„Stell dir vor, es ist Schule und keiner geht hin…“ oder: „Herr Lindner, in der ersten Reihe ist noch ein Platz frei…“

Streiken oder Schulbesuch? Diese Frage stellen sich viele Schüler*innen an Freitagen der letzten Monate. Die Schwedin Greta Thunberg hatte mit ihrem individuellen, wöchentlichen „Scolstrike for Klimate“ eine Welle der Begeisterung unter (vor allem) jungen Menschen ausgelöst. Doch mit bloßer Zustimmung im Geiste sahen und sehen es viele nicht als getan an, sondern solidarisieren sich mit der Schwedin und demonstrieren - auch zur Schulzeit.

Dies rief einige weitere Akteure auf den Plan, von Elternvertretern, über Schulleitern zu (Bundes)Politikern. Meist wird auf die gesetzlich festgelegte Schulpflicht verwiesen und das Streikrecht zur Schulzeit abgesprochen. So auch ein Statement vom FDP-Vorsitzenden Linder, der bei einer Demo am Samstag in der ersten Reihe stünde, Streiken an Schultagen aber ablehne. Obgleich für viele Schüler*innen das Anliegen, sich für den Klimaschutz zu engagieren, gewichtiger ist als 2-4 Schulstunden an manchen Freitagen, fühlen auch sie sich einem Dilemma ausgesetzt.

Einerseits sehen sie die Politik zum Klimaschutz als vernachlässigt an und wollen dies durch verstärkte Präsenz und Aufmerksamkeit ändern, andererseits möchten sie die Lehrinhalte nicht versäumen und Fehlstunden erhalten.

So entstand der Wunsch bei einigen Schüler*innen zwischen beiden Seiten eine Brücke zu bauen. Dieses Vorhaben wurde in Form eines Fotos im Schulhof an einem Freitagvormittag umgesetzt. Mithilfe des Fotos und ausdrucksstarken Plakaten wollen die Schüler*innen ein, mit den Schulgesetzen vereinbares, Zeichen setzen. Am Rande der Aktion gab es auch Raum für Gespräche mit dem Schulleitungsteam. Schulleiter Herbert Huber erklärte dabei den Sinn bezüglich der Erfassung von Fehlzeiten. „Wir wissen nicht, ob Schüler*innen, die am Freitag abwesend sind oder sich zur Demonstration abmelden, tatsächlich an der Demonstration teilnehmen. Eine Beurlaubung zur Teilnahme an Demonstrationen ist in der Regel nicht möglich. Manchmal müssen wir gegenüber Eltern oder anderen Organisationen bestätigen können, ob der Schüler bzw. die Schülerin an einem bestimmten Tag innerhalb eines bestimmten Zeitraums oder letztmalig in der Schule bzw. im Unterricht war. Folglich müssen wir die Fehlzeiten von Montag bis Freitag erfassen. Umgekehrt könnte man sagen, dass Anwesenheitszeiten in der Schule für den Schüler oder die Schülerin zu einer Entlastung führen können, wenn Vorwürfe oder Verdächtigungen durch Dritte erhoben werden.“

Auch wenn die Schüler*innen diese Aktion als bedeutend und gelungen betrachteten, ist es für sie und die Lehrer*innen damit längst nicht belassen. Am Montag, den 24. Juni, besuchte eine sechsköpfige Schülergruppe zusammen mit Herrn Huber den Landtag in Stuttgart, wobei die ganze Schulgemeinschaft der Delegation ihre Fragen und Anliegen mit auf den Weg geben durfte. Auf der Tagesordnung stand ein Gespräch mit dem Abgeordneten Raimund Haser von der CDU, der Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft ist (Bericht folgt). Er finde es „sehr wichtig, dass die Schüler*innen der Fridays for Future Bewegung nun den nächsten Schritt gehen und den direkten Kontakt und die Auseinandersetzung mit gewählten Abgeordneten suchen“, betonte Schulleiter Huber. Dies halte er langfristig für den erfolgversprechenderen Weg. Ein weiteres Gespräch mit Vertretern der Grünen Landtagsfraktion soll im Juli folgen. Außerdem wird an den Projekttagen Ende Juli ein Projekt angeboten, dass sich mit Maßnahmen für Klima- und Umweltschutz im privaten und schulischen Bereich auseinandersetzt.

Internationale Übungsfirmenmesse in New York

„Leave your comfort zone“ - so die Empfehlung von Dr. Joann Halpern, Direktorin des Hasso-Plattner-Instituts (SAP-Mitbegründer) in New York während ihres inspirierenden Vortrags bei unserem Besuch am HPI. Sie erklärte uns, dass es drei Zonen gibt, in denen man sich aufhalten kann: die „comfort zone“, die für uns der Alltag ist, mit allem was dazu gehört, die „learning zone“, die uns dazu anhält lebenslang unser Wissen zu erweitern und ab und zu die „panic zone“, wenn wir vor eine neue Aufgabe gestellt werden oder etwas Unvorhergesehenes in unser Leben tritt. Wir haben ihren Ratschlag beherzigt und alle drei Zonen während unserer Reise nach New York kennengelernt.

Die Komfortzone verlassen war das Mantra für unsere 28-köpfige Gruppe aus Schülerinnen und Schülern der Schularten BK I, BK II, Abiturienten sowie Berufsschüler aus der E-Commerce- und der Industrieklasse während unseres achttägigen Aufenthalts in New York City.

Anlass für unsere Reise war die Teilnahme an der Youth Business Summit, der Internationalen Übungsfirmenmesse. Dort waren wir mit dem Messestand unserer Übungsfirma Edda Store GmbH, hervorragend unterstützt von unserer Patenfirma Europa Park, präsent. Vollbepackt mit Werbematerialien für die Ausstattung des Messestands, dem ins Englische übersetzten Produktkatalog, dem englischen Webshop, Flyern und Give aways haben wir die Reise angetreten. Direkt am Pier in Brooklyn, mit Blick auf die Freiheitsstatue und die Skyline von Manhattan, war die Messe „really great“ - sehr viele internationale Aussteller und Besucher, aufwendige Messestände, hochmotivierte Verkäufer und eine strenge Jury, die den Messestand der KS Lahr mit 4/5 Punkten bewertet hat.

Zehn Schüler haben zusätzlich an der Global Business Challenge an der Long Island University teilgenommen. Hier wurden die Teilnehmer in internationale Teams eingeteilt und mussten mit den neuen Teamkollegen – Highschool- und Collegeabsolventen – innerhalb von zwei Stunden ein betriebswirtschaftliches Thema bearbeiten und eine Präsentation vorbereiten. Bestimmt hat der eine oder andere Schüler hier einen Ausflug in die „panic zone“ gemacht, denn diese Business Challenge ist nicht nur "haja, ich mach halt mal mit", sondern für die amerikanischen Schüler und Studenten eine wichtige Plattform zum Erhalt von Studienplätzen und Stipendien. Dementsprechend gut vorbereitet und motiviert waren die Teams. Die Jury ist immer hochkarätig besetzt mit Entscheidern aus der Wirtschaft, die sich hier neue Mitarbeiter rekrutieren.

Auch für das Rahmenprogramm musste die Gruppe die „comfort zone“ verlassen, man wollte schließlich von der Stadt etwas sehen. Aus den vielleicht üblichen 5.000 oder 8.000 Schritten wurden leicht 30.000 Schritte pro Tag. Brooklyn Bridge, Chinatown, Little Italy, Financial District - no problem, am besten lernt man die Stadt kennen, wenn man läuft. Bestimmt ist Beyoncé im Central Park unerkannt an uns vorbeigejoggt, so beschäftigt waren wir mit den frechen kleinen Eichhörnchen und dem entspannten Feeling in dieser grünen Oase mitten im trubeligen New York.

Die Reise war für alle Beteiligten eine bunte Mischung aus Herausforderungen, neuen Eindrücken, und Kontakte knüpfen (danke, Joann, nächstes Mal gehen wir zu google!) und nirgends schmeckt ein XXL-Hotdog und eine Coke besser als beim Baseballspiel im Yankeestadion.

See you soon, New York!

www.youtube.com/watch

Zahlreiche IBG-Preisträger beim Schülerwettbewerb des Landtags

Der Pädagogikkurs von Frau Spothelfer (Eingangsklasse IBG) hat erfolgreich am diesjährigen Schülerwettbewerb des Landtags teilgenommen. Zu aktuellen politischen Themen - „Die Situation von Kindern in der Welt“, „Auswirkungen der digitalen Überwachung und Datenspeicherung auf die Gesellschaft" usw. - konnten sie Plakate und Comics gestalten, Gedichte und Kurzgeschichten schreiben oder Facharbeiten anfertigen. Zahlreiche Beiträge wurden mit einem 2. oder 3. Preis ausgezeichnet. Alle Schülerinnen und Schüler erhielten für ihre Teilnahme eine Urkunde von Landtagspräsidentin Muhterem Aras. Im Rahmen des Pädagogikunterrichts überreichte Abteilungsleiter Andreas Scherwath die Buchpreise und Urkunden und gratulierte den Schülerinnen und Schülern zu ihrem tollen Erfolg.

Mathe macht Spaß?!

Am 15.03.2019 fuhr der Mathekurs M3 aus der Jahrgangsstufe 1 mit Frau Winter und Herrn Hähnel nach Bad Krozingen in das Mathematikum. Durch verschiedene Stationen konnten die Schülerinnen und Schüler mathematische Experimente durchführen und hatten so die Gelegenheit die Mathematik auf ganz neue Art zu erkunden.

Unter anderem waren Knobelaufgaben mit dabei, die das Wissen in Stochastik erforderten oder Experimente, bei denen die Schülerinnen und Schüler ihr logisches Denken unter Beweis stellen konnten. Eine besondere Herausforderung war die sogenannte Da Vinci-Brücke, die erst nach mehreren Versuchen und mit vielen helfenden Händen erbaut werden konnte.

„Lernen ist das Spiel, das im Leben am meisten Spaß macht“ (Claudia Monnet)

„Zu Tisch, bitte!“

…oder international gesprochen: „Join the European table“ – unter diesem Titel läuft am IBG Lahr derzeit ein auf drei Jahre angelegtes Erasmus+ Projekt, das als „Strategische Schulpartnerschaft“ von der EU gefördert wird. Zentrales Anliegen ist hierbei die Förderung von europaweiter Mobilität zu Lernzwecken sowie die transnationale Zusammenarbeit.

Beteiligt sind Schulen aus sechs europäischen Ländern, genauer aus Hennebont in der Bretagne (Frankreich), aus Debrecen (Ungarn), aus Tarragona (Spanien), aus Siedlce (Polen), Trikala (Griechenland) und Lahr (Deutschland). Die Projektteilnehmer kommunizieren auf Englisch über regelmäßige Skype-Konferenzen, E-Mail Kontakt, soziale Medien und im Rahmen von Live-Chats auf einer eigenen eTwinning Plattform.

Thematisch befassen  sich die Schülerinnen und Schüler mit der „Migrationsgeschichte“ und der „Integration von Flüchtlingen in das Arbeitsleben" in den sechs Projektpartnerländer.

Beim Projekttreffen in Lahr vom 23.03. bis 30.03.2019 erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vielfältige Einblicke in die deutsche Integrationspraxis, indem regionale Ausbildungsbetriebe, die Geflüchtete beschäftigen, sowie Flüchtlingsklassen besucht wurden. Die gesammelten Informationen werden fortlaufend in einem eBook dokumentiert, aber auch auf der Projekthomepage veröffentlicht.

Höhepunkt der Woche war die Präsentation und Einweihung eines tatsächlichen „European table“ aus Holz. Getreu dem EU-Motto „In Vielfalt geeint“ zimmerten Schülerinnen und Schüler aus allen sechs Nationen mit einem pensionierten Technik-Lehrer und zwei Geflüchteten die Sitzgelegenheit mit vier Bänken. Doch ein Tisch ist ja viel mehr als ein Tisch, wie der Abteilungsleiter des Beruflichen Gymnasiums, Andreas Scherwath, in seiner Rede bei der Einweihung betonte. Bei Tisch würden nicht nur „food and drink“ geteilt, so der Laudator, sondern auch Erfahrungen, Ideen und Meinungen ausgetauscht. Dieses gemeinschaftsstiftende Symbol finde sich in der Kunst (wie etwa bei da Vincis Abendmahl) genauso wie in der Politik (z.B. in der EU). Auch wenn die „Runden Tische“ der EU-Entscheidungsträger gerade junge Europäer zuweilen enttäuschten, zeigte sich Scherwath zuversichtlich, dass die Jugendlichen  schon bald die Möglichkeit haben werden, die Zukunft selbst zu gestalten – nicht zuletzt dank ihrer guten Vernetzung untereinander. Sein Appell: „Stay connected! Make the world a better place for you and for me and the entire human race“.

Dieser poetische Abschluss in Anlehnung an Michael Jackson konnte nur noch von der bunt und kreativ in den sechs Sprachen gestalteten Tischdecke gekrönt werden. Symbolisch werde diese Decke von nun an bei jedem Treffen „aufgelegt“.

Zum Abschluss dankte die Leiterin der spanischen Delegation, Blanca Gimeno Lopez, stellvertretend für alle Teilnehmer den Gastgebern aus Lahr für die gute Zusammenarbeit, die vielseitigen Impulse durch die Referenten und den herzlichen Empfang, auch von offizieller Seite durch Schulleiter Herbert Huber und Senja Töpfer, Leiterin der Amtes für Soziales, Schulen und Sport der Stadt Lahr.

Es bleibt die Hoffnung, dass die EU mit derartigen Projekten, ganz im Kinkelschen Sinne, über die Verträge hinaus aus den Herzen seiner Bürger wachse.

Weiterführende Informationen unter: www.erasmus-jointheeuropeantable.com

Abitur 2019

Das IBG Lahr wünscht allen Abiturientinnen und Abiturienten des Jahres 2019 viel Erfolg im schriftlichen Abitur!
Das europäische Haus: Austausch mit drei Ländern. Therese kommt aus Schweden und unterrichtet Französisch, Simon kommt aus Deutschland und unterrichtet in Schweden Deutsch und Schwedisch, Jonas und Gabriella kommen aus Schweden und unterrichten dort Deutsch und Englisch, Nicola kommt aus Frankreich und unterrichtet in Schweden Französisch, hier zusammen mit Horst Bock, der den Schweden-Austausch des IGB leitet.

Europa zu Gast am IBG

Bunt geht es in dieser Woche am Integrierten Beruflichen Gymnasium zu. Zumindest was die Farben der Flaggen betrifft, aus deren Ländern die Gäste am IBG kommen. Da ist zum einen der Austausch, den die Schwedisch-AG des IBG seit mittlerweile zehn Jahren mit zwei Schulen in Göteborg betreibt...

Die schwedischen Gäste werden zur gleichen Zeit in unserer Region sein, wie der Französisch-Austausch der beiden schwedischen Schulen in Straßburg. Mit einem gemeinsamen Programm werden die Gruppen unter anderem Freiburg und Straßburg besuchen. Zum Gegenbesuch wird dann die Schwedisch-AG des IBG im Mai nach Göteborg fahren. Spracherwerb, kultureller Austausch und das Leben in den Familien stehen bei den gegenseitigen Besuchen im Vordergrund. Und natürlich darf eine Exkursion zum Europäischen Parlament nicht fehlen.

Die internationale Woche wird jedoch noch bunter durch ein Erasmus+-Projekttreffen, bei dem Schülerinnen und Schüler aus anderen europäischen Ländern ebenfalls am IBG zu Gast sind. Die Teilnehmer aus Ungarn, Frankreich, Polen, Spanien und Griechenland sind bereits am Wochenende angereist. Sie werden in dieser Woche zusammen mit den am Projekt beteiligten IBG-Schülern ihre Ergebnisse zum Thema „Migration und Integration“ vorstellen, in verschiedenen Workshops die „Integration von Flüchtlingen in das Arbeitsleben“ in Lahr und Umgebung kennenlernen sowie unter Anleitung eines Fachmanns den "Europäischen Tisch" bauen. Die offizielle Einweihung des Tisches findet am Freitag, den 29.03., in der zweiten Pause, im Innenhof statt.

Bildunterschrift: Das europäische Haus - Austausch mit drei Ländern. Therese kommt aus Schweden und unterrichtet Französisch, Simon kommt aus Deutschland und unterrichtet in Schweden Deutsch und Schwedisch, Jonas und Gabriella kommen aus Schweden und unterrichten dort Deutsch und Englisch, Nicola kommt aus Frankreich und unterrichtet in Schweden Französisch, hier zusammen mit Horst Bock, der den Schweden-Austausch des IGB leitet.

 

Von Einstein bis Counter Strike - BFW präsentiert spektakuläre Projekte

Was haben Disney, Einstein, Zuckerberg, Counter Strike, ein Wegweiser und der Schüler-Aufenthaltsraum gemeinsam? Alle Namen und Begriffe stammen aus den diesjährigen Ergebnissen der Projektarbeit in der BFW 2/1. Die folgenden Projektberichte wurden von den Schüler/innen verfasst.

Projekt 1: Videospiele – unsere Sicht

Unsere Gruppe machte sich zu Videospielen mit ihren

Vor-und Nachteilen Gedanken, da wir das Thema interessant fanden und es ziemlich viel Wirbel in den Medien darüber gibt.

Untersucht haben wir unter anderem das Spiel Counter Strike. Diese haben wir hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteilen beurteilt. Neben Gründen wie dem Zeitaufwand und Faktor Geld sind wir vor allem zu dem Schluss gekommen, dass die positiven Aspekte von Videospielen überwiegen. Nicht nur fördern Videospiele beispielsweise das Teamwork, sondern sie bieten auch die Möglichkeit, neue Freundschaften darüber zu schließen.

Wen diese Thematik näher interessiert, ist eingeladen, sich unsere Ausarbeitung durchzulesen. Unsere Mappe liegt im Aufenthaltsraum 107 aus.

Dominik, Markus B., Christian

Projekt 2: Mark Zuckerberg, oder der Reichste gewinnt

Uns war schnell klar, dass wir ein Brettspiel über Mark Zuckerberg herstellen möchten. Wir haben ein Brettspiel mit Spielfiguren, Spielgeld und Ereigniskarten erstellt. Die genaue Spielanleitung liegt dem Spiel bei. Unser Spiel findet ihr im Aufenthaltsraum unserer Schule. Ziel des Spiels ist es Marks Zuckerbergs Leben kennenzulernen. Gewonnen hat der, der am meisten Geld erwirtschaftet hat… ein Ziel, das auch Zuckerberg noch nicht erreicht hat.

Ann-Kristin, Sara, Jasmin, Anna-Lena

Projekt 3: Die sportliche Pause

Zwischen dem Unterricht gibt es Pausen, die dabei helfen sollen, den Kopf frei zu bekommen. Unsere Idee ist es, mit einer Umgestaltung des Schulhofs diese Pausen sportlicher zu gestalten. Dazu haben wir im Fach Projektarbeit ein Konzept erarbeitet, von dem wir überzeugt sind, dass es im Stande ist, den Schulhof und die Möglichkeiten in den Pausen nachhaltig zu verändern. Zum einen würden wir zwei Tischtennisplatten auf dem Schulhof zu platzieren. Zusätzlich würden wir einen flexiblen Basketballkorb anbringen.

Hintergründe dazu sowie weitere Details findet ihr in unserem ausgearbeiteten Konzept, welches im Aufenthaltsraum 107 ausliegt.

Kevin, Lukas, Nicolas

Projekt 4: Legenden und ihre bekanntesten Zitate

Unser Ziel ist, dass verstorbene Legenden nicht vergessen werden sollen. Die Idee entstand anhand unserer persönlichen Interessen wie z.B. am Leben Albert Einsteins. Er und die weiteren vier Legenden geben uns tagtäglich Inspiration und Motivation. Dies wollen wir mit unseren Mitschülern der KSL teilen wollten. Herausgekommen sind unserer Meinung nach  inspirierende und informativ gestaltete Leinwände über fünf Legenden. Bewundert werden können die Ergebnisse im Treppenaufgang vor den Klassenzimmern 001 und 003.

Sabrina, Medya, Markus P.

Projekt 5: Umgestaltung Aufenthaltsraum 2.0

In 14 Wochen den Aufenthaltsraum der Schule neuzugestalten – das war das Ziel unserer Projektarbeitsgruppe. Die ersten Impulse für dieses Projekt bekamen wir von unserem Schulsozialarbeiter Herrn Witzel. Unsere Ideen haben wir mit Frau Lebfromm von der Schulleitung besprochen.

Unser fertiges Produkt ist nun der Aufenthaltsraum 107, der mit neuen Möbeln, Dekorationen und Spielen ausgestattet ist. Dazu zählt unter anderem als Highlight der Tischkicker und der Mini-Billard-Tisch.

Wir würden uns sehr freuen, wenn der Aufenthaltsraum durch unsere Umgestaltungsaktion häufiger genutzt wird, sowohl als Rückzugsort, als auch zum Lernen, aber auch zum Spielen und Spaß haben.

Sophia, Julia, Netak, Luka, Justin

Projekt 6: Weise mir den Weg

Da uns oft aufgefallen ist, dass Schüler, Eltern oder auch Gäste sich schlecht in unserem Schulgebäude zurechtgefunden haben, wollten wir etwas daran ändern. Im Fach Projektarbeit beschlossen wir also, in drei Monaten einen Flyer zu erstellen, auf dem jedes Stockwerk und jeder Lehrraum einzeln abgebildet ist. Unser Produkt dient dazu, sich besser im Gebäude zurecht zu finden.

Zusätzlich sind auf unserem Flyer Informationen zur Schule und Schulleitung enthalten. Den ersten Einsatz erfuhr unser Flyer am Infotag. Wir hoffen, dass unser Flyer auch nach dem Infotag weiterhin eingesetzt und zukünftigen Schülern-Eltern-Generationen als Wegweiser durch unsere Schule dienen wird.

Jenny, Jessica, Gamze

Projekt 7: Zurück in die Zukunft … und Kindheit

Zuletzt ein Beweis für ein Gehirnzellen-aktivierendes Projekt, das einen poetischen „Berichte“ hervorbrachte:

Unser Projekt bestand daraus, Sterne aus unseren Helden zu machen,

die unsere Kindheit geprägt haben und uns brachten zum Lachen.

Wir stellten unsere Disney-Helden und Freunde in einem Stern dar,

damit man an seine Kindheit erinnert wird, wenn man sie sah.

Und jetzt leuchten unsere Sterne,

die man sieht schon aus der Ferne

betretet die Mensa, dann seht ihr, wir haben unser Ziel erreicht

und wenn ihr die Sterne seht, werdet ihr erinnert, wie schön alles war und so leicht.

Veronika, Celine, Djihane

Wie gewonnen, so gespendet - Einzelhändler geben Preisgeld an soziale Einrichtungen weiter

Die Klasse W2KE1 (Kaufleute im Einzelhandel, 2. Ausbildungsjahr) hat, betreut von Fachlehrer Frank Merkel, an einem Berufsschulwettbewerb der deutschen Unfallversicherung teilgenommen und dabei einen Preis von 100 Euro gewonnen. Bei dem Wettbewerb mit dem Titel "Jugend will "sich-er-leben" ging es um richtiges Verhalten auf dem Schul- und Arbeitsweg. In selbstloser Tier- und Menschenliebe hat sich die Klasse entschieden, das komplette Preisgeld zu spenden: 50 Euro gingen ans Tierheim und 50 Euro an die Organisation "Menschen in Not".

Beliebt, attraktiv und gerüstet für die Zukunft mit 50? Das kann doch nur das WG sein!

Am 18. Januar gab es beim Wirtschaftszweig des IBG etwas zu feiern, denn im Schuljahr 1968/69 wurde das Wirtschaftsgymnasium an der Kaufmännischen Schule etabliert. Wer im BWL-Unterricht von Heinz Scherzinger aufgepasst hat, weiß, dass dies nun genau 50 Jahre her ist. Aus wirtschaftlicher Sicht ist eine durchweg positive Bilanz zu ziehen. Dies bestätigten sowohl Herbert Huber (aktueller Schulleiter) und Thomas Hecht (Schulpräsident im Regierungsbezirk Freiburg) als auch Georg Benz (Dezernent für Bildung, Jugend und Soziales am Landratsamt Ortenau) und Guido Schöneboom (Erster Bürgermeister der Stadt Lahr). Sämtliche Festredner gingen in ihren Grußworten auf die Entstehung und Entwicklung sowie die Bedeutung des WG innerhalb der Schullandschaft allgemein und insbesondere für die Stadt Lahr ein.

Bestätigt wurde dieser Eindruck in einer Podiumsrunde, an der neben Schulleiter Huber und Moderator Noah Rottenecker (aktueller Abiturient) auch Claudia Hübschle (Schülerin des ersten Abi-Jahrgangs 1971 und ehemalige Lehrerin), Alfred Schütz und Anton Frey (ebenfalls Abitur 1971), Uwe und Max Kohler (Vater und Sohn; Abitur 1985 bzw. 2015), sowie der bereits oben genannte, berühmt-berüchtigte BWL-Lehrer Scherzinger teilnahmen. Alle Diskutanten betonten den Praxisbezug und die vorbereitende Funktion des WG für den späteren beruflichen Werdegang. Neben Vergleichen der technischen Ausstattung, des Schüler-Lehrer-Verhältnisses und der Lerninhalte früher und heute gaben die Teilnehmer auch amüsante Rück- und Einblicke in kleine Scharmützel innerhalb der Schulgemeinschaft und/oder – wie im Falle der Kohlers –  innerhalb der Familie.

Nach der Diskussionsrunde spürten die gegenwärtigen sowie ehemaligen Schüler/innen und Lehrer/innen die Zweideutigkeit der Abkürzung „WG“, welche auch für „Wohngemeinschaft“ stehen kann. Zu entspannter Lounge-Musik konnten sie bei einem von der Jahrgangsstufe 1 ausgerichteten Sektempfang ganz entspannt in ihrem „zweiten Zuhause“, dem Wirtschaftsgymnasium, ankommen.

Die Schulband, unterstützt von einigen stimmgewaltigen Schülerinnen, schaffte einen gelungenen Übergang zwischen den Rednern und der anschließenden Party mit DJ Ingo und Schlager-Star Jan Rendels. Bei ansprechend gereichten Getränken an der Bar des Abiturjahrgangs konnten nostalgische Erinnerungen, aktuelle Episoden und spannende Erlebnisse ausgetauscht werden. Aber auch ohne tiefsinnige Gespräche konnte man sich auf der WG-Party bestens unterhalten: mit Hüftschwung und lautem Mitsingen auf der zu jeder Zeit prall gefüllten Tanzfläche.

Allen Beteiligten vielen Dank für ihr Engagement, ihr Erscheinen und ihren Durst!

P.S. An der Bar wurde der Beweis erbracht, dass die Integration von WG und SG bestens gelungen ist: sie wurde mehrheitlich mit Schülerinnen des SG betrieben :-)

Einblicke in den Europa-Park

Im Dezember 2018 wurde die Übungsfirma „Edda Store GmbH“ (1BK1W2) bei ihrer Patenfirma, dem Europa-Park, zu einem Besuch eingeladen. Initiiert hatte dies die Ansprechpartnerin Frau Bühler. Die neuen Mitarbeiter der Edda Store GmbH durften sich Frau Bühler persönlich vorstellen und über die bisherigen Arbeitsprozesse der Übungsfirma berichten. Anschließend informierte Frau Bühler die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Edda Store GmbH über die aktuellen Ausbildungsangebote, die der Europa-Park für junge Erwachsene anbietet. Nach den Präsentationen folgte eine Fragerunde, bei der alle offenen Fragen geklärt und wichtige Informationen ausgetauscht wurden. Im Anschluss lud Frau Bühler die Edda Store GmbH Mitarbeiter und Geschäftsleiter zur Freizeit bis Parkschluss in den Europa-Park ein. Wir bedanken uns an dieser Stelle beim Europa-Park für die andauernde Unterstützung.

Biokurs der J1 unterzieht sich Genanalyse

Kürzlich unternahm der 4-stündige Biologiekurs der 12. Klasse des IBG Lahr, in Begleitung von Herrn Gutmann einen Ausflug nach Basel, um dort das multinationale Pharmaunternehmen Novartis als Ergänzung zum Unterricht zu besichtigen. Nach ihrer Ankunft im Industriegebiet der schweizerischen Stadt wurde der Gruppe der Zutritt zu dem Anwesen gewährt, dessen Fläche der Herstellung und Analyse von Medikamenten dient. Dabei hatten die Schüler, nach einer erkenntnisreichen Besprechung der Theorie und Vorgehensweisen, die Gelegenheit, in einem Labor eigene DNA-Proben zu entnehmen und diese dann selbst auf ein bestimmtes Gen zu untersuchen. Die Gruppe wurde feierlich verabschiedet, nachdem die Daten erfolgreich ausgewertet und die genetischen Veranlagungen der Schüler bestimmt werden konnten.

Wirtschaftsgymnasium feiert 50-jähriges Bestehen

Am kommenden Freitag, den 18. Januar 2019, feiert das Wirtschaftsgymnasium Lahr sein 50-jähriges Bestehen mit einem Festakt und einer großen WG-Party. Das WG Lahr wurde zum Schuljahr 1968/69 mit 40 Schülern eingerichtet. Seither haben rund 1.900 Schüler ihr Abitur dort gemacht. Ehemalige Schüler/innen, die gerne an den Feierlichkeiten teilnehmen möchten, können sich bis einschließlich Donnerstag, den 17. Januar 2019, auf dem Sekretariat anmelden.

Das „I“ in IBG stand in den letzten Wochen für International

Gleich 17 Austauschpartner aus zwei Nationen durfte das IBG in den vergangenen Woche in Lahr begrüßen: zum einen eine Delegation von 15 Schülerinnen und Schülern mit ihren Lehrern aus St. Petersburg. Zum anderen zwei Schülerinnen aus Santiago de Chile.

Schon das alltägliche Leben in den deutschen Gastfamilien hatte eindrückliche, neue Erfahrungen zu bieten, wie zum Beispiel die große Früchte-Auswahl sowie die vergleichsweise große Wohnfläche. Auch die Temperaturen erschienen den Gästen als außergewöhnlich: Wo die einen wohl froren (die aktuelle Tagestemperatur in Chile liegt bei 31 Grad), kamen die anderen fast ins Schwitzen (St. Petersburg: -8 Grad).

Das umfangreiche, von den beiden Russischlehrerinnen Friederike Posega und Elina Herzog erstellte Rahmenprogramm umfasste unter anderem einen Besuch des Lahrer Stadtmuseums, eine Führung durch die Hochschule in Offenburg sowie Stadtführungen in Baden-Baden und Straßburg inklusive  Weihnachtsmarktrundgang.

Auch vom Schulleben in Deutschland verschafften sich die Austauschpartner einen Eindruck. Ganz verwundert reagierten die russischen Schüler auf die entspannte, geradezu lässige Körperhaltung deutscher Pennäler beim Melden. In Russland müsse man dabei eine aufrechte und gestreckte Position einnehmen, so die Auskunft einer Schülerin vom Pertrovskij College, der Partnerschule des IBG.

50 Jahre WG - 100 Packungen Kaffee

Die Schülersprecher des IBG Lahr (Eduard Walker, Paulina Kempf und Megan Kashama, von links nach rechts) haben in der vergangenen Woche eine große Kaffeespende an die Lahrer Tafel übergeben. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Wirtschaftsgymnasiums in diesem Schuljahr hatten Schüler und Lehrer 2 x 50 Packungen Kaffee gesammelt. Als Dreingabe gab es von der Schulleitung, vertreten durch Ingrid Isele und Andreas Scherwath, noch 2 x 50 Packungen Schokolade. Die Leiterin der Lahrer Tafel, Ingrid Schatz, nahm die Spende dankbar entgegen – jedem Kunden der Tafel wird zu Weihnachten traditionell eine Packung Kaffee geschenkt.

IBG Schüler auf Erasmus-Projekttreffen in Polen

Mitte November flogen sechs Schülerinnen der 12. Klasse des IBG Lahr in Begleitung ihrer Lehrer Grabriele Budig und Ulrich Tröndle im Rahmen des Erasmus+ Projektes „Join the European table“ zum ersten Projekttreffen nach Siedlce/Polen. Dort kamen sie eine Woche lang mit Schülern der Partnerschulen aus Ungarn, Spanien, Griechenland, Frankreich und Polen zusammen.

Bevor es an die Projektarbeit ging, verbrachten die Teilnehmer zunächst ein Wochenende in Warschau und besichtigten dort die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie den Marktplatz, die Sigismundsäule auf dem Schlossplatz, den Wilanów-Palast und das „Museum des Warschauer Aufstandes“. Danach fuhr die Gruppe mit dem Bus nach Siedlce, wo sie von den polnischen Gastfamilien empfangen wurde.

Zu Beginn der Projektwoche präsentierten die Schüler ihre Heimatstadt und ihre Schule sowie die Entwicklung der Flüchtlingszahlen, die Fluchtursachen und die Integration von Flüchtlingen im eigenen Land. In internationalen Workshops erstellten sie anschließend Plakate zu unterschiedlichen Themen aus dem Bereich „Flucht und Migration“ und präsentierten diese auf Englisch. Ein syrischer Flüchtling berichtete in einem interessanten und emotionalen Vortrag von seiner Flucht nach Polen.

Einen besonderen Eindruck hinterließ auch der Tagesausflug nach Lublin. Dort besichtigten die Schüler die Altstadt sowie das unterirdische Tunnelsystem, außerdem erhielten sie einen Einblick in die jüdische Geschichte der Stadt. Im Anschluss besuchte die Gruppe das Konzentrationslager Majdanek.

Kreativität und Eigeninitiative waren schließlich gefragt, als es darum ging ein Logo für das aktuelle Erasmus-Projekt zu gestalten. Jede der sechs Teilnehmerschulen war aufgefordert, einen Vorschlag einzureichen. Der Entwurf der IBG-Schüler gewann die Wahl und wurde zum offiziellen Projektlogo gekürt.

Am letzten Projekttag hospitierten die Schüler zunächst im Unterricht am „Liceum Siedlce“. Bei der offiziellen Abschlussveranstaltung zeigten die polnischen Schüler dann ihr bemerkenswertes Unterhaltungstalent: es wurde getanzt, gesungen, Fußball jongliert und auch Saxophon gespielt. Ein selbst geschnittener Film ließ die Projekttage Revue passieren. Nach einem gemeinsamen Abendessen in einer Hütte in Przywory hieß es dann Abschied nehmen bis zum nächsten Projekttreffen, das im März 2019 in Lahr stattfinden wird.