Casa Verde - eine Perspektive für Kinder in Peru

Vor 20 Jahren wanderte Volker Nack von Lahr nach Peru aus - einem Land, das vor allem in den ländlichen Gegenden von großer Armut geprägt ist. Seine Mission: Kindern, die unter den Folgen der Armut leiden, die keine Chance auf Bildung haben, die in ihren Familien vernachlässigt und oft auch misshandelt werden, eine Perspektive zu bieten. So gründete er 1998 das Kinderheim „Casa Verde“, das für rund 50 Kinder und Jugendliche an mittlerweile zwei Standorten in Arequipa und Cusco zu einem neuen Zuhause geworden ist.

Jedes Jahr im Oktober kommt Volker Nack für einige Wochen nach Deutschland zurück, um sich bei den Unterstützern in der alten Heimat zu bedanken und um neue Unterstützer zu werben. Am vergangenen Donnerstag stattete er auch dem IBG Lahr einen Besuch ab. Vor rund 80 Schülern aus den Spanischkursen der Jahrgangsstufe 1 gab Nack einen Einblick in die Arbeit seines Teams, das aus Pädagogen, Psychologen und Medizinern besteht. Dabei zeigte er, wie die Betreuer bei Casa Verde versuchen, den Kindern und Jugendlichen Halt und Geborgenheit zu geben, ihnen Werte wie Respekt und Gewaltfreiheit zu vermitteln und ihnen eine gute schulische Bildung zu ermöglichen.

Die mit viel Bildmaterial angereicherte Präsentation machte deutlich, dass es Nack und seinem Team tatsächlich gelingt, Menschen, die in ihrem jungen Leben bisher wenig zu lachen hatten, ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und ihnen eine echte Zukunftsperspektive zu geben. Das hinterließ auch bei den Schülern des IBG einen starken Eindruck – durch verschiedene Spendenaktionen, vielleicht sogar im Rahmen einer Sozial-AG, wollen Sie das Kinderheim Casa Verde unterstützen.

Der Kontakt zu Volker Nack wurde duch Michael Fabricius aus der J1 hergestellt, der Mitglied des Freundeskreises von Casa Verde ist und bereits im vergangenen Schuljahr eine Spende des IBG in Höhe von 500 Euro vermittelt hatte.

Weitere Infos zu Casa Verde gibt es unter www.blansal-casaverde.org und www.freunde-von-casa-verde.de

IBG-Eingangsklassen on the road (or in jail)

Am vergangenen Freitag schwärmten die 6 Eingangsklassen des IBG zu Klassenausflügen in die Region aus. Die Palette reichte von Stadtrallye zu Picknick am See und von Hochseilartistik zu Gefängnisausbrauch. Impressionen gibt es in der Bildergalerie.

Mädchenteam vom IBG gewinnt Russisch-Wettbewerb in Göppingen

Natalie Werner und Faina Tumanova vom IBG Lahr haben am vergangenen Freitag die Regionalrunde des Bundescups „Spielend Russisch lernen“ in Göppingen gewonnen. Die beiden Schülerinnen setzten sich gegen sechs weitere Mannschaften aus Baden-Württemberg durch und holten mit Vokabelwissen und Nervenstärke den Regionalsieg. Zur Belohnung reisen sie am ersten Novemberwochenende zum großen Finale in den Europa-Park Rust, wo sie mit 18 Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz um eine mehrtägige Russlandreise spielen.

Die Regionalrunde am Hohenstaufen-Gymnasium in Göppingen war die zehnte von insgesamt 16 Runden, die bis Mitte Oktober in zwölf Bundesländern ausgetragen werden. Die Kultusminister der beteiligten Bundesländer fungieren als Schirmherren des Wettbewerbs, darunter auch Dr. Susanne Eisenmann, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg.

Für den Veranstalter, das Deutsch-Russische Forum, ist der Bundescup „Spielend Russisch lernen“ eines der nachhaltigsten Projekte im bilateralen Austausch. Allein in diesem Jahr sind mehr als 4.500 Schülerinnen und Schüler aus insgesamt 226 Schulen in drei Ländern bei dem Sprachturnier dabei. „Der Bundescup fördert ein tieferes Verständnis für die russische Kultur und schlägt Brücken zwischen beiden Ländern. Gerade in Zeiten politischer Spannungen macht das Mut, denn es zeigt, dass junge Menschen ohne Ressentiments ganz unbefangen Meilensteine für die deutsch-russische Verständigung setzen können“, betont Martin Hoffmann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutsch-Russischen Forums.

Copyright Foto: (c) Deutsch-Russisches Forum

Startschuss für das neue Erasmus-Projekt "Join the European table"

Mit Beginn dieses Schuljahres startet am IBG das auf 3 Jahre angelegte von der EU geförderte Projekt „Join the European table“. Im Zentrum des Projektes stehen die Förderung von europaweiter Mobilität zu Lernzwecken sowie die transnationale Zusammenarbeit. Schüler*innen der Jahrgangsstufe 1 des IBG nehmen im Rahmen des Seminarkurses am Projekt teil.

Projektpartner des IBG sind Schulen in Tarragona (Spanien), Debrecen (Ungarn), Hennebont (Frankreich), Siedlce (Polen) und Trikala (Griechenland). In diesem Schuljahr werden zwei Projekttreffen stattfinden, eines vom 17.11-24.11.2018 in Siedlce und ein weiteres im Frühjahr 2019 in Lahr. Da bei den Projekttreffen Schüler*innen aus allen Partnerländern teilnehmen, ist ein interessanter intereuropäischer Kultur- und Erfahrungsaustausch möglich. An den Treffen werden die bis dahin erarbeiteten Ergebnisse in der gemeinsamen Projektsprache auf Englisch präsentiert. Noch bevor sich die teilnehmenden Schüler*innen der verschiedenen Partnerschulen bei den Projekttreffen tatsächlich begegnen, werden sie sich über Skype-Konferenzen und dem eTwinning-Chatroom kennenlernen.

Im ersten Projektjahr werden sich die Schüler*innen im Rahmen des Seminarkurses mit den Themen „Migrationsgeschichte“ und „Integration von Flüchtlingen in das Arbeitsleben" befassen. Die Zuwanderung nach Deutschland in den letzten zwei Jahren wird analysiert und statistisch aufbereitet, zudem wird eine Präsentation zur nationalen Migrationsgeschichte erstellt. Eine weitere Aufgabe ist die Gestaltung eines Projektlogos. Es werden Interviews mit Flüchtlingen oder Zuwanderern zu deren Auswanderungsmotiven bzw. Flucht- und Integrationserfahrungen geführt. Beim Projekttreffen in Lahr erhalten die Projektteilnehmer vielfältige Einblicke in die deutsche Integrationspraxis, indem sie Ausbildungsbetriebe, die Geflüchtete beschäftigen, sowie Flüchtlingsklassen besuchen. Darüber hinaus soll gemeinsam mit Flüchtlingen in einer Werkstatt der „europäische Tisch“ gebaut werden.

Das Erasmus+ Projektteam am IBG besteht aus den Lehrkräften Gabriele Budig, Julia Schneckenburger, Lenja Oexle und Ulrich Tröndle.

IBG-Schüler sammeln 820 Euro für die Lahrer Tafel

Unter dem Motto „Schüler helfen Schülern“ organisierte der Sozialmanagement-Kurs aus Klasse 11 des IBG Lahr eine Geldspende für die Lahrer Tafel. Die Schüler lernten hierbei selbstorganisiert, wie sich soziale Projekte finanzieren, welche Fallstricke es zu vermeiden gilt und wie man den Erfolg eines Projektes analysiert.

Durch verschiedene Spendenaktionen des Kurses kamen 820 Euro zusammen, welche die Schüler als Geschenkbox der Leiterin der Lahrer Tafel, Ingrid Schatz, überreichten. Die Spende wird unter anderem für die Finanzierung von Schulmaterialien für die neuen Erstklässler verwendet.

10 Jahre School on Stage am IBG

Mit einer sensationellen Jubiläumsausgabe von „School on Stage“ hat sich das IBG vergangene Woche in die Sommerpause verabschiedet. Das Format wurde 2008 von Musiklehrer Oliver Schätzle ins Leben gerufen. Seither bietet es Schülern aus allen Schularten und Klassenstufen die Möglichkeit, ihr Talent auf einer großen Bühne zu präsentieren.

Zum zehnjährigen Jubiläum hatte Schätzle viele ehemalige Schüler zu einer Art „Best of“ nach Lahr eingeladen. Jessica Sohn präsentierte noch einmal „Gabriellas Song“ aus dem Film „Wie im Himmel“, Jonas Müller röhrte mit beeindruckender Whiskey-Stimme „Hit the Road“, Hannah Engel gab „Ich gehör nur mir“  aus dem Musical „Elisabeth“ zum Besten und Miriam Hunte performte den Lady Gaga Song „You fooled me again“. Faszinierend auch der Auftritt von Jan Flaith, der mit seinen Fähigkeiten am Diabolo das Publikum in seinen Bann zog.

Daneben zeigten auch aktuelle Schüler wie Samira Arouna („Someone like you“), Pauline Bauer („Valerie“), Hannah Bühler („Creep“), Laura Förster („Like the way I do“), Jannick Rendler („My way“) und Clara Textor („Yellow“) ihr musikalisches Können. Die jungen Künstler wurden dabei von der Schulband, bei manchen Stücken sogar von einer 30-köpfigen Bigband begleitet. Hinzu kamen Tanznummern von Noemi Rottenecker (Hip Hop), Sophie-Loreen Blank (Salsa) und Megan Kashama (Modern Dance). Ein weiteres Highlight war der Poetry Slam von Kira Jockers.

Die Gäste in der prall gefüllten Sporthalle zeigten sich von dem rund dreistündigen Programm restlos begeistert, klatschten und sangen eifrig mit oder schwelgten einfach nur in Erinnerungen. Am Ende wurden sie noch einmal von Jan Rendels mit einem Schlager-Medley von den Stühlen gerissen.

Bewährte Unterstützung bei der Organisation des Events erhielt Oliver Schätzle von seinem Bandkollegen Dirk Hähnel. Beide profitieren seit 2008 von einem scheinbar unerschöpflichen  Talentpool am IBG. Auch unter den 360 neuen Schülern, die zum nächsten Schuljahr im Vollzeitbereich an die Schule kommen, werden sicherlich wieder ein paar Rohdiamanten sein.

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Schuljahresabschlussfeier - Schüler der BFW erhalten Mittlere Reife/Zahlreiche Preise in allen Schularten

Mit einer großen Schuljahresabschlussfeier haben sich Lehrer und Schüler der Kaufmännischen Schule Lahr am vergangenen Mittwoch in die Sommerferien verabschiedet. Die Schüler der Berufsfachschule Wirtschaft (BFW) erhielten im Rahmen der Feier ihre Zeugnisse über die Mittlere Reife. Sie hatten zuvor 6 Prüfungen absolviert und damit ihren zweijährigen Bildungsgang erfolgreich abgeschlossen. Als Jahrgangsbeste wurden Yannick Griesbaum und Klara Ehrlich ausgezeichnet.

Folgende BFW-Schüler haben ihren Abschluss geschafft: Lars Aust, Cenk Bostan, Henri Demin, Nicole Demin, Gina Dittel, Tim Drieschner, Denise Eberle, Marvin Fix, Daniel Green, Jessica Isele, Nikola Klein, Oliwia Klein, Leotrim Kurtay, Jan Meyer, Mohit Singh und Jannis Sollmann (BFW 2/1) sowie  Vladislavs Abramovs, Tobias Bayer, Dorothee Berg, Celine Eckert, Klara Ehrlich, Lena Fühner, Yannick Griesbaum, Salvatore Gueli, Msafer Jundi, Evelyn Malyschew, Joana Meier, Michele Nicolino, Madeleine Pfeifer, Michael Richter, Lukas Ringwald und Joel Schwan (BFW 2/2).

Darüber hinaus wurden in allen Schularten Preise für ausschließlich gute und sehr gute Leistungen verliehen. Im ersten Jahr der Berufsfachschule Wirtschaft erhielten Ann-Kristin Himmelsbach, Lena Weber und Julia Langer einen Preis. Am Kaufmännischen Berufskolleg 1 wurden Caroline Kallenberger, Luca Späth, Anna-Lena Obert und Katharina Zehnle ausgezeichnet. Ein Lob erhielten Vivien Karam, Shirin Mahwar Kodeida, Daniela Lehmann, Vanessa Ott, Maria Spanberger und Alexandra Voicu.

In der Eingangsklasse des Integrierten Beruflichen Gymnasiums (IBG) wurden folgende Schüler mit einem Preis ausgezeichnet: Jasmin Göhr, Hanna Kern, Julia Dinner, Marina Schäfer, Jule Fähndrich, Philipp Himmelsbach, Sarah Pfeifer, Annika Wanzke, Vanessa Mista, Sebastian Jakameit, Alexander Moor und Celine Schneider.

Auch in der Jahrgangsstufe 1 des IBG gab es zahlreiche Preisträger: Celine Frenk, Alisa Kern, Anna Riehle, Eva-Maria Spitzmüller, Hannah Weschle, Florian Müll, Anna Kopf, Hannah Kopf, Cynthia Riethmüller, Marina Zanger, Jonas Fischer, Corina Himmelsbach, Marie-Christine Lebfromm, Alicia Meier und Noah Rottenecker.

Abiball 2018

Die 139 Abiturienten des IBG haben in der Offohalle in Schuttern zusammen mit Eltern, Freunden und Lehrern ihr Abitur gefeiert. Neben den Zeugnissen wurden auch zahlreiche Preise verliehen. In einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm ließen die Absolventen ihre außerschulischen Talente aufblitzen.

Schulleiter Herbert Huber eröffnete den Abend und gratulierte den Absolventen im Namen der Schulgemeinschaft zur Allgemeinen Hochschulreife, mit der nun eine neue Zeitrechnung beginne. Viele Abiturienten würden vor dem Studium oder der Ausbildung erst mal ein Überbrückungsjahr einlegen: „Warum nicht? In der Auszeit kann man sich darüber klar werden, was einem wichtig ist und man kann neue Ziele in den Blick nehmen.“ Huber nahm außerdem Bezug auf das Grundgesetz als kleinsten gemeinsamen Nenner und Basis des Zusammenlebens in Deutschland. Die Ewigkeitsklausel sei kein Grund zur Sorglosigkeit, Selbstverständliches dürfe nicht zur Selbstverständlichkeit werden: „Ich wünsche mir, dass wir im IBG Ihre Haltung und Einstellung dahingehend justiert haben, dass sie sich für diesen kleinsten gemeinsamen Nenner engagieren und ihn verteidigen“, so Huber.

Der Abteilungsleiter des Integrierten Beruflichen Gymnasiums, Andreas Scherwath, bezeichnete den Abiball als Schlüsselmoment im Leben: „Mit dem Abizeugnis habt ihr einen Schlüssel erhalten, der euch viele, wenn nicht sogar alle Türen öffnet – durch welche Türen ihr tatsächlich hindurchgeht, liegt an euch.“ Außerdem wandte er sich in seiner Rede gegen Hasskommentare und Hassbotschaften, die als Begleiterscheinungen der sozialen Netzwerke vor allem die Engagierten, Kreativen und Andersdenkenden zum Ziel hätten: „Der Hass gehört nicht zum IBG und auch nicht seine kleine Schwestern: die Häme, die Schadenfreude, die Beleidigung, die Entmutigung“, so Scherwath. Stattdessen forderte er die Abiturienten auf, sich in der Sprache der Liebe zu üben, indem sie ihre Mitmenschen wahrnehmen, sie wertschätzen und zu ihrem Glück beitragen: „Die Sprache der Liebe ist der wertvollste Universalschlüssel, den es gibt – der Schlüssel zu den Herzen der Menschen.“

Höhepunkt des Abends war die Auszeichnung der zahlreichen Preisträger. Insgesamt 22 Schüler hatten ihr Abitur mit einer 1 vor dem Komma abgeschlossen und erhielten dafür einen Buchpreis: Lena Biegert, Jessica Binder, Tabea Bürg, Alica Busam, Marina Eisenmann, Teresa Fimm, Sven Flügler, Lena Friedrich, Lara Göppert, Marie-Luise Günther, Jessica Häner, Charlotte Heine, Maike Hiß, Laura Krüger, Oxana Kunau, Deborah Logvinski, Anika Maier, Mara Maier, Maria Müllerleile, Lena Ruf, Anna Specht und Laura Sunderer

Den Preis für die besten Leistungen im Profilfach Pädagogik und Psychologie erhielten Lena Biegert und Teresa Fimm. Im Profilfach Volks- und Betriebswirtschaftslehre (klassisch) wurden Anna Specht und Marius Beck ausgezeichnet. Im Profilfach Internationale Wirtschaft hatte Sven Flügler am besten abgeschnitten. Den Physikpreis erhielten Jessica Binder und Dominik Wiskow, der Mathematikpreis ging an Maren Wagner, der Anton-Tschechow-Preis in Russischan Deborah Logvinski, der Theodor-Lohmann-Preis in Evangelische Religion an Mara Maier,die Alfred-Maul-Gedächtnismedaille für die besten Leistungen im Fach Sport an Stefano Anzaldi, und der Scheffelpreis für die besten Leistungen im Fach Deutsch an Anika Maier. Anika Maier war es auch, die als Jahrgangsbeste mit einem Abischnitt von 1,3 den Preis des Landrats erhielt.

Die Zeugnisübergabe und Preisverleihung wurden durch ein buntes Rahmenprogramm ergänzt, dass die Abiturienten selber zusammengestellt hatten: neben musikalischen Beiträgen und launigen Schülerreden, gab es auch Akrobatik und einen Poetry Slam zu bestaunen. Im inoffiziellen Teil ließ dann Abiturient Jannik Rendler alias „Jan Rendels“ mit einem Schlagermedley die Stimmung explodieren.

Hervorragende Aussichten, vielfältige Möglichkeiten – Berufsschüler nehmen Abschlusszeugnisse entgegen

Rund 140 Berufsschüler haben in diesem Sommer ihre Abschlussprüfung an der Kaufmännischen Berufsschule (KBS) Lahr abgelegt. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in der Sporthalle der Schule wurden Ihnen die Abschlusszeugnisse überreicht.

Die Abteilungsleiterin der Berufsschule, Annette Bühler, gratulierte den Auszubildenden zur erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung. Sie hätten in den zurückliegenden Jahren bewiesen, dass sie mit den verschiedensten Anforderungen zurechtkommen können und befänden sich nun in der komfortablen Ausgangssituation, auf dem Arbeitsmarkt begehrt und gefragt zu sein: „Selten waren die Möglichkeiten, sein Berufsleben zu gestalten, so vielfältig wie heute“, ergänzte Bühler.

Der Schulleiter der Kaufmännischen Schule, Herbert Huber, bezeichnete in seiner Rede das duale System aus Berufsschulunterricht und betrieblicher Ausbildung als Erfolgsmodell, das einen wichtigen Beitrag zur Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen leiste. Allerdings sei nicht absehbar, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf die Beschäftigungsverhältnisse haben werde: „Ich hoffe, dass wir bei Ihnen die Grundlage und die Einsicht für die berufliche Weiterentwicklung gelegt haben“, so Huber. Bei aller Notwendigkeit von lebenslangem Lernen und beruflicher Flexibilität, sei es jedoch auch wichtig, Freunde und Familie nicht zu vergessen.

Für hervorragende Leistungen im Fach Deutsch erhielten Simon Fischer, Marcel Welker, Kathrin Brunner, Isabell Schott, Isabella Ringwald den Hebelpreis. Für die besten Leistungen in den Wirtschaftsfächern wurden Marcel Welker, Lisa Griesbaum, Ann-Kathrin Zehnle, Erik Ficht mit einem vom Förderverein gestifteten Sonderpreis geehrt.

Einen Klassenpreis erhielten folgende Auszubildende: Erik Ficht, Jeanette Kapp, Ann-Katrin Zehnle, Marcel Welker, Jean Armbruster, Simon Fischer, Yannik Geiger, Susanne Feger, Lisa Griesbaum und Rebecca Siefert.

Weitere Preise für ausschließlich gute und sehr gute Leistungen gingen an: Alexa Larissa Bahr, Isabella Ringwald, Isabell Schott, Sabrina Börsig, Marcel Broche, Sina Kämpfert, Lisa Kapp und Fabian Rollin.

Im Anschluss an die Preisübergabe wurden die Absolventen noch zu einem Sektempfang eingeladen. Die Feier wurde von der Schulband musikalisch umrahmt.

Auf diese Steine können sie bauen – Schüler des Kaufmännischen Berufskollegs II feiern ihren Abschluss

58 Schüler haben ihre Abschlussprüfungen am Kaufmännischen Berufskolleg II bestanden und damit die Fachhochschulreife erworben. Im Rahmen einer Feierstunde mit Freunden, Familienangehörigen und Lehrern wurden Ihnen die Zeugnisse überreicht.

Die Stellvertretende Schulleiterin, Ingrid Isele, bezeichnete die Fachhochschulreife in ihrer Ansprache als solide Basis für den Start ins Berufsleben. Nun gelte es, die erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse zum Bauen des persönlichen beruflichen Lebenswerkes zu nutzen: „Man muss mit den Steinen bauen, die man hat.“ Isele rief die Absolventen dazu auf, in Zeiten des Wandels, in denen kaum noch etwas in Stein gemeißelt ist, etwas dazu beizutragen, dass sich die Welt positiv und nachhaltig verändert: „Nicht wer Berge versetzen will, sondern wer Steine ins Rollen bringt, verändert die Welt.“

Die Abteilungsleiterin des Berufskollegs, Yvonne Lebfromm, betonte in ihrer Rede, dass der Weg zur Fachhochschulreife ein Testlauf für ein lebenslanges Handlungsmuster gewesen sei: Entscheidungen treffen, die einem niemand abnehmen kann und die alleinige Verantwortung für die Folgen übernehmen. „Wenn dann persönliche Entscheidungen wie bei euch zum Erfolg führen, kann man absolut zufrieden sein“, sagte Lebfromm in Richtung der Absolventen. Den Lehrern, Eltern und Freunden dankte sie für ihren Anteil am Erfolg der Schüler. Abschließend wünschte sie den Absolventen die Kraft, „auch in schwierigen Zeiten immer wieder aufzustehen und dem Glück die Hand zu reichen.

Im Anschluss wurden die Zeugnisse ausgehändigt sowie die Preise vergeben. Mit einem Durchschnitt von 1,2 erhielt Justin Pastian den Preis als Jahrgangsbester. Der Sonderpreis in Wirtschaft ging ebenfalls an Justin Pastian, während Andreas Woloschanin in Deutsch mit einem
Preis ausgezeichnet wurde. 44 von 58 Schülern haben durch Zusatzunterricht neben der Fach-hochschulreife auch noch die Qualifikation als staatlich geprüfter Wirtschaftsassistent erworben.

Folgende Schüler haben dieses Jahr ihren Abschluss am BK II gemacht: Lena Arnold, Ina Blum, Celine Celik, Ikbal Dirim, Anne Maria Eble, Jonas El Hage, Janine Erny, Dustin Fouillet, Nathalie Gruttmann, Fabio Haag, Fabian Horn, Anna Sophie Huber, Angelina Kimmich, Nikita Kuvschinov, Kim Lange, Markus Lauterbach, Aaron Meister, Sebastian Mischner, Daniel Monga, Jonas Obergföll, Justin Pastian, Kevin Reber, Leon Rudolf, Annik Schneider, Alexander Sieg, Cennet Toklu, Jakob Walter, Amelie Werner, Ramon Woll, Andreas Woloschanin (alle BK1W1), Marco Bluhm, Melina Büchele, Annalena Bürkle, Sinan Cakir, Derya Fikriye Demirsal, Ines Enderle, Erik Geisel, Jasmin Gieringer, Annika Häcker, Steffen Held, Claire Henning, Martin Kern, Kevin Koffer, Franziska Kunzer, Evelin Luft, Andreas Moser-Bunschu, Jennifer Ott, Jessica Roth, Manuel Scheibel, Jan Scherwitzl, Anne-Christin Schießle, Maximilian Schilli, Felix Singler, Samira Spannagl, Lisa Stachowiak, Nico Steiner, Elias Weber, Jana Zehnle (alle BK1W2).

Vokabeln pauken statt Vorurteile pflegen – IBG nimmt am Bundescup “Russisch” teil

Für die einen ist der Bundescup “Spielend Russisch lernen” nur ein Sprachspiel, für die anderen ein kleiner Beitrag zur Völkerverständigung – für alle Teilnehmer ist es auf jeden Fall eine Herausforderung. Bei der bundesweiten Spracholympiade des Deutsch-Russischen Forums geht es für die Schüler darum, sich mit anderen in Konzentrationsfähigkeit und Vokabelwissen zu messen. Wer als Team ins Finale einzieht, der kann eine Reise nach Moskau oder St. Petersburg gewinnen.

„Junge Leute für die russische Sprache zu begeistern ist in der aktuellen politischen Situation wichtiger denn je. Durch eine gemeinsame Sprache können Vorurteile abgebaut werden”, betont Martin Hoffmann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutsch-Russischen Forums. Seit dem ersten Bundescup 2008 haben sich bereits über 50.000 Schüler an dem Sprachturnier beteiligt. In diesem Jahr nehmen 226 Schulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz am Wettbewerb teil.

Am IBG traten in der ersten Runde verschiedene Teams aus Klasse 11 und 12 – bestehend aus jeweils einem Russischkönner und einem Sprachneuling – gegeneinander an. Am Ende standen mit Faina Tumanova und Natalie Werner die glücklichen Gewinner fest. Die beiden Schülerinnen werden im September nach Göppingen fahren und dort bei der Regionalrunde Baden-Württemberg teilnehmen. Sollten sie auch dort erfolgreich sein, winkt ihnen für die Finalrunde ein Aufenthalt im Europapark Rust und die Chance auf eine Reise nach Russland.

IBG trifft Grundschule

Mit den großen Themen unserer Zeit – Nahrungsmittel, Wasser und Energie – beschäftigten sich kürzlich einige Grundschüler aus Langenwinkel und Kippenheimweiler am IBG Lahr. Angeleitet und betreut von Schülern der Klasse 11/6 experimentierten die jungen Forscher an zwei Tagen in den Chemiesälen des IBG.

Welche Formen der Energie gibt es? Was haben „kommunizierende Röhren“ mit der Wasserversorgung zu tun? Warum verwenden wir Waschmittel oder was essen wir eigentlich?

Diesen Fragestellungen gingen die Nachwuchsforscher neugierig und voller Eifer nach. Der Rosinenaufzug und die Brausetablettenrakete waren die unbestrittenen Höhepunkte des Vormittags.

Die anschließend von vielen Grundschülern gestellte Frage „Dürfen wir wiederkommen?“ ermuntert die beiden Initiatoren Dorothea Fehrenbach-Isele von der Grundschule Langenwinkel und Ingrid Isele vom IBG, ihr gemeinsames Herzensprojekt auch im 13. Jahr fortzuführen. Das große Ziel des Projektes liegt darin, naturwissenschaftliche Begeisterung bei jungen Menschen zu fördern. Darüber hinaus gilt das Projekt als Baustein der beruflichen Orientierung am IBG: die Schüler trainieren experimentelles Denken, die gezielte Anleitung von Grundschülern sowie die aktive Begleitung von Versuchen. Dementsprechend waren auch die IBG-Schüler nach den Experimentiertagen begeistert: „So toll habe ich es mir nicht vorgestellt“ und „Die Kleinen sind ja richtig fit“, lauteten zwei Kommentare der jungen Zukunftsforscher.

Ausstellung zum Film "12 years a slave"

Die Klasse 11/1 setzte sich im GGK-Unterricht kürzlich mit dem Thema Sklaverei und Sklavenhandel im 18. und 19.Jahrhundert auseinander. In diesem Zusammenhang schauten und analysierten die Schüler über mehrere Wochen den Film „12 years a slave“, der im Jahr 2014 mit dem Oscar als „Bester Film“ prämiert wurde.

Dabei tauchten sie tief in die Hintergründe, die Anregungen und in die Geschichte des Films ein und versuchten zu verstehen, wie es ist, wenn einem plötzlich die Freiheit und das Recht auf Leben genommen werden. Der emotional mitreißende Film sorgte jedenfalls für reichlich Gesprächsstoff, womit sich ein wichtiges Anliegen von Regisseur Steve McQueen erfüllte: „When you see the ins and outs of it, it does something different. And if that starts a conversation – wonderful, excellent” (Steve McQueen)

Seit Mitte Mai ist eine Ausstellung zum Film im Foyer zu sehen.

(Bericht: Vanessa Dolcsenko, 11/1) 

Üfa-Messe "RegioLahr 2018"

Anfang März fand zum zweiten Mal die Übungsfirmenmesse RegioLahr in der Sulzberghalle in Sulz statt. Die Übungsfirmenmesse ermöglichte es 20 Übungsfirmen aus der Region, ihre Kreativität und ihr Verkaufstalent zu präsentieren.

Mit viel Einsatz, aber auch mit viel Freude hat die Büromanagementklasse der Kaufmännischen Berufsschule Lahr diese Messe geplant und betreut. Die Planung eines Projektes ist Teil des Lehrplans für Auszubildende im 3. Lehrjahr im Bereich Büromanagement und so entstand das Projekt „RegioLahr“.

Auch die Aussteller haben sehr viel Zeit investiert und sich mit Liebe zum Detail auf die Messe vorbereitet. Von passender Kleidung in Farbe des Firmenlogos, bis hin zu Popcornmaschinen und „Ghettoblaster“ waren viele Highlights zu entdecken.  Der Aufwand hat sich gelohnt, das zeigten die vielen positiven Rückmeldungen der Aussteller und der Messebesucher.

Am Ende gab es noch eine Preisverleihung für den besten Messestand und das beste Verkaufsgespräch. Den 1. Platz für das „beste Verkaufsgespräch“ belegte die Übungsfirma „2x2 Profizentrum“ aus Müllheim. In der Kategorie „Bester Messestand“ überzeugte die Übungsfirma „Floid“ aus Lahr und gewann den 1. Platz.

IBG Lahr auf Augenhöhe mit Estland – Digitale Medien halten Einzug ins Klassenzimmer

Während es in den vergangenen Jahren meist skandinavische Länder waren, die als Vorbilder in Sachen Bildung herhalten mussten, haben Politiker, Wissenschaftler und Journalisten neuerdings ein anderes Bildungsmusterland ausgemacht: Estland. Hier werden seit geraumer Zeit flächendeckend digitale Medien in den Unterricht integriert - Schüler lernen mit Tablets, Lehrer führen ein elektronisches Klassenbuch. Deutschlands Schulen, so der allgemeine Tenor, hinken in Sachen Digitaler Bildung dagegen gnadenlos hinterher. Ein Urteil, das sicherlich nicht auf das IBG Lahr zutrifft, zumal das IBG seit Anfang des aktuellen Schuljahres als eine von 45 Schulen in Baden-Württemberg am Projekt „Tablet BS“ teilnimmt.

Zwei Eingangsklassen (Klasse 11) des IBG wurden gleich in der ersten Schulwoche komplett mit Tablets ausgestattet. Auch die Schüler im Wahlfach „Privates Vermögensmanagement“ erhielten jeweils ein Gerät, sodass derzeit rund 70 Schüler und 15 Lehrkräfte an dem Schulversuch beteiligt sind. Darüber hinaus verfügt das IBG über 50 weitere Geräte, die als Klassensatz oder Einzelgerät flexibel eingesetzt werden können.

Ziel des Schulversuches ist es herauszufinden, ob und inwiefern der Einsatz digitaler Medien den Unterricht an Beruflichen Gymnasien bereichern kann. Daneben geht es aber auch darum, die Schüler auf die Herausforderungen einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt vorzubereiten und ihre Medienkompetenz zu fördern. Bei der Planung und Auswertung von digitalem Unterricht werden die beteiligten Schulen nicht allein gelassen, sondern von der Uni Hamburg wissenschaftlich begleitet.

Gerade im audiovisuellen Bereich bieten digitale Medien wie Tablets viele neue Möglichkeiten, die auch im Unterricht sinnvoll genutzt werden können. So können die Schüler Präsentationen, Erklärvideos oder Graphiken erstellen und diese unmittelbar mit anderen teilen. Darüber hinaus können sie eigene digitale Schulbücher zusammenstellen, Internetrecherchen durchführen,  an Online-Tests teilnehmen oder mithilfe entsprechender Lern-Apps spielerisch Vokabeln lernen.

Den Lehrern wiederum bietet sich die Möglichkeit, ihre Schüler individuell zu fördern, indem sie ihnen per Knopfdruck Zusatzmaterialien bereitstellen. Außerdem können sie über die Schul-Cloud Unterrichtsmaterialien austauschen und problemlos Daten in das elektronische Klassenbuch einpflegen, das am IBG übrigens bereits vor 7 Jahren eingeführt wurde.

Beim Einsatz der Tablets im Unterricht folgt die Schule der von Kultusministerin Eisenmann ausgegebenen Devise, nach der pädagogische Überlegungen dem Medieneinsatz vorangehen müssen. So werden die Tablets als ein Arbeitsmedium unter vielen verstanden und kommen nur dann zum Einsatz, wenn sie gegenüber anderen Medien oder Methoden einen pädagogischen Mehrwert bieten. Auch das klassische Schulbuch kommt in den Tabletklassen also noch regelmäßig zur Verwendung, Versuche in den Naturwissenschaften finden weiterhin analog statt und nicht digital - wenngleich dank der Tablets nun die Möglichkeit besteht, den Versuch zu filmen und noch einmal in Zeitlupe anzuschauen.

Der Schulversuch „Tablet BS“ ist auf insgesamt fünf Jahre angelegt, sodass auch in den kommenden beiden Schuljahren jeweils zwei Eingangsklassen mit Tablets ausgerüstet werden. Alle Schüler am Wirtschaftsgymnasium International nehmen automatisch am Schulversuch teil. Für die übrigen Geräte können sich Schüler vom Sozialwissenschaftlichen Gymnasium bewerben.

Da der Schulversuch sowohl vom Kultusministerium als auch vom Ortenaukreis als Schulträger des IBG finanziell unterstützt wird, erhalten die Schüler ihre Tablets als Leihgeräte kostenfrei.

Anmeldungen für das kommende Schuljahr sind in allen Profilen des IBG (WG klassisch, WG International und SG) noch bis Donnerstag, den  1. März, möglich unter https://anmeldung-bs.rpf.fr.schule-bw.de/

Kultusministerin Eisenmann zu Besuch an der Kaufmännischen Schule Lahr

Klassentreffen an der KS Lahr - Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann informiert sich bei Lehrern und Schülern über das Potenzial der Beruflichen Schulen

Im Rahmen des Formats "Klassentreffen" besuchte Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann am 7. Februar die Kaufmännische Schule Lahr. Dabei verschaffte sie sich einen Einblick in das praxisorientierte Bildungsangebot der Schule. In der Zweijährigen Berufsfachschule Wirtschaft (BFW) nahm sie an der Gründungsversammlung der neuen Übungsfirma "puzzles GmbH" teil. Den Schülern, die künftig in Kooperation mit der Drogeriemarktkette Müller an die realen Geschäftsprozesse eines Unternehmens herangeführt werden sollen, wünschte sie einen guten Umsatz sowie eine positive Lohn- und Personalentwicklung. 

Besonders beeindruckt zeigte sich die Ministerin von der Fremdsprachenkompetenz der Schülerinnen und Schüler im Dualen Berufskolleg mit Zusatzqualifikation Internationales Wirtschaftsmanagement. In einer kurzen Unterrichtssequenz bereiteten die Schüler mehrsprachig - auf Englisch, Spanisch und Französisch - einen internationalen Messebesuch vor. Dabei gingen sie so sicher und souverän mit der jeweiligen Fremdsprache um, dass die Kultusministerin feststellte, man könne leicht den Eindruck gewinnen, es mit Muttersprachlern zu tun zu haben.

Im Anschluss diskutierte Eisenmann mit dem Schulleitungsteam der KS Lahr über aktuelle Entwicklungen und Handlungsfelder (u.a. Heterogenität, Sprachförderung, Oberstufenreform) im beruflichen Schulwesen.

Eine ausführliche Pressemeldung des Kultusministerium zum Besuch der Ministerin in Lahr finden Sie hier.