Schüler freuen sich auf Üfa-Messe in Sulz

Rege Betriebsamkeit herrscht zur Zeit in den Übungsfirmen (kurz: Üfas) der Kaufmännischen Schulen Lahr. Der Grund: die regionale Übungsfirmenmesse in Sulz steht vor der Tür. Die Mitarbeiter der Üfas – Schüler aus der Zweijährigen Berufsfachschule und dem Berufskolleg  – bereiten schon seit Wochen mit Hochdruck ihren Messeauftritt vor. Sie planen den Messestand, entwerfen Flyer und Kataloge, verpacken Kundengeschenke und üben Verkaufsgespräche, damit die Messe ein voller Erfolg wird.

Die regelmäßig stattfindenden Üfa-Messen gelten unter Schülern als absolute Highlights im Laufe eines Schul- bzw. Geschäftsjahres, weil sie den direkten Kontakt mit Kunden, sprich mit den Schülern anderer Übungsfirmen, ermöglichen. Zur Messe in der Sulzberghalle am Dienstag, den 23. Februar, werden neben den 9 Übungsfirmen von den gastgebenden Kaufmännischen Schulen Lahr noch zahlreiche andere Übungsfirmen von Schulen aus dem ganzen Ortenaukreis erwartet.

Die Übungsfirmen sind ein seit Jahren bewährtes Konzept, das die Schüler in Kooperation mit real existierenden Unternehmen auf den beruflichen Alltag vorbereitet. Die Schüler arbeiten in Abteilungen oder prozessorientiert, sie lernen durch den Einsatz einer professionellen Software (IUS) die betriebsnahe Umsetzung von Unternehmensabläufen und sie trainieren auch sogenannte Soft Skills: Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit.

Für Fachlehrerin Silvia Moog handelt es sich deshalb um ein Unterrichtsfach mit Mehrwert:  „Kaufmännisches Wissen von A wie Ablage bis Z wie Zeitmanagement wird hier nicht nur theoretisch vermittelt, sondern praktisch umgesetzt“. Die Messe wiederum  vermittle den Schülern besondere Erfolgserlebnisse, findet Moogs Kollegin Stefanie Göppert: „Sie lernen, dass sich eine gute Vorbereitung und ein überzeugender Auftritt auszahlen“. So hoffen die Schüler, dass sie am nächsten Dienstag möglichst viele Kaufverträge abschließen und damit den (virtuellen) Umsatz ihrer Übungsfirma steigern können.

Was? Regionale Übungsfirmenmesse in Sulz

Wann? Dienstag, 23. Februar 2016, 10 -15 Uhr

Wo? Sulzberghalle, Sulz

Besucher sind herzlich willkommen!

Nudeln & Co

Eine Welle der Hilfsbereitschaft schwappte im vergangenen Herbst durch das IBG. Schülerinnen und Schüler riefen verschiedene Spendenaktionen ins Leben, sammelten Kleider und Spielsachen für Flüchtlinge oder Geld und Schulmaterial für die Lahrer Tafel. Eine weitere Aktion legte den Schwerpunkt auf Lebensmittel. Vom 16. Oktober bis zum 18. Dezember 2015 sammelten die Schülerinnen Nelly Hönninger und Alexa Lienert (beide Jahrgangsstufe 1) in der Schülerschaft und im Kollegium Nudeln, Reis und Konserven. Dabei kamen mehrere Kisten zusammen, die kurz vor Weihnachten der Lahrer Tafel überreicht wurden. Die Leiterin der Lahrer Tafel, Ingrid Schatz, und ihre Mitarbeiter stellen die Lebensmittel nun bedürftigen Menschen zu stark vergünstigten Preisen zur Verfügung. Die Nachfrage nach dem Angebot der Lahrer Tafel ist aufgrund der Flüchtlingskrise mittlerweile auf einem Rekordstand angekommen, wie aus folgendem Zeitungsbericht hervorgeht: http://www.bo.de/lokales/lahr/aufnahmestopp-bei-der-lahrer-tafel

Schüler veröffentlichen Projektbericht „Flüchtlinge am IBG Lahr“

Als sie am Anfang des Schuljahres erfuhren, dass 60 Flüchtlinge aus Nigeria und Pakistan in der Sporthalle des IBG untergebracht werden sollen, starteten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11/1 zusammen mit ihrer Geschichtslehrerin Lenja Öxle das Projekt „Flüchtlinge am IBG Lahr“.

In Kleingruppen führten sie Interviews mit den Flüchtlingen sowie mit dem zuständigen Dezernenten im Landratsamt, Michael Loritz. Außerdem befragten sie Mitschülerinnen und Mitschüler nach deren Einstellung zur Flüchtlingskrise, gaben den jungen Männern aus Nigeria und Pakistan Deutschunterricht und spielten mit ihnen Fußball.

Die Ergebnisse ihres Projektes haben die Schülerinnen und Schüler nun in einem 14-seitigen Projektbericht dokumentiert. Darin kommen sie zu dem Schluss, dass es „eine ganz besondere Erfahrung war, Menschen mit traumatischen Erlebnissen kennenzulernen, die dennoch so offen darüber sprechen“.  Außerdem geben sie an, durch die Erzählungen über Flucht und Fluchtgründe eine ganz neue Perspektive auf ihr eigenes Leben in Deutschland erhalten zu haben, „wo wir doch eigentlich alles Lebensnotwendige haben und uns damit glücklich schätzen sollten.“

Mit dem Projekt „Flüchtlinge am IBG“ nimmt die Klasse 11/1 am aktuellen Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung teil.

Studienfahrtbericht: Malaga 2015

28 schlaftrunkene Schüler und 2 hochmotivierte Lehrer standen Ende Oktober trotz Zeitumstellung pünktlich um 4 Uhr morgens an der Schule und warteten auf den Bus nach Basel. Die Busfahrt an den Flughafen verlief reibungslos und auch in der Luft gab es keinerlei Probleme. Nachdem wir in der Jugendherberge angekommen waren, sprach Herr Breyer noch ein letztes Machtwort: wir würden nämlich alle hochkant rausfliegen, wenn wir ihm betrunken die Flurpflanzen der Jugendherberge vor die Türe stellen (Achtung insider! :-D) Mit den günstigen Taxen gings nach dem Auspacken und Essen an den „Plaza de la Marina“  am Hafen von Málaga. Herr Breyer zeigte der müden Truppe kurz ein paar markante Stellen in der Stadt und Frau Budig gab noch ein paar spanische Tipps.

Am nächsten Tag hieß es für uns alle früh aufstehen, da es nach Córdoba in die Mezquita ging. Da sich Herr Breyer mit dem geschichtlichen Hintergrund ausreichend auseinander gesetzt hatte, war kein extra Führer nötig. So gestaltete er die Führung durch die alte Kathedrale interessant und spannend. Die Altstadt Córdobas, die wir nach der Mezquita besuchen durften, war perfekt um das gute spanische Essen zu probieren. Nach Paella und Tapas ging es zurück in die Altstadt Málagas, wo wir den Abend enden ließen.

Am dritten Tag unserer Reise machte uns das schlechte Wetter einen fetten Strich durch die Rechnung. Unser Ausflug zur Alcazaba von Málaga fiel buchstäblich ins Wasser. Ein spontanes, typisch spanisches Mittagessen mit Frau Budig und Herr Breyer rettete uns zum Glück den Tag.

Ab Mittwoch zeigte sich endlich die langersehnte Sonne. Wir fuhren an diesem Tag nach Granada, um die Alhambra zu besuchen. Dort gab es wunderschöne Gärten zu besichtigen und man konnte vor dem Panorama der Sierra Nevada eine herrliche Aussicht auf ganz Granada genießen. Der Palast der Alhambra auf dem Sabikah-Hügel war auf jeden Fall eine Reise wert, da er ein wunderschönes Beispiel des maurischen Stils darstellt, Zeugnis der früheren Araberherrschaft. Auch hier war kein Reiseführer nötig, da Herr Breyer und Frau Budig uns alles Wissenswerte mitteilen konnten. Der restliche Abend in Granada wurde für die meisten Schüler sehr kostspielig, da wir auf die Schnelle mit riesen Hunger nur sehr edle Restaurants in der Altstadt fanden. Die fast zweistündige Heimfahrt zurück in die Jugendherberge verlief sehr ruhig, da wir alle vom langen Fußmarsch müde und kaputt waren.

Am Donnerstag schlugen die Lehrer - zur Freude der Schüler - einen Tagesausflug ans Meer in den mondänen Badeort Marbella vor. Die Alternative war eine Fahrt nach Ronda, einem der schönsten „pueblos blancos“ (=weiße Dörfer) mit einer spektakulären Felsenschlucht, die sich mitten durch den Ort zieht. Die Gruppe teilte sich auf und einige blieben auch in Málaga. Egal wo man den Tag verbracht hatte, er wurde wunderschön bei sommerlichen 27 Grad.

Am letzten Tag wurde der Ausflug zur Alcazaba nachgeholt und dank Frau Budig durften wir bei 25 Grad die schöne Aussicht aufs Meer und auf Málaga kostenlos betrachten. Zum Abschluss unserer Studienfahrt veranstalteten Herr Breyer und Frau Budig eine Strandparty mit leckerem Essen und spanischen Spezialiäten aus dem Laden gegenüber unserer Jugendherberge. Es wurde ein witziger Abend zwischen Bocadillos, Obst und spanischen Süßigkeiten. Den Rest des Abends nutzten die meisten für einen Ausflug auf eine riesige Hüpfburg im Takeshi's-Castle-Style am Meer und einen letzten Abschieds-Cocktail.

Somit endete unsere Studienfahrt nach Spanien und der Flieger brachte uns am Samstag Morgen wieder ins kalte und überaus herbstliche Deutschland.

Ohne die Organisation und die spanische Unterstützung von Herrn Breyer und Frau Budig wäre diese schöne Studienfahrt nie möglich gewesen, weshalb wir uns recht herzlich allesamt bei Ihnen bedanken möchten!

Ihre J12 (Bericht: Jacqueline Peter)

St. Lucia und die Hoffnung auf den Frühling

Weihnachtslieder aus Schweden und den anderen skandinavischen Ländern hörten die Schülerinnen und Schüler der Schwedisch AG bei der Lucia-Feier des Skandinavischen Institutes der Universität Freiburg.

Mit dem Namenstag der heiligen Lucia feiern alle Schweden ein Lichterfest, das in den langen nordischen Wintern die Hoffnung auf den Frühling und mehr Sonne wecken soll. In Begleitung von Frau Schindler, Frau Hagström und Herrn Bock  war die Gruppe nach Freiburg in das Peterhofgewölbe der Universität gekommen um diesen alten Brauch mitzufeiern. Fröhliche und besinnliche Lieder standen auf dem Programm des Chores, der sich aus Studierenden der skandinavischen Sprachen zusammen setzte und von der Schwedisch-Dozentin Lotta Karlsson geleitet wurde.

Wie genau die Verehrung der heiligen Lucia nach Schweden gekommen war, weiß man nicht so genau. Aber man weiß, dass die Nacht zum 13. Dezember nach dem alten Kalender die längste Nacht war, in der auch viele Geister ihr Unwesen trieben. Lotta Karlsson erklärte außerdem einige Weihnachtsbräuche und –lieder aus Island, Norwegen und Dänemark. Auch nach dem Auszug der Lucia mit ihrer Lichterkrone und dem Chor blieb das Lied „Sankta Lucia“ noch lange im Ohr.

Erasmus+ Projekt gastiert in Ungarn

„Szia!“ -  so begrüßen sich die Leute in Ungarn, was die Teilnehmerinnen des Erasmus+ Projektes schnell lernten.  Durch das Projekt hatten acht IBG-Schülerinnen Anfang November die Möglichkeit, eine Woche in Gastfamilien in Debrecen (Ungarn) zu verbringen. Das Erasmus+ Projekt  ist ein dreijähriges, von der EU unterstütztes Projekt, an dem Schulen aus Polen, Deutschland, Spanien, Frankreich und Ungarn teilnehmen. Das Thema lautet „Fit for work in Europe“ und befasst sich in diesem Jahr mit der Mobilität der Europäer bzw. ihrer Bereitschaft, in einem anderen europäischen Land zu arbeiten oder zu studieren. Vor dem Projekttreffen drehte jedes teilnehmende Land mehrere Interviews. Es wurden zum Beispiel in Deutschland arbeitende Menschen aus dem europäischen Ausland zu ihren Erfahrungen befragt.

Die Projektwoche fing sehr aufregend an, da aufgrund des Lufthansa-Streiks der Flug nach Budapest kurzfristig gestrichen wurde und die deutsche Gruppe deshalb am Samstag, den 7.11.2015, schon früh morgens den Zug nehmen musste. Nach 15 quälend langen Stunden kamen die Schülerinnen endlich in ihrem Hotel an. Wesentlich besser lief es dafür am nächsten Tag, als sie mit den Franzosen und Polen eine wundervolle Zeit in Budapest verbrachten. Abends, nachdem auch die Spanier dazu stießen, machten sich alle zusammen mit dem Reisebus auf den Weg nach Debrecen.

Nach der ersten Nacht in den Gastfamilien  wurden die Teilnehmerinnen am Montagmorgen von Vertretern der Gastschule begrüßt. Für die ganze Woche hatten die ungarischen Schülerinnen und Schüler viele tolle Programmpunkte vorbereitet, dazu zählten z.B. ein Cityquiz, ein Besuch im Aquaticum (großes Erlebnisbad) und ein Ausflug in den Weinort Tokaj. Natürlich hatten die Teilnehmerinnen auch projektbezogenene Aufgaben zu erledigen. In internationalen Gruppen schauten sie sich die auf Englisch gedrehten Interviews an, fassten sie zusammen und werteten sie aus. Auf Postern präsentierten sie den anderen Gruppen die gewonnenen Erkenntnisse. An einem Nachmittag machten sie eine Firmenbesichtigung bei der British Telecom, in der sie nicht nur das Unternehmen in englischer Sprache präsentiert bekamen, sondern auch einen Einblick gewannen, wie das internationale Unternehmen seine Mitarbeiter mittels Assessment Centern rekrutiert. In Gruppen bekamen sie dann eine typische Assessment-Aufgabe gestellt und bei der anschließenden Besprechung gab es noch ein paar Tipps zur erfolgreichen Bewerbung.

Um die Sprache des Gastgebers besser kennen zu lernen, bekamen die Schülerinnen interessanten Fremdsprachenunterricht. Am Ende der Woche konnten sie ihr Gelerntes in Form eines Ungarisch-Examens unter Beweis stellen. Zum Glück bekamen sie dabei heimlich Hilfe von den ungarischen Schülern. Schließlich soll Ungarisch die viertschwerste Sprache der Welt sein! Außerdem besuchten die Schülerinnen mit ihren Austauschpartnern den regulären Schulunterricht. Dabei hatte die Delegation aus Lahr sogar die Möglichkeit, in den Deutschstunden selbst zu unterrichten. Am letzten Abend gab es dann im Bowling Center noch eine große Farewell Party mit viel Pizza und Bowlingspaß.

Somit ging eine erlebnisreiche Woche zu Ende, in der die Schülerinnen vom IBG viele neue Eindrücke und Erfahrungen über das bis dahin fremde Land sammelten.

Bericht: Theresa Broß, Kristin Luchner (J1)

1 Klasse - 4 Kontinente - 1000 Erfahrungen

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse BKWIW2 sammeln Berufserfahrung im Ausland

„Menschen reisen, weil es ihnen Dinge beibringt, die sie auf keine andere Weise lernen könnten.“

Was Lance Morrow bereits wusste, haben Schülerinnen und Schüler des Dualen Berufskollegs (BKWIW2) im Sommer diesen Jahres in ihrem Auslandspraktikum erfahren.

Im Rahmen der Ausbildung zum/r Industriekaufmann/-frau bzw. Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel mit Zusatzqualifikation „Internationales Wirtschaftsmanagement“ traten sie zum Ende des ersten Schuljahres ihre Praktika an. Für die einen ging es nach Frankreich oder Polen, für die anderen um die halbe Welt nach Hong Kong oder Australien.

Insgesamt war die Klasse über zwölf Länder auf vier Kontinenten verteilt. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten über die Zeit von etwa zwei Monaten bei Lieferanten oder Tochtergesellschaften ihrer Ausbildungsbetriebe oder an Universitäten, um ihre Fremdsprachenkenntnisse in Englisch, Spanisch oder Französisch zu erweitern, einen Einblick in andere Arbeitsumfelder zu erhalten und in andere Kulturen einzutauchen.

Trotz mancher sprachlicher Schwierigkeiten – man stelle sich „Singlish“, einen englischen Dialekt, der in Singapur gesprochen wird, vor – fanden sich alle rasch in ihrem neuen Arbeitsumfeld zurecht und erlebten oft völlig andere Arbeitsmentalitäten. Wer an die deutsche Arbeitsweise in seinem Ausbildungsbetrieb gewöhnt war, musste sich erst einmal umstellen auf die Hektik in Hong Kong oder die entspannte Arbeitshaltung der Engländer mit ausgiebiger Mittagspause.

Nach der Arbeit hatten die Berufsschüler ausreichend Zeit, um das kulturelle Leben in ihren Gastländern kennen zu lernen. Bei fast allen spielte das Wetter mit, sodass man die Chance hatte, einige Touristenattraktionen zu besichtigen. Und es wurde tatsächlich alles probiert: Man aß Hühnerfüße, stellte fest, dass man London besser mit der Bahn als mit dem Fahrrad erkunden sollte oder beobachtete Wale an der Gold Coast.

Um zum Zitat von Lance Morrow zurückzukehren: Keine Theorie hätte die praktische Erfahrung des Auslandsaufenthalts ersetzen können - man muss es einfach erlebt haben.

Buchtitel des Monats November

„Der Distelfink“  von Donna Tartt

 

Es passiert, als Theo Decker dreizehn Jahre alt ist. An dem Tag, an dem er mit seiner Mutter ein New Yorker Museum besucht, verändert ein schreckliches Unglück sein Leben für immer. Er verliert sie unter tragischen Umständen und bleibt allein und auf sich gestellt zurück, sein Vater hat ihn schon lange im Stich gelassen. Theo versinkt in tiefer Trauer, die ihn lange nicht mehr loslässt. Auch das Gemälde, das seit dem fatalen Ereignis verbotenerweise in seinem Besitz ist und ihn an seine Mutter erinnert, kann ihm keinen Trost spenden. Ganz im Gegenteil: Mit jedem Jahr, das vergeht, kommt er immer weiter von seinem Weg ab und droht, in kriminelle Kreise abzurutschen. Und das Gemälde, das ihn auf merkwürdige Weise fasziniert, scheint ihn geradezu in eine Welt der Lügen und falschen Entscheidungen zu ziehen, in einen Sog, der ihn unaufhaltsam mit sich reißt ...

»Der Distelfink« belegte Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste, stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste und wurde mit dem renommierten Pulitzer-Preis ausgezeichnet: »Umwerfend! Ein grandioser Roman, der daran erinnert, wie schön es ist, sich voll und ganz in ein Buch zu vertiefen und dafür nächtelang durchzulesen.« (New York Times)

Auch uns hat dieser spannende Roman begeistert!

Er steht zur Ausleihe in der Schulbibliothek (Raum 221 im Hauptgebäude):

Schaut einfach mal bei uns rein!

Öffnungszeiten: Mo – Fr: 1. große Pause und Mo 7. Stunde

Euer Bibliotheksteam

Klassentreffen Abi-Jahrgang 1995

20 Jahre nach ihrem Abitur kamen rund 30 ehemalige IBG-Schülerinnen und Schüler Ende September zu einem Klassentreffen an ihre alte Schule zurück. Auch einige Lehrerinnen und Lehrer waren der Einladung gefolgt. Zunächst traf man sich zu einem Sektempfang in der Mensa, hier gab es ein erstes "Hallo" und "Wer bist du nochmal?". Seit dem Abitur 1995 war doch einige Zeit vergangen, einige Haare ergraut und andere ausgefallen, weshalb sich manch einer wieder neu vorstellen musste. Teilweise hatten die Lehrer ihre Notenbüchlein vom Abschlussjahrgang dabei, was jedoch nicht bei allen ehemaligen Schülern Freude auslöste. So wurde an diesem Nachmittag viel geplaudert und gelacht.

Am Abend fuhr die Gruppe dann nach längerer Wartezeit – der Busfahrer hatte Abfahrts- und Zielort verwechselt – mit einem Schulbus in eine Straußenwirtschaft nach Oberkirch. In der Strauße angekommen, waren durch die Verzögerung die reservierten Plätze bereits weg, sodass die 95er-Aiturienten es sich im Zelt mit Heizstrahlern gemütlich machen mussten. Aber auch das konnte der guten Stimmung keinen Abbruch tun. Die Abholung funktionierte dann wiederum einwandfrei, sodass einige Hartgesottene es sogar noch zum Abschlussdrink auf die 80er/90er Party im Schlachthof schafften.

Creapa und Knauer, eine Bindung auf Dauer

Jede Übungsfirma hat ihre Patenfirma, die sie als Modell, Vorbild, Ratgeber und Sponsor unterstützt. Für die Creapa GmbH, die Übungsfirma der Klasse 1BK2W1, ist dies die Karl Knauer KG aus Biberach, die uns seit unserer Gründung vor zwei Jahren tatkräftig zur Seite steht. Zu den vielen Leistungen unserer Patenfirma zählt in jedem Jahr auch ein Besuch in Biberach, bei dem wir die Produktion und Verwaltung kennen lernen dürfen. Auch in diesem Jahr wurden wir wieder sehr herzlich und großzügig empfangen und durften einen für alle höchst informativen Einblick in die betriebliche Praxis des erfolgreichen, mittelständischen Familienunternehmens Karl Knauer KG gewinnen. Dies geschah zunächst durch eine umfangreiche Präsentation des Unternehmens und seiner Geschäftsbereiche (Verpackungen, Präsentverpackung und Werbemittel) durch Herrn Groß aus der Verkaufsabteilung und Frau Hummel aus dem Personal- und Ausbildungswesen. Dabei wurde auch das hohe Engagement der Karl Knauer KG in der betrieblichen Ausbildung deutlich (16 verschiedene Ausbildungs- und Studiengänge stehen interessierten und motivierten Bewerberinnen offen: http://www.karlknauer.de/unternehmen/karriere/ausbildung/).

Im Anschluss wurden wir dann in Kleingruppen - ausgestattet mit Kittel, Haarnetz und Headset, von Frau Hummel, Herrn Groß und Herrn Vollmer durch die verschiedenen Bereiche des Unternehmens geführt und fachkundig unterrichtet. Insbesondere die Produktion mit den riesigen Druck- und Stanzmaschinen und das Lager mit seinen Hochregalen haben beeindruckt und wir haben viele Eindrücke gewonnen, die auch für den BWL-Unterricht und unsere Arbeit in der Übungsfirma eine wertvolle Erfahrung darstellen und schon jetzt Lust machen auf den nächsten Besuch im nächsten Jahr.

Bericht: Creapa GmbH

Neue Schüler- und Elternvertreter an den Kaufmännischen Schulen Lahr

Pascal Börsig ist neuer Schülersprecher an den Kaufmännischen Schulen und dem Integrierten Beruflichen Gymnasium Lahr. Bei der ersten SMV-Sitzung des aktuellen Schuljahres setzte sich der angehende Abiturient in geheimer Abstimmung  gegen eine Vielzahl an Mitbewerbern durch. Erfahrung in der Vertretung von Schülerinteressen konnte Börsig bereits im letzten Schuljahr als stellvertretender Schülersprecher sammeln. Seine engsten Mitarbeiter sind Max Ruez und Ismael Özdakak (beide IBG/Jahrgangsstufe 2), sie wurden von den Klassen- und Kurssprechern als Stellvertreter in den dreiköpfigen Schülerrat gewählt.

Keine Änderung gibt es dagegen an der Spitze des Elternbeirats. Wie schon im Vorjahr wurde Asli Schulte bei der konstituierenden Sitzung zur Elternbeiratsvorsitzenden gewählt, ihre Stellvertreterin ist Elke Bayer. Schulleiter Herbert Huber bedankte sich bei Schulte für die sehr gute Zusammenarbeit im vergangenen Schuljahr sowie für die Bereitschaft, auch weiterhin das Schulleben verantwortlich mitzugestalten.

Hohe Spendenbereitschaft bei „Schüler helfen Schülern“

Bei der Aktion „Schüler helfen Schülern“ werden am IBG jedes Jahr Schulmaterialien wie Stifte, Hefte, Schulranzen oder Turnbeutel für die Lahrer Tafel gesammelt. Die Lahrer Tafel überlässt die Spenden dann Kindern aus finanziell schwächeren Familien zu einem sehr niedrigen Preis.

Im Rahmen eines Projektes im Fach Sozialmanagement kümmerten sich in diesem Schuljahr Marie Chifa und Stina Konrad aus der Jahrgangsstufe 1 um die Planung und Durchführung der Aktion. Dank der großartigen Unterstützung von Schülerinnen und Schülern, aber auch von Lehrerinnen und Lehrern kamen bis Anfang Oktober zahlreiche Sachspenden sowie fast 600 Euro an Geldspenden zusammen. Mit dem Geld wurden weitere, dringend benötigte Schulmaterialien besorgt, sodass sich die Kunden der Lahrer Tafel aus einem breiten Sortiment bedienen konnten.

Weitere Informationen zur Arbeit der Tafel gibt es unter http://www.tafel-bw.de/index.htm

Studie: Was machen IBG-Schüler nach dem Abitur?

Im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie untersuchten die drei IBG-Schülerinnen Majlinda Tahiri, Chiara Leyn und Jacqueline Peter (von links nach rechts) Bildungswege nach dem Abitur. Zu diesem Zweck befragten sie im vergangenen Schuljahr 100 Abiturientinnen und Abiturienten, kurz bevor diese das IBG verließen.

Die Studie sollte ermitteln, inwiefern das in der Oberstufe belegte Profilfach den späteren Berufs- und Bildungsweg bestimmt und ob ein Zusammenhang zwischen dem Beruf der Eltern und der Wahl des eigenen Bildungswegs besteht. Zudem erforschten die Schülerinnen die Hochschulquote, d.h. den Anteil der Abiturienten, der nach dem Abitur studieren geht.

Überraschenderweise erwies sich das Profilfach für den nach dem Abitur eingeschlagenen Bildungsweg als nicht entscheidend. So gaben 23 der 42 befragten Schülerinnen vom Sozialwissenschaftlichen Gymnasium (SG) an, ein Hochschulstudium aufnehmen zu wollen, wobei nur 12 davon einen Studiengang im pädagogischen Bereich planten. Die übrigen 19 SG-Schülerinnen entschieden sich für eine Ausbildung, ein freiwilliges soziales Jahr oder einen längeren Auslandsaufenthalt. Eine ganz ähnliche Verteilung zeigte sich bei den Schülerinnen und Schülern des Wirtschaftsgymnasiums (WG und WGI).

Insgesamt wollten 54 % der befragten Abiturienten aus SG, WG und WGI nach dem Abitur den direkten Weg an eine Hochschule gehen. Viele von ihnen studieren jedoch in einer Fachrichtung, die nicht ihrem schulischen Profilfach entspricht. Außerdem ließ sich feststellen, dass kein bedeutsamer Zusammenhang zwischen dem Beruf der Eltern und der Bildungsentscheidung der Jugendlichen besteht.

Für die drei Forscherinnen waren dies relativ überraschende Ergebnisse, die sie nun als Grundlage für weitere Studien zu den Ursachen verwenden wollen.

„Frühlings Erwachen“ im Herbst – BK2 besucht Theater in Freiburg

„Frühlings Erwachen. Eine Kindertragödie“ so heißt im Original das 1891 erschienene Stück von Frank Wedekind, in dem es um die Gefühle und Probleme von Jugendlichen im deutschen Kaiserreich geht und um die verheerenden Folgen einer sexual- und lebensfeindlichen Erziehung.

Da das Stück in diesem Jahr Prüfungslektüre für das BK2 ist, war dies für die Deutschlehrer der Klassen 1BK2W1 und 1BK2W2 (Herr Strömel und Frau Öxle) ein willkommener Vorwand, ihre SchülerInnen Anfang Oktober für zweieinhalb Stunden ins Theater nach Freiburg zu locken.

Mit nur wenigen Requisiten stellten die Schauspieler zum großen Erstaunen der Zuschauer die Szenen dar. Durch musikalische Einlagen wurde dem Theaterstück noch einmal ein ganz neuer Charakter verliehen. Unter anderem deshalb bereute keiner der Schüler, dass er mitgekommen war. Auf die weitere Behandlung im Deutschunterricht dürfen sich beide Klassen nun freuen.

Hier ein paar Aussagen und Gedanken der Schüler zur Vorführung:

„Man sollte die Liebe nicht als Objekt sehen, sondern als Geschenk Gottes. Überstürze nichts und genieße die Momente.“

„Die Dramatik und Intensität, die im geschriebenen Stück für mich teilweise verloren gingen, wurden auf der Bühne lebendig.“

„Nach dem Theaterstück habe ich erst realisiert, wie gut wir es heute haben. Denn im Gegensatz zu früher können wir unseren Gefühlen freien Lauf lassen.“

„Moritz Tod wurde sehr glaubwürdig dargestellt, voller Trauer und Leidenschaft. Es war alles so intensiv und dramatisch.“

„Wendlas Tod war sehr ergreifend. Sie war noch so jung und verlor ihr Leben aufgrund einer Abtreibung, die sie gar nicht wollte.“

Bericht: Kevin Hettche

Europäischer Computerführerschein ECDL – erfolgreiche Prüflinge erhalten Zertifikate

Geschafft!

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Arbeitsgemeinschaft ECDL haben von Schulleiter Herbert Huber ihre ECDL-Base-Zertifikate für vier erfolgreich abgelegte Prüfungen in verschiedenen EDV-Bereichen erhalten. Damit wird z.B. in einer Bewerbung aus einem „EDV-Kenntnisse vorhanden“ ein brauchbarer Nachweis über die Fähigkeiten des Bewerbers – die Inhalte der Prüfungen sind weltweit standardisiert und anerkannt.

Übrigens:

Die Prüflinge machen weiter und sind schon dabei, sich auf weitere Prüfungen vorzubereiten.

Mach mit!

Der Europäische Computerführerschein ECDL (European Computer Driving Licence) ist der internationale Standard für digitale Kompetenz. Unsere Schule ist zertifiziertes Prüfungszentrum für ECDL. Die Schülerinnen und Schüler aller Schularten haben die Möglichkeit, ihre Kenntnisse in verschiedenen Bereichen der EDV zu erweitern und ECDL-Zertifikate zu erwerben. Es gibt verschiedene Module in den klassischen Anwendungsbereichen wie Tabellenkalkulation oder Textverarbeitung, aber auch in IT-Security, das sich mit Datenschutz und Datensicherheit befasst, oder in Projektmanagement.

Weitere Infos gibt es auf der IBG-Homepage unter der Rubrik Schulleben -> Europäischer Computerführerschein (ECDL)

Kleine Forscher ganz groß

„Endlich ist es wieder soweit!“ - total begeistert stürmten die Grundschülerinnen und Grundschüler (2. Klasse) der Grundschule aus Nonnenweier am 22. Juli in die naturwissenschaftlichen Räume des IBG Lahr. Begleitet wurden Sie von ihrer Konrektorin Frau Fehrenbach-Isele.

Die Grundschüler verbrachten gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern des vierstündigen Chemiekurses von Frau Isele zwei spannende und erkenntnisreiche Stunden in den Chemieräumen des IBG.

 

Welche Lebensmittel enthalten Stärke und wie stelle ich dies fest? Was braucht ein Feuer zum Brennen? Mit diesen und anderen interessanten Fragen beschäftigten sich die kleinen Forscherinnen und Forscher. Aktuelle Themen der Energiepolitik konnten anschaulich beim Bau einer Kartoffeluhr und eines Teststromkreises besprochen werden. Der Enthusiasmus und die Freude der Grundschülerinnen und Grundschüler übertrugen sich blitzschnell auf die Schülerinnen und Schüler des IBG, die bei diesem Projekt nicht nur ihr Fachwissen sondern auch ihre Sozialkompetenz testen konnten. Alle waren traurig, als die Grundschüler wieder ihre Taschen packen und zum Bus gehen mussten. Die Frage einer Grundschülerin „Dürfen wir wiederkommen?“ und die Tatsache, dass aktuelle IBG-Schülerinnen in ihrer Grundschulzeit bereits an diesem Projekt teilgenommen haben sind Zeichen für den Erfolg und die Attraktivität des Projekts „IBG trifft Grundschule“.