Erasmus+ Projekt gastiert in Ungarn

„Szia!“ -  so begrüßen sich die Leute in Ungarn, was die Teilnehmerinnen des Erasmus+ Projektes schnell lernten.  Durch das Projekt hatten acht IBG-Schülerinnen Anfang November die Möglichkeit, eine Woche in Gastfamilien in Debrecen (Ungarn) zu verbringen. Das Erasmus+ Projekt  ist ein dreijähriges, von der EU unterstütztes Projekt, an dem Schulen aus Polen, Deutschland, Spanien, Frankreich und Ungarn teilnehmen. Das Thema lautet „Fit for work in Europe“ und befasst sich in diesem Jahr mit der Mobilität der Europäer bzw. ihrer Bereitschaft, in einem anderen europäischen Land zu arbeiten oder zu studieren. Vor dem Projekttreffen drehte jedes teilnehmende Land mehrere Interviews. Es wurden zum Beispiel in Deutschland arbeitende Menschen aus dem europäischen Ausland zu ihren Erfahrungen befragt.

Die Projektwoche fing sehr aufregend an, da aufgrund des Lufthansa-Streiks der Flug nach Budapest kurzfristig gestrichen wurde und die deutsche Gruppe deshalb am Samstag, den 7.11.2015, schon früh morgens den Zug nehmen musste. Nach 15 quälend langen Stunden kamen die Schülerinnen endlich in ihrem Hotel an. Wesentlich besser lief es dafür am nächsten Tag, als sie mit den Franzosen und Polen eine wundervolle Zeit in Budapest verbrachten. Abends, nachdem auch die Spanier dazu stießen, machten sich alle zusammen mit dem Reisebus auf den Weg nach Debrecen.

Nach der ersten Nacht in den Gastfamilien  wurden die Teilnehmerinnen am Montagmorgen von Vertretern der Gastschule begrüßt. Für die ganze Woche hatten die ungarischen Schülerinnen und Schüler viele tolle Programmpunkte vorbereitet, dazu zählten z.B. ein Cityquiz, ein Besuch im Aquaticum (großes Erlebnisbad) und ein Ausflug in den Weinort Tokaj. Natürlich hatten die Teilnehmerinnen auch projektbezogenene Aufgaben zu erledigen. In internationalen Gruppen schauten sie sich die auf Englisch gedrehten Interviews an, fassten sie zusammen und werteten sie aus. Auf Postern präsentierten sie den anderen Gruppen die gewonnenen Erkenntnisse. An einem Nachmittag machten sie eine Firmenbesichtigung bei der British Telecom, in der sie nicht nur das Unternehmen in englischer Sprache präsentiert bekamen, sondern auch einen Einblick gewannen, wie das internationale Unternehmen seine Mitarbeiter mittels Assessment Centern rekrutiert. In Gruppen bekamen sie dann eine typische Assessment-Aufgabe gestellt und bei der anschließenden Besprechung gab es noch ein paar Tipps zur erfolgreichen Bewerbung.

Um die Sprache des Gastgebers besser kennen zu lernen, bekamen die Schülerinnen interessanten Fremdsprachenunterricht. Am Ende der Woche konnten sie ihr Gelerntes in Form eines Ungarisch-Examens unter Beweis stellen. Zum Glück bekamen sie dabei heimlich Hilfe von den ungarischen Schülern. Schließlich soll Ungarisch die viertschwerste Sprache der Welt sein! Außerdem besuchten die Schülerinnen mit ihren Austauschpartnern den regulären Schulunterricht. Dabei hatte die Delegation aus Lahr sogar die Möglichkeit, in den Deutschstunden selbst zu unterrichten. Am letzten Abend gab es dann im Bowling Center noch eine große Farewell Party mit viel Pizza und Bowlingspaß.

Somit ging eine erlebnisreiche Woche zu Ende, in der die Schülerinnen vom IBG viele neue Eindrücke und Erfahrungen über das bis dahin fremde Land sammelten.

Bericht: Theresa Broß, Kristin Luchner (J1)

Creapa und Knauer, eine Bindung auf Dauer

Jede Übungsfirma hat ihre Patenfirma, die sie als Modell, Vorbild, Ratgeber und Sponsor unterstützt. Für die Creapa GmbH, die Übungsfirma der Klasse 1BK2W1, ist dies die Karl Knauer KG aus Biberach, die uns seit unserer Gründung vor zwei Jahren tatkräftig zur Seite steht. Zu den vielen Leistungen unserer Patenfirma zählt in jedem Jahr auch ein Besuch in Biberach, bei dem wir die Produktion und Verwaltung kennen lernen dürfen. Auch in diesem Jahr wurden wir wieder sehr herzlich und großzügig empfangen und durften einen für alle höchst informativen Einblick in die betriebliche Praxis des erfolgreichen, mittelständischen Familienunternehmens Karl Knauer KG gewinnen. Dies geschah zunächst durch eine umfangreiche Präsentation des Unternehmens und seiner Geschäftsbereiche (Verpackungen, Präsentverpackung und Werbemittel) durch Herrn Groß aus der Verkaufsabteilung und Frau Hummel aus dem Personal- und Ausbildungswesen. Dabei wurde auch das hohe Engagement der Karl Knauer KG in der betrieblichen Ausbildung deutlich (16 verschiedene Ausbildungs- und Studiengänge stehen interessierten und motivierten Bewerberinnen offen: http://www.karlknauer.de/unternehmen/karriere/ausbildung/).

Im Anschluss wurden wir dann in Kleingruppen - ausgestattet mit Kittel, Haarnetz und Headset, von Frau Hummel, Herrn Groß und Herrn Vollmer durch die verschiedenen Bereiche des Unternehmens geführt und fachkundig unterrichtet. Insbesondere die Produktion mit den riesigen Druck- und Stanzmaschinen und das Lager mit seinen Hochregalen haben beeindruckt und wir haben viele Eindrücke gewonnen, die auch für den BWL-Unterricht und unsere Arbeit in der Übungsfirma eine wertvolle Erfahrung darstellen und schon jetzt Lust machen auf den nächsten Besuch im nächsten Jahr.

Bericht: Creapa GmbH

„Fit for work“ in Siedlce (Polen)

Acht Schülerinnen und ein Schüler der Jahrgangsstufe 1 besuchten in Begleitung von Frau Dr. Raicu und Herrn Tröndle  vom 17.05. bis 23.05.2015 ihre Partnerschule in Siedlce, Polen. Hier fand ein Treffen im Rahmen des Erasmus+ Projektes „Fit for work in Europe“ statt. 

Am Anreisetag wurden die IBG-SchülerInnen sowie die anderen Schülergruppen aus Frankreich, Spanien und Ungarn herzlich von den polnischen Gastfamilien empfangen.

Die Projektwoche startete am Montag mit einer Begrüßung durch die Schulleitung des Liceum Siedlce. Anschließend präsentierte jedes Land den Gewinner der jeweiligen Bewerberauswahl für eine selbst erstellte Stellenanzeige. Bei drei von insgesamt fünf verschiedenen Jobangeboten hatten die Lahrer die besten Bewerbungen geschrieben. Zum Abschluss des Vormittags lernten die Schüler in einem Crashkurs einige überlebenswichtige polnische Wörter kennen. Nachmittags standen dann die offizielle Begrüßung durch die Bürgermeisterin im Rathaus und eine Stadtbesichtigung auf dem Programm.

Am nächsten Tag folgte ein berufsorientiertes Highlight: die Schülerinnen und Schüler arbeiteten in internationalen Teams im Rahmen eines Assessment Centers, organisiert von der Arbeitsagentur Siedlces. Verschiedene Aufgaben waren in Gruppenarbeit zu lösen, wobei die Englischkenntnisse, sowie das Organisationsgeschick und die Kreativität der Schülerinnen und Schüler ganz schön gefordert wurden.

Das Projektprogramm beinhaltete ebenso einen Vortrag an der University of Natural Sciences and Humanities in Siedlce. Die Universität ist in Polen führend bei der Integration von Menschen mit Behinderung im Studium. Natürlich stand auch die Besichtigung der 80 km entfernten Hauptstadt Warschau auf dem Programm. Dort besuchte die Gruppe das Königsschloss, die Johanneskathedrale, die Wedel Chocolate Lounge und das Museum der Geschichte der polnischen Juden.  Besonders die Wedel Chocolate Lounge hatte  es den Schülerinnen und Schüler angetan, denn sie diente nicht nur als süße Raststätte, sondern auch als kreativer Arbeitsplatz, wo Schokolade nach Belieben verziert werden konnte.

Abgerundet wurde die internationale Projektwoche in Polen mit einer Abschiedsparty und einem Essen in Pryzwory, bestehend aus traditionell polnischen Pierogi und Gegrilltem. Hier versammelten sich auch die über 40 Projekteilnehmer  für ein letztes Gruppenfoto vor der Gaststätte (siehe Bild).

Das Treffen in Polen war ein voller Erfolg. Die Schülerinnen und Schüler konnten zahlreiche neue Kontakte knüpfen und waren von der Gastfreundschaft absolut begeistert und natürlich wurden sie auch „fit for work in Europe“ gemacht!

Weitere Informationen gibt es auf der Projekt-Webseite: www.erasmus-fitforwork.com

(Bericht: Regina Siebert und Thao-Dung Hoang WGI 12)

Schwedische Austausch-Schülerinnen genießen erste Sommertage am Oberrhein

Herrliche Sommertage erlebten die schwedischen Austausch-Schülerinnen aus Göteborg, die in den vergangenen Tagen zu Besuch bei ihren Partnerinnen und Partnern von der Schwedisch-AG des IBG Lahr waren. Auf dem Programm standen Fahrten nach Freiburg, Straßburg und ein Rundgang durch Lahr.

Mit ihrer Lehrerin Annika Hansson, begleitet von Frau Hagström, Frau Schindler und Herrn Bock erkundeten die schwedischen Schülerinnen deutsche und französische Lebensart und erlebten viele schöne Stunden in den Gastfamilien.

Nach der Ankunft am Dienstag und einer kurzen Zeit des gegenseitigen Kennenlernens begaben sich die Schülerinnen in ihre Gastfamilien. Gleich am nächsten Tag stand Freiburg auf dem Programm. Ein Rundgang durch die Stadt führte auch zum Skandinavischen Institut der Universität, wo die Schwedisch-Dozentin Lotta Karlsson die Gruppe empfing und das Institut und die Studienmöglichkeiten dort vorstellte. Weiter ging es zum Münster, wo man in der Glockenstube das Mittagsläuten der Glocken aus nächster Nähe sehen und vor allem hören konnte. Beeindruckt waren die Teilnehmerinnen auch vom herrlichen Blick von der Aussichtsplattform des Münsterturmes, von der man die schneebedeckten Vogesengipfel sehen konnte, während unten fast alle Bäume und Sträucher in ganzer Blütenpracht standen.

Am zweiten Exkursionstag stand Straßburg im MIttelpunkt. Das Straßburger Münster, das Europaparlament und die Ill mit ihren Kanälen und den schönen mittelalterlichen Stadtwinkeln waren die Ziele der Gruppe. Auch Entdeckungen auf eigene Initiative vermittelten den Gästen und ihren deutschen Begleitern viele schöne Eindrücke.

Bevor sich die Gruppe am heutigen Freitag wieder auf den Weg in den hohen Norden begibt, konnte sie vormittags bei einem Rundgang durch Lahr noch Geschenke oder Souvenirs besorgen. Der Gegenbesuch der Lahrer Schwedisch-AG findet dann im Mai statt.

"KLARO", ich war dabei!

Am 03.02.2015 öffnete die regionale Übungsfirmenmesse „KLARO“ ein weiteres Mal ihre Tore für 21 Übungsfirmen aus der Ortenau und ihrer näheren Nachbarschaft. Falls es jemand noch nicht weiß: Übungsfirmen sind Lernunternehmen, in denen die Schülerinnen und Schüler die Geschäftsprozesse wie in einem richtigen Unternehmen lernen. Der kleine Unterschied ist, dass Waren und Geld nur virtuell existieren und man damit aus Fehlern lernen kann ohne sich für den Rest seines Lebens zu verschulden. Auf einer Übungsfirmen-Messe treffen sich die Mitarbeiter/innen von Übungsfirmen, präsentieren ihr Unternehmen und ihr Sortiment und können nach Herzenslust (virtuell) per Messecard oder auf Rechnung einkaufen. Vom iPhone über Nudeln, Klamotten, Zelte und  Kugelschreiber bis hin zu Schaukelpferden und Weinpräsenten gab es alles, was das Herz begehrt.

Die Messe fand in den Räumlichkeiten der Kaufmännischen Schulen Offenburg statt, die sich sich zu diesem Zeitpunkt im Umbau befanden, was dazu führte, dass ein Teil der Stände in einen Nebenraum ausgelagert werden mussten. Dieser Umstand störte jedoch die Kauflust der Besucher keineswegs. Im Gegenteil, die Räume waren gut gefüllt und der Andrang groß. Mit aufwendig gestalteten Ständen, lustigen Spielen und Kostproben versuchte man, die potentielle Kundschaft auf sich aufmerksam zu machen.

Insgesamt waren 21 Übungsfirmen aus Achern, Offenburg, Freiburg, Emmendingen, Hausach und Karlsruhe mit ihren Verkaufsständen vertreten. Allein sieben davon kamen von den Kaufmännischen Schule Lahr.  Am Ende der Messe wurden die schönsten Messestände ausgezeichnet. Auf Platz 1 gewählt wurde hierbei der Stand der „Black Forest Nudeln“ von der Beruflichen Schule Achern. Platz zwei und drei belegten Übungsfirmen aus Lahr, die „Floid“ und die „Juweluna“.

„Man wird ins kalte Wasser geworfen, das finde ich gut“,  so ein Mitarbeiter der „Creapa GmbH“ aus Lahr. Allein an deren Stand wurden 128 Verkaufsgespräche erfolgreich abgeschlossen. Die daraus resultierenden Verträge werden dann im Anschluss bearbeitet, d.h. erfasst, ausgeliefert, in Rechnung gestellt und … hoffentlich auch bezahlt.

Die Messe war ein Ereignis, das soziale und kaufmännische Werte gleichermaßen vermittelt und wir hoffen, dass es sich auch im nächsten Jahr wieder ereignet.

Bericht: Creapa GmbH (T. Anselm, L. Fuhrmann, C. Siefert)

Eröffnungsfeier der Floid GmbH

Rund 10 Monate nach ihrer Gründung beging die Floid GmbH als mittlerweile achte Übungsfirma an den Kaufmännischen Schulen Lahr am Montag, den 15.12.2014, ihre lang ersehnte Eröffnungsfeier. Eingeladen hatten die 27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die beiden Geschäftsführer/BWL-Lehrer, Julian Wolz und Christian Hatt. Sie freuten sich über den Besuch von Schulleiter Herbert Huber, Abteilungsleiterin Yvonne Lebfromm, zahlreichen Lehrern sowie Markus Bantle als Vertreter der Flösch GmbH, die der neuen Übungsfirma als Patenfirma zur Seite steht.

Unter dem Motto „Bei Floid werden Träume wahr“ wollen die Schülerinnen und Schüler der Klasse BFW 2/2 ihre Kunden künftig mit kreativen Ideen und einem großen Sortiment an Elektrogeräten überzeugen. Dazu arbeiten sie 6 Stunden pro Woche in den Abteilungen Einkauf, Verkauf, Sekretariat, Marketing und Rechnungswesen eng verzahnt zusammen. Die Geschäftsprozesse laufen zwar virtuell ab, sind aber nicht zuletzt dank der Kooperation mit einer reellen Patenfirma sehr wirklichkeitsnah und bieten den Schülern der Berufsfachschule Wirtschaft (BFW) eine ideale Vorbereitung im Hinblick auf eine eventuelle kaufmännische Ausbildung.

In einer hoch professionellen Präsentation stellten die beiden Mitarbeiter Bärbel Kiesele und Erik Ficht den anwesenden Gästen bei der Eröffnungsfeier zunächst die Struktur, das Warensortiment und die Unternehmensziele der Floid GmbH vor. Danach bedankte sich die Abteilungsleiterin der BFW, Yvonne Lebfromm, bei Markus Bantle vom Lahrer Elektrofachmarkt Flösch für die Bereitschaft seines Unternehmens, die Schüler in ihrer praktischen Schulausbildung zu unterstützen. Sie betonte, dass die fiktiven Geschäftsprozesse in der Übungsfirma ohne konkrete Produkte und ohne konkreten Bezug zu den heimischen Unternehmen viel weniger wert seien. Die Zusammenarbeit mit der Flösch GmbH gewähre den Schülern einen intensiven Einblick in deren Organisation und Produktpalette und bereite sie somit hervorragend auf ihre berufliche Zukunft vor.

Im Anschluss an den offiziellen Teil verwöhnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Floid GmbH ihre Gäste mit einer selbstgemachten Torte, selbstgemachten Cake-Pops und selbstgekauften Erfrischungsgetränken.

Come to where the Knauer is

Es kann sein, dass einem der Name Karl Knauer KG erst einmal nichts sagt, es kann aber nicht sein, dass man deren Produkte nicht kennt, denn das mittelständische Familienunternehmen aus Biberach gehört zu den Top Ten der europäischen  Verpackungsindustrie und begegnet uns in jedem Supermarkt. Vom Rasierer über die Tiefkühlpizza bis zu Sixpack, Duscharmatur oder Sportbandage entwickelt die Karl Knauer KG für jeden Verpackungsbedarf eine passende Lösung. Und außerdem ist sie die Patenfirma der Creapa GmbH, welche, wie jede/r weiß, die Übungsfirma der Klasse 1BK2W1 ist.

Um sich vor Ort ein Bild von ihrer Patenfirma zu machen, sind die MitarbeiterInnen der Creapa GmbH mit ihren beiden Geschäftsführern, Herrn König und Herrn Strömel, am 25.11. nach Biberach gefahren und dort, wie schon im letzten Jahr mit der damaligen Mannschaft, herzlich empfangen und bestens betreut worden. In einem spannenden Vortrag stellte Michael Wieckenberg vom Marketing der Karl Knauer KG zunächst die Geschäftsfelder und die Philosophie des Unternehmens dar. Er machte dabei deutlich, dass die durch dauerhaften ökonomischen Erfolg und viele internationale Auszeichnungen eindrucksvoll belegte Leistungsfähigkeit des Unternehmens vor allem auf drei Faktoren beruht: permanente Innovation1), konsequente Kundenorientierung und motivierte MitarbeiterInnen.

Im Anschluss stellte Killian Vollmer aus der Personalabteilung die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten2) bei der Karl Knauer KG dar und beantwortete Fragen zu Bewerbungsverfahren und –fristen. Abgerundet wurde der Besuch durch eine Betriebsführung in Kleingruppen, in der Herr Vollmer und zwei Auszubildende (Industriekaufleute), Nico Groß und Martin Isenmann, den Creapa-MitarbeiterInnen praktischen Einblick in die verschiedenen Produktionsbereiche und Abteilungen der Karl Knauer KG vermittelten, was natürlich auch für den BWL-Unterricht und die Arbeit in der Übungsfirma höchst interessant ist.

1) Ein Beispiel kann man hier ansehen: http://www.youtube.com/watch?v=y2c-QJhK4YY

2) www.karlknauer.de/unternehmen/ausbildung/?no_cache=1

Auftakttreffen zum Erasmus Plus Projekt „Fit for Work in Europe“

Die Kaufmännischen Schulen Lahr sind eine von nur vier beruflichen Schulen in ganz Deutschland, die in diesem Jahr den Zuschlag für ein Projekt im Rahmen des neuen EU-Bildungsprogramms „Erasmus Plus“ erhalten haben. Zusammen mit Projektpartnern aus Ungarn, Polen, Spanien und Frankreich werden sich 10 Schülerinnen und Schüler des Integrierten Beruflichen Gymnasiums in den nächsten Monaten eingehend mit dem Thema „Fit for Work in Europe“ auseinandersetzen.

Am Montag, den 17.11., fand nun das erste transnationale Projekttreffen in Lahr statt. Die verantwortlichen Lehrkräfte Gabriele Budig, Julia Müller,  Alexandra Raicu, Ulrich Strömel und Ulrich Tröndle begrüßten jeweils zwei Kollegen und drei Schüler von den Partnerschulen zum gemeinsamen Auftakt. An der Eröffnungsveranstaltung nahmen auch Schulleiter Herbert Huber, Bernhard Kohler als Vertreter des Ortenaukreises sowie Günter Evermann als Vertreter der Stadt Lahr teil. Sie alle richteten ein Grußwort an die Gäste.

Das Projekttreffen dauert eine Woche. In den kommenden Tagen stehen verschiedene Workshops auf dem Programm, unter anderem zur Gestaltung eines Logos und einer Homepage sowie zur Arbeitsmarktsituation in den Teilnehmerländern. Außerdem sind Ausflüge nach Oberkirch und Freiburg geplant, sowie ein Vortrag über die Arbeitssituation für junge Europäer im Europapark Rust. Während ihres Aufenthaltes sind die Schülerinnen und Schüler von den Partnerschulen in Gastfamilien untergebracht.

125 Jahre Kaufmännische Schulen Lahr – Jubiläumsausgabe von „School on Stage“

Mit einer mehr als dreistündigen Bühnenshow haben vergangene Woche die Kaufmännischen Schulen Lahr ihr 125-jähriges Jubiläum gefeiert. Das bewährte Format „School on Stage“ wurde zu einer spektakulären Zeitreise durch die Musik- und Tanzgeschichte umfunktioniert.

Die Reise begann im Jahr 1889, dem Gründungsjahr der Handelsschule Lahr, aus der später die Kaufmännischen Schulen hervorgingen. Angesagt waren zu jener Zeit vor allem Klänge und Tänze aus der Weltmetropole Paris. So tanzte zunächst ein dreiköpfiges Lehrerballett den Cancan á la Moulin Rouge bevor Levin Zimmermann aus Klasse 12 mit einem Klavierstück von Eric Satie etwas anspruchsvollere Kost servierte.

Danach ging es reibungslos über in die 30er Jahre mit Musik von den Comedian Harmonists. Der Schulchor überzeugte durch glasklaren Gesang und professionelle Mimik. Aus den 50er Jahren gab es den Jailhouse Rock von Elvis Presley und das Stück „Somewhere“ aus der West Side Story, gesungen von Hannah Engel. Zwischendurch legte Lea Hoffmann einen Swing Tanz auf’s Parkett. Bei den 60er Jahren herrschte unter den Mitgliedern der Bigband lange Uneinigkeit über ein möglichst repräsentatives Stück, so entschied man sich kurzerhand für ein Medley aus Hits von den Beatles, den Rolling Stones und den Searchers. Abgerundet wurde das Jahrzehnt durch die Stücke „Aquarius“ und „Let the sun shine“ aus dem Musical Hair sowie dem von Guillemette Studer interpretierten Song „Respect“ (Aretha Franklin).

In den 70ern galt es, den Spagat zu bewältigen zwischen Disco – Chor und Bigband gaben Abba‘s „Dancing Queen“ zum Besten –  und Rock. Hier ließen es die ehemaligen Schüler Patrick Müller (Gesang) und Stephan Hättig (Gitarre)  so richtig krachen und brachten mit dem Deep Purple-Klassiker „Smoke on the Water“ die Turnhalle zum Kochen. Das Orchester nahm die Steilvorlage wunderbar auf und schmetterte im Anschluss die Rocky-Melodie „Gonna fly now“. Stilecht zeigten die Schülerinnen Asja Braun und Vittoria Conte dazu ihre Künste beim Rope Skipping (neudeutsch für Seilspringen).

Die 80er als das Jahrzehnt des schlechten Geschmacks durften natürlich auch nicht fehlen. Zunächst ließ die Schülerin Angelika Meckel zusammen mit Orchester und Band Nena’s „99 Luftballons“ fliegen, danach sang der Schulchor die Wiedervereinigungshymne „Wind of Change“ von den Scorpions.  Als Querschnitt aus den 90er Jahren gab es schließlich eine Beatbox-Einlage von Alex Leippi sowie einen Hip-Hop Tanz, den Sportlehrerin Nadine Batot mit einer Schülergruppe bei den Projekttagen einstudiert hatte.

Im letzten Konzertdrittel widmeten sich die Protagonisten den etwas aktuelleren Hits. Bettina Nass bat stimmgewaltig um „Mercy“ (Duffy), Florian Steeger besang die „Hollywood Hills“ (Sunrise Avenue) und Deniz Yasar demonstrierte eindrucksvoll was passiert, wenn ein Lied seine Lippen verlässt (Xavier Naidoo): es gibt Gänsehaut pur. Beim großen Finale, dem WM-Hit „Auf uns“ von Andreas Bourani, stimmten dann die anwesenden Eltern, Freunde und Mitschüler alle mit ein und ließen anschließend ihrer Begeisterung durch minutenlangen Beifall freien Lauf.

Organisiert und dirigiert wurde das Jubiläumskonzert von Musiklehrer Oliver Schätzle. Als besonderen Akzent gab es in diesem Jahr eine schauspielerische Rahmenhandlung. Eine vierköpfige Familie – bestehend aus Jule Marschner, Sibylle Kosog, Patrick Grimm und Jörg Magel  – kommentierte in jedem Jahrzehnt höchst unterhaltsam und jeweils entsprechend gekleidet Ereignisse aus der Welt- und Lokalpolitik. So wurde gekonnt der Bogen gespannt über 125 Jahre Kaufmännische Schulen Lahr.

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Kajak fahren und ein Bad im Meer

Viel Glück mit dem Wetter hatte die Schwedisch-AG des Integrierten Beruflichen Gymnasiums bei ihrem Austausch-Besuch Ende Mai am Schillerska-Gymnasiet in Göteborg. Bei blauem Himmel und strahlender Sonne waren, neben den schulischen Veranstaltungen, auch ein Bad im Meer und eine Kajakfahrt möglich.

Bereits seit einigen Jahren pflegt die Arbeitsgemeinschaft des IBG Kontakte nach Göteborg. So fand auch in diesem Jahr, nach dem Besuch der Schweden in Lahr, wieder ein Gegenbesuch an der schwedischen Westküste statt.

Dabei stand der Kontakt zu den schwedischen Austauschschülern im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler des IBG wohnten bei ihren Gastfamilien und lernten so das schwedische Alltagsleben kennen. Auch in der Schule ging es sehr international zu. Der Unterricht fand dreisprachig statt: schwedisch, deutsch und englisch. Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Lebensweise arbeiteten die Schüler in Teams mit ihren schwedischen Partnern heraus. Alle bemühten sich, die Sprache ihrer Partner zu sprechen und zu verstehen. Auch bei der Besichtigung der Schule stellten die deutschen Schülerinnen und Schüler Unterschiede in der Ausstattung und in der Unterrichtsart fest. Schließlich erlebten sie auch eine rein schwedische Schulstunde, als sie Ihre Partner zu deren Unterricht begleiteten.

Viel über die Hafenstadt Göteborg erfuhren die Teilnehmer mit den begleitenden Lehrkräften Eva-Maria Schindler und Horst Bock bei einer Bootsrundfahrt durch den Wallgraben und den Götaälv, der hier ins Meer mündet. Ein  Besuch der Aussichtsplattform auf dem „Lippenstift“, einem markanten Hafengebäude, ergänzte die Eindrücke mit einem Blick über die Werft, das Schiffsmuseum und die Insel Hisingen, die Teil der Stadt ist.

Die schönsten Seiten des Meeres lernten die Schüler bei einer Fahrt auf die Schäreninsel Brännö kennen. Da es schon seit einigen Tagen warm war, war auch die Wassertemperatur am Badeplatz der Insel schon moderat und viele nutzten die Gelegenheit zum Schwimmen oder zur Erfrischung im Kattegat. Zurück am Festland ging es zum Kajakverleih. Hier zeigte sich, dass die Ortenauer nicht unbedingt zu den Seefahrervölkern gehören. Aber fast alle kamen dann doch ziemlich schnell mit der Steuerung ihrer Kajaks zurecht.

Ein Besuch im Slottsskogen, Göteborgs größtem Park, galt den Elchen. Denen war es aber zu heiß, sie lagen im hohen Gras im Schatten und ließen nur aus der Ferne ihre wirkliche Größe erahnen.  Die Seehunde machten dies bei ihrer Fütterung aber wieder wett, sie fühlten sich im kühlen Nass sichtlich wohl. Ein gemeinsames Brännballspiel mit den schwedischen Partnern fiel wegen der Hitze aus. So konnten beide Seiten noch im Schatten der alten Bäume die herrliche Parkatmosphäre genießen.

Die Begeisterung war groß, und so fiel der Abschied nicht leicht, als die Koffer zur Heimreise wieder durch die Stadt rollten.

„Selling, sightseeing, shopping“ – Internationale Üfa-Messe in New York

„Learning by doing“, das war das Motto aller Teilnehmer der Internationalen Übungsfirmenmesse in New York vom 1. bis 3. April. Und die 152 teilnehmenden Übungsfirmen waren wirklich international, sie kamen aus allen Bundesstaaten der USA, aus Kanada, Brasilien, Indonesien, Großbritannien, Rumänien, Bulgarien, Österreich und aus Deutschland. SchülerInnen der 2-jährigen Berufsfachschule Wirtschaft und aus den Berufskollegs I und II, begleitet von ihren Lehrerinnen Silvia Moog und Eva-Maria Schindler, nutzten diese Chance, ihre Übungsfirmen in den USA zu präsentieren.

Zwei Übungsfirmen unserer Schule, die Blossom GmbH und die Juweluna GmbH, hatten einen Stand auf der International Trade Show, um die Produkte ihrer Patenfirmen Orsay und Juwelier Spinner zu verkaufen. Und das mit bestem Erfolg: Die MitarbeiterInnen der Übungsfirmen erzielten bei der Messe einen sagenhaften Umsatz von über 65.000 Dollar. Außerdem schaffte es der Messekatalog der Juweluna GmbH bei der Prämierung einen Platz im Halbfinale zu ergattern.

Übungsfirmen – Virtual Enterprises - haben in den USA einen hohen Stellenwert bei den Unternehmen, hier erleben die zukünftigen MitarbeiterInnen den Berufsalltag. Ein duales Ausbildungssystem, d. h. eine parallele Ausbildung in Unternehmen und Berufsschule wie in Deutschland, gibt es nicht, umso wichtiger ist es für die Schüler und Studenten, Unternehmensluft zu schnuppern, durch Praktika und eben durch den Betrieb von Virtual Enterprises.

Die Teilnahme an einer Übungsfirmenmesse ist das Highlight jeder Übungsfirma: hier werden die Produkte oder Dienstleistungen vertrieben, die den Firmenzweck darstellen und Kontakte zu anderen Firmen hergestellt, mit denen man handeln kann. Die Messe in den USA stellte folglich eine große Herausforderung dar: Die Verkaufsgespräche wurden nur auf Englisch geführt und alle Materialien wie Flyer, Bestellformulare, Produktkataloge und Verkaufsangebote mussten zuvor ins Englische übersetzt werden. Dies alles haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Bravour gemeistert. Die Teilnahme an der Messe in New York war für alle ein großartiges Erlebnis: allein die typisch US-amerikanische Eröffnungszeremonie mit Nationalhymne und Flagge sorgte für eine Gänsehaut. Für alle TeilnehmerInnen bedeutete diese Studienfahrt eine Erweiterung ihrer Kompetenzen in sprachlicher, sozialer und organisatorischer Hinsicht, mit unbezahlbaren Eindrücken.

Natürlich standen auch geschichtliche und kulturelle Sehenswürdigkeiten von New York City auf dem Programm: zum Beispiel ein Ausflug zur Statue of Liberty, der Einwanderungsinsel Ellis Island, ein Besuch der Wall Street und des 09/11-Memorials. Dabei durfte - als persönliches Highlight der SchülerInnen - auch die ein oder andere Shoppingtour nicht fehlen.

Insgesamt kehrten alle rundum zufrieden aus dem "land of opportunities" zurück und es besteht durchaus die Möglichkeit, dass diese Studienfahrt nicht einmalig bleiben wird.

Wachsen statt weichen!

Mit der Floid GmbH ist Ende Februar an der Kaufmännische Schule Lahr eine weitere Übungsfirma aus der Taufe gehoben worden. Die Schülerinnen und Schüler der 2 BFW 1/2 haben aus vielen guten Vorschlägen den Namen Floid einstimmig ausgewählt. Die Floid GmbH will ihre Kunden in Zukunft mit kreativen Ideen und einem großen Sortiment an ausgezeichneten Elektrogeräten überzeugen. Übungsfirmen und Bildungsträger in Deutschland, Europa und weltweit sollen (virtuell) durch pfiffige Werbeideen und guten Service angesprochen werden.

Den Impuls für die Ausrichtung und den Namen des neuen Unternehmens gab die Patenfirma, die Flösch GmbH (http://www.floesch.com/blog/), welche unter anderem eine Filiale in Lahr hat.

Das seit 1931 bestehende Unternehmen hat als kleiner Elektroladen von Max Flösch in Bötzingen am Kaiserstuhl begonnen und bietet heute durch ständiges Wachstum auf über 6000 Quadratmetern Verkaufsfläche eine große Auswahl an Elektrogeräten an. Inzwischen ist das Unternehmen eine der größten Elektromarktketten in Süddeutschland und steht sowohl am Hauptsitz in Emmendingen als auch in den Filialen in Lahr und Müllheim für erstklassige Kundenbetreuung und ausgezeichnete Qualität.

Bei einem Besuch von Flösch-Mitarbeiter M. Bantle an der Schule konnten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2 BFW 1/2, sowie die Geschäftsführer Herr Hatt und Herr Wolz, über die Geschichte und die Innovationskraft des Unternehmens informieren. Auf der anderen Seite konnte sich Herr Bantle ein Bild von den Räumlichkeiten und den fleißigen „Mitarbeitern“ der Floid GmbH machen. Ein kurzer Imagefilm überzeugte die Schülerinnen und Schüler vollends von der Qualität ihrer neuen Übungsfirma. Die Floid GmbH wird sich in Zukunft das Motto von Flösch zu Eigen machen: Wachsen statt weichen…

(Bericht: Erik Ficht, 2 BFW 1/2)

Einweihungsfeier der Creapa GmbH

Am Mittwoch, den 12.02.2014, feierten wir, die Creapa GmbH, unsere langersehnte Einweihungsfeier. Die Creapa GmbH ist eine neue Übungsfirma im BK 2, die mit Werbemitteln, Präsentverpackungen und Weinen handelt.

Besonders gefreut haben wir uns über die Anwesenheit von Frau Hummel, die stellvertretend für unsere Patenfirma Karl Knauer KG da war, unseres Direktors Herrn Huber, Frau Lebfromm, der Abteilungsleiterin des Berufskollegs I und II und der BFW, und unseres Klassenlehrers Herrn Hatt. Außerdem haben die zahlreichen Gäste aus weiteren Übungsfirmen zu einer gelungenen Atmosphäre beigetragen. Frau Wöhrle vom Weingut Stadt Lahr, der zweiten Patenfirma der Creapa GmbH, konnte leider aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Eröffnungsfeier teilnehmen.

Eröffnet wurde die Feier von Herrn Strömel, einem der beiden Geschäftsführer unserer Übungsfirma, mit einer interessanten Rede über die Entstehung der Creapa GmbH. Anschließend erzählte uns Frau Hummel, wie es dazu kam, dass sie sich für einen kaufmännischen Beruf ausbilden ließ und mit wachsendem Selbstvertrauen nun selbst in diesem Berufsfeld ausbildet. Diesen Werdegang stellte sie selbst unter das Motto: „Mit dem Glauben an sich selbst ist jedes Ziel erreichbar!“ und ermutigte somit die anwesenden SchülerInnen. Danach erklärte Herr Huber, wie wichtig die Übungsfirmen für die schulische Ausbildung sind und dass sich jeder einzelne Euro lohnt. Für Frau Lebfromm war es ein besonderer Moment, da es für Sie die erste Übungsfirmeneröffnung als kommissarische Abteilungsleiterin war. Sie lenkte die Aufmerksamkeit auf die mittlerweile acht Übungsfirmen, die an den kaufmännischen Schulen Lahr aktiv sind. Eine Mitarbeiterin und ein Mitarbeiter präsentierten dann in einem nahezu perfekten Vortrag die Übungsfirmen im Allgemeinen und die Creapa GmbH im Besonderen.

Anschließend wurde das umfangreiche, von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern selbst zubereitete Buffet von Herrn König, dem zweiten Geschäftsführer, eröffnet. Ausklingen ließen wir diese schöne Einweihungsfeier mit Musik und der Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen.

Bericht: Lisa Menzel, Jessica Moser und Samira Zeinali

Lahrer Übungsfirmen besuchen Messe in Ulm

Über 200 Schülerinnen und Schüler der BFW, des BK 1 und des BK 2 der Kaufmännischen Schulen Lahr haben am 3. und 4. Dezember im Rahmen ihrer Übungsfirmentätigkeit die Internationale Übungsfirmenmesse in Ulm besucht. In zwei gut gefüllten Messehallen stellten dort 116 Übungsfirmen aus ganz Deutschland, Belgien, Italien, Spanien, Ungarn, USA, der Schweiz und der Türkei ihre Produkte und Dienstleistungen aus und vor. Das Angebot reichte von Süßwaren, Kaffee und Wein über Schmuck, Sportgeräte und Rasenmäher bis zu Duschkabinen, Unterhaltungselektronik, Fernreisen und vielem mehr. Insofern war für jeden Geschmack etwas dabei und reichlich Gelegenheit, Verkaufsgespräche (auch auf Englisch) zu führen, sein Verhandlungsgeschick auszuprobieren, Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen zu sammeln. Dementsprechend positiv fiel auch das Resümee der Schülerinnen und Schüler aus:

„Der Besuch hat sich gelohnt, die meisten Leute waren sehr nett und aufgeschlossen, nur manche Verkäufer hätten sich etwas mehr Mühe geben können.“

„Wirklich gut, vor allem die Süßigkeiten!“

„Eine gelungene Abwechselung zum Unterrichtsalltag.“

„Es war sehr interessant, nur die Zeit war zu kurz um alle Stände zu besuchen.“

Einziger Wermutstropfen: „Die Busfahrt war zu lang.“ Das konnte aber der Kauffreude keinen Abbruch tun. Und auch die Tatsache, dass die angebotenen Produkte und die darüber abgeschlossenen Kaufverträge, getreu dem Übungscharakter der Übungsfirmen, fiktiv waren, tat dem Kaufrausch keinen Abbruch. Immerhin müssen dadurch ja auch die aus den Käufen entstehenden Zahlungsverpflichtungen nur virtuell erfüllt werden.

Creapa goes Knauer! (Wer’s verstehen will, lese genauer!)

Creapa GmbH heißt die neue Übungsfirma im seit diesem Schuljahr an den Kaufmännischen Schulen Lahr existierenden BK 2. Creapa ist ein Akronym, die SilbenCrea und pa stehen für creative und packaging und beziehen sich auf das Sortiment, das wir schon bald unseren Kunden, den Übungsfirmen anderer Schulen und Bildungsträger in Deutschland, Europa und der ganzen Welt (virtuell) anbieten wollen: Kreative Werbeideen, pfiffige Geschenkverpackungen und hervorragende Weine, um diese Geschenkverpackungen (virtuell) zu füllen.

Die Idee stammt von unseren beiden Patenunternehmen, der Knauer KG (www.knauer.de) und dem Weingut Stadt Lahr (www.weingut-stadt-lahr.de).

Die Knauer KG entwickelt seit über 75 Jahren in Biberach intelligente Verpackungslösungen für namhafte Markenhersteller, fertigt attraktive Werbemittel an und produziert tolle Präsentverpackungen (vornehmlich für Wein). Sie bringt dies alles mit dem Slogan „aus­gezeichnet verpacken, einzigartig werben, vollendet schenken“ treffend auf den Punkt und unterstützt uns, die Creapa GmbH, mit Know-How, Beratung und Anschauungsmaterial.

Das Weingut Stadt Lahr, das praktischerweise direkt neben unseren Geschäftsräumen in der Kaufmännischen Berufsschule liegt, ergänzt unser Angebot ideal durch ein breites Angebot hochwertiger Weine aus biologischem Anbau.

Bei einer Besichtigung der Knauer KG konnte sich die Klasse 1BK2W1 im letzten Monat selbst von der Innovationskraft und Professionalität ihres Patenunternehmens überzeugen. In einem überaus spannenden Vortrag wurden uns zunächst die drei verschiedenen Unternehmensbereiche im Zusammenhang mit dem Marketing-Konzept vorgestellt. In dessen Zentrum steht der Begriff Innovation: Neuartiges schaffen durch neue Ideen und damit höchsten Ansprüchen gerecht werden.

Danach durften wir einen sehr aufschlussreichen Blick in die Produktionsbereiche der Knauer KG werfen und konnten dort sehen, wie die Ideen der Gestalter und Entwickler mit Hilfe modernster Technik Realität werden. Und wer jetzt neugierig geworden ist, der sollte mal die Homepage von Knauer besuchen. Da kann man sich nämlich auch bewerben ... (http://www.karlknauer.de/unternehmen/ausbildung/?no_cache=1)

School on Stage 2013

Es ist schon bemerkenswert, aus was für einem Fundus Musiklehrer Oliver Schätzle schöpfen kann, wenn er alljährlich das Programm für School on Stage zusammenstellt. Aus allen Schularten der Kaufmännischen Schule Lahr (IBG, BK, BWF) melden sich unzählige musikalische und künstlerische Talente, die ihr Können auf großer Bühne unter Beweis stellen wollen. Sie wirken mit in der Schulband, im Schulorchester, im Schulchor oder glänzen als Solokünstler. So gab es in diesem Jahr sage und schreibe 26 Programmpunkte und trotzdem kam beim Publikum zu keinem Zeitpunkt Langeweile oder Müdigkeit auf.

Im Gegenteil, die Konzertbesucher genossen sichtlich und hörbar den musikalischen Luxustrip durch die moderne Rock- und Popgeschichte. Aus den 60er Jahren gab es „Barbara Ann“ und „Hey Jude“, aus den 70ern den Pink Floyd-Klassiker „Another brick in the wall“, und aus den 80ern „The Best“ von Tina Turner. Aber auch aktuelle Hits wie „Radioactive“, „Make you feel my love“, „Tage wie Diese“ oder „Don’t gimme that“ wurden in begeisternder Art vorgetragen. Weitere Highlights waren der Titelsong aus dem jüngsten James Bond Film „Skyfall“, sowie zum Abschluss des Konzerts ein furioses Schlager-Medley mit den Hits von Jürgen Marcus, Rex Gildo und Udo Jürgens. In Anlehnung an das Lied des Letztgenannten kann man zweifelsfrei behaupten: School on Stage 2013 war allererste Sahne.