Mädchenteam vom IBG gewinnt Russisch-Wettbewerb in Göppingen

Natalie Werner und Faina Tumanova vom IBG Lahr haben am vergangenen Freitag die Regionalrunde des Bundescups „Spielend Russisch lernen“ in Göppingen gewonnen. Die beiden Schülerinnen setzten sich gegen sechs weitere Mannschaften aus Baden-Württemberg durch und holten mit Vokabelwissen und Nervenstärke den Regionalsieg. Zur Belohnung reisen sie am ersten Novemberwochenende zum großen Finale in den Europa-Park Rust, wo sie mit 18 Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz um eine mehrtägige Russlandreise spielen.

Die Regionalrunde am Hohenstaufen-Gymnasium in Göppingen war die zehnte von insgesamt 16 Runden, die bis Mitte Oktober in zwölf Bundesländern ausgetragen werden. Die Kultusminister der beteiligten Bundesländer fungieren als Schirmherren des Wettbewerbs, darunter auch Dr. Susanne Eisenmann, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg.

Für den Veranstalter, das Deutsch-Russische Forum, ist der Bundescup „Spielend Russisch lernen“ eines der nachhaltigsten Projekte im bilateralen Austausch. Allein in diesem Jahr sind mehr als 4.500 Schülerinnen und Schüler aus insgesamt 226 Schulen in drei Ländern bei dem Sprachturnier dabei. „Der Bundescup fördert ein tieferes Verständnis für die russische Kultur und schlägt Brücken zwischen beiden Ländern. Gerade in Zeiten politischer Spannungen macht das Mut, denn es zeigt, dass junge Menschen ohne Ressentiments ganz unbefangen Meilensteine für die deutsch-russische Verständigung setzen können“, betont Martin Hoffmann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutsch-Russischen Forums.

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Startschuss für das neue Erasmus-Projekt "Join the European table"

Mit Beginn dieses Schuljahres startet am IBG das auf 3 Jahre angelegte von der EU geförderte Projekt „Join the European table“. Im Zentrum des Projektes stehen die Förderung von europaweiter Mobilität zu Lernzwecken sowie die transnationale Zusammenarbeit. Schüler*innen der Jahrgangsstufe 1 des IBG nehmen im Rahmen des Seminarkurses am Projekt teil.

Projektpartner des IBG sind Schulen in Tarragona (Spanien), Debrecen (Ungarn), Hennebont (Frankreich), Siedlce (Polen) und Trikala (Griechenland). In diesem Schuljahr werden zwei Projekttreffen stattfinden, eines vom 17.11-24.11.2018 in Siedlce und ein weiteres im Frühjahr 2019 in Lahr. Da bei den Projekttreffen Schüler*innen aus allen Partnerländern teilnehmen, ist ein interessanter intereuropäischer Kultur- und Erfahrungsaustausch möglich. An den Treffen werden die bis dahin erarbeiteten Ergebnisse in der gemeinsamen Projektsprache auf Englisch präsentiert. Noch bevor sich die teilnehmenden Schüler*innen der verschiedenen Partnerschulen bei den Projekttreffen tatsächlich begegnen, werden sie sich über Skype-Konferenzen und dem eTwinning-Chatroom kennenlernen.

Im ersten Projektjahr werden sich die Schüler*innen im Rahmen des Seminarkurses mit den Themen „Migrationsgeschichte“ und „Integration von Flüchtlingen in das Arbeitsleben" befassen. Die Zuwanderung nach Deutschland in den letzten zwei Jahren wird analysiert und statistisch aufbereitet, zudem wird eine Präsentation zur nationalen Migrationsgeschichte erstellt. Eine weitere Aufgabe ist die Gestaltung eines Projektlogos. Es werden Interviews mit Flüchtlingen oder Zuwanderern zu deren Auswanderungsmotiven bzw. Flucht- und Integrationserfahrungen geführt. Beim Projekttreffen in Lahr erhalten die Projektteilnehmer vielfältige Einblicke in die deutsche Integrationspraxis, indem sie Ausbildungsbetriebe, die Geflüchtete beschäftigen, sowie Flüchtlingsklassen besuchen. Darüber hinaus soll gemeinsam mit Flüchtlingen in einer Werkstatt der „europäische Tisch“ gebaut werden.

Das Erasmus+ Projektteam am IBG besteht aus den Lehrkräften Gabriele Budig, Julia Schneckenburger, Lenja Oexle und Ulrich Tröndle.

Abiball 2018

Die 139 Abiturienten des IBG haben in der Offohalle in Schuttern zusammen mit Eltern, Freunden und Lehrern ihr Abitur gefeiert. Neben den Zeugnissen wurden auch zahlreiche Preise verliehen. In einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm ließen die Absolventen ihre außerschulischen Talente aufblitzen.

Schulleiter Herbert Huber eröffnete den Abend und gratulierte den Absolventen im Namen der Schulgemeinschaft zur Allgemeinen Hochschulreife, mit der nun eine neue Zeitrechnung beginne. Viele Abiturienten würden vor dem Studium oder der Ausbildung erst mal ein Überbrückungsjahr einlegen: „Warum nicht? In der Auszeit kann man sich darüber klar werden, was einem wichtig ist und man kann neue Ziele in den Blick nehmen.“ Huber nahm außerdem Bezug auf das Grundgesetz als kleinsten gemeinsamen Nenner und Basis des Zusammenlebens in Deutschland. Die Ewigkeitsklausel sei kein Grund zur Sorglosigkeit, Selbstverständliches dürfe nicht zur Selbstverständlichkeit werden: „Ich wünsche mir, dass wir im IBG Ihre Haltung und Einstellung dahingehend justiert haben, dass sie sich für diesen kleinsten gemeinsamen Nenner engagieren und ihn verteidigen“, so Huber.

Der Abteilungsleiter des Integrierten Beruflichen Gymnasiums, Andreas Scherwath, bezeichnete den Abiball als Schlüsselmoment im Leben: „Mit dem Abizeugnis habt ihr einen Schlüssel erhalten, der euch viele, wenn nicht sogar alle Türen öffnet – durch welche Türen ihr tatsächlich hindurchgeht, liegt an euch.“ Außerdem wandte er sich in seiner Rede gegen Hasskommentare und Hassbotschaften, die als Begleiterscheinungen der sozialen Netzwerke vor allem die Engagierten, Kreativen und Andersdenkenden zum Ziel hätten: „Der Hass gehört nicht zum IBG und auch nicht seine kleine Schwestern: die Häme, die Schadenfreude, die Beleidigung, die Entmutigung“, so Scherwath. Stattdessen forderte er die Abiturienten auf, sich in der Sprache der Liebe zu üben, indem sie ihre Mitmenschen wahrnehmen, sie wertschätzen und zu ihrem Glück beitragen: „Die Sprache der Liebe ist der wertvollste Universalschlüssel, den es gibt – der Schlüssel zu den Herzen der Menschen.“

Höhepunkt des Abends war die Auszeichnung der zahlreichen Preisträger. Insgesamt 22 Schüler hatten ihr Abitur mit einer 1 vor dem Komma abgeschlossen und erhielten dafür einen Buchpreis: Lena Biegert, Jessica Binder, Tabea Bürg, Alica Busam, Marina Eisenmann, Teresa Fimm, Sven Flügler, Lena Friedrich, Lara Göppert, Marie-Luise Günther, Jessica Häner, Charlotte Heine, Maike Hiß, Laura Krüger, Oxana Kunau, Deborah Logvinski, Anika Maier, Mara Maier, Maria Müllerleile, Lena Ruf, Anna Specht und Laura Sunderer

Den Preis für die besten Leistungen im Profilfach Pädagogik und Psychologie erhielten Lena Biegert und Teresa Fimm. Im Profilfach Volks- und Betriebswirtschaftslehre (klassisch) wurden Anna Specht und Marius Beck ausgezeichnet. Im Profilfach Internationale Wirtschaft hatte Sven Flügler am besten abgeschnitten. Den Physikpreis erhielten Jessica Binder und Dominik Wiskow, der Mathematikpreis ging an Maren Wagner, der Anton-Tschechow-Preis in Russischan Deborah Logvinski, der Theodor-Lohmann-Preis in Evangelische Religion an Mara Maier,die Alfred-Maul-Gedächtnismedaille für die besten Leistungen im Fach Sport an Stefano Anzaldi, und der Scheffelpreis für die besten Leistungen im Fach Deutsch an Anika Maier. Anika Maier war es auch, die als Jahrgangsbeste mit einem Abischnitt von 1,3 den Preis des Landrats erhielt.

Die Zeugnisübergabe und Preisverleihung wurden durch ein buntes Rahmenprogramm ergänzt, dass die Abiturienten selber zusammengestellt hatten: neben musikalischen Beiträgen und launigen Schülerreden, gab es auch Akrobatik und einen Poetry Slam zu bestaunen. Im inoffiziellen Teil ließ dann Abiturient Jannik Rendler alias „Jan Rendels“ mit einem Schlagermedley die Stimmung explodieren.

Vokabeln pauken statt Vorurteile pflegen – IBG nimmt am Bundescup “Russisch” teil

Für die einen ist der Bundescup “Spielend Russisch lernen” nur ein Sprachspiel, für die anderen ein kleiner Beitrag zur Völkerverständigung – für alle Teilnehmer ist es auf jeden Fall eine Herausforderung. Bei der bundesweiten Spracholympiade des Deutsch-Russischen Forums geht es für die Schüler darum, sich mit anderen in Konzentrationsfähigkeit und Vokabelwissen zu messen. Wer als Team ins Finale einzieht, der kann eine Reise nach Moskau oder St. Petersburg gewinnen.

„Junge Leute für die russische Sprache zu begeistern ist in der aktuellen politischen Situation wichtiger denn je. Durch eine gemeinsame Sprache können Vorurteile abgebaut werden”, betont Martin Hoffmann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutsch-Russischen Forums. Seit dem ersten Bundescup 2008 haben sich bereits über 50.000 Schüler an dem Sprachturnier beteiligt. In diesem Jahr nehmen 226 Schulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz am Wettbewerb teil.

Am IBG traten in der ersten Runde verschiedene Teams aus Klasse 11 und 12 – bestehend aus jeweils einem Russischkönner und einem Sprachneuling – gegeneinander an. Am Ende standen mit Faina Tumanova und Natalie Werner die glücklichen Gewinner fest. Die beiden Schülerinnen werden im September nach Göppingen fahren und dort bei der Regionalrunde Baden-Württemberg teilnehmen. Sollten sie auch dort erfolgreich sein, winkt ihnen für die Finalrunde ein Aufenthalt im Europapark Rust und die Chance auf eine Reise nach Russland.

IBG trifft Grundschule

Mit den großen Themen unserer Zeit – Nahrungsmittel, Wasser und Energie – beschäftigten sich kürzlich einige Grundschüler aus Langenwinkel und Kippenheimweiler am IBG Lahr. Angeleitet und betreut von Schülern der Klasse 11/6 experimentierten die jungen Forscher an zwei Tagen in den Chemiesälen des IBG.

Welche Formen der Energie gibt es? Was haben „kommunizierende Röhren“ mit der Wasserversorgung zu tun? Warum verwenden wir Waschmittel oder was essen wir eigentlich?

Diesen Fragestellungen gingen die Nachwuchsforscher neugierig und voller Eifer nach. Der Rosinenaufzug und die Brausetablettenrakete waren die unbestrittenen Höhepunkte des Vormittags.

Die anschließend von vielen Grundschülern gestellte Frage „Dürfen wir wiederkommen?“ ermuntert die beiden Initiatoren Dorothea Fehrenbach-Isele von der Grundschule Langenwinkel und Ingrid Isele vom IBG, ihr gemeinsames Herzensprojekt auch im 13. Jahr fortzuführen. Das große Ziel des Projektes liegt darin, naturwissenschaftliche Begeisterung bei jungen Menschen zu fördern. Darüber hinaus gilt das Projekt als Baustein der beruflichen Orientierung am IBG: die Schüler trainieren experimentelles Denken, die gezielte Anleitung von Grundschülern sowie die aktive Begleitung von Versuchen. Dementsprechend waren auch die IBG-Schüler nach den Experimentiertagen begeistert: „So toll habe ich es mir nicht vorgestellt“ und „Die Kleinen sind ja richtig fit“, lauteten zwei Kommentare der jungen Zukunftsforscher.

Ausstellung zum Film "12 years a slave"

Die Klasse 11/1 setzte sich im GGK-Unterricht kürzlich mit dem Thema Sklaverei und Sklavenhandel im 18. und 19.Jahrhundert auseinander. In diesem Zusammenhang schauten und analysierten die Schüler über mehrere Wochen den Film „12 years a slave“, der im Jahr 2014 mit dem Oscar als „Bester Film“ prämiert wurde.

Dabei tauchten sie tief in die Hintergründe, die Anregungen und in die Geschichte des Films ein und versuchten zu verstehen, wie es ist, wenn einem plötzlich die Freiheit und das Recht auf Leben genommen werden. Der emotional mitreißende Film sorgte jedenfalls für reichlich Gesprächsstoff, womit sich ein wichtiges Anliegen von Regisseur Steve McQueen erfüllte: „When you see the ins and outs of it, it does something different. And if that starts a conversation – wonderful, excellent” (Steve McQueen)

Seit Mitte Mai ist eine Ausstellung zum Film im Foyer zu sehen.

(Bericht: Vanessa Dolcsenko, 11/1) 

IBG Lahr auf Augenhöhe mit Estland – Digitale Medien halten Einzug ins Klassenzimmer

Während es in den vergangenen Jahren meist skandinavische Länder waren, die als Vorbilder in Sachen Bildung herhalten mussten, haben Politiker, Wissenschaftler und Journalisten neuerdings ein anderes Bildungsmusterland ausgemacht: Estland. Hier werden seit geraumer Zeit flächendeckend digitale Medien in den Unterricht integriert - Schüler lernen mit Tablets, Lehrer führen ein elektronisches Klassenbuch. Deutschlands Schulen, so der allgemeine Tenor, hinken in Sachen Digitaler Bildung dagegen gnadenlos hinterher. Ein Urteil, das sicherlich nicht auf das IBG Lahr zutrifft, zumal das IBG seit Anfang des aktuellen Schuljahres als eine von 45 Schulen in Baden-Württemberg am Projekt „Tablet BS“ teilnimmt.

Zwei Eingangsklassen (Klasse 11) des IBG wurden gleich in der ersten Schulwoche komplett mit Tablets ausgestattet. Auch die Schüler im Wahlfach „Privates Vermögensmanagement“ erhielten jeweils ein Gerät, sodass derzeit rund 70 Schüler und 15 Lehrkräfte an dem Schulversuch beteiligt sind. Darüber hinaus verfügt das IBG über 50 weitere Geräte, die als Klassensatz oder Einzelgerät flexibel eingesetzt werden können.

Ziel des Schulversuches ist es herauszufinden, ob und inwiefern der Einsatz digitaler Medien den Unterricht an Beruflichen Gymnasien bereichern kann. Daneben geht es aber auch darum, die Schüler auf die Herausforderungen einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt vorzubereiten und ihre Medienkompetenz zu fördern. Bei der Planung und Auswertung von digitalem Unterricht werden die beteiligten Schulen nicht allein gelassen, sondern von der Uni Hamburg wissenschaftlich begleitet.

Gerade im audiovisuellen Bereich bieten digitale Medien wie Tablets viele neue Möglichkeiten, die auch im Unterricht sinnvoll genutzt werden können. So können die Schüler Präsentationen, Erklärvideos oder Graphiken erstellen und diese unmittelbar mit anderen teilen. Darüber hinaus können sie eigene digitale Schulbücher zusammenstellen, Internetrecherchen durchführen,  an Online-Tests teilnehmen oder mithilfe entsprechender Lern-Apps spielerisch Vokabeln lernen.

Den Lehrern wiederum bietet sich die Möglichkeit, ihre Schüler individuell zu fördern, indem sie ihnen per Knopfdruck Zusatzmaterialien bereitstellen. Außerdem können sie über die Schul-Cloud Unterrichtsmaterialien austauschen und problemlos Daten in das elektronische Klassenbuch einpflegen, das am IBG übrigens bereits vor 7 Jahren eingeführt wurde.

Beim Einsatz der Tablets im Unterricht folgt die Schule der von Kultusministerin Eisenmann ausgegebenen Devise, nach der pädagogische Überlegungen dem Medieneinsatz vorangehen müssen. So werden die Tablets als ein Arbeitsmedium unter vielen verstanden und kommen nur dann zum Einsatz, wenn sie gegenüber anderen Medien oder Methoden einen pädagogischen Mehrwert bieten. Auch das klassische Schulbuch kommt in den Tabletklassen also noch regelmäßig zur Verwendung, Versuche in den Naturwissenschaften finden weiterhin analog statt und nicht digital - wenngleich dank der Tablets nun die Möglichkeit besteht, den Versuch zu filmen und noch einmal in Zeitlupe anzuschauen.

Der Schulversuch „Tablet BS“ ist auf insgesamt fünf Jahre angelegt, sodass auch in den kommenden beiden Schuljahren jeweils zwei Eingangsklassen mit Tablets ausgerüstet werden. Alle Schüler am Wirtschaftsgymnasium International nehmen automatisch am Schulversuch teil. Für die übrigen Geräte können sich Schüler vom Sozialwissenschaftlichen Gymnasium bewerben.

Da der Schulversuch sowohl vom Kultusministerium als auch vom Ortenaukreis als Schulträger des IBG finanziell unterstützt wird, erhalten die Schüler ihre Tablets als Leihgeräte kostenfrei.

Anmeldungen für das kommende Schuljahr sind in allen Profilen des IBG (WG klassisch, WG International und SG) noch bis Donnerstag, den  1. März, möglich unter https://anmeldung-bs.rpf.fr.schule-bw.de/

Seminarkurs beim Aktenstudium

Schülerinnen und Schüler des IBG-Seminarkurses besuchten das Stadtarchiv im Rahmen der Themen Recherche und wissenschaftliches Arbeiten. Das Stadtarchiv bewahrt Dokumente in Form von Urkunden und Akten auf, die aus mehreren Jahrhunderten stammen. Eine Urkunde, die fast 600 Jahre alt ist, gehört mit zu den wertvollsten Beständen. Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler war es nun, historische Zusammenhänge und Einordnungen aus dem Studium der Archivalien zu gewinnen.

Dies erwies sich nicht immer als einfach, denn bereits die Sütterlin-Schrift, die noch bis vor etwa 80 Jahren geschrieben wurde, ist heute kaum noch jemandem geläufig und nicht immer einfach zu lesen. Noch schwieriger wurde es bei älteren Dokumenten, etwa einem Güterbuch aus dem 17. Jahrhundert. Stadtarchivar Thorsten Mietzner und die Auszubildende Denise Bohnert unterstützen die Schüler bei der Recherche  in den Dokumenten. Zuvor erläuterte Mietzner den Unterschied zwischen einem Archiv, einer Bibliothek und einem Museum. Dann ging es an die praktische Arbeit.

Eine Urkunde, aus der hervorging, dass jemand das Badhaus gepachtet hatte, war das erste Objekt. Geschrieben war der Text von Hand auf Pergament und mit einem Wachssiegel der Stadt Lahre (so hieß Lahr damals) versehen. Die Schülerinnen mussten sie wegen ihrer Empfindlichkeit mit Handschuhen anfassen. Zum Glück lag eine neuere Zusammenfassung des Inhaltes bei, denn die Originalschrift gab viele Rätsel auf. Ein Güterbuch aus dem 17. Jahrhundert war auch nicht leicht zu lesen. Jeder Bauer schrieb darin seinen Grundbesitz mit Größe und Qualität nieder und wurde danach besteuert.

Unter den modernen Beständen befanden sich ein Ansichtskarten-Katalog, der Lahrer Straßenszenen vom Anfang des 20. Jahrhunderts zeigte, eine Akte über die Arbeitslosigkeit Ende der zwanziger Jahre und Akten des Lahrer Gemeinderates aus den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Auch ein sehr persönlicher Briefwechsel zwischen Hildegard Kattermann (1909-1991) und ehemaligen jüdischen Mitbürgern, die den Holocaust überlebt hatten, gehört zu den wichtigen Beständen des Stadtarchivs.

Für viele Schülerinnen und Schüler, die in Begleitung von Herrn Bock das Archiv besuchten, war die Arbeit mit Quellen eine neue Erfahrung und manchmal auch eine Herausforderung.

Alter, was geht?!

Wie viel Geld steht mir im Alter noch zur Verfügung? Wie lange muss unsere Generation arbeiten? Wie kann ich mich gegen die Risiken absichern, die das Leben mit sich bringt? Fragen, mit denen sich junge Menschen nicht früh genug beschäftigen können, weshalb sie am IBG in den Wahlfächern Sozialmanagement (SG) und Privates Vermögensmanagement (WG) aufgegriffen werden. Mehr als 30 Schüler dieser Kurse haben nun auf sehr anschauliche Weise erste, wertvolle Einblicke erhalten. Experten der Deutschen Rentenversicherung kamen mit dem Projekt „Alter, was geht?!“ an die Schule, um für die Themen Altersvorsorge und Suchtprävention zu sensibilisieren.

Als Einstieg diente der Einsatz eines Alterssimulationsanzugs, mit dem die Schüler ausprobieren konnten, was es bedeutet, mit eingeschränkter Sicht einen Zeitungsartikel zu lesen oder sich mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit und schweren Gliedern nach Gegenständen zu bücken. Möglicherweise reagieren sie künftig etwas nachsichtiger, wenn eine ältere Person an der Kasse etwas länger im Geldbeutel kramt.

Im Anschluss stellten zwei Referentinnen von der Deutschen Rentenversicherung verschiedene Möglichkeiten zur Alters- und Risikoabsicherung vor. In Gruppenarbeit setzten sich die Schüler daraufhin mit den jeweiligen Perspektiven von Berufstätigen, Rentnern und Politikern zum Generationenvertrag auseinander.

Im dritten Block der Veranstaltung verstärkte mit Sandra Boser eine Politikerin die Runde. Die bildungspolitische Sprecherin der Grünen im Landtag diskutierte mit den Schülern unter anderem über die Themen Ausbildungsförderung, Jobaussichten und Generationengerechtigkeit. In ihren Ausführungen wurde Boser durchaus konkret: so sprach sie sich angesichts des demographischen Wandels unverblümt für eine Rente mit 67 aus, wobei sie klar stellte, dass der Renteneintritt von der Art des Berufes abhängen müsse und dass außerdem die Lebensarbeitszeit zu berücksichtigen sei.

Letzter Baustein des Projektes war schließlich ein Gespräch mit einem Betreuer und zwei Patienten der Rehaklinik Freiolsheim zum Thema Suchtprävention und Rehabilitation. Die beiden Patienten erzählten, wie sie schon als Kinder zum ersten Mal mit Drogen in Berührung kamen, wie sie ihren Drogenkonsum kontinuierlich steigerten, welche körperlichen und sozialen Folgen daraus resultierten und wie der Therapiealltag aussieht. Die Schüler waren sichtlich beeindruckt von den geschilderten Lebensläufen, aber auch von der Willenskraft der Patienten, die unbedingt wieder in einen normalen Alltag zurückkehren wollen.

Buchmesse

Mit großer Spannung und Vorfreude fuhr die Klasse 13/1 in Begleitung ihrer Deutschlehrerin Frau Batôt sowie Herrn Merkel, am Freitag, den 13. Oktober, zur Buchmesse in Frankfurt. Dort präsentierten Autoren und Self-Publisher ihre neuesten Werke. Von Essen bis zu Kunst und Design war thematisch alles dabei. Bei dem ganzen Getümmel und der Größe der Messe war es nicht ganz leicht, die Übersicht zu behalten. Menschen aus aller Welt waren nach Frankfurt gekommen, vor allem aus dem asiatischen und dem angloamerkianischen Raum. Als Ehrengast der diesjährigen Buchmesse wurde Frankreich gekrönt. Es rückte damit ganz klar in den Fokus des internationalen Mediengeschehens. Unser Nachbarland Frankreich steht für die schönen Seiten des Lebens. Doch dieses Bild täuscht - die Identität Frankreichs steckt momentan in einer schweren Krise, was sich insbesondere in der Literatur junger Autoren widerspiegelt. Aktuelle Probleme wie Fremdbestimmung, gesellschaftlicher Zwang und Terror werden in ihren Büchern thematisiert. Die neue Generation Frankreichs will für Aufsehen in der Gesellschaft sorgen. Nach mehreren, aufschlussreichen Stunden auf der Messe traten die Schüler am Nachmittag wieder den Heimweg an - einerseits etwas erschöpft, andererseits aber auch fasziniert von den vielen Welten, die sich den Besuchern der Buchmesse auftun.

Bericht: Mizgin Kilic, J2

Abivorbereitung wird zum „Höllenritt“

Wir schreiben den 20.09.2017, als Frau Spothelfer uns, die Klasse SG 13/2, nach Dörlinbach einberuft, um uns die Abivorbereitung ein entscheidendes Stück einfacher zu machen. Durch eine komplexe, pädagogische Auszähltechnik werden wir in vier verschiedene Teams eingeteilt, die nun nicht weniger als ein militärähnliches Überlebenstraining zu meistern haben. Dementsprechend werden gefährliche,  ausdrucksstarke Teamnamen ausgewählt: "Die Frösche", "The Hunters", "Das SpoTeam" und "The last Survivals". Frau Spothelfers sorgfältig ausgewähltes  Motto "Heimat loves you" wird schon nach 50 Metern in unseren Schweißperlen ertränkt und von uns nun zum "Höllenritt" erklärt. So überschreiten die vier hochmotivierten Teams nacheinander ihren Rubikon, um den Gipfel Richtung Höllhof zu erklimmen und dort durch lyrische Vielfalt ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Die exogenen Faktoren stehen hierbei keiner Gruppe im Weg, da  Waldspaziergänge uns doch als pädagogisch wertvoll vermittelt wurden. Auch wenn gegen Ende unsere Kraft schwindet und wir leicht taumelnd den letzten Berg erklimmen, werden wir im Ziel dann von der Gemeinschaft aufgefangen. Während sich die Teams gegenseitig vor Erschöpfung in den Armen liegen, erklärt uns Frau Spothelfer, dass unser Abi jetzt fast von selbst  "passieren" würde. Glücklicherweise hat sie nicht vergessen uns mit Kaffee, Kuchen  und Grillfleisch und Stockbrot zu bestechen, denn wer zu uns ausgehungerten Gymnasiasten meint, der Wald wäre schwerer zu bezwingen, als die bevorstehende Matheprüfung, der kann von SG-Schülern eine ruhige, angemessene und situationsgerechte Reaktion erwarten. Als wir um ca. 14 Uhr die Heimfahrt anpeilen, sind unser Gemeinschaftsgefühl und unsere Motivation erheblich gestiegen  und unsere Agrizoophobie ist besiegt. Wir fühlen uns nun stark genug für unser  Abi und die dann folgende letzte große  Herausforderung als SGler: ein Stuhlkreis mit anschließender Häkelstunde für Fortgeschrittene.

Börsenfahrt der WG 12 nach Frankfurt

Am Ende des vergangenen Schuljahres unternahmen die beiden Wirtschaftskurse der Klasse WG 12 in Begleitung ihrer Fachlehrer, Herrn Magel und Herrn Tröndle, eine Exkursion nach Frankfurt. Dort besichtigten die Schülerinnen und Schüler zunächst das Geldmuseum der Deutschen Bundesbank. Dabei hatten sie die Möglichkeit, sich viele Aspekte rund um das Thema „Geld“ anzusehen: sei es die Geschichte des Geldes, Geldpolitik, Merkmale von Falschgeld oder auch Zahlungsmittel aus verschiedenen Kulturen und Ländern. Absolutes Highlight war ein echter Goldbarren zum Anfassen. Dieser war mit rund 12,5 Kilogramm so schwer, dass man ihn in der engen Vitrine nur mit Mühe bewegen konnte.

Nach dem Besuch der Ausstellung stand die Frankfurter Wertpapierbörse auf dem Programm. In einem sehr interessanten Vortrag eines Mitarbeiters der Deutschen Börse AG wurden die Schülerinnen und Schülern in die Welt der Aktien, Fonds, ETFs, Zertifikate und Hebelprodukte eingeführt. Sämtliche Fragen wurden kompetent beantwortet. Im Anschluss bot sich die Möglichkeit, den Parketthandel live von der Besuchergalerie aus anzusehen. Für viele war der Boden der Besuchergalerie sehr spektakulär. Dieser wird auch "Diskoboden" genannt, denn er ändert seine Farbe: steigt der Börsenkurs einer Aktiengesellschaft, leuchtet der Boden grün auf - fällt der Kurs, wird er rot.

Mit vielen neuen Eindrücken und dem ein oder anderen wertvollen „Anlagetipp“ ging es wieder zurück nach Lahr. Das nötige Startkapital für eine Wertanlage wäre durchaus vorhanden – im Rahmen der Bildungspartnerschaft zwischen dem IBG und der Volksbank Lahr wurde den Schülerinnen und Schülern ein Teil der Fahrtkosten erstattet.

Bericht: Mizgin Kilic WG 13/1

IBG-Schüler treffen den richtigen Ton

Mit einer weiteren spektakulären Ausgabe von „School on Stage“ ging am IBG in der vergangenen Woche das Schuljahr zu Ende. Schüler aus allen Schularten und Klassenstufen nutzten die Möglichkeit, auf einer großen Bühne ihre im Schulalltag oft verborgenen Talente zu zeigen. Die Gäste in der prall gefüllten Sporthalle wurden mit Gesang, Tanz und Akrobatik mehr als 3 Stunden lang bestens unterhalten. Musikalisch reichte die Bandbreite von aktuellen Songs wie „Love yourself“, „All of me“ oder „When we were young“ bis zu Klassikern wie „Smells like teen spirit“, „Zombie“ oder „Seven Nation Army“.

Highlights waren eine Akrobatik-Nummer am Tuch von Luisa Rummel, ein interaktiver Crashkurs der Schwedisch-AG sowie der bärtige Auftritt der Lehrerband als ZZ Top mit dem Song „Sharp dressed men“. Zum Schluss gab es dann sogar noch eine amtliche Polonaise, als Jannik Rendler alias „Jan Rendels“ mit einem Schlagermedley für ausgelassene Party-Stimmung sorgte.

Die Organisation und musikalische Leitung der mittlerweile 9. Auflage von School on Stage lag in den bewährten Händen von Musiklehrer Oliver Schätzle, der dabei von Dirk Hähnel und Olaf König unterstützt wurde. Bemerkenswert auch die Tatsache, dass viele ehemalige IBG-Schüler in der Big Band mitwirkten.

Vokabeln pauken statt Vorurteile pflegen – IBG nimmt am Bundescup “Russisch” teil

Für die einen ist der Bundescup “Spielend Russisch lernen” nur ein Sprachspiel, für die anderen ein kleiner Beitrag zur Völkerverständigung – für alle Teilnehmer ist es auf jeden Fall eine Herausforderung. Bei der bundesweiten Spracholympiade des Deutsch-Russischen Forums geht es für die Schüler darum, sich mit anderen in Konzentrationsfähigkeit und Vokabelwissen zu messen. Wer als Team ins Finale einzieht, der kann eine Reise nach Moskau oder St. Petersburg gewinnen.

„Junge Leute für die russische Sprache zu begeistern ist in der aktuellen politischen Situation wichtiger denn je. Durch eine gemeinsame Sprache können Vorurteile abgebaut werden”, betont Martin Hoffmann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutsch-Russischen Forums. In den vergangenen Jahren beteiligten sich etwa 50.000 Schüler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an dem Sprachturnier. In mehr als 1.000 schulinternen Runden wurden Vokabeln und Grammatik gepaukt.

Am IBG Lahr fand der Bundescup in diesem Jahr zum ersten Mal statt. 24 Schüler (12 mit und 12 ohne Russischkenntnisse) nahmen am Wettbewerb teil. Am Ende standen mit Eduard Walker und Megan Kashama zwei glückliche Gewinner fest. Die beiden Zwölftklässler werden im September nach Stuttgart fahren und dort bei der Regionalrunde Baden-Württemberg teilnehmen. Den Gewinnern winkt für die Finalrunde ein Aufenthalt im Europapark Rust und die Chance auf eine Reise nach Russland.

IBG-Abiturienten feiern heiße Ballnacht

Die 130 Abiturienten des IBG haben am vergangenen Samstag in der Mörburghalle Schutterwald zusammen mit Eltern, Freunden und Lehrern ihr Abitur gefeiert. Passend zum Motto „Abikini – knapp, aber passt“ brachten subtropische Temperaturen die insgesamt 750 Gäste ordentlich ins Schwitzen.

Den offiziellen Teil des Abiballs hatte Schulleiter Herbert Huber mit einer Rede eröffnet. Huber gratulierte den Absolventen zur Allgemeinen Hochschulreife, mit der sie nicht nur die Studierfähigkeit, sondern auch beste Aussichten auf dem Ausbildungsmarkt hätten: „Mit dem Abitur haben Sie auf jeden Fall einen Mehrwert für das ganze Leben“, so Huber. Als Schulleiter gratulierte er auch den Eltern, deren Erziehungsarbeit mit dem Abitur ihrer Kinder gekrönt würde. Für die berufliche und private Zukunft wünschte Huber den Absolventen Glück und Erfolg, äußerte aber gleichzeitig das Anliegen, dass die Abiturienten nicht nur die eigene, sondern auch die gesellschaftliche Zukunft durch Interesse, Wachsamkeit und soziales Engagement mitgestalten: „Seien Sie nicht passiv, sondern mischen Sie sich ein. Es ist reizvoll, Verantwortung zu tragen und zu übernehmen.“

Der Abteilungsleiter des Integrierten Beruflichen Gymnasiums, Andreas Scherwath, konfrontierte die Schüler mit der bittersüßen Nachricht, dass das Lernen nach dem Abitur nicht aufhören werde: „Ihr werdet Erfahrungen machen, die euch in der Schule nicht vermittelt werden können, die euch nur das Leben bieten kann.“ Dabei appellierte er an die Abiturienten, sich trotz Reifezeugnis kindliche Eigenschaften zu erhalten: Neugierde, Entdeckungsfreude und Begeisterungsfähigkeit. Ausdrücklich dankte Scherwath seinen Kollegen, die für die Schüler nicht nur Wissens- und Kompetenzvermittler, sondern auch verständnisvolle und mitfühlende Ansprechpartner waren: „Wir sind keine Schule mit Hochbegabtenzug, wir sind auch keine Schule mit Musikzug, wir sind eine Schule mit menschlichem Zug.“ Den Abiturienten dankte Scherwath für 3 Jahre Lebenspartnerschaft, die nun einvernehmlich zu Ende gingen: „Auch wenn es jetzt die Ehe für Alle gibt – einen Bund fürs Leben zwischen Schülern und ihrer Schule halte ich für keine gute Idee.“

Höhepunkt des Abends war die Auszeichnung der zahlreichen Preisträger. Insgesamt 26 Schüler hatten ihr Abitur mit einer 1 vor dem Komma abgeschlossen und erhielten dafür einen Buchpreis: Lea Adrian, Janina Baumer, Theresa Broß, Kira Brucker, Flora Dahlhausen, Fabienne Dinner, Ksenia Faninstil, Dominik Fehrenbacher, Eva Gaiser, Sophia Geißel, Mario-Steffen Kauz, Michael Kohler, Tamy Maurer, Natasa Milanovic, Josua Rieger, Anna Saier, Michaela Schaible, Jasmin Schaller, Erika Schepeta, Dana Schneider, Carolin Sehlinger, Catherine Steiner, Timo Stoll, Nadine Thieme, Samira Wäldin und Nils Wagenmann.

Den Preis für die besten Leistungen im Profilfach Pädagogik und Psychologie erhielt Dana Schneider. Im Profilfach Volks- und Betriebswirtschaftslehre (klassisch) wurde Timo Stoll ausgezeichnet. Im Profilfach Internationale Wirtschaft hatte Jasmin Schaller am besten abgeschnitten. Den Physikpreis erhielt Josua Rieger, der Chemiepreis ging an Eva Gaiser, der Schulpreis Ökonomie (gesponsert von der Südwest Metall) an Nils Wagenmann, die Alfred-Maul-Gedächtnismedaille für die besten Leistungen im Fach Sport an Laura Karl und der Scheffelpreis für die besten Leistungen im Fach Deutsch an Flora Dahlhausen. Jasmin Schaller erhielt als Jahrgangsbeste mit einem Abiturschnitt von 1,2. den Preis des Landrats.

Zum Abschluss des offiziellen Teils brachte Jannik Rendler alias „Jan Rendels“ die Halle mit einem Schlager-Medley zum Brodeln. Danach heizte ein DJ-Team den Abiturienten und ihren Lehrern bis in die frühen Morgenstunden ein.

IBG trifft Grundschule

Kurz vor Ende des Schuljahres fand das bewährte Projekt „IBG trifft Grundschule“ erstmalig mit der Grundschule Langenwinkel statt. Schulleiterin Dorothea Fehrenbach-Isele besuchte mit den Schülern der 3. Klasse den Chemie-Kurs in der Jahrgangsstufe 1 von Martin Jehle.

Gespannt betraten die 23 Grundschüler die Chemiesäle um gleich darauf eifrig unter der Anleitung der IBG-Schüler zu experimentieren. „Wie entsteht Feuer und wie kann man es löschen?“, war eine der spannenden Fragen, der die kleinen und großen Forscher mit Begeisterung nachgingen. Außerdem untersuchten sie, welche Lebensmittel Stärke oder Säuren enthalten. Man merkte schnell: Chemie kann verbinden. Höhepunkt des Projektes war wie immer das Starten der Brausetabletten-Rakete.