Let´s talk about … feminism

Dieser Begriff weckt bei vielen zunächst Ablehnung, Unverständnis und Verwirrung. Doch mit diesem Terminus – neudeutsch – „gelabelt“ oder nicht, zeigt sich doch bei dessen Inhalten Handlungsbedarf. - 2018 gab jedes vierte 15-jährige Mädchen an schon einmal eine Diät gemacht zu haben - 30,9 % der Abgeordneten im deutschen Bundestag sind Frauen - Der Equal Pay Day war dieses Jahr am 7. März - 70 % der Mädchen und Frauen wurden und waren bereits mit Hasskommentaren und sexistischen Beleidigungen im Netz konfrontiert Das ist nur ein Auszug, aber bereits dieser liefert genügend Gründe, sich nicht nur am vergangenen Weltfrauentag mit derartigen Themen zu beschäftigen, sondern auch darüber hinaus... zum Beispiel heute. Also nutzt die Gelegenheit und stöbert in den Empfehlungen im Schaukasten und in der Schülerbibliothek!
Erfolgreiche Planspiel-Aktionäre (von links): Cedric Quast, Christian Strel, Steven Ulrich (WG 12/1)

IBG räumt beim Planspiel Börse ab

Im Rahmen des Wahlfachs Privates Vermögensmanagement haben Schüler der Jahrgangsstufen 1 und 2 erfolgreich am Planspiel Börse der Sparkasse teilgenommen und Geldpreise in Höhe von insgesamt 800 Euro gewonnen.

Das Planspiel Börse ist ein spannender Online-Wettbewerb, bei dem die Teilnehmer ein Wertpapierdepot mit einem virtuellen Spielkapital eröffnen. Dieses Spielkapital gilt es durch geschickte Transaktionen an der Börse zu vermehren. Die fiktiven Käufe und Verkäufe werden dabei fortlaufend mit den realen Kursen während der Börsenöffnungszeiten abgerechnet.

Folgende Schülergruppen vom IBG waren beim Spekulieren besonders erfolgreich:

Depotgesamtwertung

Platz 2: Team Königliche Residenz
Platz 3: Catch-us-if-you-can

Nachhaltigkeitswertung

Platz 1: 2Schulen
Platz 3: WalterRonney

Betreut wurden die Schüler (provisionsfrei!) von Frau Wild und Herrn Mandel.

Auf dem Foto sind abgebildet: Cedric Quast, Christian Strel, Steven Ulrich (alle WG 12/1)

„Mehr Demokratie wagen!“ - Nein: „Mehr Wissenschaft wagen!“ - Beides!

Die KS Lahr stellt sich digital vor und kündigt die Einführung des zweiten neuen Wahlfachs am Integrierten Beruflichen Gymnasium an.

23,4 % der Wahlberechtigten haben bei der Bundestagswahl 2021 nicht gewählt. In der selben Zeit demonstrieren jede Woche tausende Bürger in Deutschland gegen und für verschiedenste Anliegen. Wir leben also gleichzeitig in einer unpolitischen und politisierten Gesellschaft.

Parallel dazu wird seit Ausbruch der Corona-Pandemie so viel über Wissenschaft gelesen und diskutiert wie noch nie. Dazu werden wöchentlich hunderte Fake News produziert. Wir leben also gleichzeitig in einer informierten und desinformierten, manipulierten Gesellschaft.

Schule soll Jugendliche zu einem Leben als mündiger Bürger in der Gesellschaft vorbereiten. Heutzutage gestaltet sich dies, wie oben ersichtlich, vielschichtiger und komplexer denn je. Mit ihren beiden neuen Wahlfächern will die KS Lahr neue Impulse in diesen herausfordernden Zeiten setzen.

Beiden oben genannten Phänomenen ist gemein, dass sie Grundkenntnisse über Arbeitsweisen und Erscheinungsformen benötigen. Worauf basiert denn unser demokratisches System und wie kann ich mich einbringen? Oder: Wie arbeitet denn die Wissenschaft und worauf gründen sich ihre Prognosen sowie Erkenntnisse?

Im Fach „Politik und Gesellschaft“ sollen aufbauend zum regulären Gemeinschaftskundeunterricht politische Beteiligungsmöglichkeiten thematisiert und erprobt werden. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf das Erfahren der eigenen Selbstwirksamkeit gelegt – in der Theorie, etwa bei Planspielen, aber auch in der Praxis, etwa bei Exkursionen.

Ganz praktisch erfahren die SchülerInnen auch im Wahlfach „Naturwissenschaftliches Experimentieren“ („NExt“) schon seit diesem Schuljahr in der 11. Klasse wie wissenschaftliches Arbeiten funktioniert. So dürfen die TeilnehmerInnen selbst Versuche planen und durchführen. Sie lernen wie Erkenntnisse gewonnen und dokumentiert werden. Ebenso motivierend fungiert die Teilnahme an Wettbewerben sowie die Kooperation mit naturwissenschaftlichen Betrieben.

 Von diesen neuen Wahlmöglichkeiten, wie auch den bewährten am Integrierten Beruflichen Gymnasium Lahr konnten sich die Interessierten am digitalen Infotag letztes Wochenende überzeugen. Die dort vorgestellten Präsentationen finden sich noch einmal auf der Startseite der Homepage beim virtuellen Rundgang. Auch Videos von und mit SchülerInnen der verschiedenen Schularten zu ihren Erfahrungen an der KS Lahr sind dort vorhanden.

Das oben erwähnte Ziel den Jugendlichen einen praktischen und gesellschaftlichen Bezug zu vermitteln, ist an den weiteren Schularten der KS Lahr bereits etabliert. Mit den meisten Übungsfirmen in Baden-Württemberg – stolzen 9 insgesamt – sind die Berufsfachschule Wirtschaft und das Berufskolleg interessante Wegweiser, um einen mittleren oder darauf aufbauenden Schulabschluss zu absolvieren. Anhand der Übungsfirmen kooperieren die Schüler in den Wirtschaftsfächern mit existierenden und zuverlässigen Betrieben der Region. Die SchülerInnen können sich in ihrer Firma schrittweise im wirtschaftlichen Leben austesten und bereits den Weg in ein kaufmännisches Profil ebnen. Ein weiterer Schritt sind die Betriebspraktika in der zweijährigen Berufsfachschule.

Vertiefende Informationen und Videos finden sich beim virtuellen Rundgang hier:

https://www.ibg-lahr.de/

Die KS Lahr freut sich ihre SchülerInnen ein Stück weit anhand neuer Fächer und bewährter Methoden bei der Entwicklung zu einem mündigen Bürger unserer Gesellschaft begleiten zu können.

Ein Blick hinter die Kulissen des Europa-Parks

Im Zuge unserer Arbeit als MitarbeiterInnen der Übungsfirma "Eddasstore GmbH" fand vor Kurzem die Betriebsbesichtigung in unserer Patenfirma Europa Park statt. Wir, die Klasse 1BK1W2, trafen uns vor dem erst kürzlich eröffneten Hote "Kronosar" und wurden von unseren Ansprechpartnerinnen Frau Bühler und Frau Kebel freundlich empfangen und in einen sehr großen und schönen Saal geführt. Anschließend an die Begrüßung stellten fünf unserer MitarbeiterInnen uns als Übungsfirma mit unserern verschiedenen Abteilungen und Tätigkeiten vor. Danach begannen Frau Bühler und Frau Kebel mit der Vorstellung des Europa-Parks. In der Präsentation ging es vor allem um Zahlen, Daten und Fakten rund um den Europa Park, seine MitarbeiterInnen und Unternehmen, die mit dem Europa Park zusammenarbeiten. Nach der Kennenlernrunde durften wir einen wunderschönen Tag im Park erleben. Zum Glück spielte das Wetter gut mit. Eine "Danke" für diesen tollen Tag geht raus an den Europa Park.

Rekordverdächtige Kaffeespende an die Lahrer Tafel

Alle Jahre wieder – bereits zum vierten Mal in Folge hat die Kaufmännische Schule Lahr die örtliche Tafel in der Weihnachtszeit mit einer Kaffee- und Schokoladenspende unterstützt. Anfang Dezember übergaben Vertreter der SMV Tafelleiterin Ingrid Schatz 160 Packungen Bio Fairtrade Kaffee sowie 150 Tafeln Fairtrade Schokolade. Die Spende wird den Kunden der Lahrer Tafel als Weihnachtsgeschenk weitergegeben.

An der Spendenaktion hatten sich alle Schularten beteiligt: Berufsschule, Berufsfachschule, Berufskolleg und das Integrierte Berufliche Gymnasium. Dabei kam im Jubiläumsjahr der Schule (50 Jahre IBG) eine Rekordsumme an Spenden zusammen. Das ausgerufene Ziel von 3 mal 50 Packungen konnte sogar noch um 10 Packungen übertroffen werden.

Aufhänger für die Aktion ist neben der guten Tat das Nachhaltigkeitsprojekt der Schule, weshalb die Produkte in Bio-Qualität und fair gehandelt sein mussten.

„Du bist, was du isst“

Im digitalen Zeitalter hat sich das Thema Ernährung zur Gretchen-Frage entwickelt. Nicht nur Nahrungshersteller versuchen uns durch Werbung als Konsumenten zu gewinnen, sondern auch eine wachsende Anzahl von Influencern. Dies verwundert nicht, denn der Bereich „Food and Beverage“ ist ein wachsender Markt, auf dem einzelne Influencer mehrere hunderttausend Follower um sich scharen. Schon lange geht es nicht mehr nur darum „satt zu werden“, sondern sich wohl zu fühlen. Insofern erfüllt Nahrung eine soziale und gesundheitliche Funktion. Beides wollte das Ernährungszentrum Offenburg der Klasse BFW 1/1 mit ihren Lehrern Max Schaffner und Yvonne Lebfromm bei deren Besuch vermitteln. Unabhängig von Klickzahlen und Werbe-Deals offenbarten die Mitarbeiter den SchülerInnen den Zusammenhang zwischen Ernährung und Leistungsfähigkeit. Ganz ohne Vitaminpillen und Nahrungsergänzungsmitteln liefern nämlich frische Lebensmittel alle Bestandteile, um fit und leistungsfähig zu sein, sowohl körperlich, als auch geistig. Bei einem Vortrag wurde die Ernährungspyramide, Sättigungswerte, Nährstoffe, und das Verhältnis von Kohlenhydraten und Fetten erläutert. Dabei konnten auch Fragen gestellt werden. Hier interessierten sich die SchülerInnen auch für die Bestandteile eines gesunden Frühstücks und das richtige Maß (nein, nicht auf dem Oktoberfest :-)) an Flüssigkeitszufuhr. Das „täglich Brot“ wurde aber nicht nur theoretisch vermittelt, sondern auch ganz praktisch gemeinsam zubereitet. An Gemüsequiches, Tsatsiki, Obst-Joghurt-Crunch-Schichtdesserts, Apfel-Zimt-Waffeln, Grünkernbratlingen, einem Fitnesssalat und Fruchtsaftgetränken konnten sich im Anschluss alle erfreuen. Um dem sozialen Aspekt gerecht zu werden wurde alles gemeinsam zubereitet, im Anschluss probiert und vollends verzehrt. Auch die Küchenreinigung ist zusammen unterhaltsamer, stellten die SchülerInnen fest. Wer weiß, vielleicht stammt die zukünftige Pamela Reif ja von der KS Lahr…

Die Krise als Chance genutzt

Gerade für ein internationales, europäisches Programm wie Erasmus+ erschien die Corona-Pandemie zunächst katastrophal. Denn gerade derartige Vorhaben leben ja vom Austausch, gemeinsamen Aktivitäten, Reisen in andere Länder und zu anderen Kulturen. Allerdings hat sich auch das Corona-Virus als Liebhaber solcher Treffen gezeigt. In der Konsequenz daraus mussten die Treffen abgesagt werden. Jedoch hat sich die Schule einmal mehr als Ort der Kreativität entpuppt, denn die SchülerInnen und LehrerInnen der Kaufmännischen Schulen Lahr haben aus der Not eine Tugend gemacht: Sie sind mit ihrem Projekt der eTwinning Plattform von Erasmus+ beigetreten. Erasmus+ bietet mit eTwinning Schulen die Möglichkeit, sich zu vernetzen und mit europäischen Partnern über das Internet zusammenzuarbeiten. Dazu steht mit eTwinning eine eigens entwickelte, sichere Plattform kostenlos zur Verfügung. Die Partner der KS Lahr und diese selbst haben mit ihrem Projekt „Join the European table“ intensiv damit gearbeitet. Dort konnten unsere Langzeitaustauschschüler in einem Blog über ihren Aufenthalt berichten, in Foren über Themen chatten, sich auf einer Art systemeigenen Padlet vorstellen und auch die Ergebnisse der anderen Gruppen anschauen sowie diesen Feedback geben. Dieser rege und vielfältige Austausch hat auch die nationalen Koordinierungsstellen von Erasmus+ beeindruckt, weshalb alle Partner des „european table“ auf nationaler Ebene ausgezeichnet wurden. Daher können sie sich nun noch auf das europäische Qualitätssiegel bewerben. Als eine von nur 19 ausgezeichneten Schulen aus Baden-Württemberg durfte sich die Kaufmännische Schule Lahr auch über die Anerkennung und Gratulation von Kultusministerin Theresa Schopper freuen. Genug geschrieben, es wird Zeit zu schauen und abzuheben… zumindest gedanklich: https://twinspace.etwinning.net/78360/home

Nachhaltige Pflanzaktion

Das Thema Nachhaltigkeit wird am IBG auch in diesem Schuljahr groß geschrieben – so hat die Schule im Rahmen des Nachhaltigkeitsprojektes kürzlich an einer Pflanzaktion im Bürgerpark Lahr teilgenommen. 24 Schülerinnen und Schüler aus dem Wirtschaftsgeographie-Kurs der Jahrgangsstufe 1 halfen mit, 7000 bienenfreundliche Narzissen der Sorte Ice follies einzupflanzen.

Die Begeisterung, die sich anfangs noch in Grenzen hielt, nahm mit jedem gepflanzten Setzling zu - am Ende hatten die Schüler sichtbar Spaß, mit dem Spaten neue Löcher auszugraben. Zusätzlich motiviert wurden sie dabei sicherlich durch die Verpflegung mit Brezeln und Getränken durch die Volksbank Lahr. Die Volksbank war es auch, die im Rahmen des Projektes „Es summt und brummt in unserer Region“ die Setzlinge finanziert hat. Ziel des Projektes ist es, bedrohte Bienen und sonstige Insekten zu unterstützen, indem ihnen Lebensraum und Nahrungspflanzen zur Verfügung gestellt werden. Außer dem IBG waren noch 6 weitere Lahrer Schulen an der Pflanzaktion beteiligt.

Neue Schülervertreter am IBG

Mischa Bountagkidis ist neuer Schülersprecher an der Kaufmännischen Schule/dem Integrierten Beruflichen Gymnasium (IBG) Lahr. Bei der ersten SMV-Sitzung des aktuellen Schuljahres erhielt der Elftklässler in geheimer Wahl die meisten Stimmen. Zu seinen Stellvertretern wurden Joel Ruhland (SG 12/2), Barbara Kucharski (SG 13/3) und Mascha Schlesinger (IBG 11/5) gewählt.

Der vierköpfige Schülerrat vertritt nun als Spitze der SMV die Interessen von rund 1.400 Voll- und Teilzeitschülern. Unterstützt wird die SMV von den beiden Verbindungslehrern Jörg Magel und Patrick Grimm.  

Schulleiterin Claudia Cassiani bedankte sich bei den neu gewählten Schülervertretern für ihre Bereitschaft, das Schulleben verantwortlich mitzugestalten und sicherte ihnen eine gute Zusammenarbeit zu.

Beste Zukunftsaussichten garantiert – erster E-Commerce-Jahrgang feiert Berufsschulabschluss

Nach drei Ausbildungsjahren hat in diesem Sommer der erste Jahrgang Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce seinen Abschluss an der Kaufmännischen Berufsschule (KBS) Lahr gemacht. Im August 2018 wurde der Ausbildungsberuf eingeführt und weckte sogleich das Interesse von Auszubildenden im ganzen Ortenaukreis.

Im schulischen Teil der Ausbildung stand nicht nur die Vermittlung theoretischer Inhalte im Mittelpunkt - die Azubis konnten auch praktische Erfahrungen im Marketing- und Onlinegeschäft sammeln. So haben sie unter anderem für fünf Übungsfirmen der Schule Webshops erstellt und betreut.

Rückblickend bewerten die Azubis insbesondere die enge Verzahnung aus Theorie und Praxis als positiv: „Der Unterricht war sehr individuell und spezifisch – viele konkrete Fragestellungen aus dem Betrieb konnten in der Schule direkt besprochen werden.“

Ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung war auch die sogenannte Lernortkooperation, in deren Rahmen die Azubis die Betriebe und Abteilungen der anderen Auszubildenden kennen lernten.

Nicht erst seit Corona boomt der E-Commerce-Handel, was den Ausbildungsberuf zusätzlich attraktiv macht: „Es ist ein toller und abwechslungsreicher Beruf, in dem man seine Vorerfahrungen einbringen kann und hervorragende Zukunftsperspektiven hat.“

Für den Abschlussjahrgang steht fest: Mit dem Kaufmann/der Kauffrau im E-Commerce wurde ein zeitgemäßer Ausbildungsberuf eigeführt, der für junge und internetaffine Menschen der Generation Y ein ideales Betätigungsfeld bietet.

 

IBG ist neuer Bildungspartner der Hochschule Offenburg

Beim jährlichen Treffen des Bildungsbeirats der Hochschule Offenburg Mitte Juli ist das Integrierte Berufliche Gymnasium (IBG) als neuer Bildungspartner begrüßt worden. Rektor Prof. Dr. Stephan Trahasch und Schulleiterin Claudia Cassiani unterzeichneten die Partnerschaftsurkunde. „Das Profil des IBG passt genau zu unserem neuen Studiengang Wirtschaftspsychologie“, freute sich Prof. Dr. Stephan Trahasch auf die zukünftige Zusammenarbeit.

Ziel der Bildungspartnerschaften ist es, Schülerinnen und Schülern hochschulaffine Berufsfelder, die Hochschule als Institution und die Chancen und Möglichkeiten eines Studiums an der Hochschule näher zu bringen. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler einerseits einen Einblick bekommen und andererseits im Rahmen von Projekten gezielt eigene Talente erkennen und erproben. Darüber hinaus wird der Austausch zwischen Lehrerinnen und Lehrern und den Fachkollegen an der Hochschule gestärkt und ein Rahmen für die Kommunikation der Institutionen auf Leitungsebene geschaffen. Mit diesem intensiven Dialog der Akteure können Probleme des Übergangs begrenzt sowie kurz- und langfristige Entwicklungen gemeinsam analysiert und bewertet werden.

Dem Bildungsbeirat gehören inzwischen 14 allgemeinbildende und sieben gewerblich-technische Gymnasien sowie zwei kaufmännische Schulen an. Weitere Informationen dazu gibt es unter https://schule.hs-offenburg.de/fuer-lehrkraefte/mint-region/bildungspartner/

Abiball 2021 – „Abinauten“ verlassen die Basisstation IBG

Der zweite Corona-Jahrgang des IBG hat am vergangenen Samstag in der Offohalle in Schuttern trotz Maske und Abstand einen stimmungsvollen Abiball gefeiert. Der Abend stand unter dem Motto „Abinauten – wir greifen nach den Sternen“. Dank des relativ niedrigen Infektionsgeschehens in der Ortenau durften die 117 Abiturienten sogar Freunde und Familienangehörige mitbringen.

Schulleiterin Claudia Cassiani gratulierte den „Abinauten“ zum bestandenen Abitur und lobte Durchhaltevermögen, Willenskraft, Flexibilität und Selbstvertrauen der gesamten Besatzung: „Sie konnten die Erfahrung machen, auch und gerade durch Corona, dass man mit diesen Eigenschaften seine Ziele erreicht.“ Das Abizeugnis sei wie ein Flugschein um in neue Welten durchzustarten, so Cassiani weiter: „Lassen Sie sich dabei nicht von der Dunkelheit des Universums entmutigen, sondern erfreuen Sie sich an den leuchtenden Momenten des Lebens, die wie Sterne aufblitzen werden.“ Zusammen mit dem Kollegium des IBG wünschte sie den Abiturienten eine aufregende und erfolgreiche Reise in die Zukunft: „Übernehmen Sie dabei auch Verantwortung für unseren Planeten und setzen Sie sich für Zivilcourage, Solidarität und Nachhaltigkeit ein.“

Der Leiter des Beruflichen Gymnasiums, Andreas Scherwath, griff ebenfalls die Weltraum-Thematik auf und stellte das Lied „Major Tom“ von Peter Schilling in den Mittelpunkt seiner Rede. „Völlig losgelöst von der Erde, heißt es da im Refrain – das klingt nach Unabhängigkeit und Freiheit“, erklärte Scherwath und ergänzte: „Freiheit bedeutet für mich, dass man so sein kann, wie man ist, völlig losgelöst von Normen und Konventionen“. Auch am IBG könne jeder so sein, wie er ist: „Unabhängig davon, welche Hautfarbe man hat, welcher Religion oder welchem Geschlecht man angehört, ob man Männlein oder Weiblein liebt oder beides, ob man laut oder leise ist – bei uns ist für jeden Platz, wir begegnen jedem auf Augenhöhe, wir halten jeden und alles aus.“ Der Schlüssel zur Freiheit sei wiederum die Selbstliebe, so Scherwath weiter: „Nur wenn ich mich selbst liebe und akzeptiere, wie ich bin – trotz mancher Fehler und Unvollkommenheiten – nur dann bin ich in der Lage, den Nächsten zu lieben und zu akzeptieren, wie er oder sie ist.“

Abschließend ließ der Schülersprecher des IBG, Iliham Arouna, in einem selbst verfassten Gedicht die gemeinsame Schulzeit Revue passieren und erntete dafür viel Beifall seiner Mitabiturienten.

Höhepunkt des Abends war die Auszeichnung der Preisträger. Insgesamt 35 Schüler hatten ihr Abitur mit einer 1 vor dem Komma abgeschlossen und erhielten dafür einen Buchgutschein: Emily Baumann, Samantha Duc, Pauline Ehret, Luisa Fischer, Finn Förster, Jonas Gabel, Nina Götz, Hanna Gutmann, Jule Hansmann, David Himmelsbach, Elena Hupfer, Henrik Kohler, Hannah Lipps, Jana Keßler, Hanna Kopf, Luana Männle, Samuel Markatselis, Gwendolin Mendes, Mikhail Merlin, Thorben Meurer, Annabelle Moser, Emma Ruf, Amelie Santo, Clara Schaub, Katharina Schnebel, Julian Schneider, Tamina Schulz, Alannah Sobczyk, Theresa Spitzmüller, Nina Stofer, Saskia Weber, Luisa Welle, Antonia Welz, Lina Wöllner und Estelle Zandt

Auch zahlreiche Fachpreise wurden verliehen. Den Preis für die besten Leistungen im Profilfach Pädagogik und Psychologie teilten sich Clara Schaub und Tamina Schulz. Im Profilfach Volks- und Betriebswirtschaftslehre wurden Henrik Kohler und Estelle Zandt ausgezeichnet. Im Profilfach Internationale Volks- und Betriebswirtschaftslehre hatte Michael Merlin am besten abgeschnitten. Der Mathematikpreis ging an Pauline Ehret, der Anton-Tschechow-Preis in Russischebenfallsan Michael Merlin, die Alfred-Maul-Gedächtnismedaille für die besten Leistungen im Fach Sport an Lina Wöllner und der Scheffelpreis für die besten Leistungen im Fach Deutsch an Emily Baumann. In Physik erhielten Michael Merlin und Jonas Gabel einen Preis, im Fach Chemie stach Theresa Spitzmüller heraus und in evangelischer Religion wurde Tamina Schulz ausgezeichnet.

Als Jahrgangsbester mit einer Gesamtnote von 1,0 erhielt Michael Merlin den Preis des Landrats.

Zeugnisübergabe und Preisverleihung wurden durch verschiedene Musikbeiträge aufgelockert. Abiturient Julian Schneider hatte die Lieder „Chan Chan“ aus dem Buena Vista Social Club und „I feel good“ von James Brown eigens für den Abiball neu arrangiert. Zum Schluss wurde es dann nostalgisch: Musiklehrer Oliver Schätzle sang zusammen mit Abiturientin Shania Bohy „The Circle of Life“ und erinnerte dabei an den letzten gemeinsamen Schulausflug vor Corona – die Musicalfahrt nach Hamburg im Januar 2020. Bleibt nur zu hoffen, dass im nächsten Schuljahr wieder Studienfahrten und ein völlig unbeschwerter Abiball möglich sind.

Von links: Yvonne Lebfromm, Laura Glatz, Stefan Harwardt, Brahim Musliu, Colin Kone, Onja Busam, Savanna Allgeier, Dennis Hermann, Natalie Krieg

„So laufen die Jahre weiter ins Land“ – nicht nur für Max Giesinger, auch für die Absolventen des Berufskollegs und der Berufsfachschule an der KS-Lahr

Nach zwei Jahren haben die SchülerInnen der beiden Schularten am 16. Juli ihren Abschied im Innenhof der Schule gefeiert.
„So fängt das Neue nach dem Alten an“, singt Giesinger in seinem Lied „Reise“ weiter. Diese Verse passen auch zu unseren Absolventen. Im Detail haben den Abschluss in der Berufsfachschule Wirtschaft Samuel Becker, Mika Braun, Adrian Bruder, Devin Eichler, Paul Erb, Pia Erb, Mertcan Erensoy, Laura Glatz, Aida Haidari, Dennis Hermann, Erjan Imeri, Melina Kern, Darya Kiryushkina, Sven Koller, Tomke Kraus, Csenge Ladanyi, Joannis Lamprinos, Philipp Lecher, Yildiz Özkan, Teodora Peeva, Anastasiya Riedel, Patricia Ritter, Tanja Schuhmacher, Oskar Sütterlin und Lara-Joelle Thomas bestanden. Von diesen haben Laura Glatz und Dennis Hermann sogar mit einem Preis für hervorragende Leistungen bestanden.

Im Berufskolleg haben 55 SchülerInnen ihre Fachhochschulreife absolviert. Diese setzen sich aus gleich zwei Klassen zusammen. Von der Klasse BK2W1 haben Aylin Ayaz, Jessica Ekhardt, Stephanie Eurich, Julia Ferenac, Jessica Isabell Frank, Adam Gabteni, Stella Gruzinski, Stefan Harwardt, Kevin Hilss, Clara Rebecca Kiesewetter, Colin Kone, Natalie Krieg, David Lazarov, Malena Link, Nicole Mak, Selda-Nur Morina, Luca Peragine, Lena Schultis, Alexandra Sidiropoulou, Jasmin Sohm, Marlon Tennhard, Daniel Tschernow, Lina Tschumankow, Marius Wagner und Jenny Ziegler bestanden.

Aus der Klasse BK2W2 haben bestanden: Savanna Allgaier, Helena Altan, Albian Bachmeier, Dennis Becker, Levin Billhar, Celina Brucker, Onja Busam, Marie-Sophie Ehret, Jule Luana Feindel, Moritz Fischer, Celina Fuchs, Lara Gutekunst, Pia Kürz, Mark Kuvschinov, Maik Lehman, Lina Linz, Tabea Marweg, Amelie Mayer, Brahim Musliu, Liz Marie Mutschler, Emely Rieder, Ruben Ritter, Maxim Rosnin, Anna-Lena Schaefer, Kai Schätzle, Xenia Seeberger, Sarah Unruh, Calvin Wagner sowie Daniela Widemann.

Auch hier gab es PreisträgerInnen mit einem „sehr guten“ Durchschnitt. Stefan Harwardt und Colin Kone aus der Klasse W2 sowie Savanna Allgeier aus der Parallelklasse zeigten diese hervorragenden Leistungen. Doch auch die „Lobe“ von Natalie Krieg, Onja Busam und Brahim Musliu sind nicht zu verachten, beinhalten diese nur eine „klitzekleine Drei“ (Zitat der Abteilungsleiterin Yvonne Lebfromm).

„Wir sind auf der Reise“ erläutert Max Giesinger im Refrain weiter. Auf dieser zweijährigen Reise begleiteten die SchülerInnen neben der oben zitierten Frau Lebfromm auch zahlreiche LehrerInnen, die Sekretärinnen Schilli, Bürkle und Ziegler und der Schulhausmeister Wagner. Aufgrund der digitalen Ausstattung war auch das ein oder andere Mal der EDV-Administrator Ohnemus gefragt. An diesem Mittag begleiteten die AbsolventInnen auch ein selbstgeschriebener und eingesprochener Rap-Song ihrer Mitschüler Dennis Hermann und Mertcan Erensoy. Aufgrund des Engagements ihres Lehrers Christian Hatt, dessen Leidenschaft im Song auch geweckt wurde, konnte dieser aufgenommen und abgespielt werden. Auch die Musik AG trug noch inspirierende Stücke bei.  

„Und irgendwann Kommen wir an, kommen wir an“ schließt Giesinger den Refrain. Wie auch im Lied so wünschte auch Frau Lebfromm den SchülerInnen eine innere Ruhe und Zufriedenheit zu finden. Diese bilde sich aber nicht nur aus monetärem Kapital, sondern vor allem aus der genutzten Zeit, wie sie in einer eindrücklichen Parabel zu den täglich jedem zur Verfügung stehenden 86 400 Sekunden veranschaulichte.

Zum (Ab)Schluss bleibt uns also nur noch unseren ehemaligen SchülerInnen, gemäß dem vorgetragenen Wellermann-Stück des Schülers Stefan Harwardt „allzeit günstige Winde für ihre gehissten Segel“ zu wünschen.

Hochschule Offenburg stellt neuen Studiengang Wirtschaftspsychologie vor - Bildungspartnerschaft geplant

Gesucht und gefunden – das IBG Lahr möchte in naher Zukunft mit der Hochschule Offenburg eine neue Bildungspartnerschaft eingehen. „Aufhänger“ für die Partnerschaft ist das Studienfach Wirtschaftspsychologie, das zum kommenden Wintersemester eingeführt wird und genau zum Profil der Schule passt.

Zum Auftakt der geplanten Kooperation kam am vergangenen Freitag Prof. Dr. Andreas Klasen, Studiendekan für Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Offenburg, an die Schule um rund 100 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 1 den neuen Studiengang vorzustellen.

Da der Studiengang betriebswirtschaftliche und psychologische Inhalte vereint, richtete sich die Informationsveranstaltung an Schüler*innen sowohl des Wirtschaftswissenschaftlichen als auch des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums. Aufgrund der Corona-Auflagen konnten nur 40 Schüler*innen live in der Sporthalle dabei sein, weitere 60 Schüler*innen nahmen jedoch per Videokonferenz teil.

In einem kurzweiligen Vortrag präsentierte Prof. Klasen zunächst die Studieninhalte, die beruflichen Perspektiven des Bachelorstudiengangs sowie die allgemeinen Vorzüge der Hochschule Offenburg. Danach berichtete er anschaulich von seinen eigenen praktischen Erfahrungen aus der Wirtschaft und betonte wie wichtig und gefragt es als Berufseinsteiger heute ist, neben wirtschaftswissenschaftlichen Kompetenzen auch soziale, psychologische und internationale Kompetenzen mitzubringen.

Im Anschluss an den Vortrag nutzten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, mit Prof. Klasen ins Gespräch zu kommen um ihm weitere Fragen zum Studiengang, den Zugangsvoraussetzungen und möglichen Arbeitgebern zu stellen.

Schon bei der Auftaktveranstaltung wurde klar, dass es sich um eine Win-Win-Situation für die beiden künftigen Bildungspartner handelt: die Abiturientinnen und Abiturienten am IBG haben eine weitere attraktive Anschlussmöglichkeit in der Region, während die Hochschule Offenburg Studierende mit Affinität und fachlichen Vorkenntnissen direkt vor der Haustür rekrutieren kann.

Die Bildungspartnerschaft soll in den nächsten Jahren mit Leben gefüllt werden. So ist vorgesehen, dass Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 Vorlesungen von Prof. Klasen am Campus Gengenbach besuchen. Ebenso sind weitere Gastvorträge von Dozenten des Studiengangs am IBG geplant.

Are you Hung(a)ry?

Im Rahmen des dritten Projektjahres des Erasmus+ Projekts “Join the European table“ fand vom 27.04.2021 – 29.04.2021 das Projektreffen mit den Partnerschulen aus Tarragona (Spanien), Debrecen (Ungarn), Hennebont (Frankreich), Trikala (Griechenland) und Siedlce (Polen) statt. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie konnte zwar nur ein virtuelles Meeting stattfinden, doch auch trotz diesen etwas anderen Bedingungen ist uns ein erfolgreiches Projekttreffen gelungen. Der erste Tag begann um 8:30 Uhr mit der Begrüßung durch die Schulleitungen vier unserer Partnerländer. Danach folgten virtuelle Schulführungen von Spanien, Polen, Griechenland und unserer Schule. Dafür waren zwei unserer Projektteilnehmer vor Ort am IBG, um für die Partnerländer eine Live-Schulführung zu machen. Die anderen drei Partnerschulen hatten jeweils unterhaltsame und sehr informative Videos erstellt, in denen sie uns ihre Schule gezeigt haben. Daraufhin hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit, ein Bild ihres Lieblingsessens hochzuladen, welche wir dann gemeinsam anschauen und bereits etwas über die Esskultur der anderen lernen konnten. Danach konnten wir uns in kleinen Gruppen über unsere nationalen Essgewohnheiten austauschen und hatten ebenfalls die Möglichkeit, ein paar der Teilnehmer besser kennenzulernen. Dann hatte jeder für sich Zeit, die Kapitel der Partnerländer unseres E-Books durchzulesen, da jedes Land ein Kapitel zu der Esskultur und den Essgewohnheiten des eigenen Landes erstellt hat. Im Anschluss dazu gab es ein gemeinsames Kahoot-Quiz, wo man Fragen über die verschiedenen Kapitel beantworten musste. Nach dieser Aufwärmphase begaben wir uns in die Gruppenarbeit, in der wir gemeinsam an einem Kapitel zum Thema Esskultur von Geflüchteten gearbeitet haben. Der erste Tag endete um 13 Uhr mit einer kleinen Feedback-Runde, wie uns der heutige Tag gefallen hatte. Der zweite Tag startete um 8:30 Uhr mit der Begrüßung der Schulleiter aus Ungarn und Frankreich und deren Online-Schulführungen. Daraufhin hatten wir Zeit, in den Gruppen für das Kapitel zum Thema Esskultur von Geflüchteten weiterzuarbeiten und unsere Ergebnisse als Power-Point-Präsentation darzustellen. Dabei hatte man ebenso die Gelegenheit, die anderen Gruppenmitglieder noch näher kennenzulernen und sich gegenseitig auszutauschen. Als alle Teilnehmer wieder zusammengekommen sind, gab es eine kurze Aktivität zur Aufwärmung, bei der jeder in einem Satz seine persönlichen Interessen beschreiben konnte. Dann präsentierte jede Gruppe ihre Ergebnisse. Der zweite Tag endete ebenfalls um 13 Uhr mit einer Feedback-Runde und schließlich haben wir uns alle voneinander verabschiedet. Am dritten Tag gab es kein gemeinsames Meeting, denn jede Gruppe hatte zusätzliche Zeit, ihre Präsentation zu vervollständigen. Außerdem haben alle Teilnehmer im Laufe des Tages ein Bild von ihrem “meal of the day“ auf unserer eTwinning-Seite, welche ebenfalls zum Erasmus+ Projekt gehört, gepostet. So konnte man viele neue Gerichte entdecken und sich gemeinsam im Forum der Plattform darüber austauschen. Insgesamt war das Projekttreffen eine großartige Möglichkeit, sich über die unterschiedlichen Kulturen auszutauschen und die anderen Projektteilnehmer kennenzulernen. Man konnte eine Menge über das alltägliche Leben in anderen Ländern lernen und hat somit viele neue Erkenntnisse gewonnen. Auch durch die Fertigstellung unseres gemeinsamen E-Books haben wir viel über die Esskultur Europas und auch der von Flüchtlingen erfahren. So haben wir in diesen drei Tagen interessante Einblicke in die Kultur unserer Projektpartner gewinnen können und hatten ebenso die Chance, Menschen aus ganz Europa kennenzulernen. Bericht: Nadine Hummel, J1

Ein Leben im Trailer... oder Poetry Slam in der BFW 1

Was ist ein Poetryslam?

Ein Poetryslam ist ein Dichterwettbewerb, bei dem Teilnehmer ihren selbst ausgedachten Text (oftmals auch sehr persönlichen Text) vor einem Publikum vortragen.
Vor den Osterferien hat die Klasse 2BFW 1/1 einen Online-Klassenwettbewerb veranstaltet. Die Idee für diesen Wettbewerb entstand während des Deutschunterrichts bei Frau Rathke. Mit dabei waren zwei ganz besondere Gäste namens Frau Lebfromm und Frau Ehret.

Es gab sechs Teilnehmer, die ihren Text slammten, fünf Juroren, welche die Texte im Anschluss bewerteten, zwei Punktezähler zur Überprüfung und einen Moderator. Die sechs Kandidaten haben ihr Bestes gegeben und nacheinander gezeigt, dass sie es drauf haben. Nach jedem Slam vergab die Jury die Punkte per Chat, welche von den Punktezählern gegengecheckt und vom Moderator verkündet wurden. Nach ca. 30 Minuten stand der Sieger fest: für seinen Text, der uns zum Nachdenken anregte, erhielt Julian Gomez 45,5 von 50 möglichen Punkten. Von seiner Kreativität könnt ihr euch im Anschluss selbst überzeugen.
Auf Platz zwei schaffte es Jana mit 44,5 Punkten für einen Text über die Liebe, Platz drei mit 44 Punkten belegte Alina. In ihrem Text philosophiert sie darüber, wie es wäre, wenn man beim Kennenlernen eines Menschen bereits wüsste, wie er tickt, weil man einfach seinen „Trailer“ anschauen könnte. Auch dieser Text ist im Anschluss zu lesen.

Die Gäste waren begeistert und hinterließen eine Menge Lob. Wir selbst haben dazugelernt, über ein Thema nicht voreilig negativ zu denken, da es uns sehr viel Spaß gemacht hat.

Einige der Texte schweben nun auf einer Stellwand im Foyer über den zurückgekehrten Vögeln. Lasst euch inspirieren!

Artikel von Alina Hasemann und Stevan Derr

 

Inspirationsmaterial 1: Trailer eines Menschen (von Alina Hasemann)

Stell dir vor, du könntest wissen, wie Menschen ticken.
Stell dir vor, vieler deiner Probleme wären einfach nicht mehr da.
Stell dir vor, du würdest nicht jedes Mal aufs Neue verletzt werden.
Wie schön wäre es zu wissen, wie Menschen ticken, bevor man sich auf sie einlässt.
Du lernst keine falschen Menschen kennen, die einen schlechten Einfluss auf dich haben. Du würdest wissen, was Menschen mit dir vorhaben, wenn du sie kennenlernst.
Es gäbe weniger Probleme mit falschen Menschen oder falscher Liebe.
So wie bei einem Kinofilm davor den Trailer zu sehen. Ob es sich lohnt, den Film anzuschauen oder ob es nur pure Zeitverschwendung wäre.
So einfach wäre das Leben, könnte man es entscheiden.
Du würdest wissen, ob sich die Zeit mit den Menschen lohnt. Du würdest wissen, ob die neue Freundin, die du hast, hinter deinem Rücken schlecht über dich redet.
Das Leben wäre so viel einfacher, würde man den Trailer eines Menschen kennen


Inspirationsmaterial 2: Blumenwiesen (von Julian Gomez)

Wenn man mich pflücken dürfte - und man fragt mich oft, welche Blume ich gerne sein mag und ich antworte, eine schöne Blaubeer-Blume mit Himbeer-Kirsch-Blüten und Strawberry Black American-Blumen und die legendäre Stachelbeer-Torten United Kingdom-Blume – wenn man mich also pflücken dürfte, dann stellte ich mir dabei Folgendes vor.

In einer Blumenwissen wachsen und von jemanden gepflückt zu werden
In einem riesigen Blumenstrauß verpackt und an einer Hochzeit ihn die Luft geworfen zu werden

Wie ich die Menschen hasse, die meine Schönheit nicht schätzen und mich nicht angucken.
Ich hasse es, wenn Autos mich mit ihren Abgasen vernichten und
Ich hasse es, wenn irgendwelche Haustiere auf mich trampeln und pissen.
Ich liebe es, wenn Menschen mich mitnehmen und in ein Glas stellen.

Aber auch eine schöne Blume wird früher oder später verrotten.