Schuljahresabschlussfeier - Schüler der BFW erhalten Mittlere Reife/Zahlreiche Preise in allen Schularten

Mit einer großen Schuljahresabschlussfeier haben sich Lehrer und Schüler der Kaufmännischen Schule Lahr am vergangenen Mittwoch in die Sommerferien verabschiedet. Die Schüler der Berufsfachschule Wirtschaft (BFW) erhielten im Rahmen der Feier ihre Zeugnisse über die Mittlere Reife. Sie hatten zuvor 6 Prüfungen absolviert und damit ihren zweijährigen Bildungsgang erfolgreich abgeschlossen. Als Jahrgangsbeste wurden Yannick Griesbaum und Klara Ehrlich ausgezeichnet.

Folgende BFW-Schüler haben ihren Abschluss geschafft: Lars Aust, Cenk Bostan, Henri Demin, Nicole Demin, Gina Dittel, Tim Drieschner, Denise Eberle, Marvin Fix, Daniel Green, Jessica Isele, Nikola Klein, Oliwia Klein, Leotrim Kurtay, Jan Meyer, Mohit Singh und Jannis Sollmann (BFW 2/1) sowie  Vladislavs Abramovs, Tobias Bayer, Dorothee Berg, Celine Eckert, Klara Ehrlich, Lena Fühner, Yannick Griesbaum, Salvatore Gueli, Msafer Jundi, Evelyn Malyschew, Joana Meier, Michele Nicolino, Madeleine Pfeifer, Michael Richter, Lukas Ringwald und Joel Schwan (BFW 2/2).

Darüber hinaus wurden in allen Schularten Preise für ausschließlich gute und sehr gute Leistungen verliehen. Im ersten Jahr der Berufsfachschule Wirtschaft erhielten Ann-Kristin Himmelsbach, Lena Weber und Julia Langer einen Preis. Am Kaufmännischen Berufskolleg 1 wurden Caroline Kallenberger, Luca Späth, Anna-Lena Obert und Katharina Zehnle ausgezeichnet. Ein Lob erhielten Vivien Karam, Shirin Mahwar Kodeida, Daniela Lehmann, Vanessa Ott, Maria Spanberger und Alexandra Voicu.

In der Eingangsklasse des Integrierten Beruflichen Gymnasiums (IBG) wurden folgende Schüler mit einem Preis ausgezeichnet: Jasmin Göhr, Hanna Kern, Julia Dinner, Marina Schäfer, Jule Fähndrich, Philipp Himmelsbach, Sarah Pfeifer, Annika Wanzke, Vanessa Mista, Sebastian Jakameit, Alexander Moor und Celine Schneider.

Auch in der Jahrgangsstufe 1 des IBG gab es zahlreiche Preisträger: Celine Frenk, Alisa Kern, Anna Riehle, Eva-Maria Spitzmüller, Hannah Weschle, Florian Müll, Anna Kopf, Hannah Kopf, Cynthia Riethmüller, Marina Zanger, Jonas Fischer, Corina Himmelsbach, Marie-Christine Lebfromm, Alicia Meier und Noah Rottenecker.

Abiball 2018

Die 139 Abiturienten des IBG haben in der Offohalle in Schuttern zusammen mit Eltern, Freunden und Lehrern ihr Abitur gefeiert. Neben den Zeugnissen wurden auch zahlreiche Preise verliehen. In einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm ließen die Absolventen ihre außerschulischen Talente aufblitzen.

Schulleiter Herbert Huber eröffnete den Abend und gratulierte den Absolventen im Namen der Schulgemeinschaft zur Allgemeinen Hochschulreife, mit der nun eine neue Zeitrechnung beginne. Viele Abiturienten würden vor dem Studium oder der Ausbildung erst mal ein Überbrückungsjahr einlegen: „Warum nicht? In der Auszeit kann man sich darüber klar werden, was einem wichtig ist und man kann neue Ziele in den Blick nehmen.“ Huber nahm außerdem Bezug auf das Grundgesetz als kleinsten gemeinsamen Nenner und Basis des Zusammenlebens in Deutschland. Die Ewigkeitsklausel sei kein Grund zur Sorglosigkeit, Selbstverständliches dürfe nicht zur Selbstverständlichkeit werden: „Ich wünsche mir, dass wir im IBG Ihre Haltung und Einstellung dahingehend justiert haben, dass sie sich für diesen kleinsten gemeinsamen Nenner engagieren und ihn verteidigen“, so Huber.

Der Abteilungsleiter des Integrierten Beruflichen Gymnasiums, Andreas Scherwath, bezeichnete den Abiball als Schlüsselmoment im Leben: „Mit dem Abizeugnis habt ihr einen Schlüssel erhalten, der euch viele, wenn nicht sogar alle Türen öffnet – durch welche Türen ihr tatsächlich hindurchgeht, liegt an euch.“ Außerdem wandte er sich in seiner Rede gegen Hasskommentare und Hassbotschaften, die als Begleiterscheinungen der sozialen Netzwerke vor allem die Engagierten, Kreativen und Andersdenkenden zum Ziel hätten: „Der Hass gehört nicht zum IBG und auch nicht seine kleine Schwestern: die Häme, die Schadenfreude, die Beleidigung, die Entmutigung“, so Scherwath. Stattdessen forderte er die Abiturienten auf, sich in der Sprache der Liebe zu üben, indem sie ihre Mitmenschen wahrnehmen, sie wertschätzen und zu ihrem Glück beitragen: „Die Sprache der Liebe ist der wertvollste Universalschlüssel, den es gibt – der Schlüssel zu den Herzen der Menschen.“

Höhepunkt des Abends war die Auszeichnung der zahlreichen Preisträger. Insgesamt 22 Schüler hatten ihr Abitur mit einer 1 vor dem Komma abgeschlossen und erhielten dafür einen Buchpreis: Lena Biegert, Jessica Binder, Tabea Bürg, Alica Busam, Marina Eisenmann, Teresa Fimm, Sven Flügler, Lena Friedrich, Lara Göppert, Marie-Luise Günther, Jessica Häner, Charlotte Heine, Maike Hiß, Laura Krüger, Oxana Kunau, Deborah Logvinski, Anika Maier, Mara Maier, Maria Müllerleile, Lena Ruf, Anna Specht und Laura Sunderer

Den Preis für die besten Leistungen im Profilfach Pädagogik und Psychologie erhielten Lena Biegert und Teresa Fimm. Im Profilfach Volks- und Betriebswirtschaftslehre (klassisch) wurden Anna Specht und Marius Beck ausgezeichnet. Im Profilfach Internationale Wirtschaft hatte Sven Flügler am besten abgeschnitten. Den Physikpreis erhielten Jessica Binder und Dominik Wiskow, der Mathematikpreis ging an Maren Wagner, der Anton-Tschechow-Preis in Russischan Deborah Logvinski, der Theodor-Lohmann-Preis in Evangelische Religion an Mara Maier,die Alfred-Maul-Gedächtnismedaille für die besten Leistungen im Fach Sport an Stefano Anzaldi, und der Scheffelpreis für die besten Leistungen im Fach Deutsch an Anika Maier. Anika Maier war es auch, die als Jahrgangsbeste mit einem Abischnitt von 1,3 den Preis des Landrats erhielt.

Die Zeugnisübergabe und Preisverleihung wurden durch ein buntes Rahmenprogramm ergänzt, dass die Abiturienten selber zusammengestellt hatten: neben musikalischen Beiträgen und launigen Schülerreden, gab es auch Akrobatik und einen Poetry Slam zu bestaunen. Im inoffiziellen Teil ließ dann Abiturient Jannik Rendler alias „Jan Rendels“ mit einem Schlagermedley die Stimmung explodieren.

Hervorragende Aussichten, vielfältige Möglichkeiten – Berufsschüler nehmen Abschlusszeugnisse entgegen

Rund 140 Berufsschüler haben in diesem Sommer ihre Abschlussprüfung an der Kaufmännischen Berufsschule (KBS) Lahr abgelegt. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in der Sporthalle der Schule wurden Ihnen die Abschlusszeugnisse überreicht.

Die Abteilungsleiterin der Berufsschule, Annette Bühler, gratulierte den Auszubildenden zur erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung. Sie hätten in den zurückliegenden Jahren bewiesen, dass sie mit den verschiedensten Anforderungen zurechtkommen können und befänden sich nun in der komfortablen Ausgangssituation, auf dem Arbeitsmarkt begehrt und gefragt zu sein: „Selten waren die Möglichkeiten, sein Berufsleben zu gestalten, so vielfältig wie heute“, ergänzte Bühler.

Der Schulleiter der Kaufmännischen Schule, Herbert Huber, bezeichnete in seiner Rede das duale System aus Berufsschulunterricht und betrieblicher Ausbildung als Erfolgsmodell, das einen wichtigen Beitrag zur Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen leiste. Allerdings sei nicht absehbar, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf die Beschäftigungsverhältnisse haben werde: „Ich hoffe, dass wir bei Ihnen die Grundlage und die Einsicht für die berufliche Weiterentwicklung gelegt haben“, so Huber. Bei aller Notwendigkeit von lebenslangem Lernen und beruflicher Flexibilität, sei es jedoch auch wichtig, Freunde und Familie nicht zu vergessen.

Für hervorragende Leistungen im Fach Deutsch erhielten Simon Fischer, Marcel Welker, Kathrin Brunner, Isabell Schott, Isabella Ringwald den Hebelpreis. Für die besten Leistungen in den Wirtschaftsfächern wurden Marcel Welker, Lisa Griesbaum, Ann-Kathrin Zehnle, Erik Ficht mit einem vom Förderverein gestifteten Sonderpreis geehrt.

Einen Klassenpreis erhielten folgende Auszubildende: Erik Ficht, Jeanette Kapp, Ann-Katrin Zehnle, Marcel Welker, Jean Armbruster, Simon Fischer, Yannik Geiger, Susanne Feger, Lisa Griesbaum und Rebecca Siefert.

Weitere Preise für ausschließlich gute und sehr gute Leistungen gingen an: Alexa Larissa Bahr, Isabella Ringwald, Isabell Schott, Sabrina Börsig, Marcel Broche, Sina Kämpfert, Lisa Kapp und Fabian Rollin.

Im Anschluss an die Preisübergabe wurden die Absolventen noch zu einem Sektempfang eingeladen. Die Feier wurde von der Schulband musikalisch umrahmt.

Auf diese Steine können sie bauen – Schüler des Kaufmännischen Berufskollegs II feiern ihren Abschluss

58 Schüler haben ihre Abschlussprüfungen am Kaufmännischen Berufskolleg II bestanden und damit die Fachhochschulreife erworben. Im Rahmen einer Feierstunde mit Freunden, Familienangehörigen und Lehrern wurden Ihnen die Zeugnisse überreicht.

Die Stellvertretende Schulleiterin, Ingrid Isele, bezeichnete die Fachhochschulreife in ihrer Ansprache als solide Basis für den Start ins Berufsleben. Nun gelte es, die erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse zum Bauen des persönlichen beruflichen Lebenswerkes zu nutzen: „Man muss mit den Steinen bauen, die man hat.“ Isele rief die Absolventen dazu auf, in Zeiten des Wandels, in denen kaum noch etwas in Stein gemeißelt ist, etwas dazu beizutragen, dass sich die Welt positiv und nachhaltig verändert: „Nicht wer Berge versetzen will, sondern wer Steine ins Rollen bringt, verändert die Welt.“

Die Abteilungsleiterin des Berufskollegs, Yvonne Lebfromm, betonte in ihrer Rede, dass der Weg zur Fachhochschulreife ein Testlauf für ein lebenslanges Handlungsmuster gewesen sei: Entscheidungen treffen, die einem niemand abnehmen kann und die alleinige Verantwortung für die Folgen übernehmen. „Wenn dann persönliche Entscheidungen wie bei euch zum Erfolg führen, kann man absolut zufrieden sein“, sagte Lebfromm in Richtung der Absolventen. Den Lehrern, Eltern und Freunden dankte sie für ihren Anteil am Erfolg der Schüler. Abschließend wünschte sie den Absolventen die Kraft, „auch in schwierigen Zeiten immer wieder aufzustehen und dem Glück die Hand zu reichen.

Im Anschluss wurden die Zeugnisse ausgehändigt sowie die Preise vergeben. Mit einem Durchschnitt von 1,2 erhielt Justin Pastian den Preis als Jahrgangsbester. Der Sonderpreis in Wirtschaft ging ebenfalls an Justin Pastian, während Andreas Woloschanin in Deutsch mit einem
Preis ausgezeichnet wurde. 44 von 58 Schülern haben durch Zusatzunterricht neben der Fach-hochschulreife auch noch die Qualifikation als staatlich geprüfter Wirtschaftsassistent erworben.

Folgende Schüler haben dieses Jahr ihren Abschluss am BK II gemacht: Lena Arnold, Ina Blum, Celine Celik, Ikbal Dirim, Anne Maria Eble, Jonas El Hage, Janine Erny, Dustin Fouillet, Nathalie Gruttmann, Fabio Haag, Fabian Horn, Anna Sophie Huber, Angelina Kimmich, Nikita Kuvschinov, Kim Lange, Markus Lauterbach, Aaron Meister, Sebastian Mischner, Daniel Monga, Jonas Obergföll, Justin Pastian, Kevin Reber, Leon Rudolf, Annik Schneider, Alexander Sieg, Cennet Toklu, Jakob Walter, Amelie Werner, Ramon Woll, Andreas Woloschanin (alle BK1W1), Marco Bluhm, Melina Büchele, Annalena Bürkle, Sinan Cakir, Derya Fikriye Demirsal, Ines Enderle, Erik Geisel, Jasmin Gieringer, Annika Häcker, Steffen Held, Claire Henning, Martin Kern, Kevin Koffer, Franziska Kunzer, Evelin Luft, Andreas Moser-Bunschu, Jennifer Ott, Jessica Roth, Manuel Scheibel, Jan Scherwitzl, Anne-Christin Schießle, Maximilian Schilli, Felix Singler, Samira Spannagl, Lisa Stachowiak, Nico Steiner, Elias Weber, Jana Zehnle (alle BK1W2).

Vokabeln pauken statt Vorurteile pflegen – IBG nimmt am Bundescup “Russisch” teil

Für die einen ist der Bundescup “Spielend Russisch lernen” nur ein Sprachspiel, für die anderen ein kleiner Beitrag zur Völkerverständigung – für alle Teilnehmer ist es auf jeden Fall eine Herausforderung. Bei der bundesweiten Spracholympiade des Deutsch-Russischen Forums geht es für die Schüler darum, sich mit anderen in Konzentrationsfähigkeit und Vokabelwissen zu messen. Wer als Team ins Finale einzieht, der kann eine Reise nach Moskau oder St. Petersburg gewinnen.

„Junge Leute für die russische Sprache zu begeistern ist in der aktuellen politischen Situation wichtiger denn je. Durch eine gemeinsame Sprache können Vorurteile abgebaut werden”, betont Martin Hoffmann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutsch-Russischen Forums. Seit dem ersten Bundescup 2008 haben sich bereits über 50.000 Schüler an dem Sprachturnier beteiligt. In diesem Jahr nehmen 226 Schulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz am Wettbewerb teil.

Am IBG traten in der ersten Runde verschiedene Teams aus Klasse 11 und 12 – bestehend aus jeweils einem Russischkönner und einem Sprachneuling – gegeneinander an. Am Ende standen mit Faina Tumanova und Natalie Werner die glücklichen Gewinner fest. Die beiden Schülerinnen werden im September nach Göppingen fahren und dort bei der Regionalrunde Baden-Württemberg teilnehmen. Sollten sie auch dort erfolgreich sein, winkt ihnen für die Finalrunde ein Aufenthalt im Europapark Rust und die Chance auf eine Reise nach Russland.

IBG trifft Grundschule

Mit den großen Themen unserer Zeit – Nahrungsmittel, Wasser und Energie – beschäftigten sich kürzlich einige Grundschüler aus Langenwinkel und Kippenheimweiler am IBG Lahr. Angeleitet und betreut von Schülern der Klasse 11/6 experimentierten die jungen Forscher an zwei Tagen in den Chemiesälen des IBG.

Welche Formen der Energie gibt es? Was haben „kommunizierende Röhren“ mit der Wasserversorgung zu tun? Warum verwenden wir Waschmittel oder was essen wir eigentlich?

Diesen Fragestellungen gingen die Nachwuchsforscher neugierig und voller Eifer nach. Der Rosinenaufzug und die Brausetablettenrakete waren die unbestrittenen Höhepunkte des Vormittags.

Die anschließend von vielen Grundschülern gestellte Frage „Dürfen wir wiederkommen?“ ermuntert die beiden Initiatoren Dorothea Fehrenbach-Isele von der Grundschule Langenwinkel und Ingrid Isele vom IBG, ihr gemeinsames Herzensprojekt auch im 13. Jahr fortzuführen. Das große Ziel des Projektes liegt darin, naturwissenschaftliche Begeisterung bei jungen Menschen zu fördern. Darüber hinaus gilt das Projekt als Baustein der beruflichen Orientierung am IBG: die Schüler trainieren experimentelles Denken, die gezielte Anleitung von Grundschülern sowie die aktive Begleitung von Versuchen. Dementsprechend waren auch die IBG-Schüler nach den Experimentiertagen begeistert: „So toll habe ich es mir nicht vorgestellt“ und „Die Kleinen sind ja richtig fit“, lauteten zwei Kommentare der jungen Zukunftsforscher.

Ausstellung zum Film "12 years a slave"

Die Klasse 11/1 setzte sich im GGK-Unterricht kürzlich mit dem Thema Sklaverei und Sklavenhandel im 18. und 19.Jahrhundert auseinander. In diesem Zusammenhang schauten und analysierten die Schüler über mehrere Wochen den Film „12 years a slave“, der im Jahr 2014 mit dem Oscar als „Bester Film“ prämiert wurde.

Dabei tauchten sie tief in die Hintergründe, die Anregungen und in die Geschichte des Films ein und versuchten zu verstehen, wie es ist, wenn einem plötzlich die Freiheit und das Recht auf Leben genommen werden. Der emotional mitreißende Film sorgte jedenfalls für reichlich Gesprächsstoff, womit sich ein wichtiges Anliegen von Regisseur Steve McQueen erfüllte: „When you see the ins and outs of it, it does something different. And if that starts a conversation – wonderful, excellent” (Steve McQueen)

Seit Mitte Mai ist eine Ausstellung zum Film im Foyer zu sehen.

(Bericht: Vanessa Dolcsenko, 11/1) 

Üfa-Messe "RegioLahr 2018"

Anfang März fand zum zweiten Mal die Übungsfirmenmesse RegioLahr in der Sulzberghalle in Sulz statt. Die Übungsfirmenmesse ermöglichte es 20 Übungsfirmen aus der Region, ihre Kreativität und ihr Verkaufstalent zu präsentieren.

Mit viel Einsatz, aber auch mit viel Freude hat die Büromanagementklasse der Kaufmännischen Berufsschule Lahr diese Messe geplant und betreut. Die Planung eines Projektes ist Teil des Lehrplans für Auszubildende im 3. Lehrjahr im Bereich Büromanagement und so entstand das Projekt „RegioLahr“.

Auch die Aussteller haben sehr viel Zeit investiert und sich mit Liebe zum Detail auf die Messe vorbereitet. Von passender Kleidung in Farbe des Firmenlogos, bis hin zu Popcornmaschinen und „Ghettoblaster“ waren viele Highlights zu entdecken.  Der Aufwand hat sich gelohnt, das zeigten die vielen positiven Rückmeldungen der Aussteller und der Messebesucher.

Am Ende gab es noch eine Preisverleihung für den besten Messestand und das beste Verkaufsgespräch. Den 1. Platz für das „beste Verkaufsgespräch“ belegte die Übungsfirma „2x2 Profizentrum“ aus Müllheim. In der Kategorie „Bester Messestand“ überzeugte die Übungsfirma „Floid“ aus Lahr und gewann den 1. Platz.

IBG Lahr auf Augenhöhe mit Estland – Digitale Medien halten Einzug ins Klassenzimmer

Während es in den vergangenen Jahren meist skandinavische Länder waren, die als Vorbilder in Sachen Bildung herhalten mussten, haben Politiker, Wissenschaftler und Journalisten neuerdings ein anderes Bildungsmusterland ausgemacht: Estland. Hier werden seit geraumer Zeit flächendeckend digitale Medien in den Unterricht integriert - Schüler lernen mit Tablets, Lehrer führen ein elektronisches Klassenbuch. Deutschlands Schulen, so der allgemeine Tenor, hinken in Sachen Digitaler Bildung dagegen gnadenlos hinterher. Ein Urteil, das sicherlich nicht auf das IBG Lahr zutrifft, zumal das IBG seit Anfang des aktuellen Schuljahres als eine von 45 Schulen in Baden-Württemberg am Projekt „Tablet BS“ teilnimmt.

Zwei Eingangsklassen (Klasse 11) des IBG wurden gleich in der ersten Schulwoche komplett mit Tablets ausgestattet. Auch die Schüler im Wahlfach „Privates Vermögensmanagement“ erhielten jeweils ein Gerät, sodass derzeit rund 70 Schüler und 15 Lehrkräfte an dem Schulversuch beteiligt sind. Darüber hinaus verfügt das IBG über 50 weitere Geräte, die als Klassensatz oder Einzelgerät flexibel eingesetzt werden können.

Ziel des Schulversuches ist es herauszufinden, ob und inwiefern der Einsatz digitaler Medien den Unterricht an Beruflichen Gymnasien bereichern kann. Daneben geht es aber auch darum, die Schüler auf die Herausforderungen einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt vorzubereiten und ihre Medienkompetenz zu fördern. Bei der Planung und Auswertung von digitalem Unterricht werden die beteiligten Schulen nicht allein gelassen, sondern von der Uni Hamburg wissenschaftlich begleitet.

Gerade im audiovisuellen Bereich bieten digitale Medien wie Tablets viele neue Möglichkeiten, die auch im Unterricht sinnvoll genutzt werden können. So können die Schüler Präsentationen, Erklärvideos oder Graphiken erstellen und diese unmittelbar mit anderen teilen. Darüber hinaus können sie eigene digitale Schulbücher zusammenstellen, Internetrecherchen durchführen,  an Online-Tests teilnehmen oder mithilfe entsprechender Lern-Apps spielerisch Vokabeln lernen.

Den Lehrern wiederum bietet sich die Möglichkeit, ihre Schüler individuell zu fördern, indem sie ihnen per Knopfdruck Zusatzmaterialien bereitstellen. Außerdem können sie über die Schul-Cloud Unterrichtsmaterialien austauschen und problemlos Daten in das elektronische Klassenbuch einpflegen, das am IBG übrigens bereits vor 7 Jahren eingeführt wurde.

Beim Einsatz der Tablets im Unterricht folgt die Schule der von Kultusministerin Eisenmann ausgegebenen Devise, nach der pädagogische Überlegungen dem Medieneinsatz vorangehen müssen. So werden die Tablets als ein Arbeitsmedium unter vielen verstanden und kommen nur dann zum Einsatz, wenn sie gegenüber anderen Medien oder Methoden einen pädagogischen Mehrwert bieten. Auch das klassische Schulbuch kommt in den Tabletklassen also noch regelmäßig zur Verwendung, Versuche in den Naturwissenschaften finden weiterhin analog statt und nicht digital - wenngleich dank der Tablets nun die Möglichkeit besteht, den Versuch zu filmen und noch einmal in Zeitlupe anzuschauen.

Der Schulversuch „Tablet BS“ ist auf insgesamt fünf Jahre angelegt, sodass auch in den kommenden beiden Schuljahren jeweils zwei Eingangsklassen mit Tablets ausgerüstet werden. Alle Schüler am Wirtschaftsgymnasium International nehmen automatisch am Schulversuch teil. Für die übrigen Geräte können sich Schüler vom Sozialwissenschaftlichen Gymnasium bewerben.

Da der Schulversuch sowohl vom Kultusministerium als auch vom Ortenaukreis als Schulträger des IBG finanziell unterstützt wird, erhalten die Schüler ihre Tablets als Leihgeräte kostenfrei.

Anmeldungen für das kommende Schuljahr sind in allen Profilen des IBG (WG klassisch, WG International und SG) noch bis Donnerstag, den  1. März, möglich unter https://anmeldung-bs.rpf.fr.schule-bw.de/

Kultusministerin Eisenmann zu Besuch an der Kaufmännischen Schule Lahr

Klassentreffen an der KS Lahr - Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann informiert sich bei Lehrern und Schülern über das Potenzial der Beruflichen Schulen

Im Rahmen des Formats "Klassentreffen" besuchte Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann am 7. Februar die Kaufmännische Schule Lahr. Dabei verschaffte sie sich einen Einblick in das praxisorientierte Bildungsangebot der Schule. In der Zweijährigen Berufsfachschule Wirtschaft (BFW) nahm sie an der Gründungsversammlung der neuen Übungsfirma "puzzles GmbH" teil. Den Schülern, die künftig in Kooperation mit der Drogeriemarktkette Müller an die realen Geschäftsprozesse eines Unternehmens herangeführt werden sollen, wünschte sie einen guten Umsatz sowie eine positive Lohn- und Personalentwicklung. 

Besonders beeindruckt zeigte sich die Ministerin von der Fremdsprachenkompetenz der Schülerinnen und Schüler im Dualen Berufskolleg mit Zusatzqualifikation Internationales Wirtschaftsmanagement. In einer kurzen Unterrichtssequenz bereiteten die Schüler mehrsprachig - auf Englisch, Spanisch und Französisch - einen internationalen Messebesuch vor. Dabei gingen sie so sicher und souverän mit der jeweiligen Fremdsprache um, dass die Kultusministerin feststellte, man könne leicht den Eindruck gewinnen, es mit Muttersprachlern zu tun zu haben.

Im Anschluss diskutierte Eisenmann mit dem Schulleitungsteam der KS Lahr über aktuelle Entwicklungen und Handlungsfelder (u.a. Heterogenität, Sprachförderung, Oberstufenreform) im beruflichen Schulwesen.

Eine ausführliche Pressemeldung des Kultusministerium zum Besuch der Ministerin in Lahr finden Sie hier.

"Fundament für lebenslanges Lernen" - Berufsschüler legen Herbstprüfung ab

34 Schüler der Kaufmännischen Berufsschule Lahr haben die Herbstprüfung abgelegt und damit den schulischen Teil ihrer dualen Ausbildung in den Bereichen Industrie, Einzelhandel und Verkauf sowie Groß- und Außenhandel erfolgreich absolviert. Viele Auszubildende haben außerdem die Zusatzqualifikation Internationales Wirtschaftsmanagement mit Fremdsprachen erworben.

Schulleiter Herbert Huber bezeichnete in seiner Rede bei der Abschlussfeier die duale Ausbildung als eine der größten Stärken des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg und als einen wichtigen Eckpfeiler in der bedarfsgerechten Fachkräftesicherung der Unternehmen. Die Auszubildenden rief er dazu auf, ihre Berufsreife als ein Fundament zu begreifen, auf dass sie durch lebenslanges Lernen aufbauen können: „Wenn es Ihr Wille und Ihr Antrieb ist, werden Sie mit den Grundlagen aus der Ausbildungszeit ein Berufsleben lang erfolgreich sein.“

Auch die Abteilungsleiterin der Kaufmännischen Berufsschule, Annette Bühler, ermunterte die Absolventen, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten weiterzuentwickeln und variabel zu kombinieren, um neue Herausforderungen angehen zu können. Eine der größten Herausforderungen in den kommenden Jahren sei die Digitalisierung der Arbeitswelt. Niemand könne verlässlich vorhersagen, wie sich Berufsbilder und Anforderungen entwickeln würden, so Bühler. Verlässlich seien jedoch die in der Ausbildung erworbenen „Basics“ - auf sie könne man auch in Zukunft zurückgreifen, was durch folgendes Zitat von Arthur Ashe bekräftigt werde: „Starte dort, wo du bist und benutze das, was du hast.“

Preise für ausschließlich gute und sehr gute Leistungen gingen an: Anne-Kathrin, Nadine Schmidt-Tauscher und Jasmin Giner.

Einen Klassenpreis erhielten Alisa Fischer und Ferdinand Moser.

Für die besten Leistungen in den Wirtschaftsfächern wurde Alisa Fischer.

Im Anschluss an die Preisübergabe wurden die Absolventinnen und Absolventen noch zu einem Sektempfang eingeladen.

Seminarkurs beim Aktenstudium

Schülerinnen und Schüler des IBG-Seminarkurses besuchten das Stadtarchiv im Rahmen der Themen Recherche und wissenschaftliches Arbeiten. Das Stadtarchiv bewahrt Dokumente in Form von Urkunden und Akten auf, die aus mehreren Jahrhunderten stammen. Eine Urkunde, die fast 600 Jahre alt ist, gehört mit zu den wertvollsten Beständen. Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler war es nun, historische Zusammenhänge und Einordnungen aus dem Studium der Archivalien zu gewinnen.

Dies erwies sich nicht immer als einfach, denn bereits die Sütterlin-Schrift, die noch bis vor etwa 80 Jahren geschrieben wurde, ist heute kaum noch jemandem geläufig und nicht immer einfach zu lesen. Noch schwieriger wurde es bei älteren Dokumenten, etwa einem Güterbuch aus dem 17. Jahrhundert. Stadtarchivar Thorsten Mietzner und die Auszubildende Denise Bohnert unterstützen die Schüler bei der Recherche  in den Dokumenten. Zuvor erläuterte Mietzner den Unterschied zwischen einem Archiv, einer Bibliothek und einem Museum. Dann ging es an die praktische Arbeit.

Eine Urkunde, aus der hervorging, dass jemand das Badhaus gepachtet hatte, war das erste Objekt. Geschrieben war der Text von Hand auf Pergament und mit einem Wachssiegel der Stadt Lahre (so hieß Lahr damals) versehen. Die Schülerinnen mussten sie wegen ihrer Empfindlichkeit mit Handschuhen anfassen. Zum Glück lag eine neuere Zusammenfassung des Inhaltes bei, denn die Originalschrift gab viele Rätsel auf. Ein Güterbuch aus dem 17. Jahrhundert war auch nicht leicht zu lesen. Jeder Bauer schrieb darin seinen Grundbesitz mit Größe und Qualität nieder und wurde danach besteuert.

Unter den modernen Beständen befanden sich ein Ansichtskarten-Katalog, der Lahrer Straßenszenen vom Anfang des 20. Jahrhunderts zeigte, eine Akte über die Arbeitslosigkeit Ende der zwanziger Jahre und Akten des Lahrer Gemeinderates aus den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Auch ein sehr persönlicher Briefwechsel zwischen Hildegard Kattermann (1909-1991) und ehemaligen jüdischen Mitbürgern, die den Holocaust überlebt hatten, gehört zu den wichtigen Beständen des Stadtarchivs.

Für viele Schülerinnen und Schüler, die in Begleitung von Herrn Bock das Archiv besuchten, war die Arbeit mit Quellen eine neue Erfahrung und manchmal auch eine Herausforderung.

Summer days - Schüler des Dualen BK verbringen Sommer im Ausland

Dieser Sommer sollte ein ganz besonderer werden - im Rahmen der Ausbildung zu Industrie- und Großhandelskaufleuten mit Zusatzqualifikation Internationales Wirtschaftsmanagement traten die Schüler des Dualen Berufskollegs (2. Ausbildungsjahr)  ihre Auslandspraktika an.

So hieß es Mitte Juli: Koffer packen, auf ins Abenteuer! In insgesamt 11 verschiedene Länder verschlug es die Schüler. Während die meisten europäische Staaten bereisten, durften einige sogar nach Asien oder Amerika fliegen.

Das Praktikum ist Bestandteil der Ausbildung und geht im Regelfall über zwei bis drei Monate, die die Schüler bei Tochtergesellschaften oder Geschäftspartnern Ihrer Ausbildungsbetriebe im Ausland verbringen. Dort hatten sie die Möglichkeit, neue Erfahrungen und Kenntnisse anderer Kulturen und Sprachen zu gewinnen, sowie ein anderes Unternehmen kennenzulernen.

Doch nicht nur das Arbeitsleben stand im Vordergrund: Die Chance, sich in eine fremde Kultur einzuleben und internationale Kontakte zu knüpfen, ergriffen viele gerne. Ob Indien, Kanada, England oder Spanien – die Schüler lernten jeweils sehr unterschiedliche Länder kennen, an deren Küche, Sitten und Bevölkerung es sich zunächst einmal zu gewöhnen galt, was nicht jedem leicht fiel: Während sich die Einen mit dem Zeitunterschied schwer taten, hatten andere ihre Probleme mit der landeseigenen Küche.

Die anfänglichen Schwierigkeiten waren jedoch schnell überwunden, sodass man den Einblick in eine neue Kultur in vollen Zügen genießen konnte. So besuchten die Schüler in ihrer Freizeit bekannte Sehenswürdigkeiten und Städte oder lernten das Nachtleben in ihrer Umgebung kennen. Auch ausgefallenere Ausflüge, wie Hundeschlitten fahren, ein Champions League Spiel im Wembley Stadion oder einen Segelausflug durften manche erleben.

Im Rahmen des EU-Förderprogramms Erasmus+ erhielten die Schüler finanzielle Unterstützung. Dadurch konnten sie Mehrausgaben wie für Fahrkarten oder Miete ausgleichen – eine große Erleichterung für die Auszubildenden. Im Gegenzug entwirft die Klasse eine große Projektarbeit zum Thema „Eingliederung von Migranten in das Arbeitsleben in der EU“.

Dank der neu gewonnen Erfahrungen und schönen Erinnerungen werden die Schüler noch lange und gerne an diesen besonderen Sommer zurückdenken. Und, wer weiß, womöglich wird der eine oder andere einmal im Ausland arbeiten und dann vom Praktikum profitieren.

Alter, was geht?!

Wie viel Geld steht mir im Alter noch zur Verfügung? Wie lange muss unsere Generation arbeiten? Wie kann ich mich gegen die Risiken absichern, die das Leben mit sich bringt? Fragen, mit denen sich junge Menschen nicht früh genug beschäftigen können, weshalb sie am IBG in den Wahlfächern Sozialmanagement (SG) und Privates Vermögensmanagement (WG) aufgegriffen werden. Mehr als 30 Schüler dieser Kurse haben nun auf sehr anschauliche Weise erste, wertvolle Einblicke erhalten. Experten der Deutschen Rentenversicherung kamen mit dem Projekt „Alter, was geht?!“ an die Schule, um für die Themen Altersvorsorge und Suchtprävention zu sensibilisieren.

Als Einstieg diente der Einsatz eines Alterssimulationsanzugs, mit dem die Schüler ausprobieren konnten, was es bedeutet, mit eingeschränkter Sicht einen Zeitungsartikel zu lesen oder sich mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit und schweren Gliedern nach Gegenständen zu bücken. Möglicherweise reagieren sie künftig etwas nachsichtiger, wenn eine ältere Person an der Kasse etwas länger im Geldbeutel kramt.

Im Anschluss stellten zwei Referentinnen von der Deutschen Rentenversicherung verschiedene Möglichkeiten zur Alters- und Risikoabsicherung vor. In Gruppenarbeit setzten sich die Schüler daraufhin mit den jeweiligen Perspektiven von Berufstätigen, Rentnern und Politikern zum Generationenvertrag auseinander.

Im dritten Block der Veranstaltung verstärkte mit Sandra Boser eine Politikerin die Runde. Die bildungspolitische Sprecherin der Grünen im Landtag diskutierte mit den Schülern unter anderem über die Themen Ausbildungsförderung, Jobaussichten und Generationengerechtigkeit. In ihren Ausführungen wurde Boser durchaus konkret: so sprach sie sich angesichts des demographischen Wandels unverblümt für eine Rente mit 67 aus, wobei sie klar stellte, dass der Renteneintritt von der Art des Berufes abhängen müsse und dass außerdem die Lebensarbeitszeit zu berücksichtigen sei.

Letzter Baustein des Projektes war schließlich ein Gespräch mit einem Betreuer und zwei Patienten der Rehaklinik Freiolsheim zum Thema Suchtprävention und Rehabilitation. Die beiden Patienten erzählten, wie sie schon als Kinder zum ersten Mal mit Drogen in Berührung kamen, wie sie ihren Drogenkonsum kontinuierlich steigerten, welche körperlichen und sozialen Folgen daraus resultierten und wie der Therapiealltag aussieht. Die Schüler waren sichtlich beeindruckt von den geschilderten Lebensläufen, aber auch von der Willenskraft der Patienten, die unbedingt wieder in einen normalen Alltag zurückkehren wollen.

Buchtitel des Monats

“Rock my Heart” von Jamie Shaw

Klappentext:

Wild, sexy, heiß – er ist ein Rockstar und könnte jede haben, doch er will nur sie!

Feiern, tanzen – einfach Spaß haben! Das ist der Plan von Rowan Michaels und ihrer Freundin Dee, als sie zu einem Konzert der Band „The Last Ones to Know“ in den angesagtesten Club der Stadt gehen. Was Rowan allerdings gründlich die Laune versaut, ist ihr Freund Brady, den sie dort mit einer anderen Frau beim Knutschen sieht. Noch vor Beginn des Konzertes flüchtet sie nach draußen, und trifft dort auf Adam Everest, den absolut heißen, verdammt attraktiven Sänger der Band. Sie lässt sich zu einem Kuss hinreißen – zu einem Kuss, der nicht nur ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird …

Bewertung von Mara Maier aus dem Bibliotheksteam:

369 Seiten zum Lachen, zum Weinen, zum Schmunzeln und zum Verzweifeln.

Jamie Shaw schaffte es mit dem ersten Teil ihrer „The Last Ones to Know“-Reihe, eine nicht unbekannte Idee so aufs Papier zu bekommen, dass man einfach nicht mehr aufhören kann zu lesen. Ihr Schreibstil lässt einen in eine andere Welt eintauchen und erst wieder daraus erwachen, wenn die letzte Seite gelesen wurde. Außerdem macht sie das Buch unverwechselbar, dank der zahlreichen und unterschiedlichen Charaktere, die einen vom Hocker hauen.

Bereits in den ersten Sekunden verliebt man sich in den Frontman der Band. Adam Everest ist ein Rockstar, wie ihn jedes Mädchen treffen möchte. Ein Traum für alle. Und auch Rowan „Peach“ Michaels habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sie ist so natürlich, einfach echt. Noch dazu ist jeder Nebendarsteller auf seine Art wundervoll: Rowans beste Freundin Dee, ihr schwuler Freund Leti, mit seiner Liebe zu „My little Ponys“ Shirts und natürlich die weiteren Bandmitglieder wie Joel mit seinem blonden Iro, Shawn mit seiner Liebe zur Gitarre und der unfassbar tolle Mike, der ganz anders ist als ein normaler Rockstar…

Die Geschichte trifft locker leicht mitten ins Herz.

Ihr findet das Buch - und auch Band 2 - in der Schulbibliothek, Raum 221 im Hauptgebäude (Öffnungszeiten Mo – Fr 1. Große Pause und Mo 7. Stunde)

BFW-Schüler auf Spurensuche

Unter dem Titel „Auf den Spuren von...“ arbeiten derzeit 40 Schüler der Zweijährigen Berufsfachschule Wirtschaft (BFW) an spannenden, selbstgewählten Projekten. Eines davon heißt „Die zwei Gesichter von Lahr – Touristenbüro vs. Kriminalstatistik“, ein anderes „Was wollen wir eigentlich – was suchen Männer und Frauen um in Beziehungen glücklich zu werden?“ Beim Projekt „Auf den Spuren der IBG-Schüler“ wiederum steht die Motivation von Schülern im Fokus: was hat sie bewogen nach dem Haupt- oder Realschulabschluss eine berufliche Schule zu besuchen? Jede der insgesamt 9 Projektgruppen muss ein Produkt herstellen – dies kann zum Beispiel ein Film sein, ein Brettspiel oder eine Sozialstudie – und das Produkt der Klasse in einer Präsentation vorstellen.

Für die Arbeit an den Projekten stehen den Schülern während des ersten Halbjahres wöchentlich 4 Schulstunden zur Verfügung. Angeleitet und unterstützt werden sie dabei von ihren Deutschlehrerinnen Nadja Bühler und Patricia Rathke, die jeweils in einer der beiden beteiligten Klassen unterrichten, im Fach „Projektarbeit“ aber als Team zusammen arbeiten. Durch die gemeinsame Planung und parallele Durchführung der Projektarbeit profitieren beide zeitlich und fachlich. Absprachen und Hilfestellungen bei auftauchenden Problemen sind schnell und unkompliziert möglich.

Mindestens genauso wichtig ist jedoch der Gewinn, den die Schüler durch das Projekt haben. Sie lernen, wie man Fragebögen konzipiert, Interviews durchführt, Plakate und computergestützte Präsentationen erstellt und vor allem wie jeder Einzelne Verantwortung für eine Teamleistung übernimmt. Somit werden die Schüler der BFW, die am Ende des Schuljahres ihre Mittlere Reife ablegen, bestens auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet.