Startschuss für das neue Erasmus-Projekt "Join the European table"

Mit Beginn dieses Schuljahres startet am IBG das auf 3 Jahre angelegte von der EU geförderte Projekt „Join the European table“. Im Zentrum des Projektes stehen die Förderung von europaweiter Mobilität zu Lernzwecken sowie die transnationale Zusammenarbeit. Schüler*innen der Jahrgangsstufe 1 des IBG nehmen im Rahmen des Seminarkurses am Projekt teil.

Projektpartner des IBG sind Schulen in Tarragona (Spanien), Debrecen (Ungarn), Hennebont (Frankreich), Siedlce (Polen) und Trikala (Griechenland). In diesem Schuljahr werden zwei Projekttreffen stattfinden, eines vom 17.11-24.11.2018 in Siedlce und ein weiteres im Frühjahr 2019 in Lahr. Da bei den Projekttreffen Schüler*innen aus allen Partnerländern teilnehmen, ist ein interessanter intereuropäischer Kultur- und Erfahrungsaustausch möglich. An den Treffen werden die bis dahin erarbeiteten Ergebnisse in der gemeinsamen Projektsprache auf Englisch präsentiert. Noch bevor sich die teilnehmenden Schüler*innen der verschiedenen Partnerschulen bei den Projekttreffen tatsächlich begegnen, werden sie sich über Skype-Konferenzen und dem eTwinning-Chatroom kennenlernen.

Im ersten Projektjahr werden sich die Schüler*innen im Rahmen des Seminarkurses mit den Themen „Migrationsgeschichte“ und „Integration von Flüchtlingen in das Arbeitsleben" befassen. Die Zuwanderung nach Deutschland in den letzten zwei Jahren wird analysiert und statistisch aufbereitet, zudem wird eine Präsentation zur nationalen Migrationsgeschichte erstellt. Eine weitere Aufgabe ist die Gestaltung eines Projektlogos. Es werden Interviews mit Flüchtlingen oder Zuwanderern zu deren Auswanderungsmotiven bzw. Flucht- und Integrationserfahrungen geführt. Beim Projekttreffen in Lahr erhalten die Projektteilnehmer vielfältige Einblicke in die deutsche Integrationspraxis, indem sie Ausbildungsbetriebe, die Geflüchtete beschäftigen, sowie Flüchtlingsklassen besuchen. Darüber hinaus soll gemeinsam mit Flüchtlingen in einer Werkstatt der „europäische Tisch“ gebaut werden.

Das Erasmus+ Projektteam am IBG besteht aus den Lehrkräften Gabriele Budig, Julia Schneckenburger, Lenja Oexle und Ulrich Tröndle.

Üfa-Messe "RegioLahr 2018"

Anfang März fand zum zweiten Mal die Übungsfirmenmesse RegioLahr in der Sulzberghalle in Sulz statt. Die Übungsfirmenmesse ermöglichte es 20 Übungsfirmen aus der Region, ihre Kreativität und ihr Verkaufstalent zu präsentieren.

Mit viel Einsatz, aber auch mit viel Freude hat die Büromanagementklasse der Kaufmännischen Berufsschule Lahr diese Messe geplant und betreut. Die Planung eines Projektes ist Teil des Lehrplans für Auszubildende im 3. Lehrjahr im Bereich Büromanagement und so entstand das Projekt „RegioLahr“.

Auch die Aussteller haben sehr viel Zeit investiert und sich mit Liebe zum Detail auf die Messe vorbereitet. Von passender Kleidung in Farbe des Firmenlogos, bis hin zu Popcornmaschinen und „Ghettoblaster“ waren viele Highlights zu entdecken.  Der Aufwand hat sich gelohnt, das zeigten die vielen positiven Rückmeldungen der Aussteller und der Messebesucher.

Am Ende gab es noch eine Preisverleihung für den besten Messestand und das beste Verkaufsgespräch. Den 1. Platz für das „beste Verkaufsgespräch“ belegte die Übungsfirma „2x2 Profizentrum“ aus Müllheim. In der Kategorie „Bester Messestand“ überzeugte die Übungsfirma „Floid“ aus Lahr und gewann den 1. Platz.

Internationale Woche am IBG – Schwedische und russische Schüler zu Gast in Lahr

Die Teilnahme an internationalen Austauschprogrammen hat am IBG eine lange Tradition. Jetzt gab es jedoch ein Novum: Ende März trafen sich erstmals gleich zwei Gruppen in Lahr. Schüler des Schillerska Gymnasiet in Göteborg und des Petrovskij College aus St. Petersburg besuchten ihre Partnerschüler in der Ortenau.

Der Austausch mit der Schule in Göteborg ist fester Bestandteil der Schwedisch-AG, die am IBG seit mittlerweile zehn Jahren angeboten wird. Unter den deutschen Schülern befinden sich meist 11.-Klässler, die zusätzlich zum regulären Unterricht als weitere Fremdsprache Schwedisch in einer Arbeitsgemeinschaft lernen. Ihre Partner vom Schillerska Gymnasiet haben das Fach Deutsch als zweite Fremdsprache neben Englisch.

In Begleitung ihrer Lehrerin Annika Hansson sowie Horst Bock und Eva-Maria Schindler vom IBG erkundete die schwedisch-deutsche Gruppe unter anderem die Altstadt von Freiburg. Besonders das Colombi-Schlössle und das Münster waren beliebte Hintergrundmotive für Selfies, aber auch die idyllische Atmosphäre der Altstadt mit den engen Gassen und den Bächle hinterließ bei den Gästen aus Göteburg einen bleibenden Eindruck.

So richtig international wurde es dann bei einer gemeinsamen Exkursion der schwedischen, russischen und deutschen Schüler nach Strasbourg. Dort führte IBG-Lehrer und Wahlfranzose Ulrich Strömel die große Gruppe vom Bahnhof über die Ponts couverts, von deren Aussichtsplattform man einen weiten Ausblick über die Dächer der Stadt hat. Weiter ging es über die Ill und deren Kanäle durch La Petite France und zum Place Kléber. Bei einer anschließenden Bootsfahrt erhielt die Gruppe einen Einblick in die wechselvolle Stadtgeschichte.

Die russische Delegation besuchte außer Straßburg auch noch das Kurhaus in Baden-Baden, die Wasserfälle und das Schwarzwaldmuseum in Triberg sowie das Galaxy Badeparadies in Titisee-Neustadt. Höhepunkt des Austauschprogramms, das von den Lehrerinnen Friederike Posega und Elina Herzog ausgearbeitet wurde, war jedoch der Besuch im Stuttgarter Landtag in Begleitung von Schulleiter Herbert Huber mit einer anschließenden Stadtführung „Auf den Spuren der Romanovs“.

Unterrichtsbesuche, Projektarbeiten und Freizeitaktivitäten rundeten das Programm schließlich ab. Die IBG-Schüler werden im Mai zum Gegenbesuch nach Göteborg und St. Petersburg reisen, um dort Leben, Kultur und Schule ihrer Partner kennen zu lernen.

Weitere Bilder gibt es hier.

Hinweis: Mit dem Wirtschaftsgymnasium International bietet das IBG einen internationalen Bildungsgang, in dem Englisch als globale Verkehrssprache besonders gefördert wird. Für das kommende Schuljahr sind sowohl am WGI als auch am WG Klassisch noch Plätze frei. Das Online-Anmeldeverfahren ist seit dem 1. April wieder freigeschaltet.

Erasmus-Abschlusstreffen: Schüler machen sich fit für den europäischen Arbeitsmarkt

55 Jugendliche aus fünf Ländern haben in dieser Woche unter Beweis gestellt, dass die europäische Idee trotz mancher Erosionserscheinungen und nationalistischen Gegenbewegungen immer noch lebt. Im Rahmen des Erasmus-Projektes „Fit for work in Europe“ kamen sie für 7 Tage zum Abschlusstreffen am IBG Lahr zusammen.

Weder geografische noch sprachliche Grenzen konnten sie daran hindern, über 3 Jahre hinweg ein gemeinsames Projekt voranzutreiben und nun erfolgreich zum Abschluss zu bringen. Leitthema des dritten Projektjahres war „Lifestyle“. Dazu untersuchten die Schüler in ihren Heimatländern die beruflichen Zukunftsvorstellungen von Jugendlichen, vor allem hinsichtlich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Während des Treffens in Lahr erstellten sie Poster- und Fotocollagen ihrer Ergebnisse und präsentierten diese schließlich bei einem Besuch des Europaparlaments in Straßburg.

An dem von der EU geförderten Bildungsprogramm beteiligten sich neben dem IBG Lahr vier weitere Schulen aus Hennebont in der Bretagne (Frankreich), aus Debrecen (Ungarn), aus Tarragona (Spanien) und aus Siedlce (Polen). Jede ausländische Schule war mit 8 Schülern und zwei Begleitlehrern nach Südbaden gereist, vom IBG nahmen 23 Schüler und die 4 Projektkoordinatoren Gabriele Budig, Julia Müller, Alexandra Raicu und Ulrich Tröndle am Abschlusstreffen teil.

Auf dem Programm standen außer der Projektarbeit Ausflüge in den Europapark und zum Schauinsland, ein Deutsch-Kurs für Anfänger sowie eine große Erasmus-Party. „Fit for work in Europe“ sollte den Jugendlichen in erster Linie eine Orientierungshilfe geben, sich professionell auf den europäischen Arbeitsmarkt einzulassen. Darüber hinaus hat das Projekt jedoch bewirkt, dass junge Europäer ihre Gemeinsamkeiten entdecken und neue Freundschaften schließen konnten.

Neue Übungsfirma eröffnet – Europa-Park als Kooperationspartner

Ed und Edda sind die neuen Stars im Berufskolleg an den Kaufmännischen Schulen Lahr. Die beiden Maskottchen des Europa-Parks Rust zieren ab sofort das Logo der neu gegründeten Übungsfirma Edda Store GmbH. Zur Eröffnungsfeier am vergangenen Dienstag waren neben Vertretern des Europa-Parks auch Vertreter des Regierungspräsidiums Freiburg nach Lahr gekommen.

Der Abteilungsdirektor für Berufliche Schulen, Thomas Hecht, lobte die Schule für ihr vorbildliches Engagement in Sachen Übungsfirma und verwies darauf, dass die Kaufmännischen Schulen Lahr deutschlandweit nach wie vor die meisten Übungsfirmen haben. Die große Stärke des Modells liege darin, kaufmännische Praxis in den Unterricht zu holen – ein Gedanke, den auch die Abteilungsleiterin des Berufskollegs, Yvonne Lebfromm, in ihrer Eröffnungsrede aufnahm. In den Übungsfirmen würden fast alle Bereiche des Unternehmensalltags simuliert, seien es Distributionsprozesse, Jahresabschlüsse, Gewinn- und Verlustrechnungen oder eine gelungene Unternehmenskommunikation.

Entscheidend sei jedoch, die manchmal trockenen Themen durch kreative Ideen lebendig zu machen. Dabei könne vor allem die Patenfirma helfen, so Lebfromm. Mit dem Europa-Park habe man ein weltbekanntes Top-Unternehmen gewinnen können, das nun die 29 Schüler der Klasse 1BK1W2 bei Ihrer Arbeit in der Übungsfirma unterstützt. Über die Edda Store GmbH können Events und Hotelübernachtungen gebucht sowie Merchandisingartikel bestellt werden – alles rein fiktiv, versteht sich. Grundlage sind jedoch die realen Angebote des Europa-Parks. Auch bei der Gestaltung der regionalen und überregionalen Messeauftritte dürfte das Know-How von Deutschlands größtem Freizeitpark die Schüler weit nach vorne bringen.

Und wer weiß, vielleicht ebnet die Übungsfirma dem einen oder anderen Schüler auch den Weg in eine Ausbildung beim Europa-Park.

Erasmus+ Projekt in Spanien

"Work – life – balance" - unter diesem Motto fand das diesjährige Erasmus+ Projekttreffen in Spanien statt. Neun IBG-Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe 1 hatten Anfang November die Möglichkeit, eine Woche in Gastfamilien in Tarragona (Spanien) zu verbringen. Das von der EU geförderte Erasmus+ Projekt „Fit for work in Europe“  ist ein dreijähriges Projekt, an dem je eine Schule aus Spanien, Deutschland, Frankreich, Ungarn und Polen teilnimmt.

Schon vor Beginn der Reise hatten sich die Teilnehmer der einzelnen Länder intensiv auf das Thema Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben vorbereitet. Dabei wurde zur Situation in den unterschiedlichen Ländern recherchiert, es wurden Fragebögen erhoben und ausgewertet und jedes Partnerland hatte die Aufgabe, sich Übungen zur körperlichen und geistigen Fitness zu überlegen und auf das Meeting mitzubringen. Die Ergebnisse wurden in Form von Präsentationen den anderen Teilnehmerländern vorgestellt, die mitgebrachten Übungen wurden gemeinsam durchgeführt.

Die Gruppe vom IBG Lahr hatte sich als Übung einen Zumba-Tanz überlegt und zur anschließenden Entspannung eine Traumreise. Noch in Deutschland hatten die Schüler dazu ein Video mit den einzelnen Schritten einer Zumba-Sequenz gedreht. Die anderen Länder waren begeistert von diesem Video und hatten sehr viel Spaß beim Einstudieren des Tanzes. Die Übungen der anderen Länder beinhalteten neben Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Koordination auch Entspannung und Konzentration.

Die spanischen Gastgeber boten in der Projektwoche ein interessantes Rahmenprogramm. Gleich zu Beginn gab es die Möglichkeit, Barcelona zu besichtigen, bevor die Schüler zu den Gastfamilien nach Tarragona weiterfuhren, wo sie sehr offen und herzlich empfangen wurden. Die spanischen Schüler hatten viele interessante Programmpunkte vorbereit, unter anderem besuchten die Projektteilnehmer eine Schokoladenfabrik, wurden vom Bürgermeister empfangen, bekamen eine Stadtführung durch Tarragona, und nahmen an einem Team-Building-Seminar bei einer Expertin teil, die normalerweise Firmem coacht. Außerdem hospitierten sie im Unterricht und erhielten einen speziell vorbereiteten Spanischkurs mit anschließendem Test, bei dem Deutschland siegte.

Besonderes Highlight des Aufenthaltes war eine fünfstündige Wanderung mit dem berühmten katalanischen Bergsteiger Oscar Cadiach. Seine motivierende Art brachte die Gruppe gemeinsam ans Ziel, welches verdienterweise der Strand und das Meer war. Dieser Ausflug zeigte den Schüler nicht nur, zu was sie fähig sind, wenn man sie motiviert, sondern bewies ihnen eindrucksvoll die Schönheit der spanischen Landschaft bei allzeit sonnigem Wetter. Den letzten Abend verbrachten alle zusammen in einem Club an der Küste, den sie im November ganz für sich allein hatten.

Somit ging eine erlebnisreiche und tolle Zeit, mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken zu Ende. Alle Schüler freuen sich bereits auf das Wiedersehen beim großen Projektfinale Ende April in Lahr.

Bericht: Leonie Frank und Lisa Hassur (J1)

Eklat bei School on Stage: Schlagerstar schießt Vogel ab

„Welche Songs soll ich im Sommer auf meine Playlist setzen?“ Wer sich das immer noch fragt, kann nicht bei School on Stage gewesen sein. Das seit Jahren etablierte Format bietet Schülern und Lehrern am IBG Lahr kurz vor den Sommerferien die Möglichkeit, auch außerhalb des Unterrichts ihre Talente unter Beweis zu stellen. Einen Mangel an Gesangstalenten gab es dabei noch nie zu beklagen. Auch in diesem Jahr waren es vor allem junge Sängerinnen, die das Publikum in der IBG-Sporthalle mit ihren Interpretationen von aktuellen Hits und zeitlosen Klassikern in den Bann zogen: Angelina Meckel, Emma Mae Wabnitz, Lea Siefer, Laura Förster, Hannah Bühler, Samantha Wanjiru, Anne Schwörer, Julia Müller – möglicherweise sind das Namen, die man irgendwann in den Charts bei itunes wiederfindet. Hinzu kamen energiegeladene Tanzvorführungen, filigrane Instrumentalstücke sowie eine spektakuläre Nummer am Trapez von Eva Gaiser und Luisa Rummel. Unbestrittenes Highlight war jedoch der Auftritt von Jannik Rendler, der mit einem Schlager-Medley („Ein Bett im Kornfeld“, „Wieder alles im Griff“) das Stimmungsbarometer explodieren ließ.  Die Gesamtleitung der rund dreistündigen Show lag bei Musiklehrer Oliver Schätzle, dessen Lehrer-Schüler-Band um Dirk Hähnel, Olaf König, Jochen Simon, Felix Wüger und Luca Lehmann zusammen mit der IBG-Bigband für einen satten Sound sorgte. Schätzle war es schließlich auch, der im Moderatorenteam mit Christina Siegert charmant und humorvoll durch den Abend führte.

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„Fit for work“ in der Bretagne

Anfang Juni hatten 9 Schülerinnen des Erasmus+ Seminarkurses in Begleitung von Frau Budig und Herrn Tröndle die Gelegenheit, eine Woche lang in eine andere Kultur einzutauchen und zusammen mit Schülerinnen und Schülern aus vier weiteren EU-Ländern in Workshops zu arbeiten und den Alltag in einer französischen Kleinstadt in der Bretagne zu erleben.

Das von der EU geförderte, drei Jahre dauernde Erasmus+ Projekt „Fit for work in Europe“ bot wieder einmal Schülerinnen und Schülern aus Ungarn, Polen, Frankreich, Spanien und Deutschland die Möglichkeit, in einem gemeinsamen Treffen ihre Projektergebnisse zu präsentieren und zu diskutieren.

Am Samstag trafen die Schülerinnen des IBGs in Paris auf die anderen Projektteilnehmer aus den verschiedenen Ländern und erkundeten gemeinsam die französische Hauptstadt. Eine abendliche Bootsrundfahrt auf der Seine mit Blick auf den beleuchteten Eifelturm und weiterer Sehenswürdigkeiten war eines der „Highlights“ dieses Wochenendes. Am Sonntag erreichte dann die Projektgruppe nach einer sechsstündigen Busfahrt ihre Partnerstadt Hennebont in der Bretagne, wo sie von ihren Gastfamilien schon erwartet wurden.

Im Laufe der Projektwoche bot die französische Partnerschule, das „Lycée Victor Hugo“, den Projektteilnehmern ein sehr abwechslungsreiches und interessantes Programm - von Unterrichtshospitationen über Sightseeing mit Besichtigung des Museums der „East India Company“ in der Zitadelle von Port-Louis und der Altstadt von Quimper bis zum Strandspaziergang am Meer mit „Moule et frites“ und „Selfie-time“.

In internationalen Workshops erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler die bestehenden Ungleichgewichte, Stolpersteine und Erfolgsfaktoren der verschiedenen nationalen Arbeitsmärkte und präsentierten ihre Ergebnisse auf Englisch in einer PowerPoint-Präsentation und auf Wandplakaten. Die französische Partnerschule stellte ihre Auswertung der Fragebogenaktion zur Mobilität von Schülern auf dem europäischen Arbeitsmarkt vor. Im Rahmen der Projektwoche wurde zudem von den Schülerinnen und Schülern ein selbst gestalteter Projektflyer ausgewählt und ein Französisch-Sprachkurs durchgeführt.

Die ereignisreiche Woche endete mit einem Empfang der Projektgruppe im Rathaus der Stadt Hennebont, einem Ausflug in einen Kletterpark sowie einer stimmungsvollen Abschiedsparty à la „School on stage“ mit Hip-Hop und traditioneller bretonischer Folklore und Tanzmusik.

Leider hieß es dann wieder Abschied nehmen - bis zu einem Wiedersehen beim nächsten Erasmus-Treffen im November in Tarragona!

Bericht: Alina Leutert SG12

Global Player in New York

Schülerinnen und Schüler der Kaufmännischen Schulen Lahr zeigten sich Ende April von ihrer besten Seite als Global Player in New York. Sie nahmen an der Youth Business Summit teil, einer Veranstaltung für Schüler und Studenten, die aus verschiedenen Businesswettbewerben sowie der internationalen Übungsfirmenmesse besteht. Bei der Global Business Challenge arbeiteten die Teilnehmer in internationalen Teams und erstellten in kurzer Zeit eine Auswertung und Präsentation für eine betriebswirtschaftliche Aufgabenstellung. Dabei erreichte ein Team mit Schülern aus dem Wirtschaftsgymnasium einen hervorragenden 4. Platz.

Bereits zum zweiten Mal nahmen Schülerinnen und Schüler der Übungsfirma Juweluna GmbH, unterstützt von der Patenfirma Juwelier Spinner, an der International Trade Show teil. Diese Messe ist die größte Übungsfirmenmesse weltweit. Schüler und Studenten aus vielen Ländern präsentieren hier ihre Übungsfirmen, ihre Produkte und vor allem ihr Organisationstalent und ihr Verhandlungsgeschick.

Eine Übungsfirmenmesse ist für jeden Schüler ein Highlight, weil man hier die Produkte, die im Unternehmen virtuell vertrieben werden, vor Ort an den Mann (oder die Frau) bringen kann. Man erlebt das unbeschreibliche Messeflair hautnah am eigenen Stand oder als Kunde bei den anderen Ausstellern. Das an sich ist schon ein tolles Erlebnis für die Schüler des Berufskollegs I und II, die in der Regel noch keine berufspraktischen Erfahrungen haben. Findet das Ganze auch noch in New York statt, auf einer Messe mit 175 Ausstellern aus aller Welt und tausenden Besuchern, dann hat sich die wochenlange Vorbereitung definitiv gelohnt.

Bei einem Empfang im deutschen Konsulat erhielten die Teilnehmer Informationen, wie deutsche Schüler und Studenten in Amerika von verschiedenen Organisationen unterstützt werden können, sowohl finanziell als auch organisatorisch. Bei dieser Veranstaltung konnten wertvolle Kontakte geknüpft werden für Auslandspraktika oder ein Studium.

Umrahmt wurden die „dienstlichen“ Events von täglichen Sightseeing-Touren durch die Stadt, wobei Times Square, 09/11-Memorial mit One World Trade Center, Walk über die Brooklyn-Bridge, Central-Park und ein Besuch bei einem Yankee-Spiel nur ein paar Stationen waren. Die Reise war für alle Beteiligten – Schüler und Betreuer – ein unvergessliches Erlebnis – see you soon New York!

Schüler freuen sich auf Üfa-Messe in Sulz

Rege Betriebsamkeit herrscht zur Zeit in den Übungsfirmen (kurz: Üfas) der Kaufmännischen Schulen Lahr. Der Grund: die regionale Übungsfirmenmesse in Sulz steht vor der Tür. Die Mitarbeiter der Üfas – Schüler aus der Zweijährigen Berufsfachschule und dem Berufskolleg  – bereiten schon seit Wochen mit Hochdruck ihren Messeauftritt vor. Sie planen den Messestand, entwerfen Flyer und Kataloge, verpacken Kundengeschenke und üben Verkaufsgespräche, damit die Messe ein voller Erfolg wird.

Die regelmäßig stattfindenden Üfa-Messen gelten unter Schülern als absolute Highlights im Laufe eines Schul- bzw. Geschäftsjahres, weil sie den direkten Kontakt mit Kunden, sprich mit den Schülern anderer Übungsfirmen, ermöglichen. Zur Messe in der Sulzberghalle am Dienstag, den 23. Februar, werden neben den 9 Übungsfirmen von den gastgebenden Kaufmännischen Schulen Lahr noch zahlreiche andere Übungsfirmen von Schulen aus dem ganzen Ortenaukreis erwartet.

Die Übungsfirmen sind ein seit Jahren bewährtes Konzept, das die Schüler in Kooperation mit real existierenden Unternehmen auf den beruflichen Alltag vorbereitet. Die Schüler arbeiten in Abteilungen oder prozessorientiert, sie lernen durch den Einsatz einer professionellen Software (IUS) die betriebsnahe Umsetzung von Unternehmensabläufen und sie trainieren auch sogenannte Soft Skills: Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit.

Für Fachlehrerin Silvia Moog handelt es sich deshalb um ein Unterrichtsfach mit Mehrwert:  „Kaufmännisches Wissen von A wie Ablage bis Z wie Zeitmanagement wird hier nicht nur theoretisch vermittelt, sondern praktisch umgesetzt“. Die Messe wiederum  vermittle den Schülern besondere Erfolgserlebnisse, findet Moogs Kollegin Stefanie Göppert: „Sie lernen, dass sich eine gute Vorbereitung und ein überzeugender Auftritt auszahlen“. So hoffen die Schüler, dass sie am nächsten Dienstag möglichst viele Kaufverträge abschließen und damit den (virtuellen) Umsatz ihrer Übungsfirma steigern können.

Was? Regionale Übungsfirmenmesse in Sulz

Wann? Dienstag, 23. Februar 2016, 10 -15 Uhr

Wo? Sulzberghalle, Sulz

Besucher sind herzlich willkommen!

St. Lucia und die Hoffnung auf den Frühling

Weihnachtslieder aus Schweden und den anderen skandinavischen Ländern hörten die Schülerinnen und Schüler der Schwedisch AG bei der Lucia-Feier des Skandinavischen Institutes der Universität Freiburg.

Mit dem Namenstag der heiligen Lucia feiern alle Schweden ein Lichterfest, das in den langen nordischen Wintern die Hoffnung auf den Frühling und mehr Sonne wecken soll. In Begleitung von Frau Schindler, Frau Hagström und Herrn Bock  war die Gruppe nach Freiburg in das Peterhofgewölbe der Universität gekommen um diesen alten Brauch mitzufeiern. Fröhliche und besinnliche Lieder standen auf dem Programm des Chores, der sich aus Studierenden der skandinavischen Sprachen zusammen setzte und von der Schwedisch-Dozentin Lotta Karlsson geleitet wurde.

Wie genau die Verehrung der heiligen Lucia nach Schweden gekommen war, weiß man nicht so genau. Aber man weiß, dass die Nacht zum 13. Dezember nach dem alten Kalender die längste Nacht war, in der auch viele Geister ihr Unwesen trieben. Lotta Karlsson erklärte außerdem einige Weihnachtsbräuche und –lieder aus Island, Norwegen und Dänemark. Auch nach dem Auszug der Lucia mit ihrer Lichterkrone und dem Chor blieb das Lied „Sankta Lucia“ noch lange im Ohr.

Erasmus+ Projekt gastiert in Ungarn

„Szia!“ -  so begrüßen sich die Leute in Ungarn, was die Teilnehmerinnen des Erasmus+ Projektes schnell lernten.  Durch das Projekt hatten acht IBG-Schülerinnen Anfang November die Möglichkeit, eine Woche in Gastfamilien in Debrecen (Ungarn) zu verbringen. Das Erasmus+ Projekt  ist ein dreijähriges, von der EU unterstütztes Projekt, an dem Schulen aus Polen, Deutschland, Spanien, Frankreich und Ungarn teilnehmen. Das Thema lautet „Fit for work in Europe“ und befasst sich in diesem Jahr mit der Mobilität der Europäer bzw. ihrer Bereitschaft, in einem anderen europäischen Land zu arbeiten oder zu studieren. Vor dem Projekttreffen drehte jedes teilnehmende Land mehrere Interviews. Es wurden zum Beispiel in Deutschland arbeitende Menschen aus dem europäischen Ausland zu ihren Erfahrungen befragt.

Die Projektwoche fing sehr aufregend an, da aufgrund des Lufthansa-Streiks der Flug nach Budapest kurzfristig gestrichen wurde und die deutsche Gruppe deshalb am Samstag, den 7.11.2015, schon früh morgens den Zug nehmen musste. Nach 15 quälend langen Stunden kamen die Schülerinnen endlich in ihrem Hotel an. Wesentlich besser lief es dafür am nächsten Tag, als sie mit den Franzosen und Polen eine wundervolle Zeit in Budapest verbrachten. Abends, nachdem auch die Spanier dazu stießen, machten sich alle zusammen mit dem Reisebus auf den Weg nach Debrecen.

Nach der ersten Nacht in den Gastfamilien  wurden die Teilnehmerinnen am Montagmorgen von Vertretern der Gastschule begrüßt. Für die ganze Woche hatten die ungarischen Schülerinnen und Schüler viele tolle Programmpunkte vorbereitet, dazu zählten z.B. ein Cityquiz, ein Besuch im Aquaticum (großes Erlebnisbad) und ein Ausflug in den Weinort Tokaj. Natürlich hatten die Teilnehmerinnen auch projektbezogenene Aufgaben zu erledigen. In internationalen Gruppen schauten sie sich die auf Englisch gedrehten Interviews an, fassten sie zusammen und werteten sie aus. Auf Postern präsentierten sie den anderen Gruppen die gewonnenen Erkenntnisse. An einem Nachmittag machten sie eine Firmenbesichtigung bei der British Telecom, in der sie nicht nur das Unternehmen in englischer Sprache präsentiert bekamen, sondern auch einen Einblick gewannen, wie das internationale Unternehmen seine Mitarbeiter mittels Assessment Centern rekrutiert. In Gruppen bekamen sie dann eine typische Assessment-Aufgabe gestellt und bei der anschließenden Besprechung gab es noch ein paar Tipps zur erfolgreichen Bewerbung.

Um die Sprache des Gastgebers besser kennen zu lernen, bekamen die Schülerinnen interessanten Fremdsprachenunterricht. Am Ende der Woche konnten sie ihr Gelerntes in Form eines Ungarisch-Examens unter Beweis stellen. Zum Glück bekamen sie dabei heimlich Hilfe von den ungarischen Schülern. Schließlich soll Ungarisch die viertschwerste Sprache der Welt sein! Außerdem besuchten die Schülerinnen mit ihren Austauschpartnern den regulären Schulunterricht. Dabei hatte die Delegation aus Lahr sogar die Möglichkeit, in den Deutschstunden selbst zu unterrichten. Am letzten Abend gab es dann im Bowling Center noch eine große Farewell Party mit viel Pizza und Bowlingspaß.

Somit ging eine erlebnisreiche Woche zu Ende, in der die Schülerinnen vom IBG viele neue Eindrücke und Erfahrungen über das bis dahin fremde Land sammelten.

Bericht: Theresa Broß, Kristin Luchner (J1)

Creapa und Knauer, eine Bindung auf Dauer

Jede Übungsfirma hat ihre Patenfirma, die sie als Modell, Vorbild, Ratgeber und Sponsor unterstützt. Für die Creapa GmbH, die Übungsfirma der Klasse 1BK2W1, ist dies die Karl Knauer KG aus Biberach, die uns seit unserer Gründung vor zwei Jahren tatkräftig zur Seite steht. Zu den vielen Leistungen unserer Patenfirma zählt in jedem Jahr auch ein Besuch in Biberach, bei dem wir die Produktion und Verwaltung kennen lernen dürfen. Auch in diesem Jahr wurden wir wieder sehr herzlich und großzügig empfangen und durften einen für alle höchst informativen Einblick in die betriebliche Praxis des erfolgreichen, mittelständischen Familienunternehmens Karl Knauer KG gewinnen. Dies geschah zunächst durch eine umfangreiche Präsentation des Unternehmens und seiner Geschäftsbereiche (Verpackungen, Präsentverpackung und Werbemittel) durch Herrn Groß aus der Verkaufsabteilung und Frau Hummel aus dem Personal- und Ausbildungswesen. Dabei wurde auch das hohe Engagement der Karl Knauer KG in der betrieblichen Ausbildung deutlich (16 verschiedene Ausbildungs- und Studiengänge stehen interessierten und motivierten Bewerberinnen offen: http://www.karlknauer.de/unternehmen/karriere/ausbildung/).

Im Anschluss wurden wir dann in Kleingruppen - ausgestattet mit Kittel, Haarnetz und Headset, von Frau Hummel, Herrn Groß und Herrn Vollmer durch die verschiedenen Bereiche des Unternehmens geführt und fachkundig unterrichtet. Insbesondere die Produktion mit den riesigen Druck- und Stanzmaschinen und das Lager mit seinen Hochregalen haben beeindruckt und wir haben viele Eindrücke gewonnen, die auch für den BWL-Unterricht und unsere Arbeit in der Übungsfirma eine wertvolle Erfahrung darstellen und schon jetzt Lust machen auf den nächsten Besuch im nächsten Jahr.

Bericht: Creapa GmbH

„Fit for work“ in Siedlce (Polen)

Acht Schülerinnen und ein Schüler der Jahrgangsstufe 1 besuchten in Begleitung von Frau Dr. Raicu und Herrn Tröndle  vom 17.05. bis 23.05.2015 ihre Partnerschule in Siedlce, Polen. Hier fand ein Treffen im Rahmen des Erasmus+ Projektes „Fit for work in Europe“ statt. 

Am Anreisetag wurden die IBG-SchülerInnen sowie die anderen Schülergruppen aus Frankreich, Spanien und Ungarn herzlich von den polnischen Gastfamilien empfangen.

Die Projektwoche startete am Montag mit einer Begrüßung durch die Schulleitung des Liceum Siedlce. Anschließend präsentierte jedes Land den Gewinner der jeweiligen Bewerberauswahl für eine selbst erstellte Stellenanzeige. Bei drei von insgesamt fünf verschiedenen Jobangeboten hatten die Lahrer die besten Bewerbungen geschrieben. Zum Abschluss des Vormittags lernten die Schüler in einem Crashkurs einige überlebenswichtige polnische Wörter kennen. Nachmittags standen dann die offizielle Begrüßung durch die Bürgermeisterin im Rathaus und eine Stadtbesichtigung auf dem Programm.

Am nächsten Tag folgte ein berufsorientiertes Highlight: die Schülerinnen und Schüler arbeiteten in internationalen Teams im Rahmen eines Assessment Centers, organisiert von der Arbeitsagentur Siedlces. Verschiedene Aufgaben waren in Gruppenarbeit zu lösen, wobei die Englischkenntnisse, sowie das Organisationsgeschick und die Kreativität der Schülerinnen und Schüler ganz schön gefordert wurden.

Das Projektprogramm beinhaltete ebenso einen Vortrag an der University of Natural Sciences and Humanities in Siedlce. Die Universität ist in Polen führend bei der Integration von Menschen mit Behinderung im Studium. Natürlich stand auch die Besichtigung der 80 km entfernten Hauptstadt Warschau auf dem Programm. Dort besuchte die Gruppe das Königsschloss, die Johanneskathedrale, die Wedel Chocolate Lounge und das Museum der Geschichte der polnischen Juden.  Besonders die Wedel Chocolate Lounge hatte  es den Schülerinnen und Schüler angetan, denn sie diente nicht nur als süße Raststätte, sondern auch als kreativer Arbeitsplatz, wo Schokolade nach Belieben verziert werden konnte.

Abgerundet wurde die internationale Projektwoche in Polen mit einer Abschiedsparty und einem Essen in Pryzwory, bestehend aus traditionell polnischen Pierogi und Gegrilltem. Hier versammelten sich auch die über 40 Projekteilnehmer  für ein letztes Gruppenfoto vor der Gaststätte (siehe Bild).

Das Treffen in Polen war ein voller Erfolg. Die Schülerinnen und Schüler konnten zahlreiche neue Kontakte knüpfen und waren von der Gastfreundschaft absolut begeistert und natürlich wurden sie auch „fit for work in Europe“ gemacht!

Weitere Informationen gibt es auf der Projekt-Webseite: www.erasmus-fitforwork.com

(Bericht: Regina Siebert und Thao-Dung Hoang WGI 12)

Schwedische Austausch-Schülerinnen genießen erste Sommertage am Oberrhein

Herrliche Sommertage erlebten die schwedischen Austausch-Schülerinnen aus Göteborg, die in den vergangenen Tagen zu Besuch bei ihren Partnerinnen und Partnern von der Schwedisch-AG des IBG Lahr waren. Auf dem Programm standen Fahrten nach Freiburg, Straßburg und ein Rundgang durch Lahr.

Mit ihrer Lehrerin Annika Hansson, begleitet von Frau Hagström, Frau Schindler und Herrn Bock erkundeten die schwedischen Schülerinnen deutsche und französische Lebensart und erlebten viele schöne Stunden in den Gastfamilien.

Nach der Ankunft am Dienstag und einer kurzen Zeit des gegenseitigen Kennenlernens begaben sich die Schülerinnen in ihre Gastfamilien. Gleich am nächsten Tag stand Freiburg auf dem Programm. Ein Rundgang durch die Stadt führte auch zum Skandinavischen Institut der Universität, wo die Schwedisch-Dozentin Lotta Karlsson die Gruppe empfing und das Institut und die Studienmöglichkeiten dort vorstellte. Weiter ging es zum Münster, wo man in der Glockenstube das Mittagsläuten der Glocken aus nächster Nähe sehen und vor allem hören konnte. Beeindruckt waren die Teilnehmerinnen auch vom herrlichen Blick von der Aussichtsplattform des Münsterturmes, von der man die schneebedeckten Vogesengipfel sehen konnte, während unten fast alle Bäume und Sträucher in ganzer Blütenpracht standen.

Am zweiten Exkursionstag stand Straßburg im MIttelpunkt. Das Straßburger Münster, das Europaparlament und die Ill mit ihren Kanälen und den schönen mittelalterlichen Stadtwinkeln waren die Ziele der Gruppe. Auch Entdeckungen auf eigene Initiative vermittelten den Gästen und ihren deutschen Begleitern viele schöne Eindrücke.

Bevor sich die Gruppe am heutigen Freitag wieder auf den Weg in den hohen Norden begibt, konnte sie vormittags bei einem Rundgang durch Lahr noch Geschenke oder Souvenirs besorgen. Der Gegenbesuch der Lahrer Schwedisch-AG findet dann im Mai statt.

"KLARO", ich war dabei!

Am 03.02.2015 öffnete die regionale Übungsfirmenmesse „KLARO“ ein weiteres Mal ihre Tore für 21 Übungsfirmen aus der Ortenau und ihrer näheren Nachbarschaft. Falls es jemand noch nicht weiß: Übungsfirmen sind Lernunternehmen, in denen die Schülerinnen und Schüler die Geschäftsprozesse wie in einem richtigen Unternehmen lernen. Der kleine Unterschied ist, dass Waren und Geld nur virtuell existieren und man damit aus Fehlern lernen kann ohne sich für den Rest seines Lebens zu verschulden. Auf einer Übungsfirmen-Messe treffen sich die Mitarbeiter/innen von Übungsfirmen, präsentieren ihr Unternehmen und ihr Sortiment und können nach Herzenslust (virtuell) per Messecard oder auf Rechnung einkaufen. Vom iPhone über Nudeln, Klamotten, Zelte und  Kugelschreiber bis hin zu Schaukelpferden und Weinpräsenten gab es alles, was das Herz begehrt.

Die Messe fand in den Räumlichkeiten der Kaufmännischen Schulen Offenburg statt, die sich sich zu diesem Zeitpunkt im Umbau befanden, was dazu führte, dass ein Teil der Stände in einen Nebenraum ausgelagert werden mussten. Dieser Umstand störte jedoch die Kauflust der Besucher keineswegs. Im Gegenteil, die Räume waren gut gefüllt und der Andrang groß. Mit aufwendig gestalteten Ständen, lustigen Spielen und Kostproben versuchte man, die potentielle Kundschaft auf sich aufmerksam zu machen.

Insgesamt waren 21 Übungsfirmen aus Achern, Offenburg, Freiburg, Emmendingen, Hausach und Karlsruhe mit ihren Verkaufsständen vertreten. Allein sieben davon kamen von den Kaufmännischen Schule Lahr.  Am Ende der Messe wurden die schönsten Messestände ausgezeichnet. Auf Platz 1 gewählt wurde hierbei der Stand der „Black Forest Nudeln“ von der Beruflichen Schule Achern. Platz zwei und drei belegten Übungsfirmen aus Lahr, die „Floid“ und die „Juweluna“.

„Man wird ins kalte Wasser geworfen, das finde ich gut“,  so ein Mitarbeiter der „Creapa GmbH“ aus Lahr. Allein an deren Stand wurden 128 Verkaufsgespräche erfolgreich abgeschlossen. Die daraus resultierenden Verträge werden dann im Anschluss bearbeitet, d.h. erfasst, ausgeliefert, in Rechnung gestellt und … hoffentlich auch bezahlt.

Die Messe war ein Ereignis, das soziale und kaufmännische Werte gleichermaßen vermittelt und wir hoffen, dass es sich auch im nächsten Jahr wieder ereignet.

Bericht: Creapa GmbH (T. Anselm, L. Fuhrmann, C. Siefert)