Von Einstein bis Counter Strike - BFW präsentiert spektakuläre Projekte

Was haben Disney, Einstein, Zuckerberg, Counter Strike, ein Wegweiser und der Schüler-Aufenthaltsraum gemeinsam? Alle Namen und Begriffe stammen aus den diesjährigen Ergebnissen der Projektarbeit in der BFW 2/1. Die folgenden Projektberichte wurden von den Schüler/innen verfasst.

Projekt 1: Videospiele – unsere Sicht

Unsere Gruppe machte sich zu Videospielen mit ihren

Vor-und Nachteilen Gedanken, da wir das Thema interessant fanden und es ziemlich viel Wirbel in den Medien darüber gibt.

Untersucht haben wir unter anderem das Spiel Counter Strike. Diese haben wir hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteilen beurteilt. Neben Gründen wie dem Zeitaufwand und Faktor Geld sind wir vor allem zu dem Schluss gekommen, dass die positiven Aspekte von Videospielen überwiegen. Nicht nur fördern Videospiele beispielsweise das Teamwork, sondern sie bieten auch die Möglichkeit, neue Freundschaften darüber zu schließen.

Wen diese Thematik näher interessiert, ist eingeladen, sich unsere Ausarbeitung durchzulesen. Unsere Mappe liegt im Aufenthaltsraum 107 aus.

Dominik, Markus B., Christian

Projekt 2: Mark Zuckerberg, oder der Reichste gewinnt

Uns war schnell klar, dass wir ein Brettspiel über Mark Zuckerberg herstellen möchten. Wir haben ein Brettspiel mit Spielfiguren, Spielgeld und Ereigniskarten erstellt. Die genaue Spielanleitung liegt dem Spiel bei. Unser Spiel findet ihr im Aufenthaltsraum unserer Schule. Ziel des Spiels ist es Marks Zuckerbergs Leben kennenzulernen. Gewonnen hat der, der am meisten Geld erwirtschaftet hat… ein Ziel, das auch Zuckerberg noch nicht erreicht hat.

Ann-Kristin, Sara, Jasmin, Anna-Lena

Projekt 3: Die sportliche Pause

Zwischen dem Unterricht gibt es Pausen, die dabei helfen sollen, den Kopf frei zu bekommen. Unsere Idee ist es, mit einer Umgestaltung des Schulhofs diese Pausen sportlicher zu gestalten. Dazu haben wir im Fach Projektarbeit ein Konzept erarbeitet, von dem wir überzeugt sind, dass es im Stande ist, den Schulhof und die Möglichkeiten in den Pausen nachhaltig zu verändern. Zum einen würden wir zwei Tischtennisplatten auf dem Schulhof zu platzieren. Zusätzlich würden wir einen flexiblen Basketballkorb anbringen.

Hintergründe dazu sowie weitere Details findet ihr in unserem ausgearbeiteten Konzept, welches im Aufenthaltsraum 107 ausliegt.

Kevin, Lukas, Nicolas

Projekt 4: Legenden und ihre bekanntesten Zitate

Unser Ziel ist, dass verstorbene Legenden nicht vergessen werden sollen. Die Idee entstand anhand unserer persönlichen Interessen wie z.B. am Leben Albert Einsteins. Er und die weiteren vier Legenden geben uns tagtäglich Inspiration und Motivation. Dies wollen wir mit unseren Mitschülern der KSL teilen wollten. Herausgekommen sind unserer Meinung nach  inspirierende und informativ gestaltete Leinwände über fünf Legenden. Bewundert werden können die Ergebnisse im Treppenaufgang vor den Klassenzimmern 001 und 003.

Sabrina, Medya, Markus P.

Projekt 5: Umgestaltung Aufenthaltsraum 2.0

In 14 Wochen den Aufenthaltsraum der Schule neuzugestalten – das war das Ziel unserer Projektarbeitsgruppe. Die ersten Impulse für dieses Projekt bekamen wir von unserem Schulsozialarbeiter Herrn Witzel. Unsere Ideen haben wir mit Frau Lebfromm von der Schulleitung besprochen.

Unser fertiges Produkt ist nun der Aufenthaltsraum 107, der mit neuen Möbeln, Dekorationen und Spielen ausgestattet ist. Dazu zählt unter anderem als Highlight der Tischkicker und der Mini-Billard-Tisch.

Wir würden uns sehr freuen, wenn der Aufenthaltsraum durch unsere Umgestaltungsaktion häufiger genutzt wird, sowohl als Rückzugsort, als auch zum Lernen, aber auch zum Spielen und Spaß haben.

Sophia, Julia, Netak, Luka, Justin

Projekt 6: Weise mir den Weg

Da uns oft aufgefallen ist, dass Schüler, Eltern oder auch Gäste sich schlecht in unserem Schulgebäude zurechtgefunden haben, wollten wir etwas daran ändern. Im Fach Projektarbeit beschlossen wir also, in drei Monaten einen Flyer zu erstellen, auf dem jedes Stockwerk und jeder Lehrraum einzeln abgebildet ist. Unser Produkt dient dazu, sich besser im Gebäude zurecht zu finden.

Zusätzlich sind auf unserem Flyer Informationen zur Schule und Schulleitung enthalten. Den ersten Einsatz erfuhr unser Flyer am Infotag. Wir hoffen, dass unser Flyer auch nach dem Infotag weiterhin eingesetzt und zukünftigen Schülern-Eltern-Generationen als Wegweiser durch unsere Schule dienen wird.

Jenny, Jessica, Gamze

Projekt 7: Zurück in die Zukunft … und Kindheit

Zuletzt ein Beweis für ein Gehirnzellen-aktivierendes Projekt, das einen poetischen „Berichte“ hervorbrachte:

Unser Projekt bestand daraus, Sterne aus unseren Helden zu machen,

die unsere Kindheit geprägt haben und uns brachten zum Lachen.

Wir stellten unsere Disney-Helden und Freunde in einem Stern dar,

damit man an seine Kindheit erinnert wird, wenn man sie sah.

Und jetzt leuchten unsere Sterne,

die man sieht schon aus der Ferne

betretet die Mensa, dann seht ihr, wir haben unser Ziel erreicht

und wenn ihr die Sterne seht, werdet ihr erinnert, wie schön alles war und so leicht.

Veronika, Celine, Djihane

Wie gewonnen, so gespendet - Einzelhändler geben Preisgeld an soziale Einrichtungen weiter

Die Klasse W2KE1 (Kaufleute im Einzelhandel, 2. Ausbildungsjahr) hat, betreut von Fachlehrer Frank Merkel, an einem Berufsschulwettbewerb der deutschen Unfallversicherung teilgenommen und dabei einen Preis von 100 Euro gewonnen. Bei dem Wettbewerb mit dem Titel "Jugend will "sich-er-leben" ging es um richtiges Verhalten auf dem Schul- und Arbeitsweg. In selbstloser Tier- und Menschenliebe hat sich die Klasse entschieden, das komplette Preisgeld zu spenden: 50 Euro gingen ans Tierheim und 50 Euro an die Organisation "Menschen in Not".

Beliebt, attraktiv und gerüstet für die Zukunft mit 50? Das kann doch nur das WG sein!

Am 18. Januar gab es beim Wirtschaftszweig des IBG etwas zu feiern, denn im Schuljahr 1968/69 wurde das Wirtschaftsgymnasium an der Kaufmännischen Schule etabliert. Wer im BWL-Unterricht von Heinz Scherzinger aufgepasst hat, weiß, dass dies nun genau 50 Jahre her ist. Aus wirtschaftlicher Sicht ist eine durchweg positive Bilanz zu ziehen. Dies bestätigten sowohl Herbert Huber (aktueller Schulleiter) und Thomas Hecht (Schulpräsident im Regierungsbezirk Freiburg) als auch Georg Benz (Dezernent für Bildung, Jugend und Soziales am Landratsamt Ortenau) und Guido Schöneboom (Erster Bürgermeister der Stadt Lahr). Sämtliche Festredner gingen in ihren Grußworten auf die Entstehung und Entwicklung sowie die Bedeutung des WG innerhalb der Schullandschaft allgemein und insbesondere für die Stadt Lahr ein.

Bestätigt wurde dieser Eindruck in einer Podiumsrunde, an der neben Schulleiter Huber und Moderator Noah Rottenecker (aktueller Abiturient) auch Claudia Hübschle (Schülerin des ersten Abi-Jahrgangs 1971 und ehemalige Lehrerin), Alfred Schütz und Anton Frey (ebenfalls Abitur 1971), Uwe und Max Kohler (Vater und Sohn; Abitur 1985 bzw. 2015), sowie der bereits oben genannte, berühmt-berüchtigte BWL-Lehrer Scherzinger teilnahmen. Alle Diskutanten betonten den Praxisbezug und die vorbereitende Funktion des WG für den späteren beruflichen Werdegang. Neben Vergleichen der technischen Ausstattung, des Schüler-Lehrer-Verhältnisses und der Lerninhalte früher und heute gaben die Teilnehmer auch amüsante Rück- und Einblicke in kleine Scharmützel innerhalb der Schulgemeinschaft und/oder – wie im Falle der Kohlers –  innerhalb der Familie.

Nach der Diskussionsrunde spürten die gegenwärtigen sowie ehemaligen Schüler/innen und Lehrer/innen die Zweideutigkeit der Abkürzung „WG“, welche auch für „Wohngemeinschaft“ stehen kann. Zu entspannter Lounge-Musik konnten sie bei einem von der Jahrgangsstufe 1 ausgerichteten Sektempfang ganz entspannt in ihrem „zweiten Zuhause“, dem Wirtschaftsgymnasium, ankommen.

Die Schulband, unterstützt von einigen stimmgewaltigen Schülerinnen, schaffte einen gelungenen Übergang zwischen den Rednern und der anschließenden Party mit DJ Ingo und Schlager-Star Jan Rendels. Bei ansprechend gereichten Getränken an der Bar des Abiturjahrgangs konnten nostalgische Erinnerungen, aktuelle Episoden und spannende Erlebnisse ausgetauscht werden. Aber auch ohne tiefsinnige Gespräche konnte man sich auf der WG-Party bestens unterhalten: mit Hüftschwung und lautem Mitsingen auf der zu jeder Zeit prall gefüllten Tanzfläche.

Allen Beteiligten vielen Dank für ihr Engagement, ihr Erscheinen und ihren Durst!

P.S. An der Bar wurde der Beweis erbracht, dass die Integration von WG und SG bestens gelungen ist: sie wurde mehrheitlich mit Schülerinnen des SG betrieben :-)

Einblicke in den Europa-Park

Im Dezember 2018 wurde die Übungsfirma „Edda Store GmbH“ (1BK1W2) bei ihrer Patenfirma, dem Europa-Park, zu einem Besuch eingeladen. Initiiert hatte dies die Ansprechpartnerin Frau Bühler. Die neuen Mitarbeiter der Edda Store GmbH durften sich Frau Bühler persönlich vorstellen und über die bisherigen Arbeitsprozesse der Übungsfirma berichten. Anschließend informierte Frau Bühler die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Edda Store GmbH über die aktuellen Ausbildungsangebote, die der Europa-Park für junge Erwachsene anbietet. Nach den Präsentationen folgte eine Fragerunde, bei der alle offenen Fragen geklärt und wichtige Informationen ausgetauscht wurden. Im Anschluss lud Frau Bühler die Edda Store GmbH Mitarbeiter und Geschäftsleiter zur Freizeit bis Parkschluss in den Europa-Park ein. Wir bedanken uns an dieser Stelle beim Europa-Park für die andauernde Unterstützung.

Biokurs der J1 unterzieht sich Genanalyse

Kürzlich unternahm der 4-stündige Biologiekurs der 12. Klasse des IBG Lahr, in Begleitung von Herrn Gutmann einen Ausflug nach Basel, um dort das multinationale Pharmaunternehmen Novartis als Ergänzung zum Unterricht zu besichtigen. Nach ihrer Ankunft im Industriegebiet der schweizerischen Stadt wurde der Gruppe der Zutritt zu dem Anwesen gewährt, dessen Fläche der Herstellung und Analyse von Medikamenten dient. Dabei hatten die Schüler, nach einer erkenntnisreichen Besprechung der Theorie und Vorgehensweisen, die Gelegenheit, in einem Labor eigene DNA-Proben zu entnehmen und diese dann selbst auf ein bestimmtes Gen zu untersuchen. Die Gruppe wurde feierlich verabschiedet, nachdem die Daten erfolgreich ausgewertet und die genetischen Veranlagungen der Schüler bestimmt werden konnten.

Wirtschaftsgymnasium feiert 50-jähriges Bestehen

Am kommenden Freitag, den 18. Januar 2019, feiert das Wirtschaftsgymnasium Lahr sein 50-jähriges Bestehen mit einem Festakt und einer großen WG-Party. Das WG Lahr wurde zum Schuljahr 1968/69 mit 40 Schülern eingerichtet. Seither haben rund 1.900 Schüler ihr Abitur dort gemacht. Ehemalige Schüler/innen, die gerne an den Feierlichkeiten teilnehmen möchten, können sich bis einschließlich Donnerstag, den 17. Januar 2019, auf dem Sekretariat anmelden.

Das „I“ in IBG stand in den letzten Wochen für International

Gleich 17 Austauschpartner aus zwei Nationen durfte das IBG in den vergangenen Woche in Lahr begrüßen: zum einen eine Delegation von 15 Schülerinnen und Schülern mit ihren Lehrern aus St. Petersburg. Zum anderen zwei Schülerinnen aus Santiago de Chile.

Schon das alltägliche Leben in den deutschen Gastfamilien hatte eindrückliche, neue Erfahrungen zu bieten, wie zum Beispiel die große Früchte-Auswahl sowie die vergleichsweise große Wohnfläche. Auch die Temperaturen erschienen den Gästen als außergewöhnlich: Wo die einen wohl froren (die aktuelle Tagestemperatur in Chile liegt bei 31 Grad), kamen die anderen fast ins Schwitzen (St. Petersburg: -8 Grad).

Das umfangreiche, von den beiden Russischlehrerinnen Friederike Posega und Elina Herzog erstellte Rahmenprogramm umfasste unter anderem einen Besuch des Lahrer Stadtmuseums, eine Führung durch die Hochschule in Offenburg sowie Stadtführungen in Baden-Baden und Straßburg inklusive  Weihnachtsmarktrundgang.

Auch vom Schulleben in Deutschland verschafften sich die Austauschpartner einen Eindruck. Ganz verwundert reagierten die russischen Schüler auf die entspannte, geradezu lässige Körperhaltung deutscher Pennäler beim Melden. In Russland müsse man dabei eine aufrechte und gestreckte Position einnehmen, so die Auskunft einer Schülerin vom Pertrovskij College, der Partnerschule des IBG.

50 Jahre WG - 100 Packungen Kaffee

Die Schülersprecher des IBG Lahr (Eduard Walker, Paulina Kempf und Megan Kashama, von links nach rechts) haben in der vergangenen Woche eine große Kaffeespende an die Lahrer Tafel übergeben. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Wirtschaftsgymnasiums in diesem Schuljahr hatten Schüler und Lehrer 2 x 50 Packungen Kaffee gesammelt. Als Dreingabe gab es von der Schulleitung, vertreten durch Ingrid Isele und Andreas Scherwath, noch 2 x 50 Packungen Schokolade. Die Leiterin der Lahrer Tafel, Ingrid Schatz, nahm die Spende dankbar entgegen – jedem Kunden der Tafel wird zu Weihnachten traditionell eine Packung Kaffee geschenkt.

IBG Schüler auf Erasmus-Projekttreffen in Polen

Mitte November flogen sechs Schülerinnen der 12. Klasse des IBG Lahr in Begleitung ihrer Lehrer Grabriele Budig und Ulrich Tröndle im Rahmen des Erasmus+ Projektes „Join the European table“ zum ersten Projekttreffen nach Siedlce/Polen. Dort kamen sie eine Woche lang mit Schülern der Partnerschulen aus Ungarn, Spanien, Griechenland, Frankreich und Polen zusammen.

Bevor es an die Projektarbeit ging, verbrachten die Teilnehmer zunächst ein Wochenende in Warschau und besichtigten dort die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie den Marktplatz, die Sigismundsäule auf dem Schlossplatz, den Wilanów-Palast und das „Museum des Warschauer Aufstandes“. Danach fuhr die Gruppe mit dem Bus nach Siedlce, wo sie von den polnischen Gastfamilien empfangen wurde.

Zu Beginn der Projektwoche präsentierten die Schüler ihre Heimatstadt und ihre Schule sowie die Entwicklung der Flüchtlingszahlen, die Fluchtursachen und die Integration von Flüchtlingen im eigenen Land. In internationalen Workshops erstellten sie anschließend Plakate zu unterschiedlichen Themen aus dem Bereich „Flucht und Migration“ und präsentierten diese auf Englisch. Ein syrischer Flüchtling berichtete in einem interessanten und emotionalen Vortrag von seiner Flucht nach Polen.

Einen besonderen Eindruck hinterließ auch der Tagesausflug nach Lublin. Dort besichtigten die Schüler die Altstadt sowie das unterirdische Tunnelsystem, außerdem erhielten sie einen Einblick in die jüdische Geschichte der Stadt. Im Anschluss besuchte die Gruppe das Konzentrationslager Majdanek.

Kreativität und Eigeninitiative waren schließlich gefragt, als es darum ging ein Logo für das aktuelle Erasmus-Projekt zu gestalten. Jede der sechs Teilnehmerschulen war aufgefordert, einen Vorschlag einzureichen. Der Entwurf der IBG-Schüler gewann die Wahl und wurde zum offiziellen Projektlogo gekürt.

Am letzten Projekttag hospitierten die Schüler zunächst im Unterricht am „Liceum Siedlce“. Bei der offiziellen Abschlussveranstaltung zeigten die polnischen Schüler dann ihr bemerkenswertes Unterhaltungstalent: es wurde getanzt, gesungen, Fußball jongliert und auch Saxophon gespielt. Ein selbst geschnittener Film ließ die Projekttage Revue passieren. Nach einem gemeinsamen Abendessen in einer Hütte in Przywory hieß es dann Abschied nehmen bis zum nächsten Projekttreffen, das im März 2019 in Lahr stattfinden wird.

Ein Rückblick, der Vorfreude weckt

Auch im letzten Schuljahr konnten den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 1 eine vielfältige Bandbreite an Studienfahrten angeboten werden: von Klettern in Sardinien, zu Surfen in Portugal, über Vulkantouren in Süditalien, zu Bergwelten in Südtirol und spanischem Flair in Valencia. Also, liebe 12er, freut euch schon einmal...

Trauer um Alexandra Raicu

Die Lehrerinnen und Lehrer der Kaufmännische Schule Lahr trauern um ihre hoch engagierte Kollegin Dr. Alexandra Raicu, die am 15. Oktober 2018 im Alter von 62 Jahren einer schweren Krankheit erlag. Alexandra Raicu kam 2010 an die Schule und unterrichtete die Fächer Mathematik und Physik. Zusätzlich übernahm sie einen Lehrauftrag im Fach Ethik. Für ihr außerordentliches Fachwissen und ihre hohe Bildung wurde sie von Kollegen und Schülern gleichermaßen geschätzt.

Besonders verdient machte sich Alexandra Raicu durch ihre Mitarbeit im Erasmus+ Projekt „Fit for work in Europe “ von 2014 bis 2017. Sie begleitete die Schülerinnen und Schüler zu Projekttreffen in Ungarn und Polen und war maßgeblich bei der Planung des Projektes beteiligt. Außerdem war Sie für die Gestaltung und Pflege der Projekthomepage verantwortlich. Das Kollegium der Kaufmännischen Schule Lahr wird Frau Dr. Alexandra Raicu ein ehrendes Andenken bewahren.

Schülerinnen und Schüler des Dualen Berufskollegs absolvieren Praktikum im Ausland

Die Schülerinnen und Schüler des Dualen Berufskollegs absolvierten vor Beginn ihres zweiten Ausbildungsjahres ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Das Praktikum bot den angehenden Industrie- sowie Groß- und Außenhandelskaufleuten mit Zusatzqualifikation „Internationales Wirtschaftsmanagement“ die Möglichkeit, verschiedene Länder wie die USA, Großbritannien, China, Norwegen, Italien und Frankreich mit deren Lebens- und Arbeitsweisen aus nächster Nähe kennenzulernen.

Während ihres Auslandsaufenthaltes konnten sie sowohl in beruflicher als auch privater Hinsicht viele neue Erfahrungen sammeln. Unterstützt wurden sie dabei von der „Zweiten Schule“ und dem Förderprogramm „Erasmus Plus“ der Europäischen Union.

Im Rahmen des EU-Förderprogramms beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema der Lebenshaltungskosten von Familien im europäischen Vergleich. Die Vielfalt der besuchten Länder hinsichtlich Sprache, Landschaft und Kultur spiegelte sich erwartungsgemäß auch beim Lebensstandard wider. Unter Berücksichtigung der sozialen, wirtschaftlichen und politischen Gegebenheiten im jeweiligen Gastland untersuchten die Schüler die Lebensbedingungen von Beispielsfamilien und stellten ihre Ergebnisse anschließend in einem Projektbericht zusammen.

Das Duale Berufskolleg vermittelt Abiturientinnen und Abiturienten in Kooperation mit den Betrieben eine hochwertige kaufmännische Ausbildung und legt dabei die Schwerpunkte auf Internationale Wirtschaft und Fremdsprachen.

Aufschlagen, eintauchen, abtauchen – aktuelle Lektüren an der KS Lahr

„Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.“ (Heinrich Heine) Ganz im Heine'schen Geiste versucht die Kaufmännische Schule Lahr ihren Schülerinnen und Schülern auch in Zeiten von WhatsApp und Netflix die Welt der Bücher näher zu bringen. Deren Vielfältigkeit zeigt sich bereits in der kleinen Auswahl an Lektüren, die aktuell im Unterricht behandelt werden.

„In welcher Welt wollen bzw. sollen wir eigentlich leben?“ Diese Frage stellt sich eine Büromanagement-Klasse mithilfe des Sachbuchs „Ich habe etwas zu sagen“ von Rita Kohlmaier, das anhand von Portraits zu Frauen wie Angelina Jolie, Oprah Winfrey und Rosa Luxemburg Mädchen und Frauen ermutigen soll, ihre Stimme zu erheben um die Welt zu verändern.

Bei dem Roman „Echt“ von Christoph Scheuring stellt sich die Frage nach der Welt hinter Fotografien von Abschieden. Dabei untersuchen die Schülerinnen und Schüler der Zweijährigen Berufsfachschule (BFW) auch die Geschichten und den Wahrheitsgehalt ihrer eigenen Fotos.

Mit dem „Coconut-Seller“ von Jack Scholes wird eine elfte Klasse des Integrierten Beruflichen Gymnasiums (IBG) in englischer Originalsprache von der Welt eines armen Kokosnuss-Verkäufers in den brasilianischen Favelas gebannt, der sich in ein reiches Mädchen verliebt.

„Der goldne Topf“ von E.T.A. Hoffmann schließlich entführt die Schülerinnen und Schüler der 13. Klasse wieder in ihre Kindheit - der Autor selbst hat dieses Werk als „Märchen aus der neuen Zeit“ bezeichnet. Am Ende steht ein „Happy End“ im Paradies „Atlantis“ für die Hauptfigur Anselmus. Den Schülerinnen und Schülern wird die Reise in eine andere, literarische Welt als tägliche Möglichkeit in der Phantasie aufgezeigt: Aufschlagen, eintauchen, abtauchen.

Ausstellung zu „100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland“

Die landesweiten Feierlichkeiten zur Einführung des Frauenwahlrechts vor 100 Jahren haben Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Kaufmännischen Schule Lahr zum Anlass genommen, sich schularten- und fächerübergreifend mit dem Thema „Interkulturalität und Frauenrechte“ auseinander zu setzen. Einige Ergebnisse präsentieren sie ab sofort in einer Ausstellung im Foyer des Schulgebäudes.

Die Ausstellung besticht durch eine Vielfalt an Themen und Ansätzen – so gibt es neben einer Kunst- und Bücherausstellung auch Beiträge aus den Bereichen Chemie, Gemeinschaftskunde, Pädagogik und Religion. Aussteller sind Klassen des Integrierten Beruflichen Gymnasiums (IBG) und des Berufskollegs, sowie eine Büromanagement-Klasse der Kaufmännischen Berufsschule.

Die offizielle Eröffnung der Ausstellung findet am 30. November statt.  Sie kann dann bis zum 14. Dezember auch von externen Interessenten täglich von 8:00 bis 15:00 Uhr besucht werden.

Chile: Ein Land, drei verschiedene Klimazonen und eine unvergessliche Reise

Am 14. Juli 2018 traten wir, 6 Schülerinnen aus Lahr und Freiburg, eine rund 8-wöchige Reise in ein für uns damals noch unbekanntes Land an: Chile. Unser Schüleraustausch wurde zwischen der deutschen Schule „Sankt Morus“ in Santiago de Chile und dem Integrierten Beruflichen Gymnasium (IBG) in Lahr sowie der Angell Akademie in Freiburg organisiert. An den beiden Schulen aus Deutschland erklärten sich mit Frau Schmidt und Herrn Zazuri zwei gebürtige Chilenen sowohl für die Organisation als auch für die Teilnahme als Reiseführer und Ansprechpartner bei diesem Schüleraustausch bereit.

Los ging die Reise am Frankfurter Flughafen. Dort gaben wir unser Gepäck auf, suchten das richtige Gate und warteten voller Vorfreude auf das Boarding. Wir konnten es in diesem Moment noch gar nicht richtig fassen: in ein paar Stunden würden wir zum ersten Mal in Chile und auch zum ersten Mal auf einem anderen Kontinent sein! Gleichzeitig wurde uns bewusst, dass wir unsere Familie und Freunde erst wieder in 2 Monaten sehen würden, doch die Angst vor Heimweh verdrängten wir schnell.

Nach 14 Stunden Flugzeit landeten wir schließlich pünktlich und munter in Santiago de Chile. Alles lief also wie geschmiert – bis uns beim Abholen des Gepäcks auffiel, dass zwei Reisekoffer einer Schülerin fehlten. Nach stundenlangem Warten und Diskutieren mit dem Flughafenpersonal stellte sich heraus, dass sich die fehlenden Gepäckstücke noch in Deutschland befanden. Für die Reisegruppe stellte dies jedoch kein Problem, sondern lediglich eine Herausforderung dar! Kameradschaftlich wurden Kleidungsstücke ausgetauscht, fehlende Kleidung nachgekauft oder von Gastfamilien ausgeliehen. Hier wurde bereits die Gastfreundschaft, Herzlichkeit und Offenheit der chilenischen Familien spürbar, die es als selbstverständlich empfanden, uns deutsche Austauschschüler wie ihre eigenen Kinder zu versorgen.

Am Tag unserer Ankunft in Santiago de Chile ging bereits unser nächster Flug nach Arica, in den Norden von Chile. Dort sollte unsere 12-tägige Rundreise durch den Norden von Chile beginnen. Im Norden von Chile erlebten wir nicht nur winterliche Temperaturen mit Schnee, Alpaca-Mützen und Pullovern, sondern auch sommerliche Temperaturen wie beispielsweise in der Wüste ,,San Pedro de Atacama“. Dort bekamen wir leider auch einen leichten Sonnenbrand im Gesicht. Unser Leben als Backpacker in Hostels war nicht nur schlicht und einfach, sondern viel mehr abenteuerlich, lustig und unvergesslich.

Vor dem Schüleraustausch kannten wir uns Mädchen untereinander noch nicht alle, doch allein schon die Rundreise schweißte uns Tag für Tag enger zusammen. ,,Stolz kann ich sagen, dass die Reise nach Chile nicht nur eine der besten Reisen meines Lebens war, sondern dass ich auch neue, tolle, deutsche und chilenische Kontakte geknüpft habe.“ (Anne-Kathrin Doufrain, aus Lahr)

Frau Schmidt zeigte uns verschiedene Seiten ihres Heimatlandes: Besonders beeindruckt hat uns der Besuch des religiösen Festes ,,La Tirana“. Dieses Fest findet jedes Jahr ab dem 16. Juli zu Ehren der heiligen Jungfrau Carmen in dem gleich benannten Dort ,,La Tirana“ statt und dauert eine Woche. Das Dorf hat nur ca. 800 Einwohner, während der Festlichkeiten reisen jedoch zwischen 200.000 und 250.000 Besucher an. Festliche Tänze mit kostümierten Darstellern, Gottesdienste, Musik und das Essen von Empanadas stehen in dieser Woche täglich auf dem Programm. Mit den bunt verkleideten Tänzern kam es uns vor, als würden wir den Karneval in Rio de Janeiro miterleben, obwohl wir eigentlich in Chile waren. Außerdem hatten wir dort auch die Chance das chilenische Nationalgetränk ,,El Mote de huesillo“ zu probieren. Mote de Huesillo besteht aus eingetrockneten Pfirsichen und Getreidekörner, die aufgekocht werden mit Wasser und mit Honig und Zucker gesüßt werden.

Als weiteres Highlight unseres Auslandsaufenthalts galt unsere anschließende Reise nach Bolivien. Wir waren insgesamt drei Tage in Bolivien und haben besonders die berühmten Salzseen und Salzhöhlen in Erinnerung behalten. Anschließend ging es wieder zurück nach Santiago de Chile. Dort begleiteten wir ca. 6 Wochen unsere Austauschpartner in das deutsche Colegio ,,Sankt Morus“.  Insgesamt waren wir ca. 20 deutsche Austauschschüler an diesem Colegio und es wurde auch ein gemeinsamer Ausflug von der Schule nach Valparaíso, in den Süden von Chile, geplant. Valparaíso ist eine chilenische Hafenstadt, die für ihre steilen Seilbahnen und Hügel mit farbenfrohen Häusern bekannt ist. Besonders die Graffitti in den kleinen verwinkelten Gassen haben uns alle in ihren Bann gezogen. Mit Herrn Zarzuri haben wir Chiles Hauptstadt unter die Lupe genommen. Mit ihm waren wir zum Beispiel in ,,La Chascona“, einem der Häuser des berühmtesten chilenischen Dichters Pablo Neruda, das heute eine Museum ist. Danach genossen wir die Aussicht über ganz Santiago vom Aussichtspunkt ,,Cerro San Cristóbal“.

Alles in allem war unser Auslandsaufenthalt in Chile eine unvergessliche Erfahrung, bei der wir nicht nur unseren Spanischwortschatz um ein paar chilenische Wörter erweiterten, sondern viel mehr sicherer beim freien Sprechen auf Spanisch wurden, neue Kontakte (besonders chilenische) knüpften und insgesamt selbstständiger wurden. Somit hat dieser Schüleraustausch uns nicht nur auf sprachlicher Ebene weitergebracht, sondern vielmehr unsere Persönlichkeitsentwicklung bestärkt. Nochmals herzlichen Dank an Frau Schmidt und Herrn Zarzuri, ohne die dieser unvergessliche Schüleraustausch niemals zustande gekommen wäre.

Viajar es la forma más intensa de aprender. (Reisen ist die intensivste Art zu lernen.)

Bericht: Anne-Kathrin Doufrain und Anna Kopf, Jahrgangsstufe 2, IBG Lahr

Die Schule bewegt sich… und auch ihre Lehrer - KS Lahr macht bei europäischem Mobilitätsprojekt mit

Die Kaufmännische Schule Lahr nimmt in diesem Schuljahr am Erasmus+ Mobilitätsprojekt „Interkulturelle Kompetenz und Digitalisierung“ für Lehrkräfte teil. Im Rahmen des auf zwei Jahre angelegten, von der EU geförderten Projektes werden Fortbildungskurse sowie Hospitationen bei Partnereinrichtungen in anderen europäischen Ländern angeboten.

Kurzfristig soll durch das Projekt das Schulpersonal beruflich fortgebildet und die Unterrichtsqualität verbessert werden. Langfristiges Ziel ist es, im internationalen Vergleich standhalten zu können. Die Schwerpunkte des aktuellen Projektes wurden auf die Verbesserung der interkulturellen Kompetenz sowie die Digitalisierung des Unterrichts gelegt.

Zum Projektstart besuchten Lehrkräfte der Schule im Oktober Fortbildungen zum Thema Kooperatives Lernen in multikulturellen Gruppen in Island, zum Einsatz von Tablets im Unterricht in Österreich und Irland sowie zum Kompetenztraining Englisch auf Malta. Ein weiterer Lehrer schaute beim sogenannten „Job Shadowing“ den Kollegen am Nösnäs Gymnasiet im schwedischen Stenungsund über die Schulter.

Die während der Fortbildungen und Hospitationen erworbenen Erkenntnisse sollen nicht nur zur Verbesserung der eigenen Unterrichtsqualität dienen, sondern in schulinternen und regionalen Fortbildungen an möglichst viele Lehrkräfte weitergegeben werden. Geplant sind darüber hinaus Gegenbesuche von Lehrern der internationalen Partnerschulen in Lahr.