Verena Faißt gewinnt das Triple

Die gebürtige Ettenheimerin Verena Faißt hat 2006 ihre mittlere Reife an der Zweijährigen Berufsfachschule Wirtschaft gemacht. Schon damals war sie nicht nur an der Schule, sondern auch beim Fußball erfolgreich und spielte bereits beim SC Freiburg. In einem Interview, das ihr damaliger BWL-Lehrer Herr Speicher nach dem Schulabschluss mit ihr führte, verriet Verena Faißt ihr Erfolgsgeheimnis:

„Was glauben Sie, welche Eigenschaften und Fähigkeiten Ihren persönlichen Erfolg ausmachen?

Gute Frage!! Ich denke man muss den Ehrgeiz haben, die Ziele, die man sich gesteckt hat, erreichen zu wollen. Weiterhin muss man Selbstvertrauen ausstrahlen, um sich was zuzutrauen und sich wohl zu fühlen (…). Zu meinem persönlichen Erfolg hat auch meine Familie beigetragen. Sie sind sowohl in guten als auch in schlechten Zeiten immer hinter mir gestanden. Ohne sie hätte ich es womöglich nie so weit geschafft!

Welchen Rat würden Sie unseren Schülern und Schülerinnen geben wollen?

Immer schön lernen, auch wenn es manchmal ätzend ist. Aber wer nach der Schule einen guten Ausbildungsplatz will, der muss auch was dafür tun! So hab ich immer gedacht. Und schau an, ich hab’s geschafft.“

Einziger Wermutstropfen bei dieser Erfolgsgeschichte ist, dass Verena Faißt sowohl das Pokal- als auch das Champions-League-Finale aufgrund einer Erkrankung (Pfeiffersches Drüsenfieber) verpasst hat. Bei der Grundlegung für den Erfolg während der Saison war sie jedoch mittendrin statt nur dabei. Als ehemalige Schule von Verena Faißt sagen wir deshalb: Herzlichen Glückwunsch und gute Besserung!

Comenius-Abschlusspräsentation „Water gives life“ in Göteborg

Am Dienstagmorgen trafen sich alle Projektteilnehmer in der Aula der Schule zur offiziellen Begrüßung durch die Schulleiterin des Schillerska Gymnasiums. Anschließend wurden in Workshops verschiedene internationale Gruppen mit SchülerInnen der fünf Länder gebildet. Die Aufgabe bestand darin, Ergebnisse eines Fragebogens auszuwerten, welcher in jedem der fünf Länder im Rahmen des Comenius-Projektes „Water gives life“ ausgefüllt worden war. Aus den gewonnen Erkenntnissen sollte ein Plakat mit möglichen Ideen zum Schutz und Sparen von Wasser entworfen werden. Die Ergebnisse wurden am Ende der Arbeitsphase auf kreativ gestalteten Postern präsentiert. Ein weiteres positives  Ergebnis dieser gemeinsamen Arbeit war zudem, dass der Kontakt unter den SchülerInnen verschiedener Nationen tatsächlich lockerer und persönlicher wurde – ein kleiner, aber wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem wirklich geeinten Europa.

Zum Ausklang des Tages begaben sich alle gemeinsam auf eine Bootstour zu einer der vielen umliegenden Inseln. Bei Sonnenschein wanderten wir zu einer Felsküste und picknickten dort gemeinsam.

Am Mittwoch war der große Tag der Comenius-Präsentationen im Schillerska Gymnasium. In Vorträgen auf Englisch stellten wir unsere Ergebnisse der Comenius-Projektarbeit vor. Die Themen reichten vom „Krieg ums Wasser“, über „Wasserprobleme durch den Klimawandel und deren Lösungsmöglichkeiten“ bis hin zur „Energiegewinnung durch Wasser“ und „Gewässerschutzbestimmungen in Europa“. Nach Ende der Präsentationen stand noch ein touristisches Highlight auf dem Programm: das „Universeum“. Dabei handelt es sich um ein Wissenschaftsmuseum, in dem sich ein Aquarium mit allen möglichen Tiefseebewohnern, ein tropischer Regenwald und zur Zeit gerade eine Dinosaurier-Ausstellung befindet.

Der folgende Tag begrüßte uns mit heftigem Regen und Wind, was keine gute Voraussetzung für den Besuch in einem Wikingerdorf und den geplanten Wikingerspielen war. Zu unserem Glück besserte sich das Wetter noch vor Beginn der Spiele, welche sich als großer Spaß entpuppten und zu einem lustigen Konkurrenzkampf zwischen den einzelnen Gruppen, die wieder international bunt gemischt waren, führte. Auch das Wikingeressen, dass uns nach dem Absolvieren aller Spiele serviert wurde, löste bei allen TeilnehmerInnen Begeisterung aus.

Spannend ging der Tag zu Ende mit einem Ausflug zur Insel Marstrandsö, auf der sich die Festung Carlsten aus dem 17.Jahrhundert befindet. Am Vorabend unserer Abreise bereiteten unsere schwedischen Gastgeber eine „Farewell Party“ mit Tortillas als Abendessen vor.

Am Freitagmorgen mussten wir uns leider von unseren neuen Freunden aus Göteborg, Debrecen, Siedlce und Tarragona verabschieden. Noch einmal durften wir uns die Stadt ansehen. Eine sehr schöne Stadt, so ganz anders als in Deutschland, mit vielen bunten Holzhäusern, Kirchen aus Holz und einem beeindruckenden Rathaus. Bei einer Führung durch diese Gebäude konnten wir uns auf prächtigen Sesseln sitzend wie Staatsgäste fühlen. Ein gelungener Ausklang für unseren Aufenthalt in Göteborg, dem Abschluss des Comenius-Projektes „Water gives life“.

Bericht: Julia Reitter SG 12/3

Kurt Maier fasziniert mit Vortrag über Juden im Nationalsozialismus

Kurt Maier berichtete von einer zunächst unbeschwerten Kindheit in seinem Heimatort Kippenheim, der zunehmenden Ausgrenzung und Diffamierung der jüdischen Bevölkerung ab 1933, der Deportation in das Internierungslager in Gurs/Südfrankreich 1940 und schließlich der Flucht mit einem portugiesischen Schiff (Portugal war im 2. Weltkrieg neutral) in die USA, wo der 83-Jährige heute noch lebt. Viele seiner Anekdoten unterlegte Maier mit eindrucksvollen Bildern. Besonders faszinierend an seinem Vortrag war jedoch, mit wie viel Charme, Leichtigkeit und Humor er über dieses dunkle Kapitel der Geschichte referierte. Auf diese Weise brachte Maier die Zuhörerinnen und Zuhörer sowohl zum Schmunzeln als auch zum Nachdenken. Der Vortrag war als besondere Geschichtsstunde angekündigt, und er hielt was er versprach. Es war eine Stunde, die allen Anwesenden noch lange in Erinnerung bleiben wird und die damit ihr Ziel (Stichwort: Erinnerungsarbeit) erreicht hat.

Noch eine schöne Geschichte am Rande: Rebecca Siefert, Schülerin der Klasse 11/4, übermittelte Kurt Maier nach dem Vortrag Grüße von ihrer Großmutter, die ihn noch aus gemeinsamen Kindheitstagen in Kippenheim kennt. Maier war sichtlich erfreut und gerne zu einem gemeinsamen Foto bereit.

Buchempfehlung des Monats April

Der Roman verknüpft die Geschichte von Eleonore und Sonia, einem ungleichen und verarmten Geschwisterpaar, mit Leben und Liebe von Königin Katharina, einer Frau, die sich mit großem sozialem Engagement für die Armen eingesetzt und eines der ersten Fürsorgesysteme aufgebaut hat.

Die drei Frauen entführen den Leser auf eine Zeitreise ins frühe 19. Jahrhundert, die vom Stuttgarter Hof bis ins wilde Russland führt - dem gelobten Land für Auswanderer zur damaligen Zeit.

Auch in den Folgebänden „ Die Zarentochter“ und „Die russische Herzogin“ wird eindrucksvoll ein Stück gemeinsame baden-württembergische und russische Geschichte vermittelt, die gut recherchiert worden ist, ohne den Leser mit zu vielen Daten und Fakten zu überhäufen.

Alle drei Bücher gibt es in der Schulbibliothek!

Schülerinnen und Schüler aus Schweden besuchen das IBG

Freiburg stand am ersten Tag auf dem Programm. Neben einer Stadtführung, die zum Platz der Synagoge, durch die schönen Gassen der Freiburger Altstadt und schließlich zum Münster führte, gab es auch einen Besuch beim Deutschen Seminar sowie beim Institut für nordische Sprachen an der Universität. Hier übernahm Frau Hagström die Führung und stellte den deutschen und schwedischen Schülerinnen und Schülern vor, welche Studienmöglichkeiten dort angeboten werden. Überrascht waren die SchülerInnen von den Forschungsaufgaben, die zwei wissenschaftliche Mitarbeiter der Gruppe vorstellten. Unbeachtet von der Öffentlichkeit gibt es dort ein Forschungsprojekt zur Sprache der Samen, einer Volksgruppe, die in Nordschweden, Finnland und Russland lebt. Da es fünf samische Sprachen gibt, die aber teilweise vom Aussterben bedroht sind, haben sich die Freiburger Wissenschaftler zum Ziel gesteckt, die Sprachen zu erforschen und in Schrift und Tondokumenten aufzuzeichnen.

Am nächsten Tag stand wieder ein Münsterturm auf dem Programm, dieses Mal der in Straßburg. Nach einem Stadtrundgang nutzten die meisten SchülerInnen noch die Gelegenheit, die über 300 Stufen zur Aussichtsplattform zu erklimmen. Bei sparsamen Sonnenstrahlen bot sich ein schöner Ausblick auf die Stadt, die Vogesen und den Schwarzwald. Am Nachmittag erfuhren die SchülerInnen bei einer Bootsfahrt vorbei am Europäischen Parlament und dem Fernsehsender Arte viel über die Bedeutung der Stadt und ihre Geschichte.

Wieder daheim lernten die Schweden den Schulalltag ihrer deutschen Partnerinnen und Partner kennen. Beim Unterrichtsbesuch stellten sie fest, dass auch hier ein Schultag sehr lange sein kann und dass man, wie zuhause in Schweden, danach noch einen weiten Heimweg vor sich hat. Die Gäste konnten aber auch beobachten, dass eine Schule nicht nur aus dem täglichen Lernen im Unterricht besteht, sondern dass es auch Momente gibt, in denen die Schulgemeinschaft zusammenkommt, wie beim ökumenischen Oster-Gottesdienst zum Thema „Rien ne va plus?“ am letzten Tag vor den Ferien. Musiklehrer Oliver Schätzle hatte mit dem Schulorchester, dem Chor und den Solisten wieder einen ergreifenden musikalischen Rahmen geschaffen, der das gemeinsame Erlebnis verstärkte.

Natürlich durfte ein Rundgang durch Lahr nicht fehlen. Frau Schindler führte hier zu den Sehenswürdigkeiten und zeigte auch diverse Einkaufsmöglichkeiten, wo die schwedischen Gäste noch ein paar Kleinigkeiten für daheim besorgen konnten. Mit einem gemeinsamen Picknick im Stadtpark, ausnahmsweise mit viel Sonne, ging der Besuch zu Ende und der Abschied fiel allen etwas schwer.

(Bericht: Horst Bock)

IBG erhält STENCIL-Zertifikat für naturwissenschaftliches Projekt

Am 20. und 21. Februar 2013 veranstaltete der Pädagogische Austauschdienst Bonn ein thematisches Seminar für laufende COMENIUS-Schulpartnerschaften, die im Themenbereich MINT arbeiten. Das Integrierte Berufliche Gymnasium Lahr, welches im Rahmen seines zweijährigen COMENIUS-Projekts „Water gives life“ mit Schulen in Spanien, Schweden, Ungarn und Polen im Themenbereich MINT aktiv ist, nahm an dem Seminar in Bonn teil. Dieses bot ein Forum für den Gedankenaustausch über bereits erarbeitete Ergebnisse und Materialien sowie deren Verbreitungsmöglichkeiten.

So konnte Studienrat Dr. Bernd Raber, der gemeinsam mit Oberstudienrätin Gabriele Budig und Studienrat Ulrich Tröndle das Projekt am IBG leitet, die kurz vor ihrem Abschluss stehenden Projektergebnisse vortragen. Das Projekt fand großen Anklang und wurde am 22. März 2013 erfolgreich in den europäischen STENCIL-Katalog mathematisch-naturwissenschaftlicher Bildungsinitiativen aufgenommen. Es ist online verfügbar unter http://www.stencil-science.eu/initiatives_view.php?id=1172.

Das „STENCIL-Webportal“ wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission innerhalb des Programmes „Lebenslanges Lernen“ finanziert. Ziel ist es, einen Beitrag zur Verbesserung des MINT-Unterrichts an europäischen Schulen zu leisten. Insbesondere soll für junge Menschen, vor allem für Mädchen, ein Anreiz geschaffen werden, mathematisch-naturwissenschaftliche Karrierewege einzuschlagen.

Übungsfirmenmesse in Freiburg

In Freiburg angekommen packten zunächst alle mit an, um die Utensilien, die wir für den Stand dabei hatten, aus dem Bus zu laden. Nur kurze Zeit später war unser Messestand aufgebaut und es konnte mit dem Verkauf losgehen.

Plangemäß war immer eine Gruppe am Stand eingeteilt, während einige andere von uns über die Messe gingen und Werbung für die Bluekadee GmbH machten. Durch das Glücksrad, welches wir als Gewinnspiel dabei hatten, konnten wir viele Kunden an unseren Stand locken. An dieser Stelle möchten wir uns auch herzlich bei unserer Patenfirma, der Edeka Handelsgesellschaft Südwest GmbH, für die uns zur Verfügung gestellten Werbegeschenke bedanken.

Gegen Ende der Messe hielt die Schulleiterin der Max-Weber-Schule, Frau Kaiser, noch eine kurze Schlussrede und bedankte sich bei allen teilnehmenden Übungsfirmen für die gelungene Veranstaltung.

Gegen 16.30 Uhr waren wir dann auch wieder in Lahr. Es war ein spannender Tag für jeden einzelnen von uns und dadurch konnten wir auch einen guten Eindruck davon bekommen, wie so eine Messe abläuft.

(Bericht: Klasse 1BK1W2)

Letzter Aufruf: Tausche Alt-Handys gegen Schokolade!

Der Rücklauf ist bisher eher verhalten. Daher nochmals für alle der Motivationsschub:

- Handys sind ein wahrer Rohstoffschatz und viel zu wertvoll, um in der Schublade zu verstauben. Einen Teil der von uns verursachten Kosten können wir durch die Sammelaktion denjenigen zurückgeben, die oftmals die Verlierer dieser Rohstoffketten sind. Mit Ihren Handys wird ein sinnvolles Hilfsprojekt im Sudan finanziert. Näheres unter http://www.die-rohstoff-expedition.de/.

- Wer noch nicht überzeugt ist, muss sich das witzige Video zum Thema retronic, also Recycling elektronischer Geräte, unter https://www.youtube.com/watch?v=W-36wNPzP_Y ansehen, das SchülerInnen einer italienischen Schule auch für Sie erstellt haben.

- Als ultimativen Motivationsschub zum Mitmachen gibt es für jedes mitgebrachte Handy im Tausch ein Täfelchen Schokolade im Raum 117 abzuholen.

Alles gute Gründe, um mitzumachen! Also: Seien Sie dabei und geben Sie ihre alten Handys spätestens bis Montag, den 18. März 2013, an der Schule im Raum 117 ab. Im Anschluss werden wir mit einem offiziellen Termin die sicherlich prall gefüllte Handy-Box auf die Reise schicken.

Fremde Länder, fremde Sitten – SchülerInnen des Dualen BK verbrachten 4 Monate im Ausland

Eifrig hatten wir nach Praktikumsplätzen weltweit gesucht – zunächst mit mehr oder weniger Erfolg. Doch schlussendlich konnten wir aufatmen, denn alle Reisenden hatten einen Praktikumsplatz sowie eine Unterkunft gefunden. Auch finanzierungstechnisch konnten dank der Leonardo da Vinci Förderung, beantragt durch Frau Lebfromm, alle Schülerinnen und Schüler entspannt in ihren Aufenthalt starten. Alle Mühen, hatten sich also tatsächlich gelohnt! Eine spannende Zeit, die wir nie vergessen werden, öffnete ihre Türen für uns.

Im August letzten Jahres verstreuten sich 16 SchülerInnen aus unserer Klasse in Europa, Afrika, Asien und den Vereinigten Staaten. Trotz großer Distanz blieben wir jedoch immer miteinander in Kontakt. Facebook und Emails ermöglichten uns den regelmäßigen Austausch von Neuigkeiten.

Von Barcelona und Paris über Hong Kong nach London arbeiteten wir in unseren Praktikumsunternehmen und erfuhren am eigenen Leib, wie sich die Arbeitsatmosphäre im Ausland von der in unseren deutschen Ausbildungsunternehmen unterscheidet.

Auch unsere Wohnsituationen waren ganz unterschiedlich – die Unterkünfte reichten von Hotel über Wohnung zu Gastfamilien und Wohnheimen. Wir erkundeten Welt- und Kleinstädte, Inseln und Vororte und unsere Erfahrungen waren alle einzigartig und bedeutend.

Die Erlebnisse, die wir von diesem Lebensabschnitt mitnehmen, werden uns wohl noch lange begleiten. Beruflich haben wir viel dazu gelernt und neue Perspektiven haben sich uns eröffnet. In unsere deutschen Ausbildungsunternehmen kehren wir mit wertvollen Kenntnissen und Erfahrungen zurück. Und auch für unsere privaten Leben spielte der Auslandsaufenthalt eine große Rolle – Fantasien wurden angeregt, unerwartete Interessen entdeckt, Einstellungen gefestigt.

Wie Roger Peyrefitte schon einst sagte: „Der Gewinn eines langen Aufenthaltes außerhalb unseres Landes liegt vielleicht weniger in dem, was wir über fremde Länder erfahren, sondern in dem, was wir dabei über uns selbst lernen.“

 

(Bericht: SchülerInnen der BKWEW2 = 2. Ausbildunsgjahr Duales BK)

Logistik live! Besuch im EDEKA-Logistikzentrum in Offenburg

Nachdem uns die EDEKA-Mitarbeiterin Frau Illing abgeholt hatte, legten wir einen kurzen Fußmarsch über den Hof des Logistikzentrums zurück und mussten uns zunächst eine Warnweste zur eigenen Sicherheit anziehen. Bei Getränken und Snacks konnten wir uns dann zur Einführung in einer Unternehmens-Präsentation über Idee, Geschichte, Aufbau und Geschäftsfelder der EDEKA-Südwest informieren. Der Grundstein wurde bereits im Jahr 1927 in Offenburg gelegt, als sich dort einige Kaufleute zu einer Einkaufsgemeinschaft zusammen taten und sich bald der EDEKA anschlossen. Der Begriff EDEKA, damals EdK, leitet sich von „Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler im Halleschen Torbezirk zu Berlin“ ab. Nach über 100 Jahren kann EDEKA Südwest einen Konzernaußenumsatz von 7,1 Mrd. € (2011) verzeichnen, bezogen auf das Absatzgebiet Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland sowie Teile Hessens und Bayerns. Ein großer Teil der Ware wird von EDEKA durch seine eigenen Produktionsbetriebe selbst hergestellt, wie dem Schwarzwaldhof oder der Ortenauer Weinkellerei. Dadurch wird EDEKA Südwest seiner Philosophie, Frischeanbieter Nr. 1 im Südwesten zu sein, gerecht.

Um Kindern und Jugendlichen zu zeigen, dass Lebensmittel nicht nur aus der Dose stammen, bietet die EDEKA-Südwest auch verschiedene Bildungsangebote an, wie zum Beispiel Gemüsebeete für Kindergärten, einen Sinnesparcours an Grundschulen oder eine Ausbildung zum Fitness-Coach an Haupt- und Realschulen.

Nach der Präsentation und Beantwortung unserer Fragen begaben wir uns gemeinsam in das Lager des Logistikzentrums mit einer Gesamtlagerfläche von 53 270 m² - das entspricht 7 ½ Fußballfeldern! Angefangen beim Warenausgang des Trockensortiments sahen wir, wie große Paletten mit verschiedenen Artikeln zur Ladung und Auslieferung den jeweilig zu beliefernden Geschäften zugeteilt werden. Weiter ging es zu den gelagerten Artikeln, diese werden in Hochregallagern mit dem Lagerungssystem Fifo (First in, first out) gelagert. Da es sich oftmals um verderbliche Ware handelt, müssen Waren die zuerst eingelagert wurden, auch zuerst verkauft werden.

Das EDEKA-Lager hat eine teilweise chaotische Lagerhaltung. Das bedeutet, dass Artikel grundsätzlich ihren festen Lagerplatz haben. Ist an diesem Lagerplatz jedoch kein Platz mehr, werden die Artikel an einem beliebigen freien Platz im Hochregallager untergebracht. Der Vorteil dieser Lagerhaltung liegt in der besseren Flächennutzung. Gefunden werden die benötigten Artikel durch ein EDV-Programm, auch wenn sie sich nicht an ihrem festen Lagerplatz befinden. Außerdem wird das „Pick-by-Voice System“ angewandt, eine Stimme gibt dem Lagermitarbeiter den Lagerort (Lagerbereich, Regalzeile, Regalspalte und das Regalfach) an und der Lagerist bestätigt mit einer Prüfziffer die Entnahme des benötigten Artikels.

Am Ende unseres Besuchs konnten wir auch das Kühllager besuchen, in dem sich Waren wie Obst, Gemüse und Milchprodukte befanden. Obwohl die Staplerfahrer hier ziemlich schnell fahren, ist die Unfallquote sehr gering. Die Erlebnisse dieses überaus informationsreichen Tages konnten wir übrigens schon am nächsten Tag – quasi „just in time“ -  in einer BWL-Arbeit anwenden.

(Bericht: Helena Kunz und Lea Neumann, W2KG2)

 

Duftproben von Menschen? Wer braucht denn sowas???

Zuvor hatten die SchülerInnen sich mit den Angeboten der Hochschule Pforzheim vertraut gemacht – einschließlich Mensa! Credits, Semesterwochenstunden, Interkulturelle Kompetenz als obligatorisches Studienfach ebenso wie Ethik und gesellschaftliche Verantwortung („ Kann es mir egal sein, unter welchen Bedingungen in Pakistan die Textilien, die mein Unternehmen hier verkauft, produziert werden?“) wurden vorgestellt; im Fachbereich Wirtschaft „International Business, Media Management und Werbepsychologie, Personalmanagement, Wirtschaftsrecht, Markt- und Kommunikationsforschung, Ressourceneffizienz-Management“ – und vieles mehr, das bietet die Hochschule Pforzheim. Jede/r Studierende hat ab dem 3.Semester eine/n persönliche/n Mentor/in (= Professor/in) als Studienbegleiter/in. Die Studiengänge sind – wie man sich unschwer denken kann – sehr stark nachgefragt: Beim Einstieg von AbiturientInnen, nach dem Abschluss von Unternehmen!

Übrigens: Am 27.04. findet der nächste Studierfähigkeitstest an der Hochschule Pforzheim statt. Rechtzeitige Anmeldung ist wichtig.

 

Bericht: Luise Teubner

Comenius-Projektpräsentation „Water gives life“ in Tarragona

Schnell wurden erste Kontakte mit den Schülerinnen und Schülern der Projektpartnerschulen geknüpft und man fühlte sich gleich wie zuhause. Im Rahmen des Projektes hatte jede Schule die Aufgabe, einen Fluss aus seiner Region als Wirtschaftsfaktor genauer zu analysieren - für Lahr war das naheliegend der Rhein, für Spanien der Fluss Ebro. Aus diesem Grund stand am folgenden Tag die Besichtigung des Ebro-Deltas auf dem Programm. Nach einem einführenden Vortrag konnten die Schüler/-innen und Lehrer/-innen aller beteiligten Projektschulen auf einer gemeinsamen Schiffsfahrt die Lagunen des Deltas mit ihren einzigartigen Flamingoschwärmen bewundern. Mit einer anschließenden Kahnfahrt und Mountainbiketour durch das Naturschutzgebiet kam auch die sportliche Betätigung nicht zu kurz.

Am 14. November war dann der große Tag: die Comenius-Präsentationen am IES Camp Clar in Tarragona. Jedes Land stellte seine Projektergebnisse auf Englisch vor. Die Schüler und Schülerinnen des IBG Lahr hatten verschiedene Präsentationen zum Thema Rhein vorbereitet: „Wasserkraftwerke“, „Rheinhafen Kehl“, „Rhein als Wasserstraße und Tourismusfaktor“, „Naturkatastrophen am Rhein“, „Städte am Rhein“ und „der Rhein als Rohstofflieferant“. Außerdem wurden die Auswertungen eines in jedem Partnerland durchgeführten Fragebogens zum Thema Wassersparen besprochen.

Am folgenden Tag fand ein großer Empfang aller Comenius-Teilnehmer im Rathaus von Tarragona statt. Nach einer Stadtführung mit Besichtigung der beindruckenden römischen Bauwerke hieß es dann Abschied nehmen von den spanischen Gastgebern sowie den Projektpartnern und getreu dem Projektmotto „water“ waren einige nahe am „Wasser“ gebaut, so dass die ein oder andere Abschiedsträne floss. Auf der Rückfahrt wurde nochmals ein Zwischenstopp in  Barcelona eingelegt um bei einem Abschluss-Tapa-Essen die Projektwoche Revue passieren zu lassen bis es am 17. November mit vielen gewonnen neuen Eindrücken und Freundschaften wieder zurück nach Lahr ging.

Die Teilnehmer/-innen aus Lahr freuen sich nun auf ein Wiedersehen mit den Projektpartnern bei der Comenius-Abschlusspräsentation im April 2013 in Schweden. (Bericht: Budig)

Weihnachtsgottesdienst 2012

Josef war nicht der leibliche Vater von Jesus, der laut Bibel-Überlieferung vom Heiligen Geist gezeugt wurde. Daher war er vermutlich einigermaßen verunsichert, als die jungfräuliche Maria Jesus zur Welt brachte. Wahrscheinlich hat er in diesem Kind auch noch nicht den verheißenen Messias erkannt, der die Menschen mit Gott versöhnen sollte. Allerdings wird in der Szene mit der Hose deutlich, dass Josef ohne zu zögern die Rolle des fürsorglichen Vaters übernahm und offenbar das Bedürfnis hatte, dem Jesuskind etwas Gutes zu tun.

Vor dem Hintergrund dieser Geschichte wurden die Gottesdienstteilnehmer/innen ermuntert, wie Josef einen „Hosenglauben“ zu zeigen, sich also um die Mitmenschen zu sorgen und ihnen etwas Gutes zu tun. Gelegenheit dazu bekamen sie in der Kollekte, die zu Gunsten der Kisii Special School, einer Schule für Kinder mit geistiger und körperlicher Behinderung in Nairobi/Kenia, verwendet wird.

Vom „Hosenglauben“ kommt manch eine/r vielleicht sogar zum „Herzensglauben“, das heißt zu einem tiefen Glauben an Gott und seinen Sohn, Jesus Christus. Die einer Zeitschrift entnommene Aussage „Ich glaube nicht an Gott, aber ich vermisse ihn“ mache deutlich, dass die Sehnsucht nach einem liebenden, wohlwollenden und gerechten Gott durchaus noch vorhanden sei, auch wenn uns manche Ereignisse in der Welt immer wieder an seiner Existenz zweifeln ließen, erklärte der evangelische Religionslehrer Hans-Georg Dietrich, der zusammen mit seinem katholischen Kollegen Erhard Krumbein durch den Gottesdienst führte.

Einen wesentlichen Bestandteil des Gottesdienstes machten wieder einmal die glanzvollen musikalischen Beiträge aus. Unter der Gesamtleitung von Musiklehrer Oliver Schätzle versetzten Schulchor und Schulband die Teilnehmer/innen mit Stücken wie „I’ll be there“ (Jackson Five), „Colours of the wind“ (aus dem Film Pocahontas) oder „Josef“ in eine festliche Weihnachtsstimmung.

Die Rohstoff-Expedition: Entdecke, was in (d)einem Handy steckt

Zum Einen wurde eine Handy-Sammelaktion von defekten Handys oder ungenutzten Althandys gestartet. Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern sind aufgerufen, zu Hause in den Ecken ihrer Schubladen zu suchen oder bei Ihren Freunden und Verwandten nach alten Handys zu fragen und diese dann zur Handy-Sammelbox im Lehrerzimmer (Raum 117) zu bringen. Die Sammelaktion läuft an den Kaufmännischen Schulen Lahr bis zum 28.02.2013. Die gesammelten Handys werden fachgerecht kontrolliert und wiederverwertet. Mit dem Erlös dieser bundesweiten Aktion wird ein Wasserbauprojekt in Eritrea unterstützt – also ein sehr gute Sache!

Zum Anderen haben die Schüler/innen die Chance, Themen rund ums Handy im Unterricht zu behandeln: Was steckt in meinem Handy? Wie kann ich mit meinem Handy nachhaltig umgehen? Wie gefährlich ist Handystrahlung? Wie funktioniert das Recycling von Handys?

Weitere Information zur Aktion finden Sie unter http://www.die-rohstoff-expedition.de/ und http://www.computerbase.de/news/2012-12/85.5-millionen-handys-warten-auf-wiederverwertung/

Abschlussprüfung an der Kaufmännischen Berufsschule

Darüber hinaus seien zum Teil hervorragende Leistungen erbracht worden. Als Anerkennung für diese Leistungen überreichte Eble den Schüler/innen Evelin Woisetschläger, Fabian Müller, Manuel Schaub und Stephanie Ernst einen Preis. Als Klassenbeste bei den Bürokaufleuten wurde Jessika Gerke geehrt. Die Schülerin Evelin Woisetschläger erhielt außerdem den Hebel-Preis für hervorragende Leistungen im Fach Deutsch.

Folgende Schüler/innen haben ihre Abschlussprüfung bestanden: Sarah Armbruster, Julia Geiger, Lars Leberl, Fabian Müller, Selina Müller, Cem Nurali, Linda Roth, Manuel Schaub und Florian Schönfelder (alle Großhandel) sowie Ramona Brettschneider, Monika Dau, Jessica Gerke, Carmen Heitmeyer, Andrea Kaiser, Veronique Kuhn, Elena Leider, Meike Rexhaus und Evelin Woisetschläger (Bürokaufleute).

 

Buchtitel des Monats Dezember

Koumail flieht aus den Kriegswirren des Kaukasus quer durch Georgien nach Frankreich, doch auf dem Weg dahin verliert er seine Pflegemutter Gloria. Die französischen Zollbeamten finden den inzwischen Zwölfjährigen schlafend in einem Schweinetransport. Ganz allein...

Die Geschichte wird aus der Sicht von Koumail beschrieben, man denkt und fühlt mit ihm.

An vielen Stellen dieses Buches weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll. Sie führen einem vor Augen, was es heißt auf der Flucht zu sein. Sich durchzuschlagen gegen Hunger, Kälte, Krankheit. Zu betteln oder die Mülltonnen nach etwas Essbarem zu durchsuchen. Dennoch wirkt die Geschichte zu keiner Zeit deprimierend, sondern sie strahlt im Gegenteil Hoffnung und Wärme aus.

Ein beeindruckendes Buch, das lange in Erinnerung bleibt.

Für alle, die noch Lektüre für die Weihnachtsferien suchen, ob Krimi, Thriller, Fantasy, Science Fiction, Vampire, Humor, Liebes- oder Abenteuerromane, historische Romane, fremdsprachige Bücher, Ratgeber, besondere Lebensgeschichten oder auch Lernhilfen für unterschiedliche Fächer:

In der Schulbibliothek findet Ihr zu allem etwas!

Schaut doch einfach mal rein!

Euer Bibliotheksteam