am Hohenstaufen-Gymnasium in Göppingen war die zehnte von insgesamt 16 Runden, die bis Mitte Oktober in zwölf Bundesländern ausgetragen werden. Die Kultusminister der beteiligten Bundesländer fungieren als Schirmherren des Wettbewerbs, darunter auch Dr. Susanne Eisenmann, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg.

Für den Veranstalter, das Deutsch-Russische Forum, ist der Bundescup „Spielend Russisch lernen“ eines der nachhaltigsten Projekte im bilateralen Austausch. Allein in diesem Jahr sind mehr als 4.500 Schülerinnen und Schüler aus insgesamt 226 Schulen in drei Ländern bei dem Sprachturnier dabei. „Der Bundescup fördert ein tieferes Verständnis für die russische Kultur und schlägt Brücken zwischen beiden Ländern. Gerade in Zeiten politischer Spannungen macht das Mut, denn es zeigt, dass junge Menschen ohne Ressentiments ganz unbefangen Meilensteine für die deutsch-russische Verständigung setzen können“, betont Martin Hoffmann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutsch-Russischen Forums.

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